Fanfic: Ein neuer Verlobter III
Kapitel: Ein neuer Verlobter III
Ein neuer Verlobter III
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Na endlich geht das hier wieder!!! Hab schon fast nen halben Nervenzusammenbruch bekommen, weil ich euch so vermisst hab.
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Dafür kommt jetzt aber auch schnell der nächste Teil meiner FF
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Auf einmal streckte Yasuo Akane zu Boden und fiel ganz urplötzlich auch hin. Lächelnd beugte er sich zu ihr herüber, doch bevor er auch nur etwas sagen oder tun konnte, wurde er von Ranma hochgerissen. „Lass Akane gefälligst in Ruhe!“ zischte Ranma ihn an und ballte wütend seinen Hände.
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Yasuo zog die Augenbrauen hoch und sah Ranma hochmütig an. „Soll das etwa einen Herausforderung sein?“
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Nun glitzerte in Ranmas Augen der Ehrgeiz und er stellte sich kampfbereit hin. In sekundenschnelle sprang er auf Yasuo zu und verpasste ihm einen harten Schlag in den Magen. Yasuo aber zuckte nur kurz zusammen, fasste sich an die verletzte Stelle und richtete sich dann wieder auf. Wütend funkelte Ranma ihn an und setzte zum Sprung an, doch diesmal konterte Yasuo seinen Angriff. Lächelnd standen sich die beiden Rivalen gegenüber und ballten ihre Hände zu Fäusten. Yasuo fuhr sich einmal durchs Haar und lief dann auf Ranma zu. Er holte aus und zielte auf Ranmas Gesicht, dann auf seinen Brust und schließlich wollte er seinen Beinen wegziehe, doch Ranma wich immer geschickt aus und verpasste Yasuo stattdessen einen Schlag mit der Kante der Hand an den Hals. Geschwächt stütze sich Yasuo am Boden ab und sagte hämisch: „Du bist gut Ranma, aber ich bin noch nicht geschlagen!“
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Ranma atmete tief durch. Auch wenn er es nicht zugeben würde, musste er sich eingestehen, dass auch Yasuo ein zäher Gegner war. Er krempelte seinen Ärmel hoch und sagte dann in einem lässigen Tonfall: „Lass uns nach draußen gehen, ich möchte nicht, dass mein zukünftiges Dojo vielleicht zerstört wird!“ Ranma zwinkerte dabei Akane zu, welche stumm am Rande des Dojos stand.
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Die ganze Zeit hatte Akane wortlos bei dem Kampf zugesehen. Sie fragte sich immer wieder, warum Ranma das getan hatte, mochte er sie vielleicht doch und ihm war das ganze mit der Verlobung doch nicht so egal, wie sie die ganze Zeit gedacht hatte? Als Ranma ihr nun auch noch zuzwinkerte, verstand Akane die Welt nicht mehr. „Sein zukünftiges Dojo?“ Hatte er das wirklich gesagt? Meinte er es diesmal also wirklich ernst?
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Als Ranma und Yasuo nacheinander das Dojo verließen, ging Akane automatisch hinterher. Nachdem sie draußen angekommen war, setzte sie sich auf die Veranda um den Kampf gut beobachten zu können. Sie wusste, dass Ranma stärker war als Yasuo und das gab ihr ein beruhigendes Gefühl, aber trotzdem machte sie sich irgendwie Sorgen. Gebannt schaute sie zu, wie Ranma und Yasuo aufeinander zusprangen und sich einen heißen Kampf lieferten. Sie traten und schlugen nacheinander mit all der Kraft die sie aufbringen konnten, doch es stand immer noch kein Sieger fest. Siegsicher schaute Ranma Yasuo in die Augen, doch er wusste genau, dass sich Yasuo nicht so leicht besiegen lassen würde. Und so sprang stürmte Ranma noch ein weiters mal auf Yasuo zu, doch in seinen Augenwinkeln beobachtete er Akane. Sie lächelte ihm zu oder galt das Lächeln etwa Yasuo oder doch ihm? Total abgelenkt bekam Ranma erst zu spät mit wie Yasuo zum Sprung angesetzt hatte und nun auf ihn zugeflogen kam. Mit voller Wucht wurde Ranma von Yasuo gegen die Brust getreten und flog nun im hohen Bogen in den Teich hinein.
