Black-Wolves

Die Bösen

Die Prüfung

Am nächsten morgen wurde ich durch ein starkes rütteln geweckt. „Aufstehen! Sonst gibt’s kein essen!“ meinte mein Mitgefangener. „Ist ja gut.“ Stöhnte ich und realisierte nicht wo ich war. Erst als ich mich um sah viel mir wieder alles ein und das Starke Mädchen nahm seinen Platzt wieder ein. „Hey wie heißt du eigentlich?“ „Alle nennen mich Max. Und du?“ „Sagen wir mal alle nennen mich Cha.“ Meinte ich und stand auf. Ich hörte den Essenswagen kommen. Und ehrlich gesagt hatte ich einen ganz schönen Hunger. Als der Junge bei uns ankam schaute er mich ängstlich an. „Keine Angst ich mach nichts. Du hast deine Aufgabe hervorragend erledigt.“ Meinte ich im sanften Ton und nahm ihm meine Schüssel ab. Er blickte mich ziemlich verwirrt an. Ich lächelte setzte mich und aß. „Na der Junge hat ja ganz schön Angst vor dir. Ich frag mich was sie von dir wollen. Mein du siehst nicht grad wie jemand aus der in üble Sachen verwickelt ist.“ „Wenn ich das wüsste.“ Seufzte ich und aß fertig. „Hey was macht man eigentlich mit den Tellern. Durch den Schlitz schieben.“ „Ja dann sind sie ja kaputt.“ Er hob nur die Schultern und warf sein Teller durch den Schlitz. Ich meinen auch. Dann setzte ich mich auf das mein „Bett“. „Und wie wird man zum Waffenhändler?“ fragte ich aus Neugier. „Keine Ahnung, da kam halt das eine zum anderen. Ich hab mich schon immer für Waffen interessiert. Und ich bin im Ghetto aufgewachsen und ein Kumpel von mir hatte einen legalen Waffenladen, aber auch einen illegalen. Ich weis net aber ich hab den illegalen übernommen und in der Waffenhändler Branche bin ich die Nummer eins.“ Er lächelte leicht. „Das kann ich mir denken. Kein Wunder dass sie hier sind. Sie hören sicherlich viel.“ Er nickte.
Plötzlich hörte ich Schritte und ein paar endlose Sekunden später stand jemand vor dem Kerker. Der gleiche Typ, der mich damals gefangen genommen hat. Automatisch stand ich auf. „Du willst also wissen warum du hier bist?“ fragte er nach und es klang gelangweilt. „Klar, ich hab kein Bock hier zu verrecken.“ Meinte ich im selben Ton. „Du hast ganzschön Mut, kleines. Ich könnte dich jederzeit Töten.“ Ich zuckte mit den Schultern. „In meiner Heimatstatt läuft jetzt wahrscheinlich ein Suchkommando und in ein paar tagen werde ich als Tod abgestempelt. Was soll’s?“ „Ich glaube diese Einstellung wird dem Boss gefallen.“ Meinte er, jetzt ein Stückchen begeisterter. Dann holte er einen Schlüssel aus der Tasche öffnete den Kerker und packte mich am Arm. Ich wusste, dass ich nichts sagen sollte. Ich könnte jederzeit wieder da unten landen. Er schleifte mich den Gang hinunter die Treppe hoch und aus der Tür. Draußen war es mittlerweile Hell. Es ging weiter zu einem großen Gebäude, einer Villa. Ich wurde an Wachen vorbei geschleift, die bereitwillig Platzt machten. Er musste also ein höheres Tier sein. Ich dagegen wurde nur angestarrt. Mein Gesicht zeigte keine Angst sondern Siegesgewissheit. Ich hätte genauso gut vor Glück herum hüpfen können. Es hätte den gleichen Effekt gehabt. Mir folgten die Blicke regelrecht. Schließlich kamen wir an eine große Schwarze Flügeltür.
