Fanfic: Turn back the Pendulum //MM FF//

Größer als normal ist er schon. Das macht mir sorgen.“ April wollte eigentlich schon zu einer Kopfnuss ansetzten doch hielt dann davon ab. Sie sah Kisuke an und musste lächeln. „Das ist sicher normal. Du kannst dich doch noch an Sora’s Bauch erinner, oder? Im letzten Monat war der ja auch riesig.“ Sagte April. „Naja, wenn du meinst. Aber größer als normal ist er schon.“ „Wenn du damit andeuten willst dass ich Fett bin…dann pass lieber auf wie du es sagst.“ Sagte April und sah ihren Mann von der Seite an. Dieser musste kurz lachen. „Ja ist schon gut.“ Sagte er und beide gingen weiter ihren Weg.

Kurz vor dem Anwesen der Ukitake Familie befanden sich schon Yoko und Gin. „Ich hoffe dass du und Toushiro diesmal nicht streiten.“ Sagte Yoko. „Was soll ich denn machen? Ich kann nichts dafür das er etwas gegen mich hat.“ Versuchte Gin sich zu verteidigen. „Am besten ihr setzt euch weit weg voneinander. Der Tisch ist ja sowieso groß genug. Was natürlich noch besser wär, wenn ihr beide das mal klären würdet.“ Yoko war dieser Ansicht schon länger. Toushiro wollte nämlich nichts davon hören dass Gin eigentlich nur unter Aizen’s Hypnose stand, da er fest der Meinung war, er war ein Verräter und deshalb mochte er ihn nicht. „Du weist es hat keinen Sinn mit ihm zu reden.“ Sagte Gin. „Versuch es doch einfach mal.“ Gin seufzte. „Gut, aber nicht heute. Es muss nicht jeder mithören.“ „Gut Schatz!“ sagte Yoko lächelnd. Beide waren fast bei Sora und Jushiro angekommen als sie Renji und Evolet zusammen mit ihrem Sohn Mobua sahen. „Hey Yoko, Gin. Wie geht’s euch?“ rief Evolet den beiden zu. Yoko winkte ihnen zu. „Danke gut. Und euch?“ Renji war mit Mobua beschäftig und Gin ging zu ihnen, da er nicht bei dem ‚Frauengespräch‘ dabei sein wollte. „Ja auch gut. Mobua hält uns ganz schön auf trapp, da er immer spielen oder kuscheln will.“ Yoko sah zu Mobua und lächelte. „Ist doch gut. So wird euch wenigstens nicht langweilig.“ Sagte sie freudig. „Ich würde sagen wir gehen weiter, sonst sind wir noch die letzten.“ Sagte Evolet. Yoko nickte und so gingen die Fünf zu Sora und Jushiro. Weit war es ja nicht mehr und nach ein paar Minuten läuteten sie auch schon bei ihnen an.

Die Tür wurde ihnen von Jushiro geöffnet, da Sora in der Küche stand und das Essen vorbereitete. „Hey, Leute. Freut mich dass ihr da seid.“ Malina kam angerannt um zu sehen wer gekommen ist. „Mobua!“ rief die älteste der beiden und lief zu ihrem Freund. „Komm mit! Ich muss dir ganz viele Sachen zeigen.“ Sie nahm ihn an der Hand und schleifte ihn mit in den Garten. Mobua grinste nur und folgte ihr. Evolet stieß Renji den Ellbogen in die Rippen. „Siehst du, genauso ein Schlitzohr und Frauenheld wie du.“ „Jaja.“ Erwiderte Renji und ging dann in das Haus.

Wenig später läutete es wieder an der Tür und diesmal waren es Hikari, Toushiro, Byakuya und Usagi. Sie hatten sich auch auf dem Weg hierher getroffen und sind gemeinsam gekommen. Jushiro öffnete auch bei ihnen die Tür und bevor er sie schließen wollte, sah er schon wie Kisuke und April kamen. „Hey Jushiro. Alles klar?“ fragte Kisuke. Jushiro nickte. „Die anderen sind schon alle da. Drüben im Wohnzimmer.“ Er deutete hinter sich.

