♥ڿ The Legend ♥
Sasori und eine Mord-Sith?
Kapitel 1: Sasori und eine Mord-Sith?
Have Fun!
Zeichenerklärung:
„….“ = reden
»…« = Gedanken
*** = Zeitsprünge (vor oder zurück)
* = Ortswechsel
*** *= kleine Zeitsprünge& Ortswechsel
~*~ = Traum
Sasori und eine Mord-Sith?
Min war schon abgehauen, als er die vielen Leute erblickte hatte, doch Naruto stand einfach nur da.
Niemand schaute in seine Richtung, niemand schenkte ihm in diesem Augenblick Beachtung.
Sein Verstand hatte das Geschehen ziemlich deutlich verarbeitet, aber sein Körper zeigte keine Reaktionen, da war kein schreckliches Gefühl im Magen oder ein fürchterliches Zittern.
Doch eine Sekunde später, nach dem dieser Gedanke weg war, schlug es über ihn zusammen. Eine Welle Adrenalin, die seine Haut schmerzhaft prickeln ließ, durchzog seinen Körper, dann kam auch das grausame Gefühl im Magen, als würde er im Boden versinken, doch tat er das natürlich nicht. Er knickte lediglich mit seinen Beinen um und stützte sich an der nächstbesten Wand ab.
»Oh bitte…bitte mach das es nicht wahr ist« dachte er hoffnungsvoll.
»Vielleicht ist er ja nur verletzt. Das wäre in Ordnung und er ist verletzt- aber nicht tot.«
Aber wenn er nur verletz wäre, würde seine Mutter nicht dastehen und traurig heulen. Sie wäre auf dem Weg ins Krankenhaus. Diese Idee konnte also nicht wahr sein und dem Blondschopf blieb es nichts anderes üblich, als zu seinem Flehen zurückzukehren: Bitte mach, dass es nicht wahr ist.
Und plötzlich wurde er in seinem ganzen Bitten und Vorstellungen von einem ertickendem Flüstern unterbrochen.
Sein Vater wie er erkannte.
„Aber warum habt ihr uns nicht gesagt, dass ihr zum Berg des Lichts gehen wolltet?“
„Es tut mit Leid.“ Sasori flüsterte ebenfalls. „wir wollten nicht lange fortbleiben. Es war eine spontane Entscheidung. Das Wetter war so schön und Deidara meinte, das wir uns auf den Weg zum Berg machen sollten, da wir dort viele Lichtkristalle finden würden und dann sind wir einfach los…“
Früher hatte Deidara nur mit seinem kleinem Bruder geklettert um Lichtkristalle nach Hause zu bringen, aber das hatte er nicht mehr getan, seid er Sasori kannte. Ein kleiner Stich von Eifersucht durchzuckte den Blonden.
Aber wie konnte Naruto jetzt von Eifersucht denken wenn sein Bruder angeblich tot war?
Plötzlich huschten einzelne kleine Tränen über die porzellanartigen Wangen von Sasori.
Er war groß, gut gebaut, hatte schimmerndes, rotes Haar und seine Augen hatten die Farbe von Walnüssen.
Naruto, der klein war, ein feminines Gesicht besaß, dazu strohblondes Haar und einfache blaue Augen, hatte ihn immer beneidet.
„Es ist eine äußerst riskante Jahreszeit um auf den Lichtberg zu steigen. Wie ist es denn geschehen. Ich dachte Deidara war ein sehr guter Kletterer?“ begann der Waldmagier.
Sasori kniff etwas die Augen zusammen und sprach dann: „Deidara hatte zuvor eine Grippe gehabt, und er war noch nicht völlig erholt. Es geschah, als wir uns gerade abgeseilt hatten.
Ich kam gar nicht auf die Idee, dass er so müde sein könnte, um einen Fehler zu machen…“
Hatte Naruto sich verhört?
Deidara einen Fehler? Niemals.
