My …fucking, crazy and superficial… life

To get up early is a mortal sin

To get up early is a mortal sin

My …fucking, crazy and superficial… life

Alle mal an Bort und willkommen in meiner ersten freien Story ohne Fandom- Naruto XD öhm was kann ich sagen...naja das ist auch gleichzeitig meine 1.story mit emo charakteren :P aber ich finde ja die haben immer so Tolle Haare *_* Tolle haare....tolle haare..tolle haare ...toll- *räusper* wo war ich?

Ach ja, hoffe meine idee kommt bei euch an, die ist mit nämlich, bei meinem Praktikum eingefallen, das ich im Hotel absolviert hatte. XD Bei fragen, einfach an mich wenden und wenn sonst nichts ist, wünsch ich euch viel Spaß mit dem 1. Kapitel von "My …fucking, crazy and superficial… life"

Kapitel 1. To get up early is a mortal sin

Kennen Sie diesen Adrenalinkick morgens beim Aufstehen?

Ja? Gut... Ich nicht. Ich meine, welcher vernünftige Mensch war auf die kranke Idee gekommen, dass man sein Geld mit Jobs verdienen müsse, welche man dann auch noch so früh ausüben muss?

„Leeeeoon!“

Ich sollte ernsthaft darüber nachdenken, in die Vergangenheit zu reisen und den Verantwortlichen zu erschlagen. Nachweisen konnte mir dann immerhin NIEMAND etwas.

„Leeeeoon!!! Leeeon wach auf. Leon, Leon, Leon, Leon, Leoooon!”

Wie üblich platzt Kröte auch jetzt einfach ungefragt in mein Zimmer und muss mich auf ihre wundervolle, sanfte Art wecken. Hach, wie ich sie doch liebe.

Ich muss zugeben, sie war es nicht gewohnt, Türen auf die zivilisierte Art zu öffnen. Wie war das noch Mal? Aufmachen, klopfen und fragen, ob man rein darf? Oder war es reingehen, aufmachen und dann klopfen? Ja, ich glaube so ist das bei ihr, wenn man das Klopfen ganz weglässt.

„Leon, Leon, Leon.“ Schon ist sie aufs Bett gehüpft, hat es sich auf meinem Rücken bequem gemacht und brüllt das so raus, als würde sie mich anfeuern. Für was den bitte? Damit ich ihr den Kopf abhacke? Soll ich gleich anfangen?

Warum gebe ich mich noch mal mit ihr ab? Will mir grad irgendwie einfach nicht mehr einfallen. Ah genau! Sie ist Gottesnamen mit mir verwandt.

Ich mache keine Anstalten mich auch nur einen Zentimeter von meinem gemütlichen Bett weg zu bewegen.

„Leonard Wetzner, wenn du nicht sofort aufstehst, schmeiße ich deinen gesamten Vorrat an Haarspray weg.“

NEIN!!!!

Mit einem Ruck bin ich aufgestanden und sie plumpst von meinen Rücken.

Kröte kichert.

„Du kleine, miese…Kröte.“

„Ich hab dich auch lieb Bruderherz.“

Darf ich vorstellen: Marie Wetzner, meine pubertierende, kleine Schwester oder für mich einfach nur - Kröte.

Als ich meine Decke über den Kopf ziehe und versuche sie zu ignorieren, muss Kröte ja mal wieder ihren Job erledigen -mir auf die Nerven gehen. Sie reißt mir die Bettdecke vom Leib und schreit herum.

Kann man sich nicht eine schöne Art wünschen, morgens geweckt zu werden?

NEIN, ich nicht! Dafür hab ich meine Kröte, die sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, mir mein restliches Leben, zur Hölle zu machen,

Was sie regelmäßig tut. Bekommt sie eigentlich Geld dafür?

Oder warum tut sie das ständig? Apropos Job und Geld, heute ist Montag.

Halleluja, wie ich mich freue, wenn ich daran denke.

