Death Angel

Dem Tod entkommst du nicht

Die Offenbarung

Alle wurden bei Jessicas Leiche Blass und Carina musste sich übergeben, bei dem Gedanken, dass sie eine Leiche angefasst hatte.

SUSI: „Das kann doch unmöglich sein. Wir haben doch eben noch mit ihr geredet. Sie kann noch nicht so lange Tot sein.“

CARINA: „Ich glaube, dass sie schon seit längerer Zeit Tot ist. Sie ist Eis kalt.“

SUSI: „Der Tod hat sie geholt. Uns wird es genauso ergehen, wenn wir diesen Geist nicht Versiegeln.“, sagte sie fast Verzweifelt und sinkt zu Boden.

CARINA: „ Lasst euch nicht unterkriegen. Wir müssen das nur schnell zu Ende bringen und dann können wir nach Hause.“, sagte sie aufbauend.

ALICE: „Und was machen wir mit Jessica? Wir können sie doch nicht einfach hier lassen.“

CARINA: „Was sollen wir deiner Meinung nach tun? Sollen wir sie etwa aus dem Wald schleppen und der Polizei die Story mit dem Gläserrücken und den Geistern erzählen? Die werden uns für Verrückt erklären.“

SUSI: „Carina hat recht. Man könnte uns den Mord anhängen.“

STIMME: „Ich hab euch bereits erwartet.“, hallte eine unheimliche Stimme durch die Gänge.

Die drei Freunde schauten sich erschrocken um, konnten aber nichts entdecken. Dann fiel ihr Blick auf die Tote. Plötzlich verschwand der Körper, hinter dem Körper war ein blutiges Pentagramm zu sehen und dann schob sich die Felswand beiseite, ein Gang kam zum Vorschein. Natürlich gingen sie hindurch, sie kamen in einen riesigen Raum, dieser Schimmerte in verschiedenen Farben. Genau wie die Glühwürmchen es Taten.

STIMME: „Ha, ha. Das ihr wirklich her gekommen seid, obwohl eure Freundin es nicht überlebt hatte und ihr Menschen normalerweise nicht an so etwas wie Geister Glaubt. Das ist wirklich Beeindruckend.“, höhnte er.

ALICE: „Was willst du eigentlich von uns? Wir haben dir doch gar nichts getan.“, sagte sie Laut.

STIMME: „Ihr habt michgerufen und bei meinem Schlaf gestört. So eine Frechheit lass ich mir von euch Menschen nicht bieten. Deshalb werde ich mir eure Seelen nehmen, auch wenn es mit Gewalt sein muss.“, knurrte er förmlich.

ALICE: „Also warst du es die ganze Zeit. Du hast uns in der Stadt verfolgt und Gejagt.“

STIMME: „Ha, ha. Genau. Ihr habt nicht den Hauch einer Chance ohne eure kleine Tote Freundin.“

CARINA: „Wieso sollten wir ohne sie keine Chance haben?“, fragte sie Sauer.

STIMME: „Weil sie die meiste Spirituelle Kraft hatte und viel über so etwas Bescheid weiß, deshalb musste ich sie als erstes Beseitigen.“, lachte er.

ALICE: „Los Zeig dich, wir haben keine Angst vor dir.“, sagte sie Mutig.

SUSI: „Bist du Wahnsinnig? Provozier es doch nicht noch.“, flüstert sie Alice zu.

Sie antwortete ihrer Freundin nicht und wartete ab. Der Geist materialisierte sich vor ihnen, es war kein Menschliches Wesen, sondern eine riesige feurige zweischwänzige Katze. Alle staunten nicht schlecht, als dieser Geist vor ihnen auftauchte.

SUSI: „Verdammt. Ich hab ne Katzen Allergie.“, sagte sie mit großen Augen.

CARINA: „Was?“, fragte sie ungläubig.

ALICE: „Stimmt doch gar nicht. Du hast doch selbst ne Katze zu Hause.“

SUSI: „Stimmt, aber nicht so eine große.“, sagte sie ängstlich.