Im großen Wohnzimmer bot sich den meisten immer nur ein Bild. Es war eigentlich immer so, dass es eine Frauenrunde und eine Männerrunde gab. Mobua und Malina spielten im Garten und die große Schiebetür zum Garten war offen damit man sie im Blick hatte. Durch den Wirbel im Haus wurde auch Hanna wach und diesmal holte Sora sie um sie zu Jushiro zu bringen und den anderen gleich mal Hallo zu sagen. „Hey Leute. Es freut mich, dass ihr da seit.“ Sie hatte ihre jüngste Tochter am Arm welche noch völlig verschlafen war. „Jushiro, kannst du sie mal nehmen? Ich hab noch so viel Arbeit in der Küche.“ Alle sahen Sora an. Diese wusste nicht was los war, zumindest tat sie so. „Ist alles in Ordnung?“ fragte sie unschuldig. Die Männer nickten alle und auch die Frauen gaben nur ein Ja von sich. „Na gut. Ich bin dann mal in der Küche wenn ihr was braucht. Es dauert eh nicht mehr lange, dann komm ich zu euch.“ Sagte sie mit einem Lächeln. Jushiro hatte seine kleine Tochter am Arm welche sich an ihm kuschelte da sie immer noch etwas müde war. „Oh man. Sie ist ja richtig gewachsen.“ Sagte Kisuke erstaunt. „Du hast sie vor einer Woche das letzte Mal gesehen.“ Gab ihm Renji als Antwort. „Ja, aber sie ist gewachsen.“ Verteidigte sich Kisuke. „Wenn du meinst.“ Sagte Renji. „Toushiro, wie sieht es eigentlich bei euch aus? Habt ihr euch endlich entschieden Kinder zu bekommen?“ sagte Renji und grinste fies. Toushiro wurde rot und schloss die Augen. „Na komm schon. Sogar Gin hat sich dazu breitschlagen lassen.“ Sagte er weiter. „Kein Kommentar.“ Gab Toushiro als Antwort und war noch immer knall rot. Byakuya saß neben Jushiro und sah auf die kleine Hanna, welche gerade richtig wach wurde. Sie kannte alle schon. Zumindest vom sehen her und mochte sie. Byakuya dachte nach, wie es wäre wenn er und Usagi wohl Kinder hätten. Hanna wurde währenddessen wach und sah Byakuya an. „Papa. Will zu ByaBya.“ Sagte die kleine und streckte ihre Hände nach Byakuya aus. „Tja, Byakuya. Sieht so aus, als kommst du nicht drum herum. Hanna hat dich nun mal gern.“ Sagte Jushiro lächelnd. Dieser nahm zuerst nur mit Widerwillen die Kleine, da er mit Kindern keine Erfahrung hat. Er hatte sie in seinen Händen und hielt sie vor seinem Gesicht. Hanna lächelte ihn an und zupfte an seinen Haaren herum. Renji und Kisuke konnten sich das Lachen nicht länger verkneifen, da diese Bild einfach nur witzig war. Also brachten sie in lautes Gelächter aus und auch Toushiro, Jushiro und Gin mussten mit lachen, was Byakuya versuchte zu ignorieren und die Augen schloss, während sich Hanna immer noch mit seinen Haaren spielte.

