~°Bis die schwarze Rose blüht°~
Määärchen!!
~°Bis die schwarze Rose blüht°~_________
Es war einmal in einer düsteren Nacht im Zimmer einer Prinzessin. Die Prinzessin hieß Kanae. Sie hatte schwarzes, seidiges Haar und leere, schwarze Augen. Man könnte sie mit den Worten gefühllos und furchtlos beschreiben.
Warum? Das werdet ihr bald erfahren.
Wie in jeder düsteren Nacht saß Kanae auf ihrem Bett. Sie konnte schon lange nicht mehr schlafen. Stattdessen hatte sie ihre Spieluhr auf ihrem Schoß liegen und lauschte der Melodie. Lilium. So hieß diese Melodie. Kanae mochte sie, da sie nach Angst klang, und doch noch wunderschön. Niemand würde es stören wenn sie mit der Spieluhr durch das Schloss tapste. Es lebte nämlich keiner mehr im Schloss außer Kanae. Kanae nahm ihre Spieluhr in die Hand und ging raus auf den Flur. Dort tapste sie mit ihren nackten Füßen in den Thronsaal.
Sie legte die Spieluhr auf den Thron der Königin und setzte sich selbst auf den Thron des Königs. Wie immer würde sie jetzt wieder anfangen ihre Fähigkeiten zu verbessern, doch heute Nacht war alles anders. Sie wollte sich an dem Rächen, der ihr diese Fähigkeiten gegeben hat. Sie ballte ihre Hände und ließ ihren Kopf hängen. Dann schloss sie ihre Augen. Ein Sturm fing an im Thronsaal zu wüten. Die Melodie spielte immer noch. Und der Sturm wütete zu jedem anderen Ton stärker. Kanae blickte auf. Ihre Augen weiteten sich als sie sah, wie viel Schaden sie angerichtet hatte. Der Sturm wütete langsam in Kanae’s Richtung.
,,Was ist jetzt los?”, fragte die monotonstimmige Kanae.
Sie konnte den Sturm nicht mehr aufhalten und hielt sich am Thron fest.
Ich kann ihn nicht mehr kontrollieren!
Shi blickte erschrocken zum Sturm. Nach ein paar Sekunden war er kaum noch zu spüren. Kanae seufzte.
Am besten verschwinde ich……
Kanae stand auf, nahm ihre Spieluhr und tapste durch die schwarzen Flure zu ihrem Zimmer. Dort nahm sie eine kleine Tasche und packte ihre Spieluhr und ein paar Kleider ein. Dann machte sie sich auf den Weg zum Tor. Am Tor angekommen sah sie in den Himmel. Er war grau, dass hieß das es bald regnen würde. Kanae aber war das egal. Sie wollte weg, weg von diesem Schloss. Es brachte so viele Erinnerungen in Kanae hoch. Endlich begann es zu regnen. Wasser prasselte auf Kanae’s Kopf. Ihre Haare wurden noch dunkler als sie es schon waren.
,,Du solltest nicht draußen sein! Du würdest dich erkälten!”, rief ein Mädchen aus der Ferne und lief auf Kanae zu.
Kanae schielte nur kurz zur Seite. Sie hätte sie jetzt mit ihren Fähigkeiten erledigt, doch es ging nicht.
Ein nervendes Mädchen… Na super
Kanae wollte weiter gehen, doch das Mädchen hielt sie am Arm fest.
,,Du kannst mit zu mir kommen! Ich wohne direkt in dem Dorf neben an”
Das Mädchen lächelte sie an.
,,Ach ja und ich bin Alexa”, fügte das Mädchen immer noch lächelnd hinzu.
,,Verschwinde…”, sagte Kanae nur.
Alexa aber ignorierte dies und zog Kanae mit sich. Plötzlich erschien eine schwarze Rosenknospe auf einer Wiese.
,,Stopp! “, befiehl Kanae Alexa.
,,Hm?”, kam es von Alexa und sie ließ Kanae los.
,,Diese Rose hier… Sie gefällt mir…”, meinte Kanae und pflückte die Rosenknospe samt Stängel.
,,Aber die ist doch schwarz !”
Alexa kniff ihre Augen zusammen.
Keinen Plan von wahrer Schönheit….
Kanae legte die Rose in ihre Tasche.
