~ meine Gedichte und Liedtexte ~
Sterbender Poet
1.
es schlug zwölf in der Nacht
als der Grabdiener erwacht
kahl und bleich
die Augen kalt wie Eis!
Er stieg aus seiner Gruft
Zu überwinden jede Kluft
Um ihn zu finden
Ihn zu quälen
Zu seiner Hinrichtung zu führen!
Refrain:
Er war ein Dichter
Und ein Denker
Doch jetzt geführt zum Schlächter!
Seine Werke brennend
Er im Feuer hängend
Er ist ein sterbender Poet!
2.
jede Macht, jeder Segen
im Dunkel untergehend
Menschen starr vor Angst
Sie wissen es schon längst
Sterben wird er dort
Alle Menschen müssen fort!
Sonst wird er finden
Um zu quälen
Zu ihrer Hinrichtung sie führen!
Keine Engel werden singen
Keine Glocke wird mehr klingen
Es wurde still in der Stadt
Gerodet von Hass
Für Liebe keinen Platz
Tod der größte Schatz
Unschuldige zu finden
Sie zu quälen, sie zu schinden!
Refrain:
Er war ein Dichter
Und ein Denker
Doch jetzt geführt zum Schlächter!
Seine Werke brennend
Er im Feuer hängend
Er ist ein sterbender Poet!
3.
Es schlug zwölf in der Nacht
Da stieg der Grabdiener herab
Gemordet und geschlächtet
Zerstückelt und geächtet
Er kehrt zurück in seine Gruft
Hat überwunden jede Kluft
Den Dichter gefunden
Den Körper geschunden
Zu seiner Hinrichtung geführt!
Refrain:
Er war ein Dichter
Und ein Denker
Doch jetzt geführt zum Schlächter!
Seine Werke brennend
Er im Feuer hängend
Er ist ein sterbender Poet!