Fanfic: Blaue Augen bleiben blau

Untertitel: O n e s h o t

Kapitel: Gefangen in Dunkelheit

O n e s h o t: Blaue Augen bleiben blau

Autorin: Hevlaska
Rating: 12 Slash
Warning: [Slash], Shonen ai, Drama, Romanze
Hauptpairing: NarutoxSasuke ,SasukexNaruto

Beta: Neko_kiara :*

A u s s c h n i t t :
Ich muss lachen, als ich über mich selbst nachdenke. Wie dumm und naiv ich doch war. Das Schicksal hat mich doch eines Besseren belehrt. Und meine Strafe hab ich nun Eine einsame Träne befreit sich aus meinem Augenwinkel um langsam – wie in Zeitlupe – meine Wange entlang zu wandern und ihr Weg endet, irgendwo, in der Dunkelheit, die ich nie wieder sehen würde. Und all das, war meine eigene Schuld.

I d e e : Das ist eine meiner Gesichten wo mir nur ein Satz, eine ganze Story in den Kopf gesetzt hatte. Erst als ich die Überschrift des Buches „Blaue Augen bleiben blau“ gelesen habe, kam mir diese FF in den Sinn.

D i s c l a i m e r: So wie erwähnt, die Überschrift ist nicht mein Werk. Die Rechte an ihr, liegen den Autor des Buches vor. Lediglich die Idee, die nichts mit dem Buch zu tun hat, geht auf meine Kappe. Die vorkommenden Figuren gehören alle Kishimoto-sama.

W i d m u n g:
Diese Os ist an mehre Personen gewidmet.
Ich habe sie mit viel Liebe geschrieben und war am Anfang dazu entschlossen das Alles mit einem SadEnd abzuschließen. Aber da ich eine von vielen bin, die Happy Ends lieben, habe ich es gelassen. Es hätte mich sowieso den Schlaf geraubt. Die Reihenfolge der Widmungen ist willkürlich geordnet.

Widmung 1: Neko_kiara
Da du die beste Beta-Leserin bist, die ich je hatte. Danke für deine riesige, wirklich riesige Mühe bei der Hilfe für die FF: „The Legend“ Deine Wortwahl ist spitze, dein Fantasy so fantastisch wie meine XD und dein Ideenreichtum hilfreich :3 so auch an dich ein riesiges Dankeschön :*

Widmung 2: An die Leser von Sklave der Liebe oder doch ein Rivale.
Ich weiß, es ist soo lange her und immer noch hat die dumme Hexe nichts geschrieben;) Ich weiß, ich weiß, das geht aber nicht nur bei der FF so. Bei jeder…ich bin einfach in einem KreaTief und wollte etwas heraus kommen, durch diese OS ich hoffe es ist mir gelungen.

Widmung 3: An die Wartenden für die Os-Gefangen im Fahrstuhl
Ich weiß ich habe gesagt es wird einen zweiten Teil geben und ich halte mein Verspreche auch. Leider muss es sich verzögern. Warum? Na ja eher aus privaten Gründen, die ich auch in dem Kapitel schildern werde.

B l a u e A u g e n b l e i b e n b l a u

Gefangen in Dunkelheit

Vielleicht basiert das Glück eines Menschen, auf dem Opfer eines anderen.
Aber vielleicht ist es auch unabhängig, selbst wenn man deswegen Schuldgefühle hat. Der Löwe muss das Zebra fressen, um zu leben und das Zebra muss Gras fressen, um zu leben.
„Fressen und gefressen werden.“ Hört sich zwar hart an, aber in dieser Welt basieren alle Dinge auf dem Opfer von etwas anderem.
Das Wichtigste an diesem Problem ist doch, ob man sich dessen bewusst ist und ob man dem Opfer gegenüber dankbar sein und kritisch darüber reflektieren kann oder nicht?
Vielleicht ist das der Spielraum, auf andere Rücksicht zu nehmen, weil…
…man zu sehr mit dem Leben -und sich selbst- beschäftigt ist?!
„So ist das Leben!“
Das ist ein Satz, der einem angesichts unterschiedlichster Lebenssituationen häufig über die Lippen kommt. Mein Leben ist nicht so…es war nie so und wurde auch nie so. Nur eine einzige Tatsache krempelte mein Leben komplett um. Doch genau diese kleine Sache, wo ich zuerst dachte sie sei der Himmel auf Erden, entwickelte sich später zur puren Hölle.

