Fanfic: Turn back the Pendulum //MM FF//

Kapitel: Mittwochabend

So das erste Kapitel ist da =)! Ich bin richtig in Schreiblaune ^.^ deshalb hat es auch eine richtig gute Länge =)! Ich hoffe es gefällt euch ^.^ Viel Spaß!

Kapitel 1 – Mittwochabend

„Jushiro!! Kannst du mal kommen?“ rief eine Frauenstimme durch das ganze Anwesen. Der angesprochene kam natürlich sofort um zu sehen, was los ist. „Ist was passiert?“ Sora schüttelte den Kopf. „Nein, nur kannst du mal eben auf die Kinder aufpassen? Du weist, es ist Mittwoch und heute kommen alle zu uns. Ich muss noch einkaufen und kochen und…“ Sie kam nicht dazu ihren Satz zu beenden denn sie wurde durch einen zarten und liebevollen Kuss unterbrochen. „Schon gut Schatz. Mach dir nicht immer so viele Gedanken.“ Sagte Jushiro lächelnd. Sora seufzte einmal und lächelte zurück. „Du hast recht.“ „Mama, Papa! Schaut mal was ich im Garten gefunden hab!“ Die kleine 3 jährige Tochter der beiden kam mit einem Tempo angerannt, dass sie alles andere nieder gerannt hätte. Sora ging in die Knie um ihrer Tochter besser in die Augen schauen zu können. „Was hast du denn da mein Liebling?“ Malina ist nun bei ihrer Mutter angekommen und öffnete ihre Hände. „Guck mal. Ich hab lauter bunte Beeren gefunden. Die sind sicher gut!“ Jushiro und Sora lächelten. „Klar Schatz. Die schmecken dir sicher gut. Weist du auch welche Beeren das sind?“ „Erdbeeren und Brombeeren.“ Kam es sofort von Malina. Sie wollte ihren Eltern beweisen, dass sie alles schon weiß. „Genau. Schau noch mal im Garten, vielleicht findest du auch ein paar Himbeeren.“ Sagte sie lächelnd und Malina rannte sofort wieder in den Garten. Sora richtete sich wieder auf. „Wie schnell sie groß werden.“ Bemerkte Jushiro. Sora nickte nur, drehte sich um und ging in die Küche. Jushiro blickte ihr verwundert nach. „Sag mal, ist alles in Ordnung mit dir? In letzter Zeit bist du ziemlich launisch.“ Sagte Jushiro unschuldig. „Was meinst du damit dass ich launisch bin? Das stimmt doch gar nicht.“ Jushiro war mittlerweile in der Küche angekommen. „Naja…die letzten zwei Monate bist du wirklich etwas anders. Gibt es einen Grund dafür?“ Sora schüttelte den Kopf. „Ach Schatz, wenn was nicht in Ordnung wäre, würd ich es dir sagen.“ Sie drehte sich zu Jushiro und ging zu ihm. Jushiro legte seine Hände um ihre Taille. „Du hast recht. Kann ihr dir noch irgendwie helfen?“ Sora näherte sich mit ihrem Gesicht dem von Jushiro. „Mir wäre schon geholfen wenn du dich um die Kinder kümmerst.“ Sagte sie lächelnd. Jushiro küsste sie zärtlich und lies nach ein paar Sekunden wieder von ihr ab um ihr eine Antwort zu geben. „Ist doch klar.“ Danach gab er ihr noch einen flüchtigen Kuss und ging in den Garten. Die jüngste Tochter, Hanna, machte gerade ihren Mittagsschlaf und so musste er sich vorerst nur um die lebhafte Malina kümmern.

Sora suchte gerade etwas in der Küche als ihr beim umdrehen der Kalender in die Augen fiel. Sie sah den Kalender Gedankenverloren an und stand wie versteinert in der Küche. °Es ist also wieder mal soweit. Ein weiteres Jahr ist vergangen. ° dachte sie vor sich hin. Heute war der 25. Juni. Für andere war dieser Tag gleich wie jeder. Doch nicht für Sora.