KATZENGEIST: „Seid ihr fertig mit Diskutieren?“, fauchte er ungeduldig.

Alle schauten ihn an und bemerkten sein gehässiges und Mord lüsternes Grinsen. Er stand direkt in voller Größe vor ihnen. Man spürte, dass sie Angst vor so einem Großen Geist hatten, aber um aus diesem Wald herauszukommen mussten sie dieses Ding Versiegeln und das würde nicht einfach werden. Alice holte den Bannzettel aus ihrer Tasche, sie überlegte wie sie dem Geist den Bannzettel so schnell wie möglich anheften können. Sie rief ihre Freundinnen zu sich um sich mit ihnen zu beraten, Alice hatte anscheinend eine Idee.
Plötzlich zerteilten sie sich, jede rannte in eine andere Richtung und Versuchten so in die Nähe des Geistes zu kommen, dieser konnte sie aber immer wieder abwehren. Der Katzengeist war von dem ‚Katz und Maus‘ Spiel so gefangen, dass er nicht merkte wie sich Alice mit dem Bannzettel von hinten anschlich und ihm auf einer seiner Hinterläufe heftete, welches den Geist sofort, mit einem Schrei dieser Katze, Versiegelte. Nur noch der Nebel war übrig gewesen.

CARINA: „Das war ja einfach. Das war wirklich eine gute Idee.“

SUSI: „Das nennst du einfach? Wir wären fast als Katzenfutter geendet.“, schrie sie aufgebracht.

ALICE: „Ich weiß nicht, irgendwie war es zu einfach.“, sagte sie ungläubig.

CARINA: „Du solltest dich lieber Freuen. Wir haben es überstanden und können endlich nach Hause.“, sagte sie Glücklich.

Aber etwas anderes forderte ihre Aufmerksamkeit. In der Dunkelheit der Nacht fing plötzlich jemand an Psychopatisch zu Lachen. Nebel zog auf und schien sie zu Verschlingen, alle schlossen vor Angst ihre Augen und als sie diese Schweißgebadet wieder öffneten waren sie im Ort des Geschehens, in Jessicas Keller wo sie die Geisterbeschwörung durchgeführt hatten. Und vor bzw. neben ihnen saß sie.

JESSICA: „Geht es euch gut?“, fragte sie besorgt.

ALICE: „Jessica! Oh mein Gott du bist am Leben.“, sagte sie und umarmte sie.

JESSICA: „Äh! Ja?“, sagte sie verwirrt.

CARINA: „Haben wir uns das nur alles eingebildet?“

SUSI: „Scheint so.“, sagte sie erleichtert.

JESSICA: „Ist mit euch alles in Ordnung? Soll ich die Leute im weißen Kittel schon einmal Bestellen?“, fragte sie mit einem undefinierbaren Lächeln.

CARINA: „Spinnst du? Wir sind doch nicht Verrückt.“

JESSICA: „Hi, hi. Was ist schon normal? Hi, hi. Wahrheit und Wahnsinn liegen näher beieinander als man glaubt.“, sagte sie mit einem Wahnsinnigen Kichern.

Susi legte besorgt eine Hand auf Jessicas Schulter und ihre Umgebung löste sich auf, genau wie ihre Freundin. Die Haut löste sich langsam und ließ das Fleisch und dann die Knochen blicken, die dann zusätzlich zu Staub verfielen. Sie ließen alle einen entsetzten Schrei von sich hören.

CARINA: „Was ist hier eigentlich los?“, fragte sie sich und hielt sich den Kopf.

Wieder hallte dieses Psychopatische Lachen den nicht vorhandenen Schwarzen Raum.

SUSI: „Wer bist DU!!!“, schrie sie Verzweifelt.

STIMME: „Ich bin das was ihr Fürchtet. Ich bin das was euch erwartet. Ich bin das was euch erlöst.“, flüstert die unheimliche Stimme.

CARINA: „Warum lässt du uns nicht in Ruhe? Du hast doch schon unsere Freundin, reicht dir das denn nicht?“, schrie sie und hielt sich immer noch ihren Kopf.