Ich habe immer versucht, die langen Jahre zu vergessen, aber es klappte nicht.
Wie auch?
Er hatte mein Leben zur Qual gemacht, es zerstört bis kein Funke mehr übrig war. Ich war so verzweifelt, dass ich dem ganzen ein Ende setzten wollte. Doch nach langen, unnützen Denkmomenten, kam ich zu dem Entschluss, dass ich ihm keinen Gefallen schenken würde. Doch nach langen, unnützen Gedankengängen, kam ich zu dem Entschluss, dass ich ihm diesen Gefallen nicht tun würde. In diesen Momenten hatte ich aber nicht darüber nachgedacht, wem dieser Gefallen mehr dienen würde. Ob er mich vermissen würde? Oder eher ich ihn?
Damals hätte ich mit niemals träumen lassen…wer das Opfer unsere Liebe geworden war. Mir ist durch diese eine Sache erst klar geworden, wie bedrohlich Menschen werden können, die jegliche Objektivität gegenüber ihrem eigenen Verhalten verloren haben.
Häufig heißt es: „Liebe macht blind“. Hätte ich doch diesem Sprichwort mehr Aufmerksamkeit geschenkt, würde ich jetzt nicht hier sitzen.

Langsam hebe ich meine Hand und führe sie in Höhe meines Brustkorbes und sehe…schwarz. Gähnende Leere erstreckt sich vor meinen Augen und ein verbitterter Seufzer verlässt mein von Trauer heimgesuchtes Gesicht.
Ich muss lachen, als ich über mich selbst nachdenke. Wie dumm und naiv ich doch war.
Das Schicksal hat mich doch, eines Besseren belehrt.
Und meine Strafe hab ich jetzt nun.
Eine einsame Träne befreit sich aus meinem Augenwinkel um langsam – wie in Zeitlupe – meine Wange entlang zu wandern und ihr Weg endet …irgendwo…in der Dunkelheit, die ich nie wieder sehen würde. Und all das…war meine eigene Schuld.
Es fing an, als ich mich in ihn verliebt hatte und endete hier…
Verriegelt, verzweifelt, verletzt und verliebt.
Das Licht am Ende des Tunnels, das mir den richtigen Weg weisen sollte, habe ich nun verloren. Es ist erloschen im langen Pfad der Gewogenheit. Nie wieder würde ich es erblicken.
Meine Hände fühlen sich bei jeder Bewegung immer schwerer an. Mein Augen, geschlossen und lichtlos.
Wie lang ist es her, dass ich dich gesehen habe?
Drei Wochen oder war es doch ein Monat? Ich habe schon lenkst mein Zeitgefühl verloren, genau wie die Hoffung von dir in die Freiheit entlassen zu werden.
Als noch alles im Einklang gewesen war, hast du mir die liebsten Worte zu geflüstert und ich wusste du meintest sie ernst. „Du hast die schönsten blauen Augen, die ich je gesehen habe. Ozeanfarbene Spiegel. Ich kann mein ganzes Herz in innen widerspiegelt. Mein eigener, kleiner Ozean.“ Dabei hast du meine Augenlieder geküsst und ich fühlte mich wie im Himmel. Und jetzt. Jetzt hast du mich dieses Ozeans beraubt.
Gefangen hast du mich, wie einen Vogel im Käfig eingesperrt. Darf aufstehen und mich bewegen, wenn du es duldest, darf essen und trinken wenn es dir beliebt.
Wenn du es könntest, würdest du mir auch das Atmen und Leben verbieten.
