Fanfic: Gebieterin der Dunkelheit
Kapitel: Darkness
lets start
Es war Dunkel. Um genau zu sein Düster. Und um noch genauer zu sein Stockdunkel. Inmitten dieser Landschaft gingen zwei Mädchen, nicht älter als neunzehn spazieren. „Ich hasse Mutproben“, zischte eine der beiden ihrer Begleitung zu.
„Ach jetzt reg dich ab, Miyu“, sprach die andere daraufhin aus.
„Du hast leicht reden! Immerhin bin ich ja wohl diejenige, die angst hat, im Dunkeln durch einen gottverlassenen Wald zu spazieren.“
„Du hast immer Angst, wenn es Dunkel ist, irgendwo hinzugehen“, kicherte die andere nun.
„Ach halt doch die Klappe, Arisa“, gab die andere gespielt beleidigt zurück.
Auf einmal war Miyu hellwach. Von der vorherigen Angst keine Spur mehr.
„Hast du das gehört?“, fragte sie ihre Freundin hektisch.
„Was denn?“
„Na das Geräusch eben“
„Was für ein Geräusch?“, besorgt musterte sie ihre gleichaltrige Freundin.
„Ich weiß auch nicht“, Schultern zuckend ging sie etwas schneller weiter.
„Kommst du?“
Miyu war nach wenigen Schritten schon wieder stehen geblieben.
„Da war es schon wieder“, langsam drehte sich Arisa zu Miyu um.
„Das bildest du dir nur ein, süße“, versuchte Arisa Miyu zu beruhigen, obwohl sie sich jetzt auch nicht mehr ganz sicher war, ob die braunhaarige sich das nur einbildete.
„Nein! Ich habe es ganz deutlich gehört. Da ist etwas“, wieder sprach sie hektisch.
„Hey, warte doch“
Miyu war ohne jegliche Vorwahnung einfach so zwischen den Bäumen in der Dunkelheit verschwunden.
„Miyu!“ schnell folgte Arisa ihr, „Warte doch auf mich.“
„Da war es schon wieder“
Abrupt blieb die neunzehn jährige stehen.
„Was hast du, Miyu?“, fragte Arisa leise. Sie stand ein paar Schritte hinter ihr und konnte nicht sehen, was sich vor den Augen der anderen abspielte.
Miyu war in ihrer Bewegung erstarrt.
Ihre ganze Aufmerksamkeit galt etwas, das sich direkt vor ihr erstreckte.
Vorsichtig schob sie sich an Miyu vorbei, die sich immer noch nicht aus ihrer Starre gelöst hatte.
Und nun sah auch sie es.
Vor ihr erstreckte sich ein Lager. Doch kein einfaches Lager von ein paar Menschen, die in der Natur zelten wollten.
Es war noch Dunkler als irgendwo anders im Wald. Als wenn es von einer dunklen Aura umgeben wäre, wie es dunkler nicht gehen konnte.
Ein Wunder, das man überhaupt noch Konturen erkennen konnte.
„Was ist das?“
Ein Ruck durch fuhr Miyus Körper, als sie die Frage ihrer besten Freundin wahrnahm.
„Ich weiß es nicht“, flüsterte sie zurück. Ja fast schon tonlos.
Auf einmal starrten sie zwei Pechschwarze Augenpaare an.
„Wen haben wir denn da?“ Er entblößte zwei Messerschafe Zähne.
Ein Schock durchfuhr die Mädchen. Sie wollten laufen, doch sie konnten nicht. Zu gefesselt waren sie von dem Anblick ihres Gegenüber.
„Ach, schüchtern, wie?“, fragte er die beiden gehässig.
Noch immer starrten die beiden den kaum viel älter scheinenden an.
Erst als er sich mit der Zunge über die Lippen strich und ein knurren von sich gab, erwachte Arisa aus ihrer Starre. Nur Arisa.
Miyu blieb weiterhin regungslos stehen. Wie eingefroren.
Langsam bekam die braunhaarige wieder die Kontrolle über ihren Körper. Sie wollte rennen. Bloß weg von hier. Doch da viel ihr Blick auf Miyu.
Sie schüttelte sie, rief ihren Namen. Nichts. Nichts passierte. Niemand antwortete ihr.
Panisch sah sie sich um. Einen klaren Gedanken konnte sie schon lange nicht mehr fassen.
Sie wollte nur noch das eine. Fliehen. Fliehen vor dem, das sie gehässig ansah, als hätten sie schon verloren. Ihrem Gegenüber.
Ihre Beine bewegten sich wie von selbst in die Richtung aus der sie gekommen war. In Gedanken hoffte sie, Miyu würde ihr irgendwann verzeihen können, das sie jetzt einfach ohne sie weglaufen würde. Sie hilflos da ließ.
„Das wird dir nicht viel nützen“, lachte die Gestalt sie aus.
Doch sie hörte ihn gar nicht richtig. Ihre Gedanken waren bei Miyu.
Auf einmal hörte sie das knurren direkt hinter ihr. Als sie sich jedoch umdrehte, war dort nichts, gar nichts.
Plötzlich stieß sie jemand zu Boden. Ihr Kopf schlug hart auf dem kalten Waldboden auf. In ihrem Gesicht spiegelten sich der Schmerz wieder und sie schloss langsam die Augen.
„Ich sagte doch, das wird dir nicht viel nützen“, er lachte laut auf.
Bis eine befreiende Dunkelheit sie verschlang.
To be continued
Hi ;)
Ich hoffe, das es euch gefallen hat und ihr mir ein paar Kommis da lasst.
Die nächsten Kapitel werden länger^^ (War ja nur der Prolog)
lg Kintara