Ich hasse Montage aus vielerlei Gründen:

a) Sie waren die Ausgeburten der Hölle

b) Sie gehörten verboten und standrechtlich erschossen

c) Sie waren der natürliche Feind an der Front und...

d) …ich musste in Gottes Namen zur Arbeit.

Ich seufze, rappele mich auf und verschwinde im Bad.

Als ich mit dem Duschen fertig bin und auch meine Haare gestylt habe, klopft es an der Badezimmertür.

„Leonard, Mom ist schon zur Arbeit. Sie hat gesagt, dass ich mit dir fahren soll.

Also beeil dich sonst bekommen wir den Zug um halb nicht.“

„Kröte?“

„Ne, der Weihnachtsmann. Wer denn sonst, du Bubie. Wohnt außer Mom, dir und mir noch jemand von dem ich wissen sollte?“

Hach Bubie…ein schönes Wort um mich zu beschreiben was? Ich habe keine Ahnung woher sie es hat, aber das gefällt mir besser, als die anderen Umgangformen, mit denen sie mich vergleicht.

Aber Moment. Seid wann klopft Kröte denn an? Gott, ich muss mir den Tag fett rot im Kalender markieren.

„Kröte, seit wann-“

Und die Tür wurde aufgerissen und eine grinsende schwarzhaarige Kröte schaut mich an.

„Und ich dachte schon, du bist krank geworden“, gestehe ich lächelnd.

„Ich doch nie, du weißt doch Kröten werden nicht krank, Bruderherz und jetzt komm endlich“

Ich sprühe mir noch kurz Haarspray in meine rabenschwarze Mähne und voila.

*

Mit einem lila Schulranzen bewaffnet, steht Kröte neben mir.

Der Zug kommt pünktlich und so steigen wir ein.

Wir haben Glück, ein Zweier ist noch frei und Marie stürmt auch schon darauf zu, denn ich glaube keiner von uns beiden hätte Lust, Dreißig Minuten zu stehen, um wie sie zur Schule oder wie ich zur Arbeit gelangen zu können.

Wir leben nämlich in einem kleinen Dörfchen, von dem ich noch nicht mal den Namen aussprechen kann, weil ich befürchte meine Zunge dabei um hundertachtzig Grad zu verdrehen.

Außer hunderten von Bauern gibt es dort nichts. Wirklich nichts. Darum müssen wir immer in die nächste Stadt fahren. Die ist eben ein paar Minuten entfernt und nur mit dem Zug oder mit dem Auto zu erreichen.

Warum wir nicht gleich dort hingezogen sind? Joa…gute Frage, nächste Frage bitte.

Denn die Antwort weiß wohl nur meine Mom. Wer wollte denn vom Großstadtleben!) weg und dass seine Kinder in einer -wie ich es so schön nenne- stinkenden Kuhbox sein Leben verbringen sollen?

Na ja, letztlich haben wir uns an den miefenden Geruch gewöhnt und SO schlecht ist es jetzt auch nicht.

„In wenigen Minuten erreichen wir das Schulzentrum. Steigen Sie bitte in Fahrtrichtung rechts aus. Ich wiederhole: Schulzentrum, rechts aussteigen“, hört man eine weibliche Stimme sagen.

„So Kröte, jetzt musst du wohl aussteigen, ach wie schade“, grinse ich sie an.

Sie zeigt mir nur die Zunge und verschränkt die Arme vor der Brust.

Der Zug hält mit quietschenden Geräuschen an und Marie steht von ihrem Sitz auf, will gerade zur Tür gehen, als sie stehen bleibt, sich umdreht, sich zu mir beugt und mir einen fetten Schmatzer auf die Wange drückt.

Und dann beugt sie sich wieder zurück und grinst mich an.

„Tschüß, Bubie.“ Sie winkt und da gehen auch schon die Türen auf und sie verlässt den Zug.

