Death Angel
„Sagt mal habt ihr auch schon etwas über die Buchstaben heraus gefunden?“
Ich kramte ein Blatt heraus und entfaltete es und legte es auf den Tisch. Es war das Stück Papier, wo die Worte vom Gläserrücken notiert waren. Beide schockierte die Übersetzung. Gedenke, dass du Sterben wirst.
CARINA: „Ist das an uns alle gerichtet?“, fragte sie ängstlich.
ALICE: „Was machen wir jetzt? Es ist total Unheimlich, dass gerade uns solche Sachen passieren, oder?“
CARINA: „Ach wir sollten uns nicht so viel damit Beschäftigen, das war alles nur Zufall und Einbildung.“
JESSICA: „Du solltest nicht zu Leichtfertig damit umgehen.“, sagte sie mit ernster Miene.
CARINA: „Warum? Es war doch nur ein Spiel.“
SUSI: „Ich finde es trotzdem irgendwie Unheimlich.“
ALICE: „Ich glaube nicht, dass es ein Zufall war.“
CARINA: „Das ist doch totaler Schwachsinn. Ich geh Heim.“
Carina stand auf und ging aus dem Restorant.
ALICE: „Carina warte doch!“, rief sie.
SUSI: „Ich werde dann auch mal nach Hause gehen, meine Mama macht sich bestimmt schon Sorgen.“
Ich blieb noch sitzen und Lächelte.
JESSICA: „Ihr werdet noch sehen was ihr davon habt. Mors Certa, hora incerta. Der Tod ist sicher, nur die Stunde ist ungewiss.“
Ein paar Tage verstrichen ohne, dass jemand Kontakt mit mir knüpfte. Ich wartete nur darauf, dass irgendetwas passierte, denn ich wusste, dass etwas passieren würde.
Die erste Woche der Sommerferien Waren fast Verstrichen. Ich wartete am Fenster, als wenn ich jemanden erwarten würde, dann von weitem sah ich meine Freunde. Sie sahen Schrecklich aus. Anscheinend hatten Sie ein paar Tage lang kein Auge mehr zu bekommen. Bevor sie bei mir Klingelten, öffnete ich bereits mit dem Summer die Tür. Sie kamen rein.
CARINA: „Woher wusstest du, dass wir kommen?“
ALICE: „Ja wir haben uns doch gar nicht bei dir Angekündigt.“
JESSICA: „Ich wusste es einfach. Jedenfalls seht ihr Schrecklich aus. Was ist passiert?“
SUSI: „Das ist voll Schrecklich. Wir werden Heimgesucht. Überall wo wir Auftauchen passieren die Merkwürdigsten Dinge.“
CARINA: „Ja. Uns wäre fast ein Stahlträger auf den Kopf gefallen.“
ALICE: „Erinnere mich nicht daran. Das ist jedenfalls noch nicht alles, letztens ist ein Auto von der Straße abgekommen und hätte uns fast erwischt.“
SUSI: „Oder die Ampeln schalten sich plötzlich alle auf Grün.“
CARINA: „Aber uns allen erscheint der Geist wenn wir Versuchen zu Schlafen. Am ersten Abend hätte mich beinahe mein Regal erschlagen.“
ALICE: „Ja er lässt immer irgendwelche Gegenstände fallen, die uns Verletzen können.“
SUSI: „So wie damals dieser Dartpfeil. Ich glaube der war so etwas wie ein Vorbote oder so was.“
JESSICA: „So, so. Es ist also hinter uns her ja? Wir werden hier nicht Sicher sein. Hier werden nur weitere Unfälle Passieren bis einer von uns Stirbt. Einer nach dem Anderen, bis es den Letzten von uns erwischt hat.“
ALICE: „Was sollten wir deiner Meinung nach tun?“
JESSICA: „Fliehen. Wir müssen raus aus der Stadt. Hier sind zu viele Unfallobjekte.“
CARINA: „Und wo sollen wir bitteschön hin? In den Wald oder was?“, schrie sie fast.
JESSICA: „Du sagst es.“, antwortete sie mit einem Unheimlichen Lächeln.
SUSI: „Das ist jetzt nicht dein ernst.“
JESSICA: „Wenn ihr frühzeitig Sterben wollt, meinetwegen. Aber ich werde die Stadt verlassen. Wenn ihr mitkommen wollt, dann geht nach Hause und packt eure Sachen. Wir werden in Kürze abreisen.“
ALICE: „Ich will noch nicht Sterben. Ich komme mit.“
SUSI: „Ich auch.“
CARINA: „Wenn Alice mitkommt, komm ich auch mit. Aber wo sollen wir denn hin?“
JESSICA: „Ich kenne einen Ort wo wir Sicher sind. Es gibt da eine Waldhütte und wir werden dort bestimmt eine Menge Spaß haben.“, grinste sie.
