Fanfic: Ruf des Herzens [MM - FF]
Kapitel: Kapitel 2
So das nächste Chap ist da ;)
@Kunoichi_Hamina: Tja, ihr werdet im nächsten Kapitel erfahren, wo die Beiden sind und ich freue mich, dass sie dir so gut gefallen...:D Mir nämlich auch *g* Und Valeres Wahnsinn...ja ^^ Der kommt von meinem Eigenen *lach*
@PerfectDream: Immer wieder gerne ;) Und hier hast du den Rest *g*
@Rini-chan: Danke, danke^^ Und ja... Das Geheimnis, warum die Zwei da LEBEND wieder runter gekommen sind, wird noch gelüftet...- im Laufe der Story *lach*
Und hier viel Spaß beim lesen, meine Lieben ^___^
Kapiel 2
So ein verdammter Mist, fluchte der Blonde in Gedanken und seufzte leise. Das Mädchen schenkte ihm noch ein leises Lächeln, bevor sie sich zum Gehen wandte. Gerade wollte er sie nocht aufhalten, um ihr noch ein Kompliment zum Abschied zu machen, als er den Alten sah. Dieser würde ihm garantiert die Hölle heiß machen, wenn er Matt Garbon erblickte. Vor allem, weil es hieß, dass er sich eigentlich in seiner Wohngemeinschaft befand und dort ach so krank im Bett lag.
Also drehte sich der Junge vorsichtig um und ließ die Hände wieder in den Taschen seines Mantels verschwiden und ging los. Nun ja. Inprinzip hatte sich Matt heute Morgen auch richtig Scheiße gefühlt, da konnte keiner was dagegen sagen, er konnte ja noch nicht mal von seinem Bett aufstehen, ohne vor Schmerzen zusammen zu zucken und alles vor ihm verschwommen zu sehen. Nein verdammt, er war kein Weichei. Er wusste ja selbst nicht, was los war, aber normalerweiße legte ihn nichts so schnell flach.
Immerhin verbrachte er seine halbe Freizeit mit Sport. Es konnte auch nicht sein, dass er es gestern damit übertrieben hatte. Muskelkater brachte ihn ja auch nicht halb um, so wie das Teil heute morgen. Finster vor sich herstarrend, bog Matt um die Ecke und schloss die Wohnungstür zur WG mit seinen Jungs auf. Er würde schon noch rausfinden, was ihn so fertig gemacht hatte, da war er sich sicher. Aber erst mal, dachte er seufzend, muss ich hier raus...
„Komm schon YunYun! Nicht so lahm!“, das braunhaarige Mädchen musste Lachen, als sich das junge Kamel ganz stacksig und fertig zu Boden sinken ließ. Als YunYun aufsah, blickte es sie an, als wolle es sagen: Das nächste Mal, kannst du das auch alleine laufen!
Noch immer lächelnd schüttelte sie den Kopf und wandte sich wieder der Quelle zu, nur um auf die Knie zu gehen und etwas Wasser mit der Handfläche zu schöpfen und auszutrinken. „Du bist selbst schuld, wenn du jetzt nicht trinkst. Dann siehst du mich zu Hause wieder so an, wie eben...“, murmelte Shabanu und blickte zu dem kleinen Kamel über ihre Schulter. Es gab ein leises Geräusch von sich und das Mädchen begann wieder zu lachen. „Du weißt genauso gut wie ich, dass ich Recht habe...“, sie richtete sich wieder auf und blickte zum Wüstenhimmel hinauf. Er war so wolkenlos und rein, wie schon seit langem nicht mehr. Die Sonne strahlte ununterbrochen auf den heißen, gelblichen Sand hinab und brachte die Füße zum Kochen. Doch für geborene Wüstenmenschen war das nur angenehm, nicht schmerzend. „Was ist denn das?“, fragte sie sich laut, als sie den Blick zur Seite warf und eine Pflanze mit wunderschönen Blüten endteckte. „Das gibt’s nicht...“, nuschelte sie vor sich her und grinste vor sich hin, während sie bereites vor der Pflanze hockte und diese eingehend musterte. „He, YunYun, schau mal!“, bemerkte Shabanu und blickte zu dem kleinen Kamel auf, das nur interessiert die kleinen Öhrchen spitze und noch immer flach lag. „Eine Kharin – Pflanze...Die sind äußerst selten...“,
„Wuhey! Das hat gesessen!“, lachte der blonde Junge und sprang über die Straßenlücke zum nächsten Hausdach, den Blick über seine Schulter gerichtet und der Explusion zusehend. Das würde er eines seiner Meisterwerke nennen. Das Chaos würde sobald schon beginnen. Genauer gesagt, innerhalb weniger Sekunden. In denen musste Chad wieder zurück sein,sonst würden sie ihn schnappen und das wollte er ungern, schon vorallem, weil sich sonst seine Schwester mächtig Sorgen machen würde. Und das wollte er nicht noch einmal. „Also hopp!“, rief er wieder und rannte die Straße hinunter, während er schon die Alarmanlage vernahm und von irgendwoher wilde Rufe erklangen. „Soldaten... Wie nett... Kommt nur her...“, gab er grinsend von sich und bog um die nächste Ecke, um ihnen zu entkommen. Er >wusste<, dass er entkommen würde, weil er einige Fallen auf seinem Weg hinterlassen hatte... Sehr viele Fallen sogar. Nur er kannte sie und das verschaffte ihm einen immensen Vorteil. Er hörte hinter sich schon das eilige Getrappel der Soldaten und als er erneut über seine Schulter blickte, konnte er sie sehen, wie sie um die Ecke kamen. „Lassen wir also, den Spaß beginnen!“, zischte er und grinste in sich hinein, während er sich unter einem Kugelhagel wegduckte.
„Yan! Beeil dich!“, rief der ältere der Brüder und war schon aus der Tür verschwunden. „Jaja! Jetzt hetz´ mich net!“, antwortete dieser und kam dann hinter ihm vorbeigeschossen. „Na, wo bleibst du denn?“, fragte der Kleine nach und grinste den Älteren an, als Yan schon am anderen Ende der Straße war. Leise seufzte er und schüttelte nur grinsend den Kopf. „Warte nur, bis ich dich erwische!“, gab Rafael von sich, doch beide wussten, dass er es niemals so meinte. Dazu liebte er seinen kleinen Bruder zu sehr. Zudem war er der einzige noch lebende Verwandte, den er noch hatte. Zu oft wurde ihm das immer wieder bewusst, dachte er, als er mit ihm die Straße hinunter lief, um ihn zum Tempel zu bringen. Rafael selbst war mit seiner Ausbildung fertig, doch Yan hatte noch ein paar Jahre vor sich. „Tja, dann mal viel Spaß“, ein wissendes Grinsen zierte das Gesicht des Dunkelhaarigen. Yan rollte mit den Augen, während er sich zum Gehen wandte und dem Mönch folgte, der am Tor der Tempelanlage auf die Beiden gewartet hatte.
„Ich hol´ dich ab“, versicherte Rafael seinem Bruder und hob noch zum Abschied die Hand und sah ihm nach, bis er im Tempel verschwand.