Anthony the Future Kid!

"Jetzt sag nicht das die Teufelskräfte vererbbar sind...?"

Kapitel 2

Ace machte sich dann mit seinem Sohn Anthony direkt rauf aufs Meer. Durch seine Fähigkeit, die er durch die Teufelsfrucht bekommen hatte, entwickelte er im laufe der Jahre eine Technik, mit der er sich schneller auf dem Meer fortbewegen konnte.
Sein kleines Boot war auch dadrauf angepasst.
Es sah wunderschön aus wie Ace sich dadurch auf dem Meer fortbewegte, das Wasser schien rot, organg zu leuchten und es herrschte eine angenehme Wärme.
Nun fuhren sie bereits seit ein einhalb Stunden mit einer extrem hohen Geschwindigkeit übers Meer.
Irgendwann jedoch, hatte Ace keine Kraft mehr und musste ein Pause machen, das Boot fuhr immer noch schnell, aber wurde immer langsamer, da Ace es nicht mehr "anschob".
Außer Atem setzte es sich Anthony gegenüber, der gerade damit beschäftigt war mit seinem Sturmfeuerzeug zu "spielen", in dem er das Feuerzeug in einer Hand hielt und die Klappe immer wieder mit seinem Daumen auf und zu machte.
Ace sah ihm dabei zu und versuchte dem Klang zu lauschen der davon ausging und über das ruhige Meer schalte. Das Sturmfeuerzeug war Silber und hatte ein "A" eingraviert, welches schwarz war. Das "A" war in einer Schriftart die dem 18. oder 19. Jahrhundert glich, weitere Details konnte Ace jedoch nicht darauf erkennen, da es zu dunkel war und das Mondlicht nicht ausreichte um alles aufzuhellen.
Ace atmete immer noch sehr schwer:
"Eigentlich hätten wir es in 3 Stunden nach Kokos geschafft, aber ich kann nicht mehr.."
Er zog die Luft scharf ein und warf dann einen Blick auf seinen Lockpot.
"Es ist nicht mehr weit... in ca. 3 Stunden hätten wir es mit der Geschwindigkeit dort hin geschafft, aber ich bin zu müde..."
Plötzlich hörte Anthony auf mit dem Feuerzeug zu spielen und sah seinem Vater direkt ins Gesicht.
"Soll ich dich ablösen...?" fragte er ihn ernst.
Ace fing an zu lachen: "Jetzt sag nicht du hast auch von einer Teufelsfrucht gegessen? Was soll ich jetzt machen wenn ich ins Wasser falle? Wer wird mich retten?" scherzte Ace, denn er hatte sowieso keine Angst vor dem Ertrinken.
Als Antwort hielt Anthony ihm die Hand entgegen. Erst fingen seine einzelnen Finger an zu brennen und dann wurde seine gesamte Hand zu einer Flame.
Ace starrte ihn nur fragwürdig an "Jetzt sag nicht das die Teufelskräfte vererbbar sind...?"
Anthony grinste nur: "Ja..., aber im Gegensatz zu dir Daddy, kann ich noch schwimmen, also mach dir keine Sorgen, wenn du ins Wasser fallen solltest werd ich dich schon retten."
Nachdem er dann mit seinem Vater den Platz getaucht hatte, stellte er sich in der Position auf in der eben noch sein Vater stand und fing an das Boot wieder auf die entsprechende Geschwindigkeit zu bringen.

Nach ein paar Stunden fing es auch schon wieder an Tag zu werden und Anthony fand sich auch schon am Ende seiner Kräfte.
Sein Vater, der ihm die ganze zugesehen hatte, wie er das Boot mit den Flammen antrieb, informierte ihn nun das sie gleich da sein müssten:
"Wir müssten gleich da sein... Komm setzt du dich wieder hin, du scheinst fertig zu sein... Ruh dich wieder ein wenig aus..."
Anthony hörte auf und wechselte dann wieder den Platz mit seine Vater Ace. Doch bevor er sich setzte, bat er ihn noch um etwas: "Wenn wir gleich da sind, wirst du ihr dann bitte nicht erzählen das ich eigentlich ihr kleiner Sohn bin den sie da gerade auf ihrem Arm hält...?"
Ace nickte nur und lächelte ihn an: "Du siehst fertig aus mein Sohn... schlaf ein wenig."
Beide, Ace und Anthony sahen so ziemlich am Ende aus.
Durch die Müdigkeit hatten sich schwarze Ringe unter ihren Augen gebildet, wodurch sie extrem müde und schwach aussahen.
Anthony konnte seinen Ohren nicht trauen, hatte er gerade wirklich mein Sohn gehört?!
Obwohl Anthony gerade sehr müde und erschöpft ist kann er nicht schlafen, er ist einfach zu aufgeregt seine Mutter mach einer sehr langen Zeit wieder zu sehen.
Genauso erging es gerade auch Ace, je näher sie der Insel Kokos kamen desto aufgeregter wurde er. Nun konnte man auch schon die Insel aus der Ferne sehen...

Nojiko hatte eine Decke auf dem Boden ihres Wohnzimmers ausgebreitet und spielte dort mit ihrem kleinen Sohn Anthony der gerade mal erst zwei Jahre alt ist.
Das tat sie oft nachdem sie mit dem Pflücken ihrer Orangen fertig war.
Normalerweise spielte sie mit ihm auch oft draußen, aber da es heute in der früh zu kalt ist, blieb sie lieber mit ihm drinnen.
"Anthony, los komm zu Mama." rief mit einer ruhig Stimme ihren kleinen Sohn, der sich auf das andere Ende der Decke gesetzt hatte.
"Komm her" wiederholte sie und legte sich dabei die Hände auf die Knie.
Der kleine drehte sich wieder zu ihr und zögerte einen Augenblick, doch dann krabbelte er mit einem fröhlichen Gesichtsausdruck zu seine Mama, die ihn herzlich in die Arme schloss.
"Du bist Mamas ein und alles." sagte sie noch bevor sie ihm auf die Stirn küsste und ihm über seine nacht schwarzen Haare strich.

Nun stand er vor ihrer Tür und wusste nicht ob er anklopfen sollte und ob das ganze nicht doch eine schlecht Idee gewesen ist.
Zahlreiche Fragen gingen ihm durch den Kopf.
Was ist wenn sie mich nicht sehen will?
Was ist wenn sie schon längst eine anderen hat?
Was tue ich wenn sie wissen will wer Anthony ist?
Doch eher er für alles eine Antwort durchdachte klopfte er schon an ihre Tür.
Er hörte ihre Schritte, wie sie zur Tür lief und dann stand sie vor ihm.
Sie sah schockiert aber auch überglücklich zu gleich aus und plötzlich umarmt er sie einfach.
Vor freunde fing sie an in seinen armen an zu weinen
"Ace du bist endlich wieder zurück gekehrt..."