Amnesia //MM FF//

Der schönste Tag im Leben einer Frau

Montag

Ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen :D Und Gomen Nasai das ich euch so lange warten hab lassen =( Deshalb hoffe ich, dass euch das Kapitel gefällt :D

Kapitel 1 - Montag

Es war einer dieser Montag Morgen, in denen man seinem Gefühl folgen sollte und einfach im Bett bleiben sollte. Einfach weil es Montag war. Der erste Tag nach dem Wohlverdienten Wochenende. Doch Erwachsen zu sein, bedeutet Pflichten zu haben. Und Pflichten zu haben, bedeutet: Aufstehen. Der Widerwille der sich in der Braunhaarigen breit machte, war von großem Umfang, denn noch dazu war es eine unmenschliche Zeit: 5:00 Uhr morgens. „Niemand steht freiwillig um diese Zeit auf.“ Murmelte sie vor sich hin als sie sich schweren Herzens von dem Bett, welches noch so viel Wärme gespeichert hatte, erhob. Mit einem verschlafenem Blick und Haare, welche nur so Abstanden ging die junge Braunhaarige in das Badezimmer, knallte zuerst die Tür zu, ehe man das fließen des Wassers hören konnte.

Nicht weit weg von diesem Geschehnis, sondern an der Nachbartür des riesen Stockhauses, rührte sich ebenfalls etwas. Zwar nicht zur selben Zeit, aber zu früh für die Ansicht der jungen Modedesignerin. Mit einem murren und lauten, herzhaften gähnen, richtete sich die Schwarzhaarige auf um anschließend schon die erste Tat des Tages zu vollziehen. Denn unglücklicherweise, geschah das erste Unheil des Tages: Der Wecker, welcher sich nicht ausstellen ließ. „Du Scheiß Ding!“ knallte sie ihm an den Kopf ehe sie das Runde läutende Gerät nahm und herzhaft gegen eine Wand knallte. Ein leises, fast schon leidendes Klingeln war noch einmal zu hören, ehe sich der Wecker ganz verabschiedete. Danach stand auch sie auf, um den Tag zu beginnen und begab sich in ihr Frisch renoviertes Badezimmer. Man konnte noch die Farbe riechen, welche sie vor ein paar Tagen aufgetragen hatte. Dann flog die Tür mit einem dumpfen Knall zu und man hörte das Wasser fließen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, jedoch im wahrsten Sinne des Wortes lediglich 30 Minuten, öffnete die Braunhaarige ihre Eingangstür um sie anschließend mit dem Wohnungsschlüssel zu verschließen. Es würde ein warmer Tag werden, deshalb hatte sie ein Longshirt mit einer Leggins darunter an. Als Accessoires hatte sie einen Gürtel unter der Brust, da dieses Longshirt beinahe einem kurzen Kleid glich und Oversized war, sowie eine Perlenkette die zu dem Ausschnitt passte. Passend dazu auch kleine weiße Ohrstecker. Sie hatte ihre langen braunen Haare offen und dadurch dass sie große Locken hatte, fallen ihre Haare eigentlich immer schön. Beim Lift angekommen, wartete sie erstmal bis dieser in den 20sten Stock kam. Auf der Anzeige konnte sie erkennen, dass er gerade im 1sten Stock war. Das würde bedeuten: warten. Eine ganze Weile. Doch genau nach diesem Gedanken, öffnete sich die Tür ihrer Nachbarin, welche ebenfalls in voller Montur rauskam. Kurz und leicht bekleidet, da auch sie anscheinend wusste, dass heute ein warmer Tag werden würde. Die junge Braunhaarige lächelte sie an. „Guten morgen, Ruri!“ die Angesprochene wurde erst durch diese ‚Guten morgen‘ Aufmerksam und sah sie nun an. „Guten morgen Sora!“ entgegnete sie ebenfalls freundlich als sie ihre Freundin sah. „Du bist schon so früh wach?“ staunte die Junge Hotaru nicht schlecht. „Naja, heute erwarte ich eine Lieferung der Stoffe welche ich schon vor Wochen bestellt hatte. Und ich brauch sie schon so dringend! Da der Lieferant früh kommt, wollte ich diesmal Persönlich im Laden sein.“ Erklärte sie Sora. Diese musste leicht lächeln. Ja Ruri Uteo war eine langjährige Freundin von ihr. Auch wenn beide das Gefühl hatten sich schon viel länger zu kennen. Und Sora dachte daran, welche Probleme Ruri hatte, als sie letztens die Lieferung ihrem Angestellten überlies. Sie hatte ihm extra gesagt, dass dies eine wichtige Lieferung sei und er die Stoffe entgegen nehmen soll. Doch als die Lieferung dann hier war, war der Angestellte fest davon überzeugt dass dies nicht die richtigen Stoffe seien. Denn sie waren nicht nach SEINEM Geschmack. Deshalb hatte er die Lieferung wieder Retour gehen lassen. Als dies Ruri jedoch erfuhr, machte sie ihn beinahe kalt und schmiss ihn im Hohen Bogen raus. Sorana war so in diesen Gedanken gefangen und kicherte innerlich als sie mehrmals an die Szene dachte, dass sie nicht mitbekommen hatte, das Ruri schon weiter redete. „Sag mal, kommst du jetzt oder bist du dort angewachsen?“ fragte sie mit einem Bein im Lift stehend. „Ich musste nur daran denken, als du deinen Angestellten rausgeschmissen hast wegen der Lieferung…du weist schon.“ Grinste sie und ging in den Lift. „Wie sollte ich das je vergessen.“ Sagte Ruri sarkastisch, seufzte und drückte auf das ‚E‘ für Erdgeschoss.

