My …fucking, crazy and superficial… life
War der Typ betrunken, als er ihn dir gegeben hat?“
„So ähnlich“, sagt sie ganz monoton.
Ich wende meinen Blick von dem grauen Asphalt ab und schaue stattdessen erschrocken zu meiner Freundin.
„Kate!“, brülle ich schockiert.
Daraufhin fängt sie hemmungslos ans zu lachen.
„Ach Leo, dich krieg ich immer wieder rum.“
Ich seufze erleichtert auf. Bei ihr kann man ja nie wissen.
„Na, hast du dich auch das ganze Wochenende auf Frau Petzold gefreut?“, wechselt sie das Thema.
Ich lache. „Aber sicher. Ich hatte schlaflose Nächte wegen ihr.“
Frau Petzold ist mein Chefin und eine Hexe, wenn ich mich mal dazu äußern kann.
Keiner weiß wirklich wie alt sie ist. Ich schätze sie um die Siebenundvierzig. Sie und ihr Mann leiten ein Vier-Sterne-Hotel. Ihren Mann kann ich gut leiden, weil er sowieso nie da ist. Er ist meistens auf irgendwelchen Meetings und wir haben die Alte an der Backe, Amen.
Auf dem Gelände angekommen, parkt Kate kurz vor einem großen Schild auf welchem: „Hotel Grand Prishtina“ steht und kurz danach betreten wir auch schon das Gebäude. Das Hotel ist ein Zweiständerfachwerkhaus und richtig alt. Wenn ich mich nicht irre wurde es 1556 erbaut, aber es ist seit ein paar Jahren modern renoviert und besitzt auch eine komfortable Innenausstattung. Ich weiß nicht was sie damit gemacht haben, aber man kann es nicht wieder erkennen. Es wurde in einem dezenten Weiß gestrichen und um das Hotel herum wurden künstliche Palmen aufgestellt.
Es wirkt wirklich, wie aus einem reichen Mallorca- Hotelmagazin entsprungen.
Es hat drei Stockwerke mit Erdgeschoss und einen Fitness- und Wellnessbereich, sowie ein Restaurant und eine Bar. Der Wellnessbereich ist wirklich zu empfehlen. Kleff und ich verpieseln uns immer klammheimlich dort hin. Aber wehe die Hexe erwischt uns!
Außerdem besitzt das Hotel vierundvierzig modern eingerichtete Zimmer und einen guten Ruf, darum habe ich mich auch für dieses Hotel entschieden und mache gerade eine Ausbildung, als Hotelfachmann.
Kate, na ja, sie heißt eigentlich Katarina Steed und ist Tochter eines Vater, der ein schönes Restaurant in der Mitte der Stadt führt, soll eigentlich in die Fußstapfen ihres Vater treten. Was sie wahrscheinlich irgendwann machen wird, aber erst mal will sie ihre Ausbildung als Hotelfachfrau absolvieren. Dann kann sie mit Gewissheit sagen, dass sie bereit ist bei ihrem Vater zu arbeiten und das Restaurant zu übernehmen.
Wir betreten die Lobby des Hotels.
„Ach, Sam komm, nur ein Mal, ja?“
„Nein, wann checkst du es endlich, in deinen Dickschädel will es partout nicht rein, was?“
Hach, wie schön der Anblick von zwei streitenden Freunden ist. An der Rezeption sitzt Samantha Hudson ist fünfundzwanzig Jahre alt, blond und hübsch. Der verrückte Bursche, der sie anbaggert, ist mein Freund Kleff Pesowick ist dreiundzwanzig Jahre, schwarzes Haar, ist sehr von sich überzeugt und das Reittier hier im Hotel. Ich wette meinen Kopf dafür, dass er außer Kate und Sam alle flachgelegt hat. Na ja, seine Sache was er in der Freizeit macht, aber er macht es ja noch nicht mal nach der Arbeit sondern In.
Ich weiß auch nicht was ihn geritten hat- na ja okay, doch weiß, ich die halbe Mädchenmannschaft hier, aber auf Sam ist er, seit sie ihm eine Abfuhr gegeben hat, her.
Ich glaube nicht, dass sie ihm eine Chance geben wird.
