Search or Die! [ MmFf ] [abgebrochen]

Die Suche nach dem Stein des Lichts!

Menschenlos

Ein eisiger Wind peitschte über das Land. Der Wind der so bekannt für diese eisige und unwirkliche Gegend war. Dort oben auf dem Berg wehte einsam und alleine eine Flagge.
„Eisauen.“ Die Stimme war so leise das nur der Wind die Stimme zu hören vermochte. Doc eine Stimme hörte ihn trotzdem. „Willkommen zu Hause Ketsoki.“ Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen. „Hallo Shizore. Ich hätte nicht gedacht dich hier so früh anzutreffen.“ Sie kicherte leise. „So früh? Ketsoki du bist der letzte. Komm in die Hütte, hier draußen ist es zu kalt.“ Sie drehte sich auf dem Absatz um und verschwand hinter dem Hang.
Ketsoki blieb noch einen Augenblick lang stehen, dann folgte er ihr mit schnellen Schritten. Eine Hütte erschien vor ihm, sie war groß und bot genug Platz für ihre kleine Gruppe. Kaum betrat Ketsoki die Hütte verstummten alle Gespräche. „Na endlich.“ seufzte Arunas, ein Bursche mit langen blonden Haaren und anzüglichem Lächeln. „Ach wie schön dich zu sehen.“ Eine junge Frau mit schneeweißer Haut und goldenen Augen lief auf ihn zu. Mit einer Hand strich sie sich verführerisch durchs schwarze Haar. „Hallo Evolet. “ Ketsokis Stimme kühl, er hatte nicht vor auf ihren Flirt einzugehen.
„Ach Evolet, jetzt zieh keine Schnute. Du weißt doch das er unerreichbar ist.“ Cassius lächelte leicht. Er war mit der älteste in der Runde, natürlich nur äußerlich, ansonsten war er wohl fast so alte wie vier von ihnen zusammen. Seine dunklen Augen, die im Licht des Feuers rötlich schienen, bohrten sich in Ketsokis hellgraue. „Und hast du einen Plan oder dergleichen?“ fragte er und setzte sich auf einen der Stühle. „So wie ich dich kenne, schon?“ Eine helle Stimme hallte durch den Raum. Yuna Lockheart trat in das Licht des Feuers, wie immer wirkte ihr Gesicht vorsichtig, zeigte nicht das selbstbewusste Mädchen das dahinter steckte. Ferid, ihr Frettchen hatte sich um ihren Hals gewickelt. Ketsoki lächelte.
„Natürlich habe ich einen Plan, auch wenn er viele Löcher hat, es ist ein unterfangen nach etwas zu suchen, das allen unbekannt ist und das der dunkle Lord zu verstecken versucht.“ Die kühle Stimme, wie immer berechnet ohne Gefühle. Ein seufzen. „Das heißt wir sind auf unsere Instinkte und Fähigkeiten angewiesen?!“ „Sieht so aus, Shun. Wir werden wohl dein Näschen gebrauchen.“ Ein Mädchen lächelte ihn an. Sie war die jüngste und netteste der Gruppe.
„Mhm.“ ein grummeln drang aus Shuns Mund. „Mimiko hat recht. Wir werden deine Nase brauchen, aber auch jede andere Fähigkeit die wir haben!“ Ketsoki blickte in die Runde. „Legt euch schlafen, morgen geht’s los, das heißt aber auch, Vampire die vorerst letzte Zeit in der ihr Blut trinken könnt und Shun, bitte trinke kein Blut, ich habe keine Lust auf einen unkontrollierbaren Werwolf!“ Ketsoki drehte sich um und blickt kurz aus dem Fenster. Hinter sich hörte er sie Stummen Vorbereitungen. Die Sonne ging langsam unter, während sich die Tür öffnete und drei gestalten hinaus schlichen. Shun um sich in Ruhe verwandeln zu können und etwas zu fressen jagen, Evolet und Cassius um eine letzte Blutmalzeit zu genießen. Die nächsten Tage würden sie in eisige Gebiete führen, dort herrschte kaum eine Möglichkeit Blut zu trinken.
Mit einem letzten Blick auf die mittlerweile in ihren Hängematten liegenden Menschen der Gruppe, stiefelte er ebenfalls nach draußen, er kletterte auf den größten Baum und legte sich auf den dicksten Ast. Mit einem letzten Blick auf die atemberaubende Eislandschaft glitt er ins Land der Träume.

