Fanfic: Ein neuer Verlobter VI

Kapitel: Ein neuer Verlobter VI

Ein neuer Verlobter VI
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NIHAO!!!
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Na ihr Lieben, da bin ich mal wieder. Bin zwar toootmüde und würd am liebsten schlafen, aber ich hab ja versprochen, dass ich heute weiterschreibe. Und Versprechen sollte man ja nicht brechen, denn das bringt nur Unglück und nachher verlier ich noch meine liebsten Leser. *kopfschüttel* das möchte ich nämlich nicht.
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Ich weiß auch gar nicht wie ich mich bei euch allen bedanken soll, hab ja wirklich massig Kommis bekommen und auch PN’s (nur Gästebucheinträge fehlen noch *grummel*). Auf jeden Fall bin ich totaaal gerührt und da ihr ja so geduldig gewartet habt, versuch ich mir jetzt auch extra viel Mühe zu geben und es gibt natürlich ein Happy End …
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Ach ja, ich hab ihr auch noch ein Geschenk zu vergeben. Das ist so ein Korb mit ganz vielen knackigen Karotten drin, für wen ist das wohl?? … Ja ihr habt es erfasst, es ist für die niedlichen Killerkaninchen von Ranma-Chan … *feierlichüberreich* Ich hoffe sie schmecken!!
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Jetzt hör ich aber lieber mal auf mit dem Schwafeln und mach mich ans Werk, sonst komm ich ja nie ins Bett …
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Immer noch lächelnd sah Yasuo in an und zeigte Ranma die Rückseite des Medaillons. „Vielleicht wird dich das ja überzeugen!“ Schluckend näherte sich Ranma Yasuo und warf einen kritischen Blick auf das Medaillon. Er spürte einen tiefen Stich in seinem Herz, als er die Worte „In Liebe Akane“ auf dem Medaillon erblickte.
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Sprachlos wendete sich Ranma ab und ging schnell in den Garten hinaus. Nie im Leben sollte dieser Yasuo sehen, wie ihm einen kleinen Träne an der Wange entlangkullerte.
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Als er draußen angekommen war, fing Ranma an zu laufen. Er sprang über die Mauer des Anwesens und hetzte die Straßen entlang, einfach nur weg von diesem Yasuo.
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Verwundert blickte er sich um und musste feststellen, dass es schon fast dunkel geworden war. Die Laternen waren schon angesprungen und warfen nun fahle Lichtkegel hinab zur Erde.
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Nach einiger zeit begann Ranma langsamer zu laufen und als er in einem Park angekommen war, setzte er sich verbittert auf eine einsame Bank. Verstohlen wischte er sich ein paar Tränen aus seinem Gesicht, doch das linderte nicht im Geringsten den tiefen Schmerz in seinem Herzen.
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Seufzend stütze er sein Gesicht in seine Hände und blickte hinab auf den Boden. Viele kleine Steinchen waren zu sehen, die vom leichten Wind manchmal angehoben und fortgetragen worden. Wie gern würde auch Ranma jetzt weggehen und all den Schmerz hinter sich lassen, aber sollte er das wirklich tun? Vor seinen Problemen davon laufen, in der Hoffnung, dass man sie irgendwann vergisst? Nein, das war keine Lösung für einen Kämpfer wie ihn. Nie im Leben würde er es zulassen Akane kampflos an Yasuo zu übergeben … Wütend krallte Ranma sie in der Bank fest, so dass diese anfing leicht zu zersplittern. Er spürte Hass und Zorn in seinem Herzen auflodern und doch … übertönte die Trauer jedes andere Gefühl. Ranma fühlte sich betrogen. Noch nie in seinem leben hatte er einen solche Enttäuschung verspürt. War es, weil er Akane so sehr mochte?
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Verzweifelt stand Ranma wieder auf und raufte sich durch das Haar. Im Grunde genommen war es ja offensichtlich, für wen Akane sich entschieden hatte, aber warum … warum spürte er dann immer noch dieses Knistern zwischen ihnen?