Im selben Noblen Bezirk in Tokio, aber mittlerweile 2 Stunden später, saß eine Junge blondhaarige Frau auf ihrem Schreibtisch am Laptop und tippte eifrig in die Tasten. Sie hatte noch ihr Nachthemd an, was daraus schließen lässt, dass sie erst aufgewacht sei. Shiori Suzuki war ihr Name und sie war eine der berühmtesten Kinderbuchautorin. Plötzlich läutete ihr Telefon. Zuerst lies sie es läuten, es war auch nach kurzem wieder vorbei. Doch dann, begann es wieder zu läuten. Daraufhin seufzte die Blondhaarige und beendete Widerwillig ihre Arbeit. „Suzuki?“ sagte sie ins Telefon als sie abhob. *Guten morgen Shi-chan! Ich bin‘s, Miki-chan! Ich wollte wissen wo du bleibst! Ich wart schon geschlagene 15 Minuten vor deinem Haus im Auto! Arisu ist auch da!* sprach eine ihr bekannte Stimme durch das Telefon. „Ach ja, du wolltest uns ja heute mitnehmen.“ Grinste Shiori vor sich hin. „Das tut mir leid, ich hab gerade an meinem neuen Buch geschrieben! Ich hatte eine so gute…“ Shiori wurde unterbrochen *Erzähl mir das wenn du im Auto bist. Ich darf hier nicht lange parken!* hörte Shiori von ihrer Freundin Miki durch das Telefon. „Ist ja gut. Ich mach mich sofort auf den Weg.“ So beendete Shiori das Telefonat und packte ihren Laptop um dann im Stiegen Haus auf den Lift zu warten. Dieser ließ Gott sei Dank nicht all zu lange auf sich warten und so war Shiori auch schon in Miki’s Auto. „So, da bin ich! Also wie gesagt, ich hatte so im Halbschlaf heute Morgen eine grandiose Idee für mein neues Buch und das musste ich mir eben sofort aufschreiben!“ strahlte Shiori ihre beiden Freundinnen an. Arisu sah zu Miki als Shiori auf der Rückbank nur von ihrem neuen Buch redete. „So schnell ist sie nicht mehr von dem Thema wegzubringen.“ Seufzte Miki zu Arisu. „Dann fahren wir einfach mal.“ Grinste Arisu zurück. Somit startete Miki auch das Auto und fuhr in die vorgegebene Richtung.