Irgendwo habe ich diese Rose schon geseh’n…… Und das Mädchen auch!
,,Du hast mir deinen Namen noch nicht verraten!”, meinte Alexa.
,,M-mein Name? Mein Name ist…… Lucy!”, log Kanae.
,,Lucy…. Ein schöner Name”, lächelte Alexa.
Wenn sie wüsste…..
,,Und hier sind wir!”
Alexa zeigte auf ein prächtiges Dorf
,,Von hier kann man sogar mein Haus sehen!”, meinte Alexa.
,,Das Haus deiner Eltern”, verbesserte Kanae Alexas Satz.
“Ist doch auch egal!”
Alexa verzog ihr Gesicht.
,,Tz…”, gab Kanae von sich.
Sie liefen zum Haus von Alexas Familie.
,,Ladys First!”, sagte Alexa und hielt die Tür für Kanae auf.
Kanae trat wortlos in das Haus ein.
1.Ich bin keine Lady
2.Deine Hilfe brauch ich nicht
3.Warum hast du mich mitgenommen?!
Diese Worte hätte Kanae ihr gern ins Gesicht gesagt, doch sie tat es nicht.
,,Wen hast du denn da mitgebracht?”, fragte eine Frau mit wunderschönen blonden Locken und himmelblauen Augen.
,,Das ist Lucy!”, meinte Alexa.
,,Lucy? Ein schöner Name”, lächelte die Frau.
,,Lucy, das ist meine Mutter”, meinte Alexa zu Kanae.
Kanae regte sich nicht. Sie starrte gebannt auf die Locken der Frau.
Wie ich diese Engelshaare hasse…..
,,Lucy? Lucy?!”
Alexa tippte Kanae auf die Schulter.
,,W-was?”
Kanae schaute sich verwundert um.
,,Ich habe dir gerade meine Mutter vorgestellt Lucy”, meinte Alexa.
,,Ich heiß doch nicht Lu-”
Wenn ich jetzt sage das ich Kanae heiße schmeißen sie mich raus!
,,Ich mein…. Ja ich bin Lucy!”, sagte Kanae und hielt der Frau ihre Hand hin.
Die Frau gab Kanae die Hand.
,,Freut mich”, lächelte die Frau Kanae an.
,,Ebenfalls….”, sagte Kanae nur und ließ die Hand der Frau los.
Dann drehte sie sich um und wollte gehen, als es plötzlich anfing zu donnern und zu blitzen.
Ich glaub ich bleib doch noch……
Wieder drehte sich Kanae um.
,,Wo ist mein Zimmer?”, fragte Kanae mit einem falschen Lächeln auf dem Lippen.
,,Folge mir”, sagte Alexa und lief eine Treppe hoch.
,,Nun komm schon!”
Langsam trottete Kanae die Treppe hoch. Dort erwartete sie schon Alexa.
,,Trommelwirbel bitte….”, sagte Aexa und wollte es spannend machen.
Er riss die Tür auf und Kanae fiel der Unterkiefer runter.
,,Ja ich weiß… Es ist ganz dein Geschmack…. Aber das Zimmer ist ja auch so was von alt!”, meinte Alexa und kratzte sich am Hinterkopf.
,,Da hast du vollkommen Recht!”, sagte Kanae und raste in das Zimmer rein.
Dann ließ sie sich samt Tasche auf das Himmelbett fallen.
Ist das schön hier….
Ein paar Jahre später saßen Kanae und Alexa am Frühstückstisch.
,,Es tut mir immer noch leid… “, entschuldigte sich Kanae zum millionsten Mal.
,, Ach Lucy, dass musst du nicht mehr machen. Es ist okay!”, sagte Alexa und lächelte Kanae an.
,, Ich muss dir etwas sagen….”, meinte die schwarzhaarige und starrte auf ihren Kaffeebecher.
,, Ich heiße gar nicht Lucy… Ich bin Kanae, Prinzessin Kanae”, fuhr sie fort.
Alexa war sprachlos.
,, Prinzessin Kanae….”, sprach Alexa Kanae nach.
Sie starrte ebenfalls auf ihre Tasse. Dann stand sie auf.
,, Es ist okay… Lucy.. Ich meine Kanae… du warst die erste Freundin die ich hatte!”
Alexa lächelte Kanae an.
