Fanfic: Turn back the Pendulum //MM FF//

wusste dass sie eigentlich eine starke Person war, also musste etwas für sie schlimmes passiert sein. „Was ist passiert Sora?“ fragte sie mit einer selten gehörten sanften und ruhigen Stimme. „Hast du Zeit?“ war Sora’s gegen Frage. Vio stand auf. „Natürlich, komm lass uns wo anders hingehen. Hier haben wir nicht genug Platz.“

Yoko kam gerade bei ihrer Division an. Sie war sehr zufrieden mit sich, da sie früher zu Hause war als geplant. „Das sollte Captain Hirako zeigen das ich besser bin als Sousuke.“ Freute sie sich und ging dann auf dem Gelände eine kleine runde spazieren um den späten Nachmittag und die Geräusche der Natur zu genießen. Dann sah sie ihren Captain der anscheinend selbst gerade von einem Ausflug kam. „Captain Hirako! Ich hab meine Mission beendet, es ist alles gut gelaufen!“ sagte sie zu ihm. Anfangs wusste sie nicht was sie von Shinji als Captain halten sollte, doch schnell merkte sie, dass er sie fördert. Er erkannte dass sie sehr talentiert und motiviert war und förderte sie, damit sie schnell besser wurde. Das gefiel ihr an ihm. „Gut gemacht.“ Er drehte sich um und versuchte so lässig zu wirken wie immer. Doch Yoko hatte gute Menschen Kenntnisse und wusste das ihm was bedrückt. Doch sie wollte nicht aufdringlich wirken und lies ihn gehen ohne nach zu fragen. Also beschloss sie sich in den Garten zu setzen und die Nachmittagssonne zu genießen. Doch nach wenigen Minuten sah sie wie Usagi um die Ecke kam. „Hey Usagi!“ rief sie ihrer Freundin zu. „Komm her, setzt dich doch kurz zu mir!“ fragte sie Usagi und deutete neben sich. Usagi zuckte nur mit den Schultern und ging dann zu Yoko um sich zu setzten. „Wie geht’s dir Usagi?“ fragte sie. „Naja, wie es einem halt geht.“ Gab diese als Antwort. „Usagi, ich weiß es war schlimm was damals passiert ist und das ist nicht leicht damit fertig zu werden. Aber ist es ein Grund warum du zu den anderen immer so gemein bist?“ Usagi blickte zu ihrer Freundin. „Was soll das? Versuchst du mich zu analysieren?“ „Nein Usagi. Ich meinte nur…naja wir kennen dich alle ganz anders. Dieses Erlebnis hat dich von Grund auf geändert und zu sehen das du so zynisch und gemein geworden bist, ist ganz und gar nicht schön.“ Usagi senkte den Kopf. Insgeheim wusste sie was Yoko meinte, doch andererseits hatte sie nicht das Gefühl das sie jemand verstand. Yoko seufzte. „Egal wie lang du so bist, du weist du hast mich, Vio, April, Sora und Hikari. Wir werden immer deine Freunde bleiben.“ Usagi nickte leicht und stand danach auf um sich weiter auf ihren eigentlichen Weg zu machen. „Wo willst du hin?“ fragte Yoko. „Nach Hause.“ Gab sie ihr als Antwort. Yoko seufzte und sah wieder gen Himmel wo sie den beginnenden Sonnenuntergang beobachtete.

