Vergangenheit wird Gegenwart

Besuch und ein Turnier

geschafft *erleichtert aufatme*
viel Spaß beim lesen
Danny
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„Gut...du wolltest mit mir reden...aber worüber?“, fragte Yugi, als die beiden Platz genommen hatten. Die drei anderen hatten sich an einen anderen Tisch gesetzt und Tea warf immer wieder wütende Blicke zu Danny. „Ich wollte dich fragen, ob du dich noch an mich erinnern kannst“, nickt sie und schaut ihm tief in die Augen.
„Was haben die beiden denn da so wichtiges zu besprechen?“, fauchte Tea und ihre Augen wanderten misstrauisch zwischen Yugi und Danny umher. „Tea bleib mal ruhig!“, meinte der blonde und schlürfte an seinem Milkshake.
„Dich kennen? Wie meinst du das?“, fragte er unsicher und erinnerte sich wieder an den Traum, den er in dieser Nacht gehabt hatte. Sie seufzte und stand auf. „Vielleicht war es doch ein Fehler, wieder herzukommen.“, murmelte sie und wollte gehen, als Yugi nach ihrer Hand griff und sie festhielt. „Nein...warte! Ich habe eine Ahnung, was du meinst, aber bitte...bleib noch.“ Seine Stimme war ein flehen, zu welchem sie nicht 'Nein' sagen konnte. So ließ sich Danny wieder auf den Stuhl fallen und sah ihn an. „Du weißt, was ich meine?“, flüsterte sie und schaute ihm eine Weile in die Augen. Er nickte und meinte leise: „Ich habe heut Nacht von dem Tag geträumt, als wir uns das erste Mal trafen“ Ihr Gesicht hellte sich ein wenig auf und Yugi sagte: „Du hattest damals recht...Ich habe meine wahren Freunde gefunden“ Danielle lächelte und sah auf den Tisch. 'Ich habe selten Unrecht', dachte sie und stand wieder auf. Verwirrt fand Yugis Blick ihr Gesicht: „Wo willst du denn jetzt hin?“ „Ich werde mir ein Hotel suchen müssen“, bekam er als Antwort. „Aber...ich kann doch meinen Opa fragen, ob du solange, wie du hier bist, bei uns wohnen kannst.“ Auch er war aufgestanden und Danny nickte erleichtert.
Sie verabschiedeten sich von den anderen Dreien und standen schließlich auf der Straße vor dem Café. „Wo wohnst du denn?“, fragte die kleine und da es regnete, befanden sie sich noch unter einem kleinen Unterstand. „Ich wohne über einem Spieleladen nicht weit von hier...“, rief er und nahm sie an der Hand. Dann zog er sie durch die Straßen Dominos, bis sie vor besagtem Gebäude ankamen. Schnell traten die beiden ein und Danny fing an zu zittern. Der schwarzhaarigen war kalt geworden, denn sie hatte Yugi den ganzen Morgen lang gesucht. Dies bemerkte der bunthaarige aber nicht, sondern lief sofort in die Küche, wo sein Großvater das Essen vorbereitete. Danny sah sich um. Es war ein kleiner Laden mit vielen Regalen, in denen Spiele ausgestellt waren. Plötzlich sagte eine Stimme neben ihr: „Mein Großvater hat nichts dagegen, wenn du hier bleibst.“ Dies erschreckte sie so sehr, dass sie herumwirbelte und einen drohenden Ausdruck in den Augen bekam. Yugi sprang entsetzt ein paar Meter zurück, da er Danny noch nie so erlebt hatte. „Yugi“, atmete sie schwer und ihr Blick wurde sofort wieder wärmer. „Schleich dich bloß nicht noch einmal so an!“ Doch Yugi glaubte für einen kurzen Moment Angst auf ihrem Gesicht gesehen zu haben. Aber er sagte nichts, sondern machte eine Handbewegung, die ihr deutete, dass sie mitkommen sollte.
Er zeigte ihr noch ihr Zimmer, in welchem sie die nächsten Tage wenn nicht sogar Wochen verbringen würde. Es war schön groß und es hatte einen Balkon, von dem man auf ganz Domino sehen konnte. Sie stellte ihren Koffer ab und betrat diesen sofort. „Ich glaube, ich muss mich bei dir und deinem Großvater bedanken“, meinte sie und drehte sich um. Doch da stand niemand mehr. 'Wann bei Ra ist er denn gegangen?“, fragte sie sich und dachte ernsthaft darüber nach.
Am Abend lag sie in ihrem Bett und starrte an die Decke. 'Komisch...es war, als wollte Yugi nicht länger in meiner Nähe sein als nötig.', überlegte sie und fragte sich, warum.
Am nächsten Morgen, in aller Frühe, wurde Danny wach und stand auf. Sie dachte noch einmal über den gestrigen Abend nach. Irgend etwas stimmte mit Yugi nicht. Wenn sie nur an die Abendstunden am vorherigen Tag dachte.