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Währenddessen hatte sich Akane endlich wieder aus ihrem Zimmer getraut. Sie war so durcheinander wie schon lange nicht mehr und zudem fühlte sie sich schuldig. Sie hatte Ranma wehgetan, obwohl sie ihm heute ja fast ihre Liebe gestanden hätte. Zerknirscht ging Akane hinüber ins Badezimmer und schaute frustriert in den Spiegel. Es kam ihr so vor, als wenn Ranma ihr fröhlich entgegen blicken würde, doch dann … dann verfinsterte sich sein Blick und Akane war wieder allein. Zornig schlug Akane mit der geballten Faust auf das Waschbecken, so dass dieses kleinen Risse bekam. Wie konnte man auch nur so doof sein und das Geschenk nicht wieder finden. Dabei war sie sich doch so sicher gewesen, dass sie es auf ihren Schreibtisch gelegt hatte.
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Nach einem weiteren Blick in den Spiegel drehte Akane den Wasserhahn auf und spritze sich kaltes Wasser ins Gesicht. Immerhin konnte sie ja noch versuchen Ranma alles zu erklären …
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Und so ging Akane die Treppen hinunter und gesellte sich zu Kasumi in die Küche. Mit einer möglichst fröhlich klingenden Stimme: „Hallo Kasumi, weißt du vielleicht wo Ranma ist?“ Doch als Kasumi ihr nur schulterzuckend sagte, dass sie vorhin gesehen hätte, wie Ranma weggegangen sei, beschloss Akane erst einmal zu trainieren. Vielleicht konnte sie dadurch ihrem Geist etwas mehr Klarheit verschaffen und sich so besser überlegen, was sie Ranma sagen sollte.
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Nachdem Akane ihren Kampfanzug angezogen hatte, machte sie sich auf den Weg ins Dojo. Erstaunt stellte sie fest, dass die eine Kampfpuppe immer noch an der Decke hing. „Hat Ranma sein Training etwa noch gar nicht abgebrochen?“ fragte sie sich erstaunt?
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Dennoch dachte sie sich nichts weiter dabei und begann sich aufzuwärmen. Nach einer viertel Stunde stellte sie sich ein paar Ziegelsteinen zurecht und begann sie zusammengeschlagen. Plötzlich hörte Akane hinter sich ein Geräusch und drehte sich um, in der Hoffnung Ranma vor sich zu sehen, doch ihre Miene verfinsterte sich zugleich, als sie Yasuo erblickte.
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Wie immer lächelte er sie an, stellte sich dann allerdings in Kampfposition. „Wie wär’s?“, sagte er mit aufmunternder Stimme, „Wenn wir ein bisschen zusammen trainieren?“ Misstrauisch sah Akane ihm entgegen und wischte sich mit einem Handtuch den Schweiß von der Stirn. Doch dann stellte auch sie sich kampfbereit hin. Es konnte immerhin nicht schaden, seinen Frust beim Kämpfen verlieren.
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Mit einem lauten Schrei sprang Akane auf Yasuo los und versuchte ihn zu treten. Doch auch dieser setzte zugleich zum Schlag an, stoppte aber vor ihrem Gesicht, als ermerkte, dass Akane ihre Verteidigung vernachlässigte. Das hätte er allerdings nicht tun sollen, denn nun versetze ihm Akane einen kräftigen Schlag in den Bauch, sprang über ihn hinüber und trat noch einmal mit voller Wucht zu. Erstaunt richtete sich Yasuo wieder vom Boden auf und warf Akane ein Grinsen zu. Mit etwas zittriger stimme sagte er: „Gar nicht schlecht, du wirst immer besser.“ Verwirrt sah Akane ihn an. Auch Ranma hatte ihr gestern gesagt, dass sie besser geworden wäre. Seufzend dachte sie nun wieder an Ranma und konnte auch nur knapp dem ankommenden Angriff von Yasuo ausweichen. In letzter Sekunde war sie zur Seite gesprungen und rollte sich unsanft auf dem Boden ab. Keuchend blickte sie zu Yasuo hinüber, der ebenfalls schon etwas aus der Puste war.