„Oh Good Morning, Miss Hudson.“ Ein älterer Mann kommt die lange Treppe, die sich neben dem Fahrstuhl befindet, runter. Ein Kunde. Er ist vor einer Woche hier eingezogen. Wollte seine Eltern hier in Deutschland besuchen.
„Oh Good Morning, Mister Brown. „I hope you slept well?“ fragt Sam.
“Yes. I slep wonderful, I really like this hotel. I will sincerely recommend it (Ich würde es mit Sicherheit empfehlen)
„This is really nice of you. Do you want to check out today?”
Er nickt. Sam kann perfekt Englisch sprechen, da ihr Vater Engländer ist. Deshalb hat man sie hier auch aufgenommen. Sie kommt ursprünglich aus Manchester, das im Nordwesten von England zu finden ist.
Sam ist fünfundzwanzig Jahren alt und mit Pai, unserem Koch, die älteste, der Praktikanten.
Sie ist schon im zwei Jahr ihrer Ausbildung. Ich hingegen erst in meinem ersten.
Darum darf ich- eher muss ich- das Housekeeping sowie auch den Service übernehmen.
Ich sag nur eins, Housekeeping ist der größte Mist, aber irgendein Trottel muss es ja machen…joa und dann komm ich wohl ins Spiel.
Wunderbar.
Sehe ich vielleicht aus wie ein Zimmermädchen?
Ja, okay, meine etwas längeren, schwarzen Haare, meine etwas feminine Figur, für meine 19 Jahre, zu kleine Größe und… okay, ich sehe schon... Ich sollte mal aufhören.
„Herr Wetzner, es ist schon drei Minuten nach acht. Wieso sind Sie nicht bei Frau Messner?“
Na super, die Stimme aus der Hölle. Irgendwo muss doch dieser Fahrstuhl zur Hölle sein…ah da, genau neben dem Männerklo.
Ich setze ein nettes Lächeln auf. „Es tut mir Leid, Frau Petzold, ich war wieder in Gedanken.
Ich werde mich sofort zu Debo-äh… Frau Messner begeben.“
„Ich hoffe mal, dass ihre Tagträumereien auch etwas mit dem Grand Prishtina zu tun haben?“
„Frau Petzold, Sie wissen doch. Ich denke jede einzelne Sekunde nur an das Wohlbefinden des Hotels.“ Und überlege mir jede beschissene Sekunde, wer auf die idiotische Idee gekommen war, Sie einzustellen. Wenn ich irgendwann man überlege Massenmörder zu werden, wird sie nach Kliff die nächste Person sein.
Frau Petzold zieht eine Augenbraue hoch und verschwindet in den nächsten Flur.
Ich atme auf.
„Wieso motzt sie MICH eigentlich immer an, Sunny ist doch mit mir hier“, sage ich und zeige auf Kate. Sunny hatte ich sie getauft, ich taufe gerne Leute. Man sieht es ja bei Kröte. Wie ich auf Sunny komme? Na ja, ich finde, wenn sie lächelt, wirkt sie wie die aufgehende Sonne, aber wenn ich es mir doch noch mal überlege, sollte sie untergehen und nicht aufgehen…scheiß Sonne, die mich morgens weckt.
Sie grinst nur.
„Tja, mein Lieber, sie hat dich eben am Kicker“
„Haha. Sehr witzig.“
„Ach komm Leo, mein Zuckerbärchen, nicht schmollen.“
Ich verschränke die Arme vor der Brust, doch sie weiß, dass ich sowieso nicht lange schmollen kann und lache dann mit ihr.
„Na dann Sunny, ich muss los“, verabschiede ich mich, denn unsere Wege trennen sich hier im Hotel.
Sie ist beim Service heute und ich heilige Maria, im Housekeeping.
Beschütz mich Gott. Ich hoffe nur, Debby hat heute nicht so schlimme Jobs für mich.
Ende des 1. Kapitels.
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So das das wars auch schon ^^
ich hoffe es hat euch gefallen.
Bei groben Rechtschreibfehlern, bitte bescheid geben ^-~
Bis zum nächsten Kappy, hoffe ich mal :D
lg
eva=)
*(Ich würde es mit Sicherheit empfehlen)
**housekeeping bedeutet übersetzt Haushaltsfuehrung, Ordung und Sauberkeit, sowie organisation