Hikari war im Wohnzimmer und las gemütlich ein Buch. Anhand der Seiten die noch übrig waren, konnte man erkennen, dass sie das Buch gleich fertig haben musste. Dann klappte sie es auf einmal zu. „Den Rest heb ich mir für später auf.“ Sie sah flüchtig auf die Uhr und wollte aufstehen, als sie wieder auf die Uhr sehen musste um zu kontrollieren ob die Zeit wirklich stimmte. „Was? Es ist schon 14:00? In einer halben Stunde müssen wir bei Sora sein.“ Sie legte ihr Buch auf den Wohnzimmer Tisch und machte sich auf den Weg in das Hauseigene Büro, welches sich Toushiro eingerichtet hat um seine Arbeit auch zu Hause zu verrichten, damit er mehr Zeit mit Hikari verbringen konnte. Sie klopfte an der Tür um Sicher zu gehen, dass sie ihn nicht bei wichtigen Arbeiten störte. Als Antwort bekam sie ein leicht ermüdetes „Komm rein.“ Von ihrem Verlobten. „Du, hast du schon mal auf die Uhr gesehen?“ sagte Hikari etwas hektisch. „Nein, was ist denn los?“ gab ihr Verlobter etwas genervt zurück. Er mochte keine Hektik und das wusste Hikari. Dennoch lies er es ihr immer wieder durchgehen. Er fand es süß wenn sie etwas verloren wirkt. „In einer halben Stunde müssen wir bei Sora und Jushiro sein. Ich hab voll darauf vergessen. Können wir uns schon auf den Weg machen? Oder hast du noch viel Arbeit?“ Toushiro sah sich um und schüttelte den Kopf. „Nein, wir können uns ruhig auf den Weg machen.“ Sagte er lächelnd und stand auf um Hikari einen Kuss zu geben. „Ich geh nur noch schnell ins Bad.“ Danach verschwand er aus dem Büro.

Hikari stand vor dem Schreibtisch und es bildete sich ein großes lächeln auf ihrem Gesicht. °Er ist einfach perfekt.° Sie sah auf den Schreibtisch und wollte sich gerade umdrehen als ihre der Kalender ins Auge fiel. „Heute ist der 25. Juni.“ Sie dachte an Sora und machte ein etwas trauriges Gesicht. °Ich hoffe es geht ihr gut. ° Hikari mochte es nicht wenn ihre besten Freundinnen traurig waren. Und heute war ein Datum, an dem eine ihrer besten Freundinnen wahrscheinlich traurig war. Sie drehte sich um und schloss die Tür des Büro’s hinter sich. Danach wartete im Vorzimmer auf Toushiro und machte sich dann mit ihm auf den Weg zum Ukitake Anwesen.

Evolet war in der Küche und räumte den Einkauf ein den sie gerade gemacht hatte. „Einer muss sich ja darum kümmern dass diese Familie etwas zum Essen hat.“ Durch das geöffnete Küchenfenster hörte sie wie ihr Mann gerade mit deren gemeinsamen Sohn im Garten spielte. Als sie fertig war mit dem Verstauen der Lebensmittel, lehnte sie sich an die Küchentheke, direkt vor dem offenen Fenster an und überlegte. °Hmm…wir sollten jetzt los gehen, wenn wir nicht wieder zu spät kommen wollen.° Gerade wollte sie nach ihrem Mann und ihrem Sohn rufen, als diese hinter ihr im geöffneten Fenster lehnten. „Was zum?“ Evolet erschrack etwas uns ging ein paar Schritte zurück. „Na Schatz, haben wir dich erschreckt?“ fragte Renji mit einem Lächeln. Evolet musste kurz lachen. Sie mochte diese kleinen Spielchen von Renji und ihrem Sohn. „Mama, willst du nicht auch rauskommen und Verstecken spielen?“ fragte Mobua begeistert. „Nein Schatz. Wir müssen uns jetzt auf den Weg machen zu Sora und Jushiro.“ „Oh Ja! Dann kann ich mit Malina verstecken spielen.“ Verkündete Mobua voller Freude und verlies das Fenster um von der Hintertür in das Haus zu laufen um sich an zu ziehen. „Ja, ja. Er ist schon ein richtiger Frauenheld. Ich glaub er verbringt zu viel Zeit mit dir Renji.“ Sagte Evolet sarkastisch. „Also ich weiß nicht was du damit meinst.“ Sagte Renji grinsend und ging dann auch durch die Hintertür in das Haus.

