Colors of the Heart

dich kennen zu lernen.“, rief er mir noch nach und ich blieb stehen, um mich nochmal kurz umzuwenden und ihn anzusehen. Er hob kurz die Hand als Verabschiedung und ging dann zu seinen Mädels zurück, ohne mich noch eines Blickes zu würdigen. Leicht schüttelte ich den Kopf. Angeber, dachte ich nur, aus welchem Grund auch immer. Dann wandte ich mich wieder zum gehen.
„Lass uns nach Hause gehen, Yuhiko, ich hab keine Lust mehr.“, meinte ich nur leise zu meiner Hündin, die bereits am Boden schnüffelte. Langsam machte ich mich auf den Weg durch den ruhigen Park nach Hause, betrat ein wenig in Gedanken das Haus.
„Da bist du ja wieder, Miharu.“, begrüßte Miu mich sofort. Ich nickte leicht und fuhr ihr zum Gruß durch die Haare, ging dann gefolgt von Yuhiko auf mein Zimmer. Sofort ließ ich die Hündin von der Leine und warf sie auf meinen Schreibtisch, schmiss mich dann auf mein Bett. Leise seufzte ich und dachte über vorhin nach.
Dieser Junge war komisch, dachte ich nur. Aber auch irgendwie…interessant? Das war absurd. Wieso sollte ich ihn interessant finden? Ich kannte ihn doch gar nicht. Aber war es das, was mich reizte? Er führte ein anderes Leben als ich, war ganz anders auf das Leben eingestellt. Wer weiß, was er schon alles in seinem Leben durchgemacht hatte. Was er schon alles erlebt hatte.
Und so fing ich an zu überlegen, was diesem Jungen zugestoßen sein musste, dass er auf der Straße lebte. Aber ich kam zu keinem Punkt.
„Minami…“, murmelte ich kurz seinen Namen. Auch wenn ich mich eigentlich nicht für ihn interessieren sollte, ich hatte mir sogar seinen Namen gemerkt. Verdammt, was sollte das denn? Ich sehe ihn eh nie wieder, also vergiss diesen Angeber. Wahrscheinlich macht er jetzt wieder mit einer seiner Tussen rum. Was interessierte es mich?
Ich stand auf und schnappte mir ein Buch, während Yuhiko es sich auf meinem Teppich gemütlich gemacht hatte und döste. Wieder schmiss ich mich auf mein Bett und schlug das Buch an der markierten Stelle auf, um weiter zu lesen. Einige Minuten klappte dies auch, bis meine Gedanken wieder abschweiften und an diesem Jungen hängen blieben.
„Das kann doch nicht wahr sein.“, sagte ich laut und schlug das Buch zu, woraufhin Yuhiko erschrocken aufsah. Ich ließ mich nach hinten fallen und starrte an die Decke, schloss nach einer Weile die Augen. Auch wenn ich noch eine Weile nachdachte, ich brauchte nicht mehr lange, und ich glitt in einen leichten Schlaf.

Mir war langweilig und ich hatte mal eine neue Idee. Ich hoffe, euch gefällt sie und ihr hinterlasst mir ein paar Kommis. Würde mich freuen x3
*Kekse dalass*