Hikari war schon seit Stunden im Büro von Toushiro, saß auf der Couch vor dem Tisch und erledigte einen Teil der Papierarbeit. Ab und zu sah sie aus dem Fenster und bemerkte dass der Sonnenuntergang bereits angebrochen war. Toushiro war mit Matsumoto vor die Tür gegangen um sie wieder einmal zurecht zu stutzen da sie wie immer sehr faul war und die ganze Arbeit liegen lassen hatte. Das passte ihm so gar nicht, da er wusste das Hikari viel zu Gutmütig war als das sie die ganze Arbeit nicht erledigen würde um ihn zu entlasten. Genau deswegen las er Matsumoto die Leviten. Danach kam er wieder in sein Büro und sah Hikari sitzend am Sofa. Sie bemerkte ihn erst gar nicht und war ganz in ihre Arbeit vertieft. Toushiro entschloss sich kein Einziges Wort zu sagen. Er fand, dieser Augenblick sei etwas Besonderes. Sie war gerade so Natürlich und einfach sie selbst so wie er sie schon immer mochte. Doch dann bemerkte Hikari das Toushiro in der Tür stand und sah zu ihm hoch. Schnell breitete sich ein leichter Rotschimmer auf ihrem Gesicht aus, da sie wusste dass er sie anscheinend beobachtet hatte. „Wie…Wie lange stehst du denn schon da?“ wollte sie wissen. Toushiro ging auf sie zu. „Lange genug um zu wissen dass du endlich eine Pause brauchst.“ Sagte er sehr ernst. „Was? Ach nein! Ich mach das noch fertig und wird dann heim gehen.“ „Hikari…“ er ging und setzte sich neben ihr auf die Couch. Dann nahm er ihre Hand in der sie ihren Stift hielt und legte sie nieder. „Du überarbeitest dich noch wenn du immer so lange hier bist. Bitte mach für heute eine Pause und geh nach Hause. Langsam mach ich mir wirklich sorgen um dich.“ Sagte er. „Also…naja also…“ Hikari wurde etwas nervös. „Kein aber. Du gehst nach Hause! Du hast heute schon genug gearbeitet!“ Hikari nickte. „Ist gut.“ Sagte sie. Ihr fiel auf das Toushiro noch immer ihre Hand hielt und beide sahen sich an. Dann ließ er ihre Hand los. „Also gut, dann sehen wir uns morgen.“ Sagte Toushiro. Hikari nickte und stand auf. „Bis morgen!“ sagte sie noch als sie aus dem Büro ging.

Auf den Weg zu sich nach Hause, kam sie jeden Tag bei der 4ten Division vorbei. Manchmal traf sie April, manchmal nicht. Doch dieses Mal, traf sie auf April. Sie stand vor dem Tor der 4ten Division, angelehnt an einer Mauer. „Hey April! Alles klar? Wie geht’s dir?“ fragte sie ihre Freundin und ging auf sie zu. „Hey Hikari. Ja ganz gut, und dir?“ Hikari nickte. „Ja mir geht es auch gut. Was machst du hier? Sieht aus als ob du auf etwas warten würdest.“ April seufzte. „Nein, nein. Ich denke nur nach.“ Sagte sie. „Worüber denn?“ wollte Hikari wissen. „Captain Unohana hat mir heute gesagt ich solle morgen früh gleich nach Sonnenaufgang in ihrem Büro antreten.“ „Hast du etwas angestellt?“ fragte Hikari. „Hey nicht immer wenn ich zu ihr ins Büro muss hab ich etwas angestellt.“ Verteidigte sich April. „Ja schon gut. Aber was könnte es sonst sein?“ fragte Hikari weiter. „Ich weiß es nicht. Ich hab wirklich keine Ahnung.“ Seufzte April. „Na dann komm mit!“ sagte Hikari. „Wohin denn?“ wollte April wissen. „Du und ich wir haben beide heute nichts mehr vor. Gehen wir doch noch etwas fort! Etwas gutes Essen und machen uns einen schönen Abend. Was hältst du davon?“ fragte Hikari begeistert. April entging nicht das sie heute wirklich sehr gut drauf war und da sie nicht besseres zu tun hatte, stimme sie zu. So kam sie wenigstens auf andere Gedanken.

