Fanfic: New Live...

Untertitel: Neues Leben..

Kapitel: Neue Freunde

Sie zog mich durch das ganze Schulgebäude, bis sie vor einer Tür stehen blieb. Gerade waren wir beim Direktor um mich anzumelden. Er gab mir einen Schlüssel für ein Zimmer, vor dem wir gerade standen. Ich sperrte auf und staunte nicht schlecht. Alles war pikobello sauber und die Betten erst. Ich ließ mich auf eines fallen. Wie ein Traum! „Und? Wie gefällt es dir? Das ist eines der drei schönsten Zimmer, die es gibt! Ich hab nicht so eines, doch meines ist auch nicht ohne.“ Ich nickte ihr nur zur Antwort, weil mir gerade nicht einfiel, was ich sagen sollte. Ich war es gewohnt im Heim, in einem Zimmer mit zwanzig Betten und diese fast schon so hart wie Stein zu liegen, doch dies, ist eine ganz neue Erfahrung für mich. Dann sah ich das andere Bett, welches genau so schön war wie meines. „Mit wem bin ich denn noch im Zimmer?“, fragte ich Akane, diese antwortete mir aber nicht, daher sah ich zur Tür, wo sie gerade noch gestanden ist. Doch nun war sie weg und ein anderes Mädchen mit rötlichen Haaren ging ins Zimmer und blieb ein paar Meter von mir entfernt stehen. „Das werde dann wohl ich sein! Was machst du in meinem Zimmer?“ Ich schaute sie erstaunt an. „Ich wusste nicht, dass hier noch jemand wohnt, aber so wird’s wohl besser sein. Ich bin Rin, deine neue Zimmergenossin!“ Sie schaute mich erstaunt an: „Neue Mitschülerin? Das hat mir niemand gesagt! Ist nun auch egal. Ich bin Yuko!“ Sie lächelte mich freundlich an. Ich fand, dass eine sehr nette Person ist. „In welcher Klasse bist du den?“ Ich überlegte kurz, was mir der Direktor gesagt hatte und dann fiel es mir wieder ein: „Klasse 2-1“ „Dann sind wir ja in derselben Klasse! Ich bin übrigens auch Klassensprecherin und zweite Schülersprecherin.“ „Toll, dann komm ich einfach zu dir, wen ich etwas wissen will!“ Ich lächelte sie an und sie nickte. Dann sah sie mich plötzlich ernst an: „Pass aber auf, dass du dich nicht mit dem falschen anfreundest und geh nachts nie raus!“ „Wieso nicht?“ Sie schaut mich erstaunt an, dann aber geht sie zum Fenster und sieht hinaus. „Du weißt es also nicht…“, sagte sie leise. „Was soll ich nicht wissen? Was verheimlichst du mir?“ Immer noch den Blick zum Fenster Gewand sagte sie: „Es ist meine Entscheidung, ob ich es dir sage oder nicht! Doch es ist besser so, wenn du es erfährst!“ „Was erfahren?“ Ich schaute sie fragend an. „Na gut ich sage es dir. Diese Schule besteht nicht aus Menschen! Hier gibt es Gestaltwandler, Lycaner, Dämonen, Vampire und noch andere Monster!“ Ich starrte sie verdutzt an: „Du veräppelst mich!“ „Nein tu ich nicht“, sagte sie scharf, „willst du einen Beweis? Den kannst du haben!“ Noch während sie des sagte drehte sie sich um. Doch nun stand nicht mehr die Yuko da, die ich gerade kennengelernt habe, sondern sie hatte sich verändert. Nicht nur im äußeren, wie ich dachte, sondern auch vom Charakter her, wie ich nun feststellte. „Glaubst du mir nun? Ich bin ein Dämon!“ Plötzlich saß sie neben mir und hatte ihre Arme um meinen Nacken gelegt. Ihr Gesicht nah an meinem hauchte sie: „Weißt du, wir Dämonen sind ganz anders, als man über uns erzählt. Wir können nämlich auch ganz sanft sein! Wir brauchen auch Blut, wie Vampire zu überleben, doch ist es uns egal von welchem Geschlecht! Wenn wir trinken, dann hat das für beide Seiten einen berauschenden Effekt… Und ich werde dir nun die Ehre erweisen, dass ich von dir trinke!“ Ich starrte sie an, unfähig etwas zu sagen. Langsam zog sie mich noch näher an sich heran und als ich ihr tief in die Augen sah, merkte ich, wie ihre Augen rot wurden. Dann legte sie sachte ihren Mund an meinen Hals. Ich spürte einen kurzen Stich, der mich wieder zu Sinnen kommen ließ. Sofort schlug ich sie von mir runter. Sie starrte mich an: „Wie kann das sein? Noch nie hat es jemand geschafft gegen meine Kräfte anzukämpfen und sich zu befreien!“ Sie verwandelte sich wieder und setzte sich auf einen Stuhl. Dann musterte sie mich. „wer bist du… was bist du?“, fragte sie mich argwöhnisch. Ich schaute sie verwirrt an, alles was sie getan hatte, war in diesem Moment wie weggeblasen. Ich stand auf. „Ich bin ein ganz normaler Mensch und heiße wie du schon mitgekriegt hast…“ Weiter kahm ich nicht, da sie mich unterbrach. „Das meine ich nicht! Und ein Mensch bist du garantiert nicht also!“, sagte sie ernst. Ich starrte sie an, drehte mich dann aber um und ging aus dem Zimmer. Ich spürte ihren Blick in meinem Rücken und es stellten sich meine Nackenhaare auf. Als ich dann die Türe zuschlug lief ich so schnell ich konnte zu Akane. Zum Glück hat sie mir noch davor ihr Zimmer gezeigt, sodass ich schnell bei ihr war. „Akane ich bin es“, sagte ich und trat ein. Dann lies ich mich neben sie ins Bett fallen und umarmte sie. Jetzt konnte ich es nicht mehr zurückhalten und ich fing an in ihren armen zu weinen.

Ich sah, wie Rin hereinstürmte und mich umarmte. Dann merkte ich, dass sie weinte und umarmte sie auch verwirrt. „Ganz ruhig, was ist denn passiert“, fragte ich verwirrt. Sie sah mich kurz mit von den Tränen geröteten Augen an und sagte: „dieses Mädchen, welches mit in meinem Zimmer ist…“ ich sah sie nur noch verwirrter an. „meinst du Yuko?“, fragte ich und sie nickte, „Ja, sie ist ein Monster… Sie hat sich vor meinen Augen verändert und mich dann gebissen.“ Sie drehte ihren Hals so, dass ich die beiden Einstiche sehen konnte…