Water Seven
Der erste Gedanke
Er war wach. Und das schon eine ganze Weile. Sein Körper aber rührte sich nicht. Der Verrat von Lucci, Kaku, Kalifa und Blueno nagte noch schwer an ihm. Diese Last war einfach… erdrückend.
„Ich dachte wirklich, wir wären Freunde-“ „Du allein hast das geglaubt.“
Seine Hände ballten sich zu Fäusten. Allmählich kehrte seine Kraft, seine Wut, zurück und verdrängte die Trauer.
Paulie erhob sich schwankend und sah sich um. Er hatte Iceburgs Stimme gehört, er war also Gott sei Dank noch am Leben.
„Chopper! Wach endlich auf Chopper! Robin hat uns nicht betrogen! Hörst du?“
Die Worte hallten in seinem Kopf. Sein Gehirn spielte ihm schon einen Streich, gaukelte ihm vor, dass dieses schamlose Mädchen nicht Nico Robin, sondern Lucci gesagt hätte. Dass Lucci und die Anderen ihn und Iceburg nicht verraten hätten.
„Paulie-san! Geht es Ihnen gut?! Wir suchen noch nach Kaku-san und Lucci-san!“
Sein Blick richtete sich auf Iceburg. Der schaute zurück.
„Das wird nicht nötig sein. Lucci und Kaku sind wieder nach Hause. Sie kommen nicht zurück.“
Fragende Blicke richteten sich auf ihn, doch Paulie ignorierte sie. Abwesend zog er an seiner Zigarre.
„Nach Hause gegangen, hmm?“
„Es reicht doch, wenn wir so leiden“, antwortete Paulie, nachdem die Arbeiter von Galley-La ihre Aufmerksamkeit wieder auf das brennende Haus gerichtet hatten.
„Aber ist dir keine bessere Ausrede eingefallen?“
Entrüstet stieß Paulie eine Rauchwolke aus und sah seinen Chef an. Bevor er aber antworten konnte, erhob dieser wieder seine Stimme: „Nma~, schon gut. Ich bin nur froh, dass du nicht einer der Verräter warst.“
Kurzes Schweigen war zwischen ihnen eingetreten. Das Tosen der Flammen und die Rufe der Arbeiter nahmen weder Iceburg, noch Paulie wirklich wahr.
„Nachdem Lucci die Maske abgenommen hatte… Nma~, ich würde lieber gleich sterben, als dein Gesicht darunter sehen zu müssen, war mein erster Gedanke.“
FIN