Vergangenheit wird Gegenwart

Päckchen hervor. Dieses warf er ihr zu und sie fing es geschickt auf. „Ich habe das nur gemacht, weil ich weiß, wer du wirklich bist!“, sagte er eindringlich und sah sie ernst an. „Wenn du es auch nur irgend jemandem erzählst, hat Anubis wieder was zu tun!“, fauchte sie. „Ich habe es schon verstanden, danke“, murrte der Mann und drehte sich um. „Danke“, rief sie ihm hinterher, als er den Gang hinunter ging. „Hab ich gern gemacht!“, hörte sie nur noch. Doch nur einen Gang weiter stand Yami und hatte alles mit angehört. Jedoch zog er die falschen Schlüsse:
„Du hattest eine Abmachung mit ihm?“, fragte er mit einem Hauch Traurigkeit in der Stimme. Die Augen des Mädchens weiteten sich, als sie das hörte. Sofort drehte sie sich auf dem Absatz um und sah ihm in die Augen. „Du denkst jetzt das falsche!“, fing sie an, wurde aber vom größeren unterbrochen: „Was wäre gewesen, wenn du gewonnen hättest?“ Er schrie sie nun schon fast an. „Du hast das falsch verstanden!“, meinte sie und ihr Blick wandte sich zu Boden. „Was soll man daran falsch verstehen?“, fragte er. „Wie du wurde auch ich gewissermaßen gezwungen, hier teilzunehmen“, flüsterte Danny und machte einen Schritt auf ihn zu. Dann zog sie den Brief, der im Paket gewesen war, aus der Tasche und warf ihm diesen vor die Füße. „Lies ihn und wenn du gewinnst, können wir noch einmal reden!“, war das letzte, was sie sagte, bevor sie sich umdrehte und so schnell wie möglich aus der Burg lief.
Gleich danach begann das Duell zwischen Yugi/Yami und Pegasus, welches die erstgenannten gewannen. Dadurch befreiten die beiden nicht nur seinen Großvater, sondern auch Mokuba und Seto Kaiba, welche ebenfalls von Pegasus gefangen genommen wurden.
Yami und auch Yugi haben den Brief gelesen und verstanden nun mehr, warum Danny hier war. Yami wollte unbedingt noch einmal mit ihr reden und sich entschuldigen. „Danny?“, rief er, als sie vor der Burg standen. „Was ist?“, fragte eine heisere Stimme hinter ihm und er drehte sich um. „Ich muss mich bei dir entschuldigen...ich hab falsch reagiert“, erklärte der bunthaarige der kleineren. „Ach?“, fragte sie mit Spott in der Stimme und lehnte sich gegen die Wand. Ihre Augen waren aber dunkel umrandet und ungewöhnlich klar. Er gab ihr den Brief wieder zurück und sie drehte sich um. „Ich brauch jetzt erst mal meine Ruhe...wir sehen uns irgendwann wieder!“, verabschiedete sie sich und verschwand aus seinem Blickfeld.
Danach flogen alle zurück nach Japan, außer Danny, die sofort nach Ägypten flog.