Black-Wolves
How to laugh...
Der folgende Tag würde interessant werden. Ich wachte wie immer durch die nervtötende
Klingel auf. Ich duschte, zog mich an und frühstückte. Wie immer pünktlich klingelte es. Ich schnappte mir meine Waffen und lief zur Tür. „Morgen.“ Kam es mir kalt entgegen. Innerlich machte ich einen Freudensprung. Er hatte mich begrüßt. „Dir auch einen schönen, guten Morgen.“ Meinte ich also fröhlich und hüpfte fast aus der Tür, ehe ich mein neues Ich wieder annahm und im Flur die Temperatur sank. Wir liefen zum Boss und holten unseren neuen Auftrag ab. Ein Auftrag der Klasse B. Das kann ein Massaker werden.
„Los geht’s.“ meinte ich sarkastisch und stieg in den wagen. Blacky ebenfalls. „Wo fahren wir hin?“ fragte ich kalt und gelangweilt. „Nach Arizona. Das wird eine lange fahrt.“ Meinte er kalt. Ich seufzte und musste mir eingestehen, das ich die wärme die ich gestern an ihm entdeckt hatte wohl nie wieder sehen würde. Wir fuhren relativ gemächlich. Schließlich konnte ich meine Klappe nicht mehr halten. „Was war das für ein lächeln Gestern?“ fragte ich und blickte ihn an. ER drehte seinen Kopf leicht zu mir. „Ich weis auch nicht was das war.“ Murmelte er. Sein Gesicht zeigte Verwirrung. Ich lächelte ihn an und schlagartig lächelte er zurück. Als ihm bewusst wurde was er da tat verzogen sich seinen Gesichtszüge zu einer Wütenden Maske. „Das darf nicht war sein. Verdammt, dass geht nicht, dass ist viel zu gefährlich.“ Sagte er mehr zu sich selbst.“ „Was ist zu gefährlich?“ fragte ich ihn Neugierig. „Das ich dich halbwegs gut leiden kann.“ Knurrte er mir bissig entgegen. Ich blickte ihn verwirrt an, ehe es bei mir Klick machte und meine Gesichtszüge entgleisten. Er mochte mich. Vielleicht nicht sehr nur als Kumpel, aber er mochte mich. Und dann wusste ich was er meinte. Ich war seine Schwäche. „Es tut mir Leid.“ Flüsterte ich und traute mich nicht ihn anzusehen. „Was… Es tut dir leid… hä?“ er war völlig aus dem Konzept. „Es tut mir leid, dass ich deine Schwäche bin.“ Murmelte ich und linste vorsichtig zur Seite. Er setzte den Blinker und fuhr rechts ran. „Du hast dich gerade bei mir entschuldig das du meine Schwäche bist!“ Schrie er mir entgegen. Ich ging innerlich in Deckung und nickte. Er blickte mich fassungslos an. „Du bist nicht meine Schwäche.“ Meinte er Plötzlich fast schon fürsorglich und seine Stimme war ganz warm. „Doch das bin ich. Stell dir nur mal vor ich sterbe. Du darfst nicht einmal zögern die Typen umzulegen.“ Meinte ich fast schon schmollend. Es blieb eine Weile lang still. Dann fing er an zu lachen. „Was ist so lustig?“ fragte ich ihn verärgert. „du siehst echt lustig aus wenn du schmollst.“ Meinte er immer noch kichernd und fuhr wieder los. „das ist nicht witzig.“ Versetzte ich und musste selbst auch ein bisschen lachen. Wir unterhielten uns während der ganzen Strecke nicht mehr. In Arkansas machten wir halt um zu übernachten.