Vio war inzwischen mit Sora in Seireitei unterwegs. Sie hatten bis jetzt noch kein Wort gesprochen. Doch Vio wollte jetzt wissen was passiert war. „Sora…willst du mir nicht sagen was geschehen ist? Du warst so aufgebracht als du zu mir gekommen bist und jetzt gibst du keinen Ton von dir.“ „Was hältst du von Sousuke?“ fragte Sora. „Wie meinst du das? Also ja er ist ein guter Freund! Sympathisch, witzig und man kann gut mit ihm diskutieren.“ sagte Vio. „Meinst du…er ist…also…“ Sora wusste nicht wie sie es sagen sollte. Sie kam in den letzten Stunden wirklich sehr ins Zweifeln. Sie liebte Sousuke über alles. Doch Shinji war ein Captain und sie wusste er hatte sehr gute Menschenkenntnisse und würde sie nie anlügen. Aber würde Sousuke wirklich so etwas tun? „Sora was ist los?“ fragte Vio. „Du darfst es aber niemanden erzählen, versprochen?“ sagte Sora. „Klar, versprochen wie immer!“ „Ich weiß nicht was ich machen soll. Shinji hat mir heute Freigegeben und mich dann aufgesucht. Er wollte mir etwas sagen.“ Sora stoppte. In diesem Moment bekam sie eine Wut auf Shinji. In ihrem Kopf spielte sich das gesamte Szenario von heute Nachmittag noch einmal ab und ihre Gefühle sagten ihr das Shinji falsch lag. „Weist du was er mir sagen wollte? Das Sousuke eine Gefahr für mich ist!“ sagte Sora wütend. „Was?“ fragte Vio. „Wie kommt er auf so etwas?“ wollte sie wissen. „Ich weiß es nicht. Nur er meinte er wäre kein Mensch dem man Vertrauen könnte und das etwas Böses an ihm sei.“ Vio sah ihre Freundin an. „Was denkst du davon?“ fragte sie Sora. „Wie meinst du das?“ wollte sie wissen. „Nun ja. Hattest du zweifel nachdem dir Shinji das erzählte?“ fragte Vio weiter. Doch Sora antwortete ihr nicht da sie wissen wollte was Vio noch zu sagen hatte. „Du liebst Sousuke. Aber du kennst Shinji besser wie kein anderer. Wenn er also so etwas sagt und dir das weiß Gott wo vorbei geht, dann wird es nicht wahr sein. Denn nur du kennst Sousuke wirklich. Aber wenn dir Shinji sagt das er eine Gefahr ist und du daran zweifelst dass es nicht so ist, dann solltest du dir Gedanken machen. Denn dann ist vielleicht doch etwas da, was dich zweifeln lässt, obwohl du es bis jetzt noch nicht erkannt hast was es ist.“ Sorana sah auf den Boden und ließ sich die Worte von Evolet durch den Kopf gehen. Sie wusste das Vio recht hatte mit dem was sie sagte. „Was soll ich machen wenn ich Zweifel haben?“ fragte Sora. „Das musst du selbst herausfinden.“ Gab ihr Vio als Antwort. Danach brachte Vio ihre Freundin nach Hause und ging selbst nach Hause.

Als Vio zu Hause angekommen war, dachte sie über das nach was Sora ihr erzählt hatte. Sie konnte sie ganz gut verstehen, immerhin liebte Sora Sousuke und allen Anschein auch er sie. Doch Vio wusste das Shinji einer der besten war wenn es um Menschenkenntnisse ging. „Mich lässt es zweifeln.“ Sagte Vio und ging danach auf ihre Terrasse um die letzten Sonnenstrahlen des Tages einzufangen.

April und Hikari amüsierten sich Prima beim Essen zu zweit und redeten und lachten über alte Zeiten. Wenig später bekamen sie Besuch von ein paar anderen Shinigami: Kira, Matsumoto und Renji waren auf ihren üblichen Sauftouren und entdecken Hikari und April und setzten sich zu ihnen. Danach wurde der Abend lustiger als zuvor und sie waren in dem Restaurant bis spät in die Nacht.

Yoko war während dem gesamten Sonnenuntergang auf dem gleichen Platz gesessen und genoss die Sonnenstrahlen. Als die Sonne verschwunden war, stand sie auf und machte sich langsam auf den Weg nach Hause. Für sie war heute