Sein großer Bruder und Fehler beim Klettern?
Er war der Beste und hatte noch nie einen Fehler begangen, egal ob beim Hochklettern oder beim Abseilen und auch wenn er krank war.
Vielleicht eine Lawine oder das Sasori gestürzt ist und Deidara wollte ihn retten, aber Deidara soll einen Fehler gemacht haben und soll deswegen gestorben sein? Wenn man davon absehen würde das Sasori, als Magier sich auch selbst helfen konnte.
Naruto starrte Sasori an und plötzlich kam ihm etwas an der Gestalt des Rothaarigen seltsam vor.
Diese Tränen, die er verschüttet hatte, die erschütterte Stimme mit der er alles schilderte.
Es hatte alles etwas Unwirkliches.
Es war alles zu perfekt, zu tragisch, als sei er ein talentierter Schauspieler. Eine Puppe die man genau für diese Aktion geschnitzt hatte.
„Ich weiß nicht wie es so plötzlich geschehen konnte? Die Sicherung war gut. Wir hätten vielleicht mehrere Fixpunkte haben sollen, aber wir waren in Eile. Er wollte euch einfach nur mit den Lichtkristallen überraschen, da sie hier im Dorf so teuer waren und er konnte es eben nicht verstehen warum ihr so viel Geld für euren Strom ausgibt, wenn man diese Kristalle einfach sich selbst beschaffen konnte.
Und er muss…oh Gott, mit seinem Klettergurt muss irgendwas nicht gestimmt haben. Vielleicht hatte er die Schnalle nicht richtig zugezogen oder die Karabiner waren verkehrt herum eingeharkt…“
»Nein!« Das war unmöglich. Naruto hörte Sasori nicht mehr zu, er war zu erstarrt dafür.
Deidara war zu gut, er konnte solche dummen Anfängerfehler nicht begehen. Egal wie krank er war…oder das er sich auf die Gesichter seiner Eltern freuen würde…nein ER doch nicht.
Naruto selbst hatte früher immer solche Fehler begangen, aber sein großer Bruder?
Deidara würde so etwas nie tun.
Das hieß nur eines…
Sasori log.
Aber jetzt huschte sich ein Gedanke in Narutos Unterbewusst sein.
»Aber warum sollte sich Sasori so eine Geschichte ausdenken?«
Dann meint Sasori noch leise, dass er versucht hat ihn zu suchen, doch da sei eine Felsspalte oder so was…- MOMENT, das hieß es gäbe kein Leiche?
Ganz kurz, aber Naruto hatte es bemerkt, huschte der Blick von Sasori auf Naruto und er…
… er…grinste…was in Teufels Namen ging hier vor sich?
Großer Zorn auf den Rothaarigen stieg ihn Naruto hoch.
Naruto starrte ich an und ihm selben Augenblick wo Sasori den Blick von ihm nahm, änderte sich wieder den Gesichtausdruck, in den Jungen der gerade seine Liebe verloren hatte.
Und dann war es Naruto ganz klar.
Dieser Junge log.
Und plötzlich stieg in Naruto doch Hoffung hoch, das sein Bruder noch lebte.
Auf einmal hörte man wie etwas auf den Boden knallte.
Es war eine junge Frau die ohnmächtig geworden war.
„Mom!“ schrie Naruto. Und jetzt hatten auch die anderen mitgekriegt, das er sich auch dort befang.
Und plötzlich erhob Sasori wieder die Stimme.
„Es tut mir wirklich alles sehr leid, aber ich denke ich sollte nach Hause gehen“
„Nein sie können jetzt nicht gehen, setzten sie sich schon mal in die Kutsche wir bringen sie dann zum Verhör in die Stadt“, meinte jetzt einer der zwei Anbus.
Sasori hatte kurz einen komisches Zucken im Gesicht, das aber nur Naruto war nehmen konnte und dann nickte er und verließ das Haus.