CARINA: „Mit Spaß kann man das echt nicht Vergleichen. Du tickst echt nicht mehr richtig.“
SUSI: „Wir sollten uns auf jeden Fall beeilen bevor sonst noch irgendwas passiert.“
ALICE: „Du hast recht. Wir müssen so schnell wie möglich wieder hier sein um Aufbrechen zu können.“
Sie verabschiedeten sich schneller als sie gekommen waren. Ich konnte sich mir mein Grinsen nicht mehr Verkneifen.
JESSICA: „Ich hab ja auch jetzt schon meinen Spaß mit euch. Ich bin mal gespannt wie sie sich in der freien Natur schlagen werden.“
Nun war es Soweit, das was sie in der Stadt erlebt hatten, war nur der Anfang, jetzt würde die ganze erst richtig ernst werden.
Sie trafen sich alle erneut zu bei mir, zusammen gingen wir zum Hauptbahnhof um von dort nach Runkel zu kommen. Alice hatte beschlossen, dass wir uns eine Gruppenkarte kaufen, weil dies Billiger war als wenn jede eine Karte Kaufen würde. Wir warteten auf den Zug und stiegen auch ein, bevor dieser Losfuhr. Eine Weile schon fuhren wir schon mit dem Zug bis jemand anfing zu Nerven.
CARINA: „Sind wir schon da?“
JESSICA: „Nein.“
Ein paar Haltestellen später wieder.
CARINA: „Sind wir schon da?“
JESSICA: „Nein.“
Wieder ein paar Haltestellen später.
CARINA: „Sind wir schon da?“
ALICE: „Ja.“
CARINA: „Wirklich?“
JESSICA: „NEIN!“, schrie sie genervt.
Es war einen Moment ruhe bis der Zug zum stehen kam.
CARINA: „Sind wir schon da?“
JESSICA: „Ja.“
CARINA: „Ja klar ihr Verarscht mich doch nur.“
Als der Zug weiterfuhr bemerkte Carina, dass ihre Freunde bereits Ausgestiegen waren.
CARINA: „Hey! Das könnt ihr doch nicht mit mir machen!“
Schnaufend lief Carina hinter uns her, nachdem sie den Zugführer gebeten hatte noch mal anzuhalten.
CARINA: „Ihr seid ja so was von Fies.“, meckerte sie.
ALICE: „Wenn du uns nicht nach jeder Haltestelle gefragt hättest, ob wir schon da sind, dann wäre das gar nicht erst passiert.“
CARINA: „Ach ja?“
ALICE: „JA!“, sagte sie laut und fuchtelte mit ihren Armen herum.
SUSI: „Na toll. Jetzt streiten sie sich auch noch.“
JESSICA: „Ignorier es einfach. Die Beruhigen sich schon wieder.“, sagte sie ohne auf die anderen beiden zu achten.
SUSI: „Und wo müssen wir jetzt lang?“
Ich zeigte nur in Richtung Brücke, wo wir unseren Weg fortsetzten. Wir gingen Gemeinsam durch die Stadt bis endlich der Rand eines Dunklen Waldes sichtbar wurde.
Alice und Carina hörten abrupt auf zu streiten, nachdem sie das den ganzen weg über getan hatten.
CARINA: „Und da…sollen wir jetzt rein?“, fragte sie ungläubig.
ALICE: „Ich glaub schon.“, antwortete sie.
JESSICA: „In diesem Wald gibt es eine kleine Hütte wo wir uns Verstecken können.“
CARINA: „Nicht mit mir. Ich geh da nicht rein, da gibt es bestimmt riesengroße Viecher.“
ALICE: „Ja die sind genauso groß wie dein Gehirn.“
CARINA: „Jetzt in echt?“, sagte sie mit großen Augen.
ALICE: „So groß können sie ja dann auch wieder nicht sein.“
CARINA: „Puh. Da bin ich aber Beruhigt…Augenblick mal. Hey.“
Wir fingen alle an zu lachen, so war die Stimmung wieder hergestellt. Unser Weg führte in den Dunklen Wald hinein, ich zeigte ihnen den Weg, da ich ihn schon als kleines Kind mehr als einmal gelaufen war. Na ungefähr einer halben Stunde kamen wir endlich an der Waldhütte an.
JESSICA: „Dies wird unser Zufluchtsort sein, fürs erste.“, grinste sie.