Wieder in einem Motel. Und wieder bekamen wir nur ein Doppelzimmer. „Diesmal schaffst du es aber nicht.“ Meinte er und spielte dabei auf die erste Nacht die wir in einem Motel verbracht hatten an. „Ja, Ja. Schon gut.“ Meinte ich und zog mich aus. Er erstarrte zur Skulptur als er mich nur in Unterwäsche sah. „Achtung nicht bewusstlos werden.“ Sagte ich und lachte. Sein Gesicht war einfach der Hammer. Ich schubste ihn ins Bett und legte mich neben ihn. „Und ja nicht anfassen. Klar?“ versetzte ich. Er hatte seine Starre wieder gelöst und brachte nur ein gemurmeltes „Klar.“ Zur antwort. Ich schlief schnell ein. Während er noch wach war und an die Decke starrte. Irgendwann kuschelte ich mich unbewusst an ihn. Er musste lächeln. „Nicht anfassen, schon Klar.“ Meinte er und legte die Arme um mich ehe er einschlief. Am nächsten morgen wurde ich als erstes Wach und fuhr zusammen. Seine Arme lagen immer noch um meiner Taille, aber noch schlimmer war das ich mich wohl in der Nacht an ihn gekuschelt hatte. Vorsichtig versuchte ich mich aufzusetzen, aber er war zu stark, es bleib mir nichts andere übrig als ihn zu wecken. „Aufstehen!“ rief ich und wie erwartet fuhr er hoch, allerdings nahm er mich mit und so saßen wir im Bett. Meine Wangen färbten sich leicht Rosa. „Äh, könntest du mich loslassen?“ fragte ich und deutet auf seine Arme. Er löste sofort seinen Griff und erstaunlicherweise, färbten sich auch seine Wangen leicht Rosa. „Sorry.“ Meinte er und stand auf. Ich ebenfalls. Schnell zog ich mich an und wir verliesen das Zimmer. „Ich hoffe es hat ihnen Gefallen.“ Meinte die Frau an der Rezeption und schaute uns vieldeutig an. Ich musste automatisch lächeln und wünschte ihr einen schönen Tag. „O Gott ist das Peinlich.“ Meinte er entrüstet und stieg ein. Ich musste lachen, ich hatte nicht gewusst dass er so empfindlich war.
Ich stieg ein und wir fuhren los. Dieses Mal neckte ich ihn. Und nervte ihn so lange mit seinen Rosa Wangen bis er mir drohte mich eigenhändig umzubringen. Ich lachte viel während dieser fahrt und auch Blacky musste oft Grinsen. „Sag mal wie heißt du eigentlich in echt?“ fragte ich ihn neugierig. „ich Oskar. Frag mich nicht wie meine Eltern auf diesen Namen gekommen sind. Und du?“ fragte er und auch er konnte seine Neugier nicht zurückhalten. „Charlotte. Ich liebe diesen Namen, aber nur die Englische Aussprache. Ich hab in mal auf Deutsch gehört. Fürchterlich.“ Meinte ich und musste erneut lachen als sich sein Gesicht verzog. „Charlotte, Naja nicht besser als Oskar.“ Sagte er schließlich uns schüttelte den Kopf. De Rest der fahrt schwiegen wir. Als wir dann schließlich ankamen, war es bereits 11 Uhr. „Machen wirs heute noch oder warten wir?“ fragte ich ihn. „Heute noch, ich will’s hinter mich bringen.“ Eine halbe Stunde später stürmten wir das Haus. Es war eine Kleinigkeit die Wachen umzubringen und zum Opfer uns vorzuarbeiten. Wir töteten ihn. Sprengten das Haus in die Luft uns hinterließen unser Markenzeichen. Dann stiegen wir wieder in den Wagen. „Wir müssen die Nacht durchfahren. Am besten du fährst das erste Stück und schläfst dann wenn ich fahre.“ Kommandierte er und ich nickte. Ich fuhr schnell und zackig. Meine Fahrweise eben. Zwei Stunden später befanden wir uns bereits in Texas. „Fahrertausch.“ War sein einziges Wort. Also tauschten wir unsere Plätze und ich versuchte zu schlafen. Ich brauchte eine Weile, doch dann schlief ich ein. Ich wurde erst wieder wach als wir hielten. „Wo sind wir?“ fragte ich verschlafen und schaute auf die Uhr. 3Uhr morgens. Ich hatte eine Stunde geschlafen. Wir waren mitten im Nichts. „Wo sind wir?“ fragte ich nochmals und schaute Blacky an, der seine Augen nur mit Mühe offen lassen konnte. „Oklahoma.“ Murmelte er. „Wir werden heute hier im Auto schlafen.“ Sagte er so leise, dass ich es kaum verstand. Sekunden später schlief er. Und auch ich schlief schnell ein.