,,Und das wirst du auch bleiben!”
Alexa ging auf sie zu und umarmte sie. Ihr kam eine Träne.
,, Wir werden für immer Freunde bleiben, Kanae. Egal was passiert!”
Alexa ließ sie langsam los. Und Kanae lächelte zum ersten Mal in ihrem Leben. `
,,Deine schwarze Rose!”, rief Alexa erschreckt.
Kanae blieb ganz ruhig und zerfiel in Wasser. Nach ein paar Sekunden formte sich das Wasser wieder zu einer Gestalt. Es war natürlich Kanae. Mit der Rose in der Hand.
,, Ich wo-”
Ein Krachen unterbrach Kanae.
,, Du, Prinzessin Kanae, wirst mitkommen! “, krächzte eine Stimme.
,,Das glaub ich aber nicht!”
Kanae sprang nach hinten und ließ die Rose fallen.
,,Komm mit! Dann werden wir sehn ob ich mitkomme oder nicht!”, provozierte Kanae.
,,Meinetwegen”, kam es von der Hexe genervt zurück.
,,Aber glaub mir, du kommst schon noch mit…”
Beide verschwanden und Alexa blieb zurück. Sie starrte immer noch gebannt auf die Rose. Langsam bückste sie sich zur Rose und nahm sie in die Hand. Dann lief sie mit der Rose hoch in Kanaes Zimmer. Dort setzte sie sich auf Kanaes Bett und entdeckte eine Spieluhr auf Kanaes Nachttisch.
,,Von da kommt also immer diese traurige Musik…”
Alexa legte die Rose neben die Spieluhr und öffnete die Spieluhr. Sofort kamm der Klang dieser Melodie. Alexa lauschte der Melodie, als plötzlich die Rose anfing rot zu leuchten, die Spieluhr fing an zu glitzern. Auch Alexas Hände fingen an rot zu glitzern.
Sie sah zur Rose.
,, Sie blüht immer noch nicht…”, murmelte Alexa enttäuscht. Aber die Melodie spielte immer noch. Alexa schloss ihre Augen. Sie sah, wie Kanae blutend auf dem Boden lag und die Hexe fies lachte. Alexa riss ihre Augen auf, nahm die Rose und die Spieluhr und lief blitzschnell zur Stelle wo Kanae mit der Hexe verschwand. Sie kniff ihre Augen zu.
Es wirbelte ein funkelnder Staub um Alexa und sie verschwand auch.
Nun stand sie zwischen der Hexe und der Prinzessin.
,, Nanu? Wer ist denn da?”, fragte die Hexe mit ihrer Krächzstimme.
,, Kann dir doch egal sein!”, zischte Alexa wütend. Dann lief sie zu Kanae und kniete sich zu ihr. Sie legte ihre Hände auf Kanaes blutende Wunden und es kam es kam ein grünes Leuchten aus den Hände Alexas. Dieses Leuchten heilte Kanae. Kanae zuckte zusammen.
Was ist passiert?
Kanae öffnete ein Auge und sah zu Alexa.
,,Danke…”, sagte Kanae schwach.
,,Nichts zu danken…. Und jetzt steh auf! Wir müssen so schnell wie möglich von hier weg!”, meinte Alexa.
,,Erst.. Muss ich das hier beenden!”, sagte Kanae mit fester Stimme.
Sie stand auf und taumelte zur Hexe.
,, Das.. Wird dein letzter Atemzug sein!”, schrie Kanae wütend. Ein riesiger Wirbelsturm kam, vermischt mit Feuer. Der Wirbelsturm kam direkt auf die Hexe zu.
,,Und bevor du verschwindest…”, Kanae brach mitten im Satz ab und flüsterte etwas zu Alexa.
Die nickte nur und drückte Kanae etwas in die Hand. Kanae öffnete die Spieluhr und legte die schwarze
Rose auf den Boden. Dann machte sie eine kleine Handbewegung und die Rose blühte auf.
Sie sah entschlossen zur Hexe.
,,Und was wird das wenn ich fragen darf?”, krächzte die Hexe fragend.
,,Dein Ende…”, antwortete Kanae ruhig.
Plötzlich kam ein funkelndes Leuchten aus der Blüte. Das Funkeln raste blitzschnell zur Hexe. Die
Hexe war nicht schnell