Schwarze Kirschblüte

alleine.“, bat sie ihn und Naruto wollte wiedersprechen, doch Sakura bat ihn mit einem Lächeln das ebenfalls zu tun. Schmollend, aber dennoch glücklich, verließ er den Raum, mit den Worten: „Ich muss gleich den anderen Bescheid sagen!“

Sofort kamen die beiden Frauen auf das geheime Thema zu sprechen. „Was ist passiert?“, fragte Sakura, da sie einen kompletten Filmriss hatte. „Du wurdest von jemandem hierher gebracht. Schwer verletzt. Obwohl du viel Blut verloren hattest und schon mehr tot als lebendig warst, konnten wir dich zurückholen.“, erklärte die Hokage ihrer Schülerin. Diese nickte nur. „Wer hat mich…?“, begann Sakura, doch sie stockte. Wenn sie Tsunade etwas von Itachi erzählen würde, was würde sie dann tun? Würde man ihn töten? Sakura wollte das nicht…
„Es ist ok. Itachi hat dich bei mir abgegeben. Ich weiß, dass er damals im Auftrag von Konoha gehandelt hat. Keine Sorge, ich werde ihm nichts tun.“ Sakuras Augen weiteten sich. Er hatte was? Seinen Klan auf Konohas Befehl hin getötet? „Was?“, fragte sie atemlos, doch Tsunade schüttelte nur den Kopf. „Das erzähl ich dir später. Nun sag mir erst mal, was passiert ist.“
Eher unfreiwillig ließ sie von dem Thema ab und berichtete, was in den letzten Stunden geschah. Obwohl sie noch immer nicht wusste, wie der Kampf ausgegangen war und wer sie zurück gebracht hatte, ließ sie kein Detail aus. Als sie geendet hatte, nickte Tsunade nur. „Verstehe…“ „Wissen sie, was passiert ist?“, fragte das Mädchen hoffnungsvoll. Die Hokage schüttelte den Kopf. „Tut mir Leid, ich weiß nichts.“ Die Rosahaarige ließ den Kopf sinken. „Aber ich weiß, wer dir deine Fragen beantworten kann...“ Sakura horchte auf. Die Blonde lächelte nur und verschwand aus dem Raum.

Sakura blieb in ihrem Bett liegen. Gespannt sah sie sich in dem Raum um. Bis auf das Bett und ein Nachtschrank befand sich dort nichts. Dennoch hatte sie das Gefühl, als wäre jemand da. Und tatsächlich. In einem der Schatten, die durch die geringe Beleuchtung und die dunkle Winternacht entstanden, regte sich eine schwarze Gestalt. „Itachi!“, meinte die Rosahaarige freudig, als sie ihn erkannte. Itachi trat an ihr Bett und musterte sie. „Was ist passiert?“, wollte das Mädchen wissen und hoffte auf ein gutes Ende. „Er ist weg. Und lebt.“, kam es von dem Schwarzhaarigen, der wieder seinen gewohnten Gesichtsausdruck hatte. Sakura lächelte innerlich darüber. Sie hatte ihn wohl etwas aus dem Konzept gebracht. „Das freut mich.“, kam es von ihr während sie ihn anlächelte. „Was wirst du jetzt tun?“, fragte sie den Uchiha welcher immer noch still da stand. „Ich werde verschwinden.“, meinte er nur und setzte sich in Richtung Fenster in Bewegung. Sakuras Blick wurde trauriger. Nun, wo sie ihn kennengelernt hatte und ihm ihr Leben verdanke, wollte er bereits aufbrechen. „Aber vielleicht komme ich wieder. Hier gibt es noch etwas, was mir wichtig ist.“, sagte er geheimnisvoll und Sakura konnte schwören ein Lächeln gesehen zu haben.
Als der Uchiha aus dem Fenster verschwunden war blieb nur ein rosahaariges Mädchen mit hochrotem Kopf und einem Lächeln im Gesicht zurück.

Bis zum nächsten Winter…