Yoko, Usagi, April, Evolet und Hikari verfolgten das Spektakel und mussten ebenfalls etwas lachen. Doch Usagi fand es irgendwie richtig süß wie ihr Freund Hanna hielt. Für sie gab es ein liebes Bild ab. Doch dann wurde Hikari etwas ernster. „Habt ihr heute schon auf den Kalender gesehen?“ fragte sie in die Runde ihrer Freundinnen. Usagi und Evolet nickten, denn sie wussten was Hikari meinte. Yoko und April hingegen sahen sich nur verwirrt an. „Was meinst du?“ fragte April. „Heute ist der 25. Juni.“ Sagte Hikari. Dann fiel es auch Yoko und April ein. „Deshalb ist sie nur in der Küche und kommt nicht zu uns. Ich hab mich schon gewundert.“ Sagte Yoko. Usagi nickte. „Auch wenn wir ihn alle hassen oder hassten, weil er ja schon tot ist, kann ich mir vorstellen dass es für Sora nicht einfach ist.“ „Aber es ist jetzt schon Jahre her. Sie kann ihm doch nicht ewig nachtrauern. Vor allem da gibt es nichts nach zu trauern. Es war der Schrecklichste Mensch den ich je kannte und er hat sie auch einfach nur benutzt.“ Sagte Evolet etwas angepisst. „Wenn er sie wirklich geliebt hätte, hätte er nicht so mit ihr gespielt.“ Sagte sie weiter. „Normalerweise geht sie an dem Tag doch immer zu seinem Grab, oder?“ fragte April. Die anderen sahen sie an. „Ja eigentlich schon.“ Sagte Hikari. „Gehen wir doch mal zu ihr in die Küche und fragen sie von Frau zu Frau wie es ihr geht.“ Schlug Yoko vor. Also machten sich die 5 Frauen auf den Weg in die Küche. Währenddessen unterhielten sich die Männer immer noch belustigend über Byakuya und Hanna.

In der Küche stand Sora am Herd und kochte gerade das Abendessen für alle. Auf dem Esstisch waren verschiedene Mehlspeisen aufgetischt, welche es zur Jause gab. Was das kochen angeht, war Sora eine wirkliche Künstlerin. „Wow das sieht ja echt lecker aus.“ Sagte Evolet und wollte schon probieren. „Nichts da Vio. Das ist für später!“ sagte Sora. Evolet schmollte und verschränkte ihre Hände. „Evolet, zum schmollen haben wir noch später Zeit.“ Sagte Usagi und stupste Vio an. Sorana sah ihre Freundinnen an. „Ist irgendwas los?“ fragte sie gespannt. „Naja…“ Hikari sah ihre Freundinnen an. „Wir wollten wissen wie es dir geht.“ Sagte April. Sora sah zu den anderen. „Gut. Wie soll es mir denn sonst gehen?“ April sah ihre Freundin an. „Du Lügst und du weist das du damit nicht durch kommst. Also sag schon.“ Doch Sora lenkte vom Thema ab. „Ich muss noch jede Menge kochen. Sonst werd ich nicht mehr fertig.“ Sagte sie. Vio ging zu ihrer Freundin. „Wir wissen alle was heute für ein Tag ist.“ Sora sah sie an. „Ach ja? Heute ist der 25. Juni. Was soll da schon besonders dran sein?“ fragte sie etwas sarkastisch. „Es ist Aizen’s Todestag.“ Sagte Vio ernst und stand noch immer vor ihrer Freundin welche sie ansah. „Also. Wie geht es dir?“ fragte Vio noch einmal. „Wie soll es mir gehen? Natürlich ist es ein komisches Gefühl und an diesem Tag muss ich an die Vergangenheit denken. An unsere gemeinsame Zeit und an den Verrat. Aber denkt ihr es fällt mir leicht darüber zu reden? Ihr alle habt ihn gehasst oder hasst ihn noch immer und bevor ihr jetzt was sagen wollt, ich kann das sehr gut verstehen. Ich hab ihn selbst gehasst! Aber es fällt mir schwer darüber zu reden, da ihr meist Vorurteile ihm gegenüber habt. Was ich auch ganz und gar verstehe. Nur müsst ihr verstehen das es nicht einfach ist.“ Sagte Sora völlig aufgebracht. „Aber Sora. Wir sind doch deine Freundinnen. Du kannst uns alles erzählen! Egal was es ist.“ Sagte Hikari. „Hikari hat recht! Außerdem geht es nicht um Aizen. Es geht um dich! Und du bist uns wichtig!“ sagte Usagi. „Was er getan hat, war ein Horror für dich. Wir haben dich alle zu dieser Zeit erlebt. Dennoch kannst du jederzeit mit uns darüber reden.“ Sagte Yoko. April ging zu Vio die noch immer vor Sora stand. „Du hast ihn geliebt. Und er hat dir das Herz