Nach nicht allzu langer Zeit war die erste, dank Miki auch schon am Ziel: Shiori. Miki hatte sie ein paar Blocks weiter bei ihrem Verleger abgesetzt. Shiori musste noch einige Details mit ihm klären, wie z.B.: die Zahl der Auflagen ihres neuen Buches. Nicht das an dem sie schrieb, nein, sie hatte vor kurzem ein anderes Buch beendet. „Danke fürs mitnehmen.“ Somit verabschiedete sie sich bei ihren beiden Freundinnen und stieg aus dem Auto aus. Sie stand vor einem großen Gebäude, welches sie immer wieder von neuen beeindruckte. Vor allem da dass Büro ihres Verlegers im vorletzten Stock war. Sie sah kurz nach rechts und sah noch einmal Miki’s Auto, welches um die Ecke bog, danach ging sie in das Gebäude. Zuerst steuerte sie den kleinen Bäcker an, welcher sich in der Nähe des Eingangs befand. Sie hatte heute immerhin noch kaum etwas gegessen, deshalb beschloss sie sich noch ein kleines Kipferl zu kaufen ehe sie mit dem Lift in das vorletzte Stockwerk fuhr.

Währenddessen ist Miki gerade mit ihrer zweiten Mitfahrerin Arisu bei einer Modelagentur vorgefahren. „Wow, nicht schlecht. Sieht ganz schön imposant aus.“ Sagte Miki als sie das Gebäude, welches den Anschein machte nur aus Marmor und den besten Steinen zu bestehen ansah. „Ja…da hast du recht.“ Entgegnete Arisu nicht weniger fasziniert. Sie sah es heute auch zum ersten Mal. Arisu war vor 2 Wochen erst aus Amerika wieder zurückgekommen. Sie wollte kurz entspannen, ehe sie sich hier eine neue Modelagentur suchen würde. Diese zwei Wochen waren um und sie hatte auch prompt ein Angebot. Heute sah sie nun zum ersten Mal ihre neue Agentur. „Dann wünsch ich dir viel Spaß, Arisu.“ Grinste Miki ihre Freundin an. Arisu musste ebenfalls lächeln. „Ja, Danke. Ich wünsch dir auch noch nen schönen Tag Miki.“ Danach stieg Arisu aus dem Auto und winkte Miki noch einmal zu, ehe sie sich in das Gebäude begab. Im Gebäude angekommen sah sich Arisu erst einmal um. Es wirklich beeindruckend. Der Boden war aus weißem Marmor mit einem edlen Teppich mitten durch den Raum. Das Ende des Teppichs war bei den Liften. Im ganzen Raum waren Pflanzen Stilvoll verteilt und die Decke des Raumes war von kleinen Kunstwerken übersät. Auf Arisu’s Gesicht schlich sich ein kleines Lächeln. Sie war froh, wieder in Tokio zu sein.

Miki war währenddessen endlich bei ihrem kleinen, aber feinen Büro angekommen. Sie hatte gestern ein paar ihrer Wertvollen Texte vergessen und musste diese unbedingt holen. Außerdem musste sie sowieso schauen ob nicht irgendwelche neuen Aufträge vorliegen. Das Büro befand sich in einem nicht minder kleineren Gebäude als diese die rund herum standen. Der einzige Unterschied war, das es kein spezifisches Gebäude war sondern für mehrere kleinere Büroetagen gedacht. So wie Miki sich eine gemietet hatte. Nach dem Eingang erstreckte sich auch hier eine kleine Halle mit feinstem Steinboden. Es war zwar kein Marmor, aber er war farblich mit den Wänden abgestimmt. Auch der Teppich der sich erstreckte, war gut passend abgestimmt. Miki ging den Teppich entlang. Irgendwie dachte sie flüchtig daran, dass es wohl fast in jedem Gebäude der Stadt so war, dass das Teppichende bei den Liften war. Doch