-Flashback-
„Das Essen war sehr lecker“, lacht Danny und hilft Großvater beim Abräumen des Tisches. „Das musst du nicht machen...du bist doch Gast“, murmelt der Alte leise, was sie nur zum Lachen bringt. „Ich muss mich doch noch irgendwie dafür bedanken, dass ich hier wohnen darf“ „Komm“, meint er, „den Rest mach ich allein“ „Gute Nacht Herr Muto“, grinst sie und verlässt die Küche. Stufe um Stufe kommt sie ihrem warmen Bett näher. Sie muss noch an Yugis Zimmer vorbei, um zu ihrem zu gelangen. Doch kaum dass sie an seiner Tür vorbeigeht, bleibt sie stehen. Hatte sie grad Stimmen gehört? Danielle macht ein paar Schritte zurück und lauscht angespannt. „...glaubst du, woher du sie kennst?“, fragt eindeutig Yugis Stimme. Zu ihrer Verwunderung antwortet dem kleinen eine Stimme, die sie nicht kennt, ihr aber bekannt vorkommt. „Ich weiß es nicht...“ In der Stimme liegt ein Hauch Verzweiflung. „Yami?“ 'YAMI?', der Name sagt ihr nichts, weshalb sie weiter zu ihrem Zimmer geht und die Tür hinter sich ins Schloss fallen lässt.
-Flashback Ende-