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Erschreckt sprang Akane auf und lief zum Teich hinüber. Als Ranma-Chan prustend wieder auftauchte, half Akane ihr aus dem Teich, indem sie sie an der Hand nahm und herauszog. Nach Luft schnappend saß Ranma-Chan nun auf dem Rasen, während Akane immer noch besorgt ihre Hand hielt.
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Mit hochgezogenen Augenbrauen näherte sich nun auch Yasuo und schaute Ranma-Chan ungläubig an. „Du … du bist ein Mädchen!“ Ärgerlich stellte sich Ranma-Chan wieder hin und sagte: „Lass uns weiterkämpfen!“ Yasuo machte große Augen und schaute Ranma-Chan immer noch fassungslos an: „Du … du bist Ranma.“ „Ja, was dagegen?“ erwiderte Ranma-Chan ärgerlich und holte mit ihrer rechten Faust aus um Yasuo zu schlagen. Doch dieser fing den Schlag lässig auf und sagte mit einem kühlen Unterton: „Tut mir leid, aber ich kämpfe nicht mit Mädchen!“
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Lächelnd wendete er sich von Ranma-Chan ab, die vor Wut schon fast kochte, und fasste nach Akanes Hand. Diese riss sich aber schnell wieder los und ging zu Ranma-Chan. Behutsam legte sie ein Handtuch um ihre Schultern und brachte sie ins Haus. Um Ranma-Chan zu beruhigen, sagte sie noch schnell: „Im Moment hat es einfach keinen Sinn. Bring den Kampf einfach an einem anderen Tag zu Ende.“
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Mit einem roten Kopf tauchte Ranma wieder aus der Badewanne auf. Er hätte schreien können vor Frust über seinen Fluch. Warum musste er auch so unaufmerksam sein und in den Teich gestoßen werden? Grummelnd dachte Ranma daran, dass Yasuo nun sein Geheimnis kannte, aber noch viel schlimmer für ihn war, dass er den Kampf um Akane noch nicht gewonnen hatte. Dann hätte dieser Yasuo wenigstens gewusst, dass Akane zu ihm gehörte.
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Mit einem Ruck schwang Ranma sich aus der Badewanne und begann sich abzutrocknen. Gerade als er seinen dunkelblaue Hose angezogen hatte und sie nun zubinden wollte, betrat Akane das Badezimmer. Sie bekam einen hochroten Kopf, wendete ihren Blick aber dennoch nicht von Ranmas nacktem Oberkörper. Eine leichte Röte stieg ihr ins Gesicht und sie machte sich schnell wieder daran heraus zugehen, als Ranma sie auf einmal am Arm packte und an sich heranzog. Er drückte sie an sich und flüsterte ihr ins Ohr: „Es tut mir leid, dass ich mich heute über dich lustig gemacht habe und danke, dass du mich heute so nett geweckt hast.“ Ranma zwinkerte Akane noch einmal zu und verließ dann das Badezimmer.
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Akanes Herz schlug bis zum Hals und sie rührte sich nicht von Fleck. Immer noch konnte sie Ranmas männlichen Geruch wahrnehmen und seine nackte Haut spüren. Widerwillig schüttelte Akane den Kopf und eine neue Röte überzog ihre Nase. Er wusste also von dem Kuss??
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Als Ranma zur Tür heraus gegangen war und sie verschlossen hatte, lehnte er sich erst einmal schwer atmend an sie.