Der nächste Morgen kam schnell und vor allem früh. Die Sonne ging gerade auf als sich die Gruppe vor der Hütte versammelte. „Also, wo geht’s hin?“ fragte Arunas während er sich über das, von der Kälte, klamme Haar fuhr. „Gute Frage.“ Ketsoki drehte sich halb und blickte Shun an. Dieser Hob eine Augenbraue. „Ins nächste Dorf?“ fragte er und kam sich ein wenig vor wie ein Reiseleiter. Ketsoki lachte. „Ja genau, hier der Nähe gibt es nur noch ein paar Häuseransammlungen, sie werden kaum vom dunklen Lord beeinflusst.“ „Ach das ist dein Strategie, Kumo.“ Evolet lächelte leicht. „Hör mir bloß mit dem Gesülze auf!“ rief Yuna aus und ging einfach los. „Hey Yunchen jetzt warte doch mal!“ rief Shun aus und stürzte ihr hinterher. „Na toll.“ Shizore stiefelte den beiden nach, gefolgt vom Rest des Trupps.
Fast vier Stunden Fußmarsch später kamen sie an einem Dorf an, naja eher eine 5-Häuser-Gemeinschaft. „Ziemlich ruhig hier.“ murmelte Mimiko während sie sich umschaute. „Ist irgendwie tot.“ stellte Cassius fest. „Nicht nur irgendwie, die Häuser sind verlassen.“ ergänzte Arunas. „Ziemlich stürmisch verlassen, in den Häusern befinden sich noch Essensreste. Allerdings beginnen diese langsam sich zu irgendetwas zu entwickeln.“ Yuna zog angewidert die Nase hoch. „Du musst ja nicht gleich rein gehen.“ Fauchte Evolet und dachte sich gleichzeitig das, das gar nicht zum Wesen des Menschenmädchens passte. „Und wie weiter?“ fragte Shun, ein seltsames Gefühl hatte sich in seinem Magen ausgebreitet seit sie hier waren. „Ins nächste Dorf.“ Ketsokis Stimme war kalt, auch ihm gefiel die Situation nicht.
Es dauerte nicht lang da kamen sie am nächsten Dorf an, auch hier nur leere Häuser. Auch drei weitere Dörfer waren völlig leer. „Ach komm schon, was ist das hier.“ knurrte Shizore, ihr Blick bohrte sich in Ketsokis. Der zuckte mit den Schultern. „Hey kommt mal her!“ rief Cassius dazwischen. Alle folgten ihm und blieben schließlich an einem Hang stehen. „Und was soll hier sein?“ fragte Yuna. „Halt den Mund. Hier fängt eine Fährte an, sie ist sehr Schwach, bestimmt älter als 10 Tage.“ zischte Cassius. „Los wir folgen ihr.“ Kaum hatte Ketsoki das Zeichen gegeben krabbelten alle mehr schlecht als recht den steinigen Hang hinab.
Plötzlich krachte es. „Mist.“ fluchte Yuna. Sie hing nur noch mit einem Arm an einem dünnen Ast unter ihr ging es zwanzig Meter in die Tiefe. Shun reagierte als erstes. Mit ein paar geschickten griffen befand er sich neben ihr. Er streckte ihr seine Hand entgegen. Als Yuna sie nicht ergriff runzelte er die Stirn. „Komm schon, halt dich an meiner Hand fest, der Ast bricht gleich!“ knurrte er. Yuna schaute ihn bestürzt an. „Ich vertraue keinem Hund!“ zischte sie zurück, rutschte aber ein Stück tiefer. Shun zuckte zusammen unter dieser Beleidigung. „Willst du wirklich da unten kleben?“ fragte er, doch Yuna konnte ihm nicht mehr antworten, der Ast brach ab und sie stürzte in die Tiefe. Verzweifelt schloss sie die Augen. Ein Ruck ging durch ihren Körper. Yuna schloss mit ihrem Leben ab.

Doch es passierte nichts mehr. „Komm schon Yuna, jetzt hilf mir mal!“ knurrte Cassius, der die Blauhaarige aufgefangen hatte. erschrocken öffnete Yuna die Augen, mit aller Kraft krallte sie sich in den Fels vor ihr. Sie blickte nach unten und hielt die Luft an, es waren nur noch zwei Meter bis zum Boden. „Das war knapp.“ würgte sie hervor und machte eilig die letzten Tritte in Richtung Boden. „Kannst du laut sagen.“ antwortete ihr Cassius. Ein paar Minuten später stand der Rest des Trupps unten. „Und wie weiter?“ fragte Ketsoki und blickte Cassius in die Augen. „Die Spur führt von hier aus Richtung Norden, allerdings wäre ich für eine Rast. Dort hinten zieht ein Sturm auf.“ Kaum hatte er geendet peitschte Wind über sie. Eilig suchte die Truppe einen Schutz und fand eine kleine Höhle. „Los alle da rein.“ Ketsoki krabbelte als letzter hinein, dann brach der Sturm los.
---------------------------------------------------------------------
*hust* Also das hier ist das erste Kapitel!
ich weis nichtw irklich der hit, aber ich muss mich erstmal einfinden!
Zja es ist ein bisschen kurz... ich versuche das nächste mal an die 2000 Wörter Grenze ran zu kommen!

Ja, ich hoffe es gefällt euch trotzdem!
LG Koka *warme Decken und Kekse verteil*