Sie krallte sich an das Geländer des Balkons, da ihr ein wenig schwindelig wurde. Nach einem kurzen Moment war das Gefühl jedoch wieder verflogen und sie ging wieder hinein. Erneut ließ sie sich aufs Bett fallen und schlief noch einmal ein. Nach ein paar Stunden, wachte sie wieder auf und hörte Stimmen von unten. Sie erkannte die Stimmen von Yugi und Joey, also mussten Tea und Tristan auch da sein. Ganz langsam stand die kleine auf und stieg, sich die Augen reibend, die Treppe hinunter. Die vier anderen sahen sich mit Großvater ein Duelmonstersturnier an und bemerkten gar nicht, dass Danny den Raum betrat. Erst als sie sich leise räusperte, schreckten sie hoch und sahen sie an. Solomon stand vom Sofa auf und meinte: „Na, endlich wach?“ Sie nickte noch etwas verschlafen und er sagte: „Komm mit, ich mach dir noch was zu Essen“ Wieder nickte die schwarzhaarige und folgte ihm in die Küche. „Wie spät ist es eigentlich?“, fragte sie und Großvaters Blick wanderte zu seiner Uhr. „Zwei Uhr“, meinte er. „Oh man hab ich heute lange geschlafen...es gibt doch sicher bald Mittag oder?..“ Großvater lächelte sie an: „Es ist fast fertig“ „Und dann wollen sie mir trotzdem noch was anderes machen? Nein, das ist dann doch zu viel“, sagte sie scharf und stand wieder auf. Ein verwirrter Blick von Großvater folgte. Dann ging sie wieder auf ihr Zimmer.
Nach dem Mittag saßen Großvater und Yugi wieder im Wohnzimmer, als es an der Tür klingelte. Solomon stand auf und öffnete diese und sah den Postboten vor sich stehen. Er nahm diesem zwei Pakete ab und unterschrieb. Großvater schloss die Tür und sah auf den Absender. Dann rief er: „Yugi! Danny! Es sind grad zwei Pakete für euch angekommen!“ Danny horchte auf. Außer ihrem Vater wusste doch niemand, dass sie hier wohnte. Wobei er sehr komisch reagiert hatte, als sie es ihm gesagt hatte. Schnell stand sie auf und stieg die Treppe hinunter. Joey und die anderen waren vor dem Mittagessen schon wieder gegangen. Yugi stand schon neben seinem Opa und nahm sich sein Paket. Auch Danielle nahm ihres und sah auf den Absender. 'Oh nein, was will der denn?', fragte sie sich. Großvater sah in Yugis Paket, da dieser schon seines geöffnet hatte. „Ein Video, ein paar Sterne und ein Handschuh?“, fragte er. Yugi zuckte mit den Schultern und meinte: „Vielleicht ist auf dem Video eine Antwort?“ Danny sagte: „Ich bin wieder oben“ und bevor auch nur noch einer der beiden anderen etwas erwidern konnte, war sie im oberen Stockwerk verschwunden. Verwundert sahen sich Opa und Enkel an, sagten aber nichts mehr dazu.
Auf ihrem Zimmer ging die schwarzhaarige wütend auf und ab. Sie öffnete schließlich das Paket und fand ebenfalls einen Handschuh und zwei Sterne vor. Nur war bei ihr kein Video sondern ein Brief in dem Karton. Diesen riss sie auf und zog ein ordentlich gefaltetes Blatt hervor.
Dann begann sie zu lesen:

Liebe Danielle,

'Wie bitte? „Liebe Danielle?“ Ich glaub ich kotz gleich...wenn der schon so anfängt, kann das nichts Gutes sein!', dachte sie sich und setzte ein zweites Mal an um zu lesen.

Ich habe dir deinen Wunsch, oder besser deine Bitte, erfüllt. Das, worum du mich gebeten hast, ist nun fertig. Doch hänge ich sehr an ihnen und kann sie dir nicht einfach so aushändigen! Deshalb möchte ich, dass du ins Königreich der Duellanten kommst.

'Ich soll WAS?', wütend las sie weiter.

Dort soll ab nächste Woche ein Duelmonstersturnier stattfinden. Natürlich erwarte ich von dir, dass du an diesem teilnimmst, wenn du sie haben willst. Ich weiß ja, dass du eine sehr gute Duellantin bist...
Deshalb möchte ich auch, dass du bis ins Halbfinale kommst und einmal im ganzen Turnier gegen den kleinen Yugi-boy antrittst. Er wird natürlich auch mitmachen und ich glaube auch, dass er es unter die letzten zwei schafft, von denen einer das Vergnügen hat, gegen mich anzutreten.
Sobald euer Duell vorbei ist, und es ist mir gleich, wer gewinnt, erhälst du sie.
Mit freundlichsten Grüßen
Maximilian Pegasus

'Das darf doch nicht wahr sein!', wütend warf sie den Brief aufs Bett. 'Ich wusste doch, dass er sie mir nicht einfach so gibt...trotzdem hätte er sie mir schicken können...aber der will mich doch verarschen: Ich soll gegen Yugi antreten. Doch was ist, wenn er nicht mitmacht?' Sie blieb stehen, da sie schon wieder im Zimmer auf und ab gelaufen war. Hatte sie nicht eben etwas von unten gehört? Dann hörte sie ihn. Den