Er klopfte an und wartete. Nach einer halben Ewigkeit ertönte ein „Herein.“ Er öffnete die Tür mit einer Hand und zog mich dann hineine. Ich befand mich in einem großen Büro. Hier standen schlichte aber sehr edle Möbel rum. „Ah. Wen haben wir denn da?“ meinte ein Typ im Schreibtischstuhl. Ich ging davon aus, dass er der Boss war, zumindest von diesem Anwesen. „Ihr wolltet es ihr doch persönlich sagen.“ Meinte der Typ der mich hielt. „Ach ja stimmt.“ Er musterte mich. „Das ist sie wirklich?“ er zog eine Augenbraue hoch. Ich schoss praktisch in die Höhe. Dabei gab ich dem Typ der mich hielt einen schlag mit meinem Kopf. Er taumelte zurück. Alle zogen gleichzeitig die Waffen. „Schon gut, ich hatte nich vor jemanden zu killen. Ich bin ja nicht lebensmüde.“ Meinte ich und stellte mich normal hin. Der, der mich gehalten hatte, trat hinter mich. „Ah so wie ich sehe, hat sie einen starken Charakter. Du bist also Charlotte O’Neil?“ ich nickte. „Nun gut, wie ich hörte bist du eine einzigartige Kämpferin.“ „Auf meinem Gebiet, Ja.“ „Nun etwas anderes habe ich nicht erwartete.“ Er stand auf und lief um den Tisch rum. „Ich habe schon viel von dir gehört. Nun gut. Du weist sicherlich wer wir sind?“ Wieder nickte ich. „Nun ich will dich als einen Agenten haben.“ Meinte er. „Das heißt ich soll für sie Leute Killen?“ Ich zog eine Augenbraue hoch. „Ja du sollst für mich Aufträge erledigen, natürlich nur wenn du die Prüfung bestehst.“ „Nun gut, da ich sowieso keine Chance hab aus der Sache wieder raus zu kommen. Was für eine Prüfung?“ „Naja jeder macht hier eine Eingangsprüfung. Ein Kampf auf leben und tot gegen einen meiner Jungs.“ Ich nickte. „Ok ich mache mit.“ „Gute Entscheidung. Black-Shadow, gib ihr ein paar Klamotten, Waffen und eine Dusche.“ „Mach ich.“ Kam es von ihm. Er wollte mich schon wieder mitschleifen. „Ich hab auch Augen.“ Knurrte ich leicht und folgte ihm stattdessen. Er führt mich in eine kleine Wohnung. „Stell dich unter die Dusche. Ich leg dir die Sachen hier hin. Du bleibst hier, bis ich dich hole und fass ja nichts an.“ Ich nickte und verschwand ins Bad. Als ich umwickelt mit einem Handtuch wieder hinauskam, lagen bereits Klamotten und Waffen auf dem Tisch. Ich zog mir die Sachen an und föhnte meine Haare, ehe ich mich den Waffen widmete. Es waren drei Pistolen und ein Haufen Messer. Ich hasste Waffen. Ich seufzte und verstaute erst die Pistolen und dann die Messer in den Taschen der Kleidung. Ein schwarzer Anzug und schwarze Stiefel. Ich hatte sogar schwarze Handschuhe. Ich seufzte und schaute mich um. So wie das für mich aussah watete ich hier noch eine ganze Weile. Ich lief ein bisschen umher und schaute mir die kleine Wohnung an. Wahrscheinlich gehörte sie diesem Typen. Sein Bücherregal war voller schwerer Lecktüre wie Faust. Kaum zu glauben das man so was lesen kann.
