Fanfic: Rache oder Freundschaft?

Untertitel: Sie hat es sich geschworen...

Kapitel: Neue Bekanntschaften

Erstmal wollte ich mich bei euch wegen den Kommis bedanken ;D. Da das meine erste FF ist, war ich mir nicht wirklich sicher, ob sie jemand lesen würde.
Aber egal, jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

Sie hatten sich wieder aufs Bett gesetzt und der Hund hatte es sich auch gemütlich gemacht. Sie kraulte ihm sanft den Kopf. Dann fragte sie leise: "Wie heißt der Wauwau?" Wieder blickte sie ihm in die Augen. Die hellblaue Färbung war atemberaubend. So etwas hatte er noch nie gesehen. Sie musste nochmals fragen, ehe er eine Antwort gab. "Bull, er ist ein vertrauter Geist." "Was ist denn ein vertrauter Geist? Ich dachte, Geister sind ganz weiß und haben schwarze Augen und fliegen...", fragte sie, mehr zu sich selbst gesagt, als zu ihm. Er fing an zu erklären: "Vertraute Geister sind Wesen, mit denen du einen Vertrag abschließen musst, bevor du sie rufen kannst. Diesen Vertrag musst du mit deinem Namen und deinem Blut unterschreiben. Sie helfen dir dann zum Beispiel im Kampf, oder suchen Leute, die vermisst werden." Er hatte versucht es 'kindgerecht' zu erklären. War ihm eigentlich ganz gut gelungen. Sie fragte: "Also erschreckt der Wauwau keine Menschen?" "Er erschreckt nur Menschen, wenn sie böse sind." "Ich bin lieb!", stellte sie schnell fest. "Dann sei brav und leg dich wieder hin, ja?" Sie nickte und kroch unter die Decke.

"Ich sitze unten, falls du was brauchst.", meinte er bevor er den Raum verließ. Sie nickte nur leicht und streichelte dann wieder den Hund. Genüsslich gähnte das große Tier und sie konnte seine scharfen und spitzen Zähne sehen. Sie hatte ein bisschen Angst, verdrängte diese aber wieder. Sie erinnerte sich an einen Spruch: "Wenn du Angst hast, spüren Hunde das. Dann können sie dich ganz schnell beißen und das tut weh." Sie wusste nicht, von wem sie das mal gehört hatte, aber hielt sich an den Rat. Sie fing an, mit dem Tier zu reden. "Also, wenn ich groß bin, möchte ich ganz stark sein. Das ist toll, stimmts? Bist du auch ganz stark? Du bist ja schon so groß..." Sie tellte fest, dass er nichts erwiderte. Fragend stupste sie ihm auf die Nase: "Ey, sag mal was. Sag mal: 'Hallo!' Komm schon... Das geht ganz leicht. Ha-Lo. Siehst du?"

Der Mann war jedoch gar nicht hinuntergegangen, sondern stand an der Tür und hörte ihr zu. Er musste lächeln, als sie sagte: "Ey, sag mal was." Wie konnte sie auch wissen, dass Hunde nicht reden konnten? Da sie weiter nichts sagte, schloss er daraus, dass sie es aufgegeben hatte, mit ihm zu reden. Er dachte über seine nächste Mission nach. Und über den Kram, den er noch zu erledigen hatte. >>Ich bring sie nachher besser zu Tsunade.<<, dachte er. Er blieb stehen. Plötzlich bemerkte er, wie schwindelig im wurde. Er stützte sich an der Wand ab. Doch alles half nichts. Ihm wurde schwarz vor Augen und er spürte seinen Körper nicht mehr. Ein Schrei fuhr hoch...

Mit schlimmen Kopf- und Gliederschmerzen wachte er auf. Er starrte an die Decke, sah sich um. Er war im Krankenhaus und es schien schon spät zu sein. Draußen war alles dunkel. Die Laternen erleuchteten nur noch die Straßen. Dann entdeckte er das Mädchen. Sie schlief tief und fest. Ihr Kopf lag auf ihren Armen, welche wiederum auf dem Nachttischchen lagen. Sie sah so niedlich aus, wenn sie schlief. Desweiteren entdeckte er in einer schönen Vase auf dem Tisch einen Strauß Wald-Windröschen. Diese Pflanzenart ist eigentlich naturgeschützt, da sie selten vorkommt und auch nur an höher gelegen, trockenen und hellen Orten vorzufinden. War sie etwa auf den Hokage-Felsen gewesen? Wenn ja, wann und warum?

