Can I kill the one I love?
ging. Der Mann war direkt tot.“, erklärte Naruto und musterte das Opfer. Getrocknetes Blut klebte auf dem Boden, doch war noch deutlich zu erkennen. Ein paar Meter weiter ein paar Blutspritzer an einer Hauswand.
„Gibt es irgendeinen Hinweis darauf, wer der Täter sein könnte?“
„Nein, bisher absolut nichts. Keine Spuren, nichts. Wer immer das auch war, er kennt sich aus damit, wie man Spuren verwischt.“ Naruto nickte auf seine eigenen Worte hin nur bestätigend und ging nun auf den toten Körper zu, welchen er musterte. Mit kurzem Zögern folgte Sakura ihm und sah auf die Person herab. Sie mochte den Anblick toter Menschen nicht, obwohl sie irgendwie aussahen, als ob sie schliefen. Es konnte kein schöner Tod gewesen sein, wenn man erschossen wurde. Vor allem nicht in einer solchen einsamen Straße, einfach überwältigt von seinem Mörder.
„Es muss heute Nacht irgendwann passiert sein. Er kam gerade nach Hause, als er von jetzt auf gleich erschossen wurde.“ Der Blonde gab ein bemitleidendes Geräusch von sich, ehe er sich aber auch schon voller Tatendrang abwandte.
„Es gibt einige Vermutungen darüber, dass der Mörder aus dem Untergrund Tokios stammt. Der Schuss saß so perfekt, es gibt keine Spuren und niemand hat etwas mitbekommen. Es sieht fast so aus, als wäre ein Auftragskiller am Werk gewesen.“
Auftragskiller – Sakura hasste dieses Wort. Menschen, die nur dafür lebten, um zu töten. Deren Job es war, anderen Menschen das Leben auszuhauchen. Warum konnte ein Mensch so grausam sein? War es das Machtgefühl einem anderen gegenüber, wenn man die Waffe auf ihn richtete? Das Gefühl, für einen Moment lang Gott zu spielen und die Macht zu haben, über das Leben eines anderen Menschen zu entscheiden?
Sakura würde nie verstehen, wie Menschen so etwas tun konnten. Aber ohne solche Leute, wie Auftragskiller, würde ihr Job auch nicht existieren.
„Wenn es Neuigkeiten geben sollte, dann lasst es mich wissen!“, rief Sakura nun, meinte damit nicht nur Naruto, sondern auch die anderen Anwesenden. Seufzend wandte sie sich dann ab und ging zu der Leiche, neben welche sie sich hockte und sie betrachtete.
Sie tastete kurz die Jackentaschen des Mannes ab, bis sie fündig wurde und dessen Geldbeutel hervorzog. Sie hatte Glück, denn Ausweis, sowie Führerschein waren auch vorhanden. Eine bedeutungslose Person für sie, denn Sakura kannte diesen Mann nicht, wusste nichts über ihn.
Bedeutungslos – der Gedanke des Guten, als auch des Bösen.
~*~
Schwarze Augen blickten aus getönten Scheiben eines schwarzen Wagens auf das Geschehen. Der junge Mann merkte sich keines der anwesenden Gesichter. Für ihn zählte nur, dass das FBI über den Mord Bescheid wusste. Wie konnte es das auch nicht? Ein toter Mensch in einer Blutlache war immerhin kaum zu übersehen, aber dennoch zu wertlos, als dass jemand seinen Mord mitbekommen hatte.
Der Mörder dieses Mannes betrachtete mit seinen eigenen Augen das Geschehen am Tatort. Niemand ahnte, dass er in der Nähe war, zum greifen nahe. Niemand wusste, wer der Mörder war und sie würden es wohl auch niemand heraus finden, dafür hatte er schon gesorgt.
Der Blick der schwarzen Augen riss sich nun von dem Geschehen los, als die Beifahrertür seines Wagens geöffnet wurde und ein weiterer Mann einstieg.
„Orochimaru ist zufrieden mit dir, Sasuke. Wie immer hast du den Mord perfekt und ohne Fehler ausgeführt.“, sagte eine ruhige Stimme.
„Kabuto!“, unterbrach ihn jedoch die Stimme des Angsprochenen, wollte nur eines: Den Preis, wofür dieser Mann sterben musste. Mit einem Seufzen überreichte Kabuto ihm einen Umschlag, welchen Sasuke ihm mehr oder weniger aus der Hand schnappte, aufriss und kurz nachzählte, ehe er es zufrieden weg steckte.
„Eines hat er jedoch zu bemängeln: Das nächste Mal weniger Blut.“, fuhr Kabuto fort, doch Sasuke grinste nur leicht, ehe sein Blick sich wieder auf den Toten in einigen Metern Entfernung richtete.
„Es war ein gelungener Kontrast. Außerdem sollen sie die Grausamkeit eines Mordes sehen können.“, erwiderte Sasuke nur, doch Kabuto schüttelte nur leicht den Kopf.
„Du bist wie dein Bruder, nur vergießt er das ganze Blut.“ Kabuto wurde Dank dieser Worte auch gleich mit einem tödlichen Blick der schwarzen Augen Sasukes bedacht.
„Wag es nicht...“, drohte er nur, denn das Thema seines Bruders, war für ihn ein rotes Tuch. Der Grauhaarige grinste nur amüsiert, ehe kurz angebunden nickte und den Blick aus den getönten Scheiben wandte.
„Orochimaru wird dich wissen lassen, wer dein neuer Auftrag sein wird.“ Und mit diesen Worten bedachte Kabuto den Schwarzhaarigen noch mit einem kurzen Blick, ehe er auch schon aus dessen Wagen ausstieg.
Kurz sah Sasuke ihm nach, startete dann allerdings den Motor und fuhr ein Stück weiter die Straße hinein, bis er kurz vor der Absperrung wendete und davon fuhr. Die grünen Augen, die durch das Geräusch des Motors einen Moment auf dem Wagen lagen, bemerkte er dabei nicht, doch interessierte es ihn auch nicht. Es war nicht wichtig, ganz einfach.
Sein Auftrag war hiermit erledigt. Er hatte eine Person umgebracht und er hatte das Geld kassiert. Der Rest konnte ihm egal sein. Ihm konnte egal sein, wer dieser Mann gewesen war, er kannte nicht einmal seinen Namen. Und ihm konnte auch egal sein, ob dieser Mann ein Leben hatte. Was er gearbeitet hatte, ob er eine Frau hatte, ob er Kinder hatte. Sasuke interessierte es nicht. Das einzige, was ihn interessiert hat, war sein Tod und so ging es ihm bisher bei vielen Menschen. Wer es nicht wert war zu leben, der wurde aus dem Weg geräumt. Gnade kannte Sasuke dabei keine und Mitleid hatte er auch keines. Gefühle hatten in diesem Geschäft nichts zu suchen.
Aber was, wenn die Gute Seite im Menschen durchkam und man sich verliebte? Und das auch noch in die Falsche? Würde sie es wert sein, getötet zu werden?
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Das erste Kapi meiner neuen FF :D
Ich hoffe, euch hats gefallen.
Würde mich wirklich über Kommis freuen, damit das nächste Kapi schnell on kommen kann ^-^
Bis zum nächsten Kapi dann^^
bai~
cAribe~