Nur damit ich nicht von dir fliehe. Ich sehe dich schon vor meinem inneren Auge, da du mir mehr nicht vermachst. Ich höre wie du die kleine, steinige Treppe in den vergessen Keller deiner Wohnung hinabsteigt. Wie du mit einem Tablett auf einer Hand, die Türen meines Gefängnisses öffnest und mich leise begrüßt. Sicher hast du wieder dieses sanfte Lächeln aufgesetzt, wie gerne würde ich es sehen. Du setzt das Tablett auf einem Tisch, nicht weit von mir entfernt, ab, was mir ein metallisches Geräusch, des Tablettes verrät. Du Kommst mit gezielten Schritten auf mich zu, kniest dich vor mich und schaust mich an. Ich sehe dich nicht, starre nur gerade aus, aber spüre deine Anwesenheit, deinen Atem, deine Haut.
Ich erzittere kurz, als ich deine kalte Haut an meinem Handgelenk spüre, dann beruhigte ich mich wieder, weil ich weiß, dass du mir nichts tust. Langsam umfasst du meine Hand und führst sie an deine Brust. Dann spüre ich noch etwas von dir. Deinen Herzschlag, der bei meiner Näher immer schneller schlägt. Aber warum? „Warum quälst du mich so, wenn du doch etwas für mich empfindest?“
Die Hand an deiner Brust, wird von dir hoch geschoben. Ich berühre mit meinen Fingerspitzen dein Kinn, dann deine vollen und – wie ich noch in Erinnerung hatte – sinnlichen Lippen. Du küsst meine Finger und ein kleiner Stromschlag geht durch mich hindurch.
Dann lässt du meine Hand los und berührst mein Gesicht. Eine sanfte Röte überzieht mein Antlitz. Was würde ich dafür geben dich sehen zu können.
Plötzlich wird mir bewusst, dass du meinen Wusch zu Nichte gemacht hast.
Hast mir mein Augenlicht genommen und ich kann nie wieder deine alabasterfarbene Haut sehen. Deine schwarzen Onyxe, die mich freudig anglänzen. Ich würde meine Hände gerne sehen, wenn sie dir durch dein weiches, rabenschwarzes Haar streichen und doch…sind das alles nur Träume, die ich nie wieder erleben werde.
Deine Finger berühren meine Lippen. Sanft streichst du mit deinem Finger darüber.
Dann umfasst du ganz leicht mein Kinn. Du beugst dich noch etwas vor, so dass dein warmer Atem mich streift. Und dann geschieht es. Im Inneren reiße ich die Augen auf, weil mir bewusst wird, dass das alles real ist. Dass das alles gerade wirklich passiert! Dass ich das nicht nur träume und mir wünsche. Dass du wirklich wieder bei mir bist und vor mir kniest.

Du überbrückst den letzten Abstand zu mir und nimmst meine Lippen in Besitz. Sie sind größer als meine und sie pressen sich fordernd gegen diese. Mit einer Hand übst du sanften Druck auf mein Kinn aus und die Finger deiner anderen Hand vergraben sich in meinem Nackenbereich. Du kommst mir leicht ungeduldig vor, als du mich in deine Richtung dirigierst und deinen Druck auf meinen Mund verstärkst.
Allein durch deine Nähe und die wilde Art mit der du vorgehst, mit derselben stürmischen Leidenschaft wie jedes Mal zuvor, beginnt mein Körper, in Hitzewallungen auszubrechen und der Schreck von zuvor ist wie vergessen.
Obwohl mir bereits warm ist, erhitzt sich meine Haut automatisch durch deine Berührung. Selbst als du dich von mir trennst, da ich es nur schwer in den Griff bekomme, durch meine Nase zu atmen und mich gleichzeitig auf den Kuss zu konzentrieren, kann ich dennoch das nervöse Kribbeln auf meinen Lippen spüren.

Du nimmst mein Gesicht in beide Hände und verteilst federleichte Küsse auf meiner