Und dann sah Naruto es:
Sasori ging auf die Kuschte zu, die vor der Tür stand, doch stieg er nicht hinein, er schaut kurz noch mal nach Hinten, erblickte Naruto, grinste und ging weiter die Straße hinunter.
»Was war das den jetzt?«
Naruto kämpfte mit sich selbst. Er wollte unbedingt wissen wo Sasori jetzt hin ging, doch musste er doch bei seiner Mutter bleiben.
Doch die Neugier übertraf dann doch und er schlüpfte zur Haustür hinaus und dachte sich noch:
»Ich werde wahrscheinlich zurück sein, bevor die überhaupt merken das ich weg war.«
Und dann war er mit noch einem kurzen Blick auf seine Familie weg.
Wenn er zu diesem Zeitpunkt gewusst hätte, dass dieser kurze Blick auf seine Eltern, der Letzte war, wäre er umgekehrt, hätte seine Mutter in die Arme geschlossen und wäre nie weg gegangen.
Doch dies tat er eben nicht, da er von seiner bevorstehenden Zukunft nichts wusste.
Sasori ging in den Wald, dicht gefolgt, aber doch versteckt von dem neugierigen Blondhaarigen.
Naruto wollte gerade einen Schritt machen, als der drei Jahre ältere Rothaarige anhielt und Naruto sah es wieder.
Wieder diesen teuflische Grinsen was er schon hatte, als er ihn angeschaut hatte. Und plötzlich stand eine Gestalt vor dem Grinsenden.
Eine Frau, wie man sofort erkenne konnte. Sie trug etwas sehr merkwürdiges. Naruto konnte es schwer erkennen, da es im Wald noch ziemlich dunkel war.
Doch eine Wolke die den Mond bedeckt hatte, verflog und das Mondlicht erhellte die Gegend. Naruto erstarrte und weitete die Augen.
Rotes Samt mit Leder, Messer an der Taille…
„Eine Mord-Sith…“ flüsterte er leise, doch wohl nicht leise genug, den die Mord-Sith drehte den Kopf in seine Richtung. Naruto schlug sich die Hand vor den Mund, versteckte sich hinter dem Baum und versuchte so flach wie möglich zu atmen. Dies hatte er wohl geschafft den die Frau mit den langen Blonden Haaren die in einem Zopf gebunden waren wendete den Blick zu Sasori.
Was dem Blonden jetzt einfiel war:
Was hatte den Sasori mit einer Dienerin der Uchiha zu tun?
Denn wie es den Anschein machte, würde sie ihn nicht umbringen, im Gegenteil, er grinste sie jetzt noch ein Mal an und holte ein kleines Fläschchen aus seiner Manteltasche.
Diese machte er auf und…es geschah nichts?
Naruto war etwas verwirrt.
Er wollte gerade wieder umdrehen um doch nach Hause zu gehen, weil dies sowieso zu gefährlich für ihn sein würde, als er plötzlich einen süßlichen Duft war nahm und ihm sofort schwarz vor Augen wurde. Er merkte nur noch wie er zu Boden fiel.
~*~
Dunkle Wolken durchstrichen die Nacht und verdeckten den Mond.
Keine Menschenseele war zu hörn. Er stand irgendwo fest auf den Beinen.
Mattes Licht strahlte aus den zwei einzigen Lichtkristallen die am Wegesrand den ganzen, düsteren Weg leicht erhellten. Nebel überall, weiße Schwaden, die sich anmutig um jede Ecke und Kante einer Straße herum wanderten, wie Geister, die soeben aus ihren Lampen befreit worden waren.
Der undurchdringliche Nebel lichtete sich und plötzlich erkannte man eine Gestalt, die man erst nur als eine Silhouette abzeichnete.
Eine Frau.
Sie rannte.
Sie hatte langes Haar und ein herrliches Gewand an und genau diese Frau die dem Blonden auf irgendeine