_Das Zeichen in meiner Hand_

hier gerade auf einer Teeparty. Solana verpasste ihm eine. "Leg nicht gleich die ganzen Karten auf den Tisch!", rief sie und schüttelte den Kopf über seine Dummheit. "Au! Jetzt ist es auch egal..." Der ehemalige Iwa-nin ignorierte den kleinen Streit. "Und warum geht ihr in Richtung des Raumes und verschwindet nicht aus der Höhle,un?" Das hatte der blonde zwar auch so gesagt, aber in wirklichkeit wollte er auch so schnell wie möglich zu den anderen. Doch vorallem wollte er zu mir. "Na wir wollten die anderen vor ihrem Schicksal bewahren, von etlichen Stalaktiten durchbohrt zu werden und zu sterben. Und du?" Für diese Antwort hätte er Solana eine kleben, bzw. sie in die Luft jagen können. Akatsukis sterben doch nicht einfach so mal, nur wegen ein paar spitzen Steinen! Nebenbei schwiffen seine Gedanken zu Hidan und Kakuzu. er musste grinsen. Doch es hielt nicht lange an. "Ich bin unfreiwillig hier. Ich wurde verschüttet, aber ich hab mich freigesprengt. Ich will zu den anderen, ihr wollt zu den anderen. Sozusagen sitzen wir im selben Boot. Waffenstillstand,un?"

Solana zuckte mit den Schultern. "Meinetwegen. Aber kannst du uns den Weg freimachen? Masao und ich haben kaum noch Chakra...ganz zu schweigen von der Energie die man zum Zaubern braucht. Mir entfällt jedesmal der Name. Auf dem Weg werden wir genug.....ähm......von dieser Zauberenergie gesammelt haben, es regeneriert sich fast genauso wie Chakra, nur schneller." Deidara nickte. "zurücktreten,un..." , murmelte er während er die nächste Tonspinne formte.

Bei uns war es gerade wesentlich unbequemer. Die Wände hatten nun auch noch begonnen einzustürzen, doch es brachen natürlich keine Stalaktiten von den Wänden ab, sondern Felsen, die man nicht zertrümmern konnte. Wir waren in einem Engen kreis um die Trümmer des Regenbogenfelsens aufgestellt, den Stalaktiten auszuweichen war kaum noch möglich. Immer wieder kam ich noch knapp davon. Wie lange würde mir es noch gelingen auszuweichen? Ich glaubte Hidam betete im stummen zu Jashin, denn er war ungewöhnlich ruhig. Oder war es wegen Sana?-egal, warum mach ich mir überhaupt gerade jetzt darüber gedanken? Als ich nur knapp ein paar Stalaktiten entkam, bezweifelte ich immer mehr das wir hier noch rauskommen würden. Genauso hätte ich schwören können, dass das ganze magisch war, denn wie konnten sonst so lange unerschöpflich Felsen von der Wand und Stalaktiten von der Decke fallen, ohne das es jemals aufhörte? Eine weitere Unmöglichkeit, die mit Zauber einfach über den Haufen geworfen wurde. Nochimmer klammerte ich mich an die Hoffnung, Deidara würde gleich mit einem Knall auftauchen und den Weg freigesprengt haben. Doch er war tot.....oder? Vor lauter Gedankenmachen, vergaß ich ganz die Stalaktiten, und einer Streifte mich an der Schulter. Ich schrie kurz auf. "Selbst schuld, wenn du so träumst!!!", rief sana mir zu während sie einen der herunterfallenden Kristalle mit der bloßen hand zertrümmern wollte . Es klappte nicht. Der Stalaktit änderte seine Bahn und schlug neben ihr ein. "Verdammt! Das schei* Teil geht nicht mehr Kaputt!", fluchte sie. //Oh-oh...// "Was jetzt?" , schrie ich förmlich den anderen entgegen. Ich bekam keine Antwort. //Irgendwie muss doch....//, ich konnte keinen richtigen, klaren Gedanken mehr fassen. Bei den Wänden bröckelten zumindestens mal keine Felden mehr ab.

Ein Knall war zu hören.

Eine Erschütterung ging durch den Raum, wodurch ein Schwall Stalaktiten auf uns herunterprasselte. Pain reagierte schnell und wehrte sie mit einem Shinra Tensei ab. Sie blieben in der Wand stecken.

"Sind wir jetzt nah genug dran,un?", fragte Deidara, er hatte mittlerweile ohne jegliche Pausen den Ganzen gang freigesprengt.(armer Dei T_T...ja ich bin auch noch da! ^^) "Ja, es müsste reichen." , antwortete Masao. "Zeit für ein Ritual!", rief Solana und begann mit einer seltsamen, roten Flüssigkeit die an Blut erinnerte, einen ebenso seltsamen Ritualkreis zu zeichnen. Sie setzte sich im Yogasitz in die Mitte ,nickte kurz Masao zu und schloss dann die Augen. Er murmelte Irgendetwas. "und was jetzt,un?", fragte Deidara als die beiden fertig waren und sich Solana wieder stellte. "Jetzt gehts denen da drinnen vielleicht besser. Das heißt, wenn sie das fehlende Stück haben." , erläuterte sie, anschließend ging sie richtung Ausgang. !Gehen wir, Masao." Daraufhin ging der Rothaarige Dämon mit ihr, und nach ein paar Metern waren sie wegen der Dunkelheit in der Höhle nicht mehr zu sehen.