Ich lächle ihr noch hinterher, was sie wahrscheinlich gar nicht mehr mitbekommt. Denn die Türen schließen sich wieder und der Zug fährt seine Strecke weiter.

Wenn Kröte nicht so nervig wäre, würde ich sie glatt mögen.

Nach 3 Haltestellen kommt schließlich auch meine.

Gelassen verlasse ich den Zug.

Ich schaue auf die Uhr: 7:45.

Ich seufze, denn ich bin noch nicht an meiner Arbeitstelle angekommen.

Ich greife in meine Jackentasche, hole meinen I-pod raus und stecke mir die Kopfhörer in…ja wohin steckt man denn Kopfhörer? Ja, genau in die Ohren. Brav gemacht.

Und so bereite ich mich auf den noch bevorstehenden zehnminütigen Weg vor.

Nach fünf Minuten kann ich nicht mehr, denn jeden Tag diesen beschissenen Weg zu gehen, das ist…

Ein Hupen?

Bin ich irgendwie auf der Straße gelandet und werde gleich von einem riesigen LKW überfahren?

Ne, für einen LKW ist das Hupen zu leise.

Wahrscheinlich irgend so ein Spinner, der betrunken am Steuer sitzt und irgendwelchen Frauen nachglotzt.

Grandios

Nein, ich werde nicht erschossen, nicht vergewaltigt, ich verblutete nicht, ich ertrinke nicht, nein, ich werde einfach nur von einem betrunkenen Irren überfahren.

Wie unspektakulär…

Na ja, das Leben ist eben keine Showbühne oder?

Doch als ich meine Kopfhörer wieder ins Ohr stecken will, um wenigstens meinen Tod genießen zu können, höre ich, es noch einmal hupen.

Gott, ist der Typ bescheuert‚ kann er mich nicht einfach überfahren, anstatt so idiotisch zu hupen, so kann er doch nach dem Unfall nicht mehr Fahrerflucht begehen, weil er zu viele Zeugen hat.

Wieder ein Hupen und nach dem folgt noch eines.

Eine fette Ader pocht jetzt auf meiner Stirn.

Mit einem Ruck drehe ich mich um, um den Penner anzubrüllen, das er mich jetzt endlich überfahren oder vorbei fahren soll, doch zu meiner Verwunderung fährt da kein betrunkener, idiotischer Penner, nein.

Ein türkiser Twingo steht dort und lässt einen Stau entstehen, da er stehen geblieben ist.

Ich grinse, mache meine I-Pod aus und renne auf die Straße.

dann klopfe ich klopfe an der Fensterscheibe, öffne die Tür und lasse mich aufs raue Sitzpolster nieder.

„Na, musstest du schon wieder Marie zur Schule begleiten?“, spricht mich eine weibliche Stimme an.

Sie hat es gleich bemerkt, da ich sonst früher unterwegs bin, aber was tut man nicht immer für seine Schwester.

Aber ich glaube ich sollte `meiner Sitznachbarin` nicht erzählen, dass ich sie für einen idiotischen Penner gehalten hatte….na okay, der Penner wird zurückgenommen, der Rest bleibt.

„Ja, Mom ist schon weg gewesen, als ich aufgewacht bin und DU musst mal wieder einen Stau entstehen lassen?“, grinse ich sie an.

„Für dich doch immer mein Schatz“, lacht sie und umarmt mich freundschaftlich.

Kate ist einer meiner liebsten Freunde. Sie ist wirklich hübsch mit ihren orangen Haaren und ihren olivegrünen Augen.

Ein Hupen und uns wird klar, dass wir immer noch die Ursache eines Staus sind.

Und meine blonde Chauffeurin grinst und fährt auch schon los.

„Heutzutage haben die Menschen echt keine Geduld mehr“, meint sie und schüttelt grinsend den Kopf“.

„Heutzutage bleibt man auch nicht einfach mitten auf der Straße stehen. Manchmal frag ich mich, wie du es überhaupt geschafft hast, den Führerschein zu machen.