STIMME: „Niemand entkommt mir, außer ich will es. Lasst mich noch ein bisschen mit euch Spielen. Schreit. Schreit nur so Laut ihr könnt, es wird euch niemand Hören.“, höhnte die Stimme belustigt.

SUSI: „Nein! Das kann doch nicht alles Wirklich Passieren. Ich will nach Hause.“, fing sie an zu Weinen.

ALICE: „Das kann nicht die Wirklichkeit sein.“

STIMME: „Es ist auch nicht die Wirklichkeit. Ihr seid bereits alle Tot, schon als ihr mir das erste Mal begegnet seid.“

CARINA: „NEIN! NEIN! NEIN!“, schrie sie.

ALICE: „Du bist der Tod.“, sagte sie kaum hörbar.

TOD: „Stimmt genau. Und ihr werdet schön brav mein kleines Spiel mitspielen bevor ich euch in der Hölle abliefere.“

ALICE: „Warum in die Hölle? Wir haben doch nichts Böses getan! Wir sind einfach normale Mädchen, die in die Schule gehen.“

TOD: „Ihr habt Versucht Geister zu Beschwören.“

ALICE: „Was ist so schlimm daran? Einen Geist zu Beschwören. Wir haben unseren Geist Versiegelt und du kannst ihn gerne haben, aber lass uns gehen.“, flehte sie.

TOD: „Narren! Nur weil ihr einen kleinen Dämon gefangen habt heißt das nicht, dass man eure Seelen begnadigt. Jede Geisterbeschwörung hat einen Preis. In eurem fall kostet es eure Seele.“, sagte sie Lachend.

ALICE: „Bitte. Die zwei sind am Ende und meine beste Freundin hast du mir auch genommen. Es ist einfach genug!!!“, schrie sie und die schwärze um sie herum löste sich langsam auf.

Sie standen wieder auf der Lichtung in dem sie dem Tod mit den vielen Glühwürmchen getroffen hatten. Der Mond schien immer noch sehr hell. Aus dem Schatten der Bäume trat eine Person mit einer Kutte heraus, es war der Tod.

TOD: „Ich wiederhole mich nicht gerne. Eure Seelen sind verflucht und gehören demnach dem Teufel.“

SUSI: „Ich will nicht sterben.“, heulte sie.

CARINA: „Das ist alles nur ein Traum. Ein ganz böser Traum.“

ALICE: „Kommt zu euch!!! Ihr wollt doch auch nach Hause, nehmt euch zusammen!!!“, schrie sie ihre Freunde an.

TOD: „Sie werden nie mehr so sein wie früher, sie hat der Wahn bereits gepackt. Angst leitet sie und lässt sie immer mehr in der Dunkelheit versinken. Und das alles nur weil ihr einen Geist beschworen habt.“, grinste sie.

ALICE: „Nein! Kommt schon Leute. Das kann doch nicht euer ernst sein. Wir haben Jessica bereits verloren. Wir können es schaffen nach Hause zu kommen.“, ermutigte sie ihre Freunde.

STIMME: „Niemand kann diesem Wald noch entkommen.“, sagte eine Vertraute Stimme hinter Alice.

Alice schaute sich um, sah aber nur ihre beiden Freundinnen und den Tod, der sein Haupt anhob und das Gesicht ihrer Freundin Jessica preisgab, welches vom Mondlicht angestrahlt wurde.

ALICE: „Das kann nicht sein. Du bist Tot.“, sagte sie leicht zitternd und Trauer in der Stimme.

JESSICA: „Ganz genau. Ich bin aber DER TOD.“

ALICE: „Heißt das etwa…wir gehen…nicht mehr Shoppen?“

JESSICA: „Ich erledige nur meinen Job.“, antwortete sie ohne irgendeine Regung im Gesicht.

Jessica erhob ihre rechte Hand und eine Sense erschien aus dem Nichts. Die Sense war etwas Größer als sie selbst. Der Stock war genauso wie die Klinge Schwärzer als die Dunkelste Finsternis, auf der Klinge waren Blutrote Zeichen zu sehen. Jessica rannte