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Schwer atmend blickte er in Akanes glänzende Augen und spürte neue Kraft in sich aufsteigen. Mit einem Ruck entfernte er das Hemd von seinem Oberkörper und warf es in einen Ecke. Er lockerte noch kurz seine Arme auf und setzte dann zum Angriff an, stockte aber, als er Akane erstarrtes Gesicht war. Geschockt ging sie auf ihn zu und blickte gebannt auf seinen Hals, an dem ein kleines goldenes Medaillon baumelte. „Wo … wo hast du das her Yasuo“ fragt sie mit bebender Stimme und griff nach dem Medaillon. Doch bevor sie es ergreifen konnte, hatte es Yasuo schon in die Hände genommen und schaute es verliebt an. „Es ist wirklich schön und ich … ich habe mich noch nicht einmal mehr bedankt.“ „Bedankt??“ schrie Akane förmlich und packte Yasuo am Handgelenk. „Gib das sofort wieder her, es gehört Ranma!!“ schrie sie verzweifelt. Mit hochgezogenen Augenbrauen packte Yasuo Akane nun bei den Handgelenken und drängte sie an die Wand. Verzweifelt versuchte Akane sich loszureißen, doch gegen Yasuo hatte sie keine Chance. Mit einem schmierigen Lächeln sah Yasuo auf Akane herab, welche ihn angstvoll ansah …
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Gemächlich schlenderte Ranma nach Hause. Er hatte es nicht besonders eilig, da er Akane nicht sehen wollte und doch zog ihn einen innere Kraft immer mehr zum Dojo der Tendos. Je näher er kam, desto schneller fing er an zu laufen und als er schließlich über die Mauer in den Garten der Tendos gesprungen war, blickte er sich gehetzt um. Plötzlich hörte er ein lautes Geräusch hinter sich, welches aus dem Dojo kam. Kaum hatte er sich umgedreht, sah er auch schon Akane, die panisch in den garten hinaus lief. Als sie Ranma erblickte rannte sie sofort auf ihn los, doch dieser empfing sie nur mit einem kalten Blick. Ranma durchfuhr ein Stich, als er in Akanes Augen sah und deutlich Schmerz, Wut, Panik und Trauer darin entdecken konnte, doch er blieb hart. Er wollte und hatte Akane auch nichts mehr zu sagen.
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Als Akane merkte wie Ranma sich von ihr abwendete, brach einen Welt für sie zusammen und so rannte sie davon, hinein in das Haus und in ihr Zimmer und warf sich in ihr Bett. Niemand konnte ihr nun noch helfen … und sie wollte einfach nur allein sein.
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Traurig blickte Ranma Akane hinterher. Er wusste, dass sie irgendetwas auf dem Herzen hatte und doch sträubte er sich dagegen ihr zu helfen. Sie hatte ihm einfach zu sehr wehgetan.
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Als Ranma seinen Blick wieder zum Dojo wendete, erblickte er Yasuo, der lächelnd am Türrahmen lehnte. Ein neuer Schmerz durchzuckte Ranma, als er sah, wie Yasuo vor seinen Augen, dass Medaillon zärtlich küsste. Wut stieg in Ranma auf, doch er wollte nicht gegen Yasuo kämpfen. Vielmehr wollte er mit seinen Gedanken für sich alleine sein und machte sich auf den Weg in sein Zimmer.
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Als Ranma am nächsten Morgen von Kasumi geweckt wurde, rieb er sich verwundert die Augen. Sonst war es doch immer Akane gewesen, die ihn aus dem Schlaf geholt hatte, auch wenn es nicht immer die schönste Art gewesen ist, aber dennoch hatte er sich irgendwie daran gewöhnt.