Schließlich nach einer halben Stunde ging die Tür auf. „Du kannst kommen.“ Meinte er mit einem siegessicheren lächeln. Auf dem Weg zum Platz wo der Kampf stattfinden würde meinte er, „Gegen den Typen hast du keine Chance, nicht mal den Hauch einer.“ Ich zuckte mit den Schultern. Ich lies mich nicht beeindrucken. Was mir allerdings sorgen machte, war das ich noch nie eine Waffe in der Hand hatte, geschweige den Geschossen. Ich seufzte. Wir betraten eine Halle. Es war wohl mal eine große Lagerhalle gewesen. Jetzt standen hier Kisten Mauer und anderes Zeug was man zum Training in so einer Organisation brauchen könnte. „Du bist Tot.“ Murmelte Black-Shadow. Ich nickte und atmete tief durch. Dann trat ich vor. Mein Gegner, ein Schrank, Schaute mich an als wäre ich ein Parasit. Das gab mir ein wenig auftrieb und ich brachte sogar ein gehässiges lächeln zustande. „Na gut, das ist dein Gegner.“ Meinte der Boss und verschwand hoch auf eine Tribüne die mit Panzerglas gesichert war. Auch Black-Shadow war weg. Ich atmete tief durch, dann ging ich in Kampfstellung. „Kleines dich mach ich doch mit einer Hand platt.“ Meinte er mit Blick auf meinen Körper. Nun grinste ich regelrecht. „Dann wünsche ich viel Spaß.“ Sagte ich und zog ein Messer, das ich nach ihm warf. Er wich geschickt aus und zog seine Waffe und schoss. Ich konnte mich gerade noch hinter eine Mauer retten. Ich zog nun auch meine Waffe und entsicherte sie. Ruhe bewaren, Cha. Du schaffst das. Redete ich mir ein. Dann spieggelte ich um die Ecke. Der Typ hatte sich noch nicht gerührt. Ich seufzte auf und suchte mir eine Maure auf der anderen Seite aus. Dann rannte ich mit gezogener Waffe los und schoss drauf los. Ich zielte und schaute auch nicht. Ich schaffte es sogar hinter die mauer. Schüsse waren knapp an mir vorbei gezischt. Ich hatte eine Wunde an der Wange. Das war knapp gewesen. Wieder holte ich tief Luft. Ich schnappte mir die zweite Pistole und rannte wieder los. Dieses Mal zielte ich und traf ihn in den Arm. Er dagegen hatte mich nicht erwischte. Plötzlich entspannte ich mich. Warum machte ich mir eigentlich solche sorgen. Ich reckte Automatisch das Kinn in die Höhe. Ich musste an ihn heran kommen. Aus nächster Nähe hatte ich mehr Chancen. Mein Kopf kannte jetzt nur noch das Ziel, so wie in den anderen Kämpfen auch. Ich machte einen spektakulären Sprung über die Mauer und landete sicher auf den Füßen. Dann schoss ich nach vorne und wich den Schüssen so gut ich konnte aus. Endlich hatte ich es geschafft. Ich stand direkt vor ihm. Ich zog nicht mal das Messer. Ich schlug einfach so auf ihn ein. Alle Schläge die ich drauf hatte benutzte ich, doch der Typ schien aus Stahl zu sein. Und er parierte viele meiner Schläge. Mein Gehirn arbeitet schneller. Ich zog eines der Messer und warf es an die Wand. Er war nur für Sekunden abgelenkt, doch es reichte um ihm eines der Messer in das Bein zu rammen. „Du kleines Biest.“ Knurrte er und schleuderte mich gegen die Mauer. Shit tat das weh. Ich richtete mich auf und entdeckte, dass er mir den Arm ausgerenkt hatte. Ich knurrte leicht, musste aber schon wieder in Deckung gehen, er hatte die Dritte Waffe gezogen und feuerte auf mich. Hinter der Mauer stellte ich fest, dass auch ich nur noch die dritte Waffe hatte. Die anderen beiden lagen hinter der nächsten. Ich seufzte auf. Dann viel mir etwas ein. Ich musste einfach nur schneller als er sein. Er war eher ein schwerfälliger Typ. Ich renkte mir meinen Arm wieder ein. Im Karate und den anderen Sportarten die machte, konnte es schon mal dazu kommen, deshalb kannte ich das. Das Knacken war Bühnenreif und hallte durch die ganze Halle. Ich schoss wieder aus meinem versteck an ihm direkt vorbei, er hatte solch einen Blitzangriff nicht erwartet und reagierte erst als