10 Minuten später war die Familie Abarai auch schon auf dem Weg zu ihren Freunden. Mobua lief immer wieder vor und erkundete sämtliche Sträucher und Sonstiges das er auf dem Weg fand. Nur von Insekten hielt er Abstand da er diese nicht mochte. Für Evolet und Renji war es lustig anzusehen wie ihr Sohn alle 5 Meter stehen blieb und ein paar Schritte zurück ging um sich einen neuen Weg zu suchen um an dem Insekt vorbei zu kommen.

Usagi war mit Byakuya schon am Weg. Für sie würde es nicht in Frage zu kommen zu spät zu kommen denn dafür sorgt Byakuya. Usagi war in Gedanken, was Byakuya natürlich merkte. Er hatte einen ausgesprochen guten Sinn Dinge zu erkennen und wusste schnell was mit andern los war. „Was hast du?“ fragte er sie ruhig. „Nichts. Also es geht nicht um mich. Ich hab an Sora gedacht.“ Sagte sie. Byakuya sah sie weiter an. Usagi wusste, was das zu bedeuten hatte. „Weist du was heute für ein Datum ist?“ Byakuya nickte. „Der 25. Juni. Aber was hat das mit Sora zu tun?“ Doch nachdem er diesen Satz sagte fiel es ihm wieder ein. Das sah Usagi auch an seinem Gesichtsausdruck dass er jetzt wusste um was es ging. Er wendete den Blick wieder von ihr und schloss seine Augen. „Sie sollte es endlich vergessen. Genauso wie du und die anderen. Ihr wisst alle was er getan hat und ihm deswegen nach zu trauern ist sinnlos.“ Sagte er kühl. „Es geht auch nicht um ihn sondern um Sora. Ich hab ihn früher genauso gehasst wie alle. Aber Sora ist meine Freundin und um sie mach ich mir sorgen.“ Sagte Usagi. „Glaubst du nicht Sora ist alt genug um damit selbst klar zu kommen?“ fragte er seine Freundin. Usagi sah ihn an und schwieg etwas. „Doch…“ Byakuya sah sie an. Er wollte eigentlich nicht dass diese Unterhaltung so endet. „Sora hat Jushiro und du weist, dass er immer für sie da ist.“ Sagte er und lächelte sie leicht an. „Du hast recht.“ Usagi lächelte ihn ebenfalls an. Byakuya wollte seine Freundin nicht traurig oder niedergeschlagen sehen. Vor allem nicht seinetwegen weil er wieder einmal etwas zu kühl war. Deshalb war er froh über Usagi’s lächeln.

April war mit Kisuke ebenfalls schon auf dem Weg zu ihren Freunden. Sie hatten einen weiteren Weg als die anderen, deswegen gingen sie auch früher los. Einmal in der Woche und zwar jeden Mittwoch, gingen sie in die Soul Society um mit ihren Freunden einen schönen Nachmittag und Abend zu verbringen. Jedesmal war dieser Tag bei jemand anderen und immer jener Haushalt bei dem der Abend stattfand, musste für das Essen sorgen. „Ich freu mich schon auf den Nachmittag.“ Sagte April. „Ja, ich mich auch. Es ist eine gute Ablenkung wenn man sich zumindest einmal in der Woche mit seinen Freunden trifft.“ April nickte. „Sag, kannst du eigentlich noch mit diesem Bauch gehen? Das wundert mich schon…“ sagte Kisuke mit seiner unschuldigen Art. „Sag mal, willst du damit behaupten ich bin Fett?“ April ballte ihre Hand zu einer Faust. „Naja…sieh dir den Bauch doch mal an.