Ist es doch
Tagebucheinträge
„Oh man, was ist das für ein scheiß!“ Neji machte die Schranktüren zu. Es weiter anzustarren wäre zu viel für Sakura und auch für ihn. „Wir müssen hier raus! Sofort!“ Sakura schauderte. „ja, ich weiß! Wir müssen weiter. Fenster können wir leider nicht zerbrechen!“ Sakura nickte stumm. Wie gern wäre sie jetzt in ihrem warmen Bett. „komm.“ Neji ging zur Tür neben dem Schrank und öffnete sie. „wir rennen ab jetzt weg, sobald wir wieder Jemanden begegnen!“ sie traten in einen weiteren Flur, wo es einfach nur Dunkel war. Die zwei Fenster waren von Dunklen, schweren, Vorhängen bedeckt, die kein Licht zuließen. „so ein Mist! Hier ist es verdammt Dunkel!“ Neji ging mit den Licht durch den Breiten Flur. Er hielt an. „was ist das?“ Neji sah genauer hin. Es sah aus wie ein Stock, worum Stoff gewickelt waren. „vergiss es einfach Neji.“ Sie schluckte schwer. Sie hatte eine kleine Ahnung was es sein könnte. „Na gut! Ich schätze mal, dass wir bis zur letzten Tür von hier müssen um zu Ausgang zu gelangen!“ er ging zusammen mit ihr durch den Flur. Ab und an hörte man ein kleines Knarren von irgendwo her, ansonsten war es einfach nur Still! Furchtbar still. Ein Licht erschien hinter ihnen. Es sah aus wie das Licht von einer Laterne und näherte sich ihnen. „da seid ihr ja!“ erschrocken drehten sich beide um. „Susan!“ Sakura sagte es, während ihr die Stimme schlicht weg, verschwand. „warum haut ihr einfach weg? Ich Tiomi und Hiraschi, schon erzählt, dass ihr einfach abgehauen seid.“ Neji sog scharf die Luft ein. „ja, genau! Mann sucht euch schon. Kommt doch jetzt mit mir! Tiomi, unser Kindermädchen...“ weiter kam sie nicht. Neji packte die entsetzte Sakura und rannte weg. Susan schüttelte den Kopf. Sie verschwand und erschien im gleichen Moment vor ihnen. Neji hielt vor ihr an. Überrascht und gleichzeitig erschrocken starrte sie ihn an. Eilig schaute er sich um und zog Sakura in die nächste Tür und verschloss sie hinter sich. Sie waren in einem art Wohnzimmer. Eine Treppe führte nach oben. Ein staubiges Ledersofa stand dort, so wie ein weiteres Regal mit Büchern. Ein Teppich, dessen Fasern sich auflöste, lag auf den Boden. Als Neji drauftrat stieg eine fette Staubschicht hoch. Er hörte ein schluchzen und drehte sich zu Sakura um. Tränen kamen aus ihren Augen und tropften auf den Holzboden. „Sakura, was ist?“ er legte eine Hand auf ihren Arm. „ich will raus hier! I-ich ich hab einfach nur Angst!“ sie zog die Nase Hoch. „keine Sorge! Ich hol uns hier raus. Versprochen!“ er nahm sie kurz in den Arm und setzte sich auf staubige Sofa. „was hast du vor?“ sie schaute zu wie er das Tagebuch von Yumikono aufschlug. „rausfinden was hier gespielt wird!“ sie runzelte die Stirn. „ich helfe dir!“ sie wischte sich die Tränen weg und setzte sich neben ihn.
„ich geh mal zum ersten, hier steht:
19.September.1918
Mein Onkel hat gesagt, dass ich im Waisenhaus besser aufgehoben wäre. Susan, die Hausbesitzerin und ihr Mann sind sehr nett zu mir. Tiomi, das Kindermädchen erzählte mir Heute Abend eine Geschichte. Der Junge Kisum, ist jetzt schon mein bester Freund, ich hoffe wir bleiben es auch. Ich fühle mich sehr gut, auch wenn der Schmerz, dass meine Eltern tot sind, noch lange anhalten wird.
Die geschwungene Schrift hörte hier auf. „scheint ja alles in Ordnung zu sein.“ Neji nickte. „ich geh mal einen Monat vor, vielleicht Passiert dann was.“ „gut Okay.“ Er lass weiter:
21.Oktober.1918
Seit kurzen macht mir Herr Kuno Angst. Er hatte mich am Mittag geschlagen, sowie auch Susan. Ich höre sie ganz oft weinen. Kisum benimmt sich auch komisch. Er redet kaum noch mit mir! Seit dem Spurlosen verschwinden von dem Jungen, der Timon hie, benimmt sich auch Tiomi seltsam. Die anderen Kinder wissen auch nicht was los ist. Ich mach mir große Sorgen. Hoffentlich passiert nichts.
„Hier scheinen die ersten Probleme Aufzutauchen! Der Junge den wir vorhin gesehen hatte, vielleicht war es dieser Timon der verschwand!“ Neji überlegte. „das heißt dann das er der erste Tote ist. Was glaubst du, wer ihm Umgebracht hat.“ Sakura schaute ihn fragend an. „ich weiß nicht, lesen wir zwei Wochen vor!“ sagte Neji finster. :
4.November.1918
Jetzt sind schon ganze fünf Kinder spurlos verschwunden. Ich weiß nicht warum aber ich spüre ihre Anwesenheit! Es macht mir Angst. Tiomi sagt mir ich soll mir nicht so viele Sorgen machen. Doch genau das mach ich mir. Ich schlucke jedes Mal schwer, wenn Herr Kuno zu mir kommt. Es ist schrecklich. Er streicht mir über den Kopf und sagt mir jedes Mal, dass er mich liebt. Ich weine, wenn er wieder geht. Warum ist er so grausam zu mir und zu den Anderen? Ich verspüre nur noch Angst!