Trotzdem musste er lächeln. Er setzte sich langsam aufrecht, nahm das Mädchen und legte es neben sich. Das war besser für ihren Rücken. Sie streckte sich ausgiebig und gähnte einmal bevor sie die Augen öffnete und realisierte, wo sie war. "Bist du schon die ganze Zeit hier?", fragte er leise, noch geschwächt von seinem Anfall. Sie nickte leicht und antwortete: "Ja, geht es Ihnen denn besser?", entgegnete sie gleich. Er nickte und lächelte leicht. Dann stand sie auf und lief zu ihrem Rucksack, der an der Wand lehnte. Sie suchte anscheinend irgendetwas. Dann hatte sie es gefunden. Es war eine kleine Puppe.

Als sie wieder bei ihm saß, hielt sie ihm die Puppe hin. Der Mann nahm sie in die Hand und fragte: "Warum gibtst du sie mir?" Sie antwortete leise: "Ich muss mich doch noch bedanken, dass Sie mich gerettet haben. Die Puppe habe ich bekommen, als ich ganz klein war und jetzt möchte ich sie Ihnen geben." Er sah sie verwundert an und lehnte ab: "Ich kann das nicht annehmen, Kleine. Es ist erstens deine Puppe und zweitens hast du bestimmt viele Erinnerungen an sie. Nimm sie wieder, na los." Sie sah ihn böse an und entgegnete: "Ich will aber, dass Sie sie behalten!" "Ist ja gut, nicht aufregen. Komm mal her..." Sie rutschte näher an ihn heran und ließ sich auf den Schoß des Mannes ziehen. "Dann nehme ich sie, ja? Und ich werde gut auf sie aufpassen. Aber nächstes Mal erkundige dich besser bei den Blumen. Die hättest du nämlich eigentlich gar nicht von ihrem Platz wegholen dürfen." Sie sah die Blumen an und nickte verlegen.

"Verrätst du mir, wie du heißt?" Sie lächelte und meinte: "Ich heiße Noko. Und wie heißen Sie?" Er erwiderte ihr schon fast aufgeregtes Grinsen und antwortete: "Kakashi. Wenn du willst, frage ich Tsunade, ob du-" Er wurde unterbrochen. Die Tür ging langsam auf und eine blonde Frau trat hinein. In ihrer Begleitung befand sich eine schwarzhaarige Frau. Beide lächelten bei dem Anblick von Kakashi und Noko. Die Schwarzhaarige flüsterte: "Wie Vater und Tochter..." Die Blonde lächelte. Kakashi errötete nur und Noko wusste nicht, was sie von den beiden Frauen halten sollte. "Das sind Tsunade und Shizune, Noko", erklärte Kakashi ihr. Sie lächelte nur und wünschte beiden einen guten Abend. Dieser wurde erwidert.

Nach einer ausführlichen Erklärung, wie es um Kakashi stünde, fragte Besagter, ob das Mädchen nicht bei ihm bleiben solle. Tsunade zuckte mit den Schultern: "Willst du denn bei Kakashi bleiben, Noko?" Die Angesprochene fiel Kakashi um den Hals und meinte: "Jaaaa!!" Wieder ging ein Lächeln durch die Runde. Also lebte Noko nun offiziell bei Kakashi.

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Danke für eure Kommis! Da ich bald umziehe, werde ich die nächste Woche wahrscheinlich kein weiteres Kapitel hochladen. Und wenn doch, bin ich nochmal mit Glück am PC gewesen ;D. Also, freu mich auf euch!

Nächstes Kapitel: Von Ruhe und Hausfrauenproblemen
Einblick: Was glaubt ihr, was passiert, wenn ein kleines Mädchen einen Zwei-Personen-Haushalt allein regelt?! Richtig! Alles geht schief ;D