Es geschah etwas das niemand erwartet hätte: Der Regenbogenfelsen setzte sich plötzlich von ganz allein wieder zusammen. "Was-", weiter kam Sana nicht, denn ein Stalaktit traf sie in ihrem Arm. Sie schrie auf und schmerzenstränen bildeten sich in ihren Augen, als der Knochen zersplitterte. Sie hatte ihren rechten Unterarm verloren, und vor schreck ließ sie ihren Talismann fallen, der sich in ihrer linken Hand befunden hatte. Mengen von Blut tropften auf den Boden.
Bevor Jemand auch nur 'Piep' hätte sagen können, schüttelte sie den Kopf, als könnte sie die Schmerzen damit vertreiben, und schnappte sich ihren Talismann. Sie setzte es schnell ein.

Toll! Und jetzt?, wollte ich gerade fragen, als die Erde endlich aufhörte zu Beben. Es fielen keine Stalaktiten mehr von der Decke. Schneller als wir schauen konnten, öffnete sich ein riesiges Portal und sog uns alle ein. Vor dem Hauptquatier fanden wir uns wieder. "....war das denn jetzt?", stellte Sana ihre Retorische Frage zuende. "Sag mal Sana....hast du überhaupt keine Schmerzen?" Sie verzog das Gesicht. "Abartig viele...liegt hier irgendwo mein Arm? Vielleicht lässt sich da ja was machen. Ich glaub ich hab gesehen, wie er ins Portal geflogen ist." Hidan schaute seinen Teampartner auffordernd an. "Na gut ich machs... aber verheilen muss der Knochen von selbst, und Finden müsst ihr ihn auch selbst!", murrte der Nuke-nin. "Da ist er!" , sagte Sana und hob ihren Arm auf. "Auch wenns meiner ist, irgendwie Ekelig, ein abgetrenntes Körperteil in Händen zu halten.", fügte sie noch mit Angeekeltem Blick hinzu. Kakauzu verdrehte die Augen und nähte Sana schnell den Arm an. anschließend begaben wir uns ins HQ und verartzteten die restlichen Verletzungen.

Nachdem ich Pain bescheid gesagt hatte, ging ich nochmal nach draußen auf eine Nahe gelegene Wiese. Ich setzte mich ins Gras und schaute dem Horizont entgegen. Die Sonne ging gerade unter. Wieder musste ich an Deidara denken. Und wieder bahnten sich die salzigen Tränen den weg über meine Wangen. Selbst wenn er noch lebte, war er nochimmer verschüttet im Tempel, und würde sterben. Es machte keinen unterschied. Sturr starrte ich zum Horizont, und bemerkte nochnichtmal, das sich geschätzte 100 m links von mir, Hidan und Sana niederließen. Selbst wenn es mir aufgefallen wäre, hätte es mich nicht Interessiert was sie da treibten. Ich weinte nur im stummen um Dei. Es kam mir vor als hätte ich eine Ewigkeit so dagestanden, bis ich hinter mir eine Stimme vernahm, die Madara zu zuordnen war: " Traurig,kleine Schwester?", fragte er ruhig und sanft. Ich nickte nur. "Deidara war schon schwer in Ordnung. Ich glaube ich werde ihn auch vermissen.", sagte der Uchiha und wandte seinen Blick auch gen Horizont, als er neben mich trat . Ich stand auch auf. Unsere Blicke kreuzten sich kein einziges mal. Wir schauten nur zur untergehenden Sonne, die wie ein prachtvoller, riesiger Feuerball über dem Horizont hing.

"Madara?"
"hm?"
"Auf der einen Seite bin ich froh das du da bist, auf der anderen wollte ich Alleine sein."
"Wenn du willst gehe ich wieder."
"Tut mir leid das das jetzt so abgedroschen klingt aber ja, bitte geh."

,sagte ich in einer ruhigen, vielsagenden Stimmlage. Madara wandte sich ab und Ging wieder nach drinnen.

Ich konnte den schönen Anblick des Abendrots nichteinmal richtig genießen, im Moment fühlte ich nur eine Leere. Ein seichter Wind striff mein Gesicht und trug meine Tränen fort. Die Sonne war schon fast untergegangen.

Nach einer Weile meinte ich am Horizont etwas gesehen zu haben. Ich blinzelte. Es war immernoch da, keine Haluzinnation wie ich zuvor dachte. Und es kam immer näher. Doch als ich es nach kurzer Zeit aus den Augen verlor, dachte ich nicht mehr daran.

Die letzten Sonnenstrahlen für heute kamen mir entgegen.

"Sieh es ein Kara, er ist Tot.", sagte ich zu mir selbst und kehrte der nochimmer nicht gänzlich untergegangenen Sonne den Rücken zu.

Noch eine letzte Träne floss über meine Wange, bevor ich aufschaute. Die Sonne war nun untergegangen. Es war Nacht.

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Hehe^^ der Rest kommt im Epilog... und: ihr habt doch nicht echt geglaubt ich lasse Deidara sterben...wo er doch zu meinen Lieblingscharas gehört! Das ganze Nachwort-blabla kommt auch im Epilog xD Kommis please!

eure Denise