Some beautiful things or not?
Geständnis
Du sagtest einmal:
„Ich werde dich nie verlassen.“
Leere Worte, denn
du hast mich im Regen stehen lassen.
Bis einfach gegangen, ohne
zurück zu schauen, zu mir zu schauen,
hast dein Leben neu angefangen.
Aber das schlimmste an all dem war,
du hast es heimlich getan,
es wurde mir erst spät klar,
aber du sagtest nie ein Wort darüber,
keine Andeutungen, keine Wut,
du gingst weg,
zu dieser Brut.
Diese Menschen,
die dich von nun an drillten,
und dir die Pest an den Hals wünschen,
wie konntest du das nur tun,
dein Leben für etwas geben,
ohne lange nachzudenken,
denkst du ich werde dir vergeben?
Natürlich werde ich verzeihen,
weil ich dich Liebe,
ich hatte nie vor jemanden einzuweihen,
weißt du, dass ich es als Geheimnis sah,
Ich wusste natürlich nicht das ein paar Wochen später,
alle wissen würde was geschah.
Du bist endgültig gegangen,
hast Briefe an die Angehörigen hinterlassen,
und jetzt ist alles vergangen,
meine Liebe, meinen Hass und mein Verständnis,
denn du nahmst all diese Dinge in dein Grab,
Und was nahmst du noch mit dir? Ein Geständnis.
Das Geständnis das du unser Land immer mehr geliebt hast,
als mich, deine Kinder oder die Anderen,
bin daran gestorben, fast.
Nun stehe ich vor deinem Grab,
mit Ehrenschriftzug,
und sehe die Kinder spielen,
und spüre einen kalten Luftzug,
es beginnt zu Gewittern, wir gehen.
Wider hast du dein Land beschützt, mehr als deine Familie.