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Als er vorhin zum Badezimmer gehen wollte, war er seinem Vater über den Weg gelaufen. Da fiel ihm auch wieder ein, dass er von Akane „geträumt“ hatte und fragte deswegen, ob Akane ihn heute geweckt hatte. Verwundert sah Genma ihn an und nickte. Außerdem sagte er noch, dass es etwas ungewöhnlich war, weil er gar kein Geschrei gehört hatte. Und als Akane sich an den Tisch gesetzt hatte, war sie ganz rot im Gesicht gewesen.“ Sprachlos hatte Ranma seinen Vater angestarrt, war dann aber schnell zum Badezimmer herüber gegangen.
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Gerade eben hatte er ganz ohne zu überlegen Akane in den Arm genommen und sich bei ihr bedankt und wenn er jetzt darüber nachdachte, wusste er gar nicht mehr, wie er den Mut dazu hat aufbringen können. Erleichtert wischte er ein paar Schweißperlen vom Kopf und schätze sich äußerst glücklich, dass Akane ihn nicht zu Brei geschlagen hatte.
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Kurze Zeit später wurde Ranma, sowie auch alle anderen, zum Abendessen gerufen. Hungrig setzte er sich an den Tisch und begann auch gleich an zu essen, wobei ihm aber nicht unbemerkt blieb, dass Akane immer wieder zu ihm herüberschaute. Mit einem Lächeln bemerkte er, dass sie immer noch ganz rot war und anscheinend vor Verwirrung nichts essen konnte. Unauffällig drehte er sich zu ihr um und blickte sie an. Sie sah wirklich niedlich aus, wie sie da auf ihren Knien hockte und ihr das volle blauschwarze Haar ins Gesicht fiel. Am meisten aber gefiel Ranma, dass unaufhörliche kleine Lächeln, welches Akanes Lippen an diesem Abend umspielte. Plötzlich drehte sich auch Akane wieder zu ihm um und beide wurden schlagartig knallrot im Gesicht. Sofort wendeten sie sich wieder ihrem Essen zu und bemerkten bei alle der Aufregung auch gar nicht, wie Yasuo sie misstrauisch beobachtete.
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Nachdem das Essen beendet war, half Akane Kasumi ausnahmsweise mal bei dem Abwasch, was allerdings keine so gute Idee war, da Akane des Öfteren etwas von dem Geschirr herunterfallen ließ. Schließlich sagte Kasumi höflich aber bestimmt: „Ich glaube Akane, es ist besser wenn ich den Rest alleine mache. Du bist wohl nicht ganz bei der Sache.“ Freundlich lächelnd schob sie Akane aus der Küche heraus und machte sich erst einmal daran, die Scherben aufzusammeln.
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Währenddessen war Ranma ins Dojo gegangen um zu meditieren, wurde aber von Yasuo gestört. Lächelnd trat Yasuo auf Ranma zu und stütze die Hände die Hüfte. „Na nu, du bist ja wieder ein Junge!“ sagte er mit herablassender Stimme. Ranma, dem im Monet gar nicht nach streiten zumute war, sagte nur gelangweilt. „Es ist ein Fluch, nichts weiter.“ Belustigt zog Yasuo die Augenbrauen nach oben und verzog den Mund zu einem fiesen Lächeln: „Ich weiß gar nicht wie du dir einbilden kannst, dass Akane so einen halben Mann wie dich mag.“ Erzürnt stand Ranma auf und funkelte Yasuo in die Augen. „Wer sagt denn, dass ich unbedingt will, dass sie mich mag?“ Mit einem kurzen Blick auf die Tür sagte Yasuo: „Ich dachte ja nur. Immerhin bist du mit ihr verlobt und so eifersüchtig wie du heute gewesen bist …“ Wütend funkelte Ranma ihn an und schrie: „Niemals in meinem Leben würde ich wegen so einem Macho-Weib wie Akane eifersüchtig werden. Wäre die Verlobung nicht von unseren Eltern bestimmt worden, hätte ich so ein hässliches Ding wahrscheinlich noch nicht einmal mehr angeschaut.“
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Yasuo atmete tief durch und grinste Ranma siegessicher an. „Nun ja, jetzt weiß sie wenigstens woran sie ist.“ Daraufhin schlenderte er hinüber zur Tür. Ranma folgte seinen