Vergangenheit wird Gegenwart

Vom Ende und vom Anfang...

Lang lang ists her...seit dem letzten Chap ^.^°
nun ja...und biddeschön...ohne viel zu labern:
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Das Duell lief für Yami allgemein schlecht. Er musste nicht nur um seine, sondern auch um Yugis und um Mariks gute Seite spielen. Langsam wurde es für den Pharao immer brenzliger und wenn es so weiter ginge, würde er verlieren.
Doch in dem Moment, in dem er schon am aufgeben war, zog er die Karte. Die, die ihm Danielle gegeben hatte. „YAMI! Spiel die Karte“, rief Yugi, da dieser immer mehr von den Schatten verschlungen wurde. Dies war ein Teil des Spiels. Mit jedem Lebenspunkt, den der Herrscher verlor, löste sich Yugis Körper auf.
Der größere wollte sie nicht spielen. 'Wer weiß, was dann passiert' Auch wenn er Danny vertraute, diese Karte brachte ein ungutes Gefühl mit sich. „Yami...bitte!“, flehte Yugi und dem Pharao blieb keine Wahl. So tat er es: „Ich rufe...Orion, Schöpferin der Erde“
Mariks Blick wurde ungläubiger. „Wie konnte dieser, dieser...er an die Karte kommen? Grrr DANIELLE!“ Wütend trat er auf und verfluchte innerlich das kleine Mädchen, welches nicht anwesend war.
Minutenlang passierte nichts, was Yami unruhig werden ließ. 'Es passiert nichts', dachte er sich wütend und fragte sich, ob das nur ein Scherz seiner Freundin gewesen war. Ein irrsinniger Gedanke schwirrte ihm im Kopf. 'Was ist, wenn sie Marik hilft?“ Er verlor für einen Moment das Vertrauen in die Kleine und Trauer breitete sich in ihm aus.
Doch dann trat ein Lichtstrahl aus den Wolken und wie ein Blitz zuckte er über den Himmel, bis er schließlich das Luftschiff -genauer gesagt Yamis Dueldisk- traf. Der bunthaarige machte ein paar Schritte zurück und der blaue Blitz verschwand. Vor ihm schwebte ein Mädchen, dessen lange schwarze Haare ihr Gesicht verdeckten. Lange schwarz, rot, weiß und goldene Flügel streckten sich zu den Seiten aus und sie trug ein schwarzes Kleid. Den Kopf hielt sie gesenkt, doch zog sie ihren Zauberstab.
Yami musterte das 'Monster' vor sich ganz genau und irgendwie kam sie ihm doch sehr bekannt vor. Er konnte sie aber nicht zuordnen, weshalb er sich nun wieder auf das Duell konzentrierte.
„Orion greife Ra an“, rief er und hoffte, dass diese Karte wirklich den Gott schlagen konnte. Orion hob den Zauberstab und richtete ihn auf direkt Ra. Dann schoss eine goldene Kugel auf den Gott zu und dieser wurde wirklich vernichtet. Yami atmete durch: 'Geschafft?'
Der Pharao sah zu, wie Ra verschwand und der gute Marik die Kontrolle über seinen Körper wiederbekam. Dieser gab auf. Damit blieb Yugi bzw. Yami König der Spiele.
Nach dem Duell ging Yami wieder in sein Zimmer. Er erschrak zuerst, denn Danny saß auf dem Fensterbrett und sah auf die vorbeiziehenden Städte und Dörfer unter ihnen. „Danny?“, kam es leise vom Herrscher. Angesprochene drehte sich um und sah ihm mit einem leichten Lächeln auf den Lippen entgegen. „Hallo Yami“
Der ehemalige Pharao blieb in der Tür stehen und musterte sie mit Interesse: „Warum warst du nicht bei meinem Duell dabei?“ Auf diese Frage gab sie ihm keine Antwort. Stattdessen stand sie auf und lächelte ihn weiterhin geheimnisvoll an. „Danny?“, fragte Yami, doch sie sprach erst, als sie vor ihm stand: „Das, mein Lieber, wirst du noch irgendwann erfahren...Doch es ist noch zu früh, um dir das zu erklären. Tut mir leid.“ Dann ging sie an ihm vorbei und verließ das Zimmer. Verwirrt stand er noch eine Weile da und wusste ihr Verhalten nicht zu deuten.
Danny ging leise den Gang entlang und setzte sich in eine Ecke ans Fenster. Wieder beobachtete sie die Häuser und die Landschaften. Ein Seufzer entkam ihr, doch niemand hörte ihn.
Nach ein paar Stunden kamen sie wieder in Domino an. Sie verabschiedeten sich von Marik, Ishizu und Odion und auch Mai, Serenity und Duke fuhren wieder nach Hause.
Am Abend saß Danny auf ihrem Bett und döste eine Weile, bis sie ein Geräusch hörte und aufschreckte. „Wer ist da?“, lautete auch gleich ihre Frage. Diese wurde auch gleich beantwortet: „Na ich“ Danny verdrehte leicht die Augen und meinte: „Wieso musst du immer so auftauchen und mich erschrecken?“ Ein Auflachen ihres Gegenübers war die Folge. „Du kennst mich doch“ Danny grummelte leicht und fragte: „Warum bist du hier?“ Erst zögerte ihr Gegenüber, doch dann kam die Antwort: „Nun...du weißt doch, dass Seto Kaiba ein weiteres Turnier nach dem Battle City Turnier veranstalten wollte... nun ja...er rief deinen Vater an, um sich zu erkundigen, ob es nicht diesmal in Ägypten stattfinden könnte“ „Wie bitte? Das ist jetzt nicht sein Ernst“, rief Danny und sprang auf. „Doch“, kam es leise zurück. „Ihr werdet wohl alle nach Ägypten fliegen müssen...Kari ist doch auch noch hier oder?“ Ein Nicken von Danny und ihr Gesprächspartner verschwand mit dem Satz: „Wir sehen uns in Ägypten“
Danny ließ sich seufzend aufs Bett fallen und starrte an die Decke. 'Noch ein Turnier? Und auch noch zu Hause...na das kann ja was werden' Nur kurze Zeit später versank sie in einem traumlosen Schlaf.
Am nächsten Morgen saß sie am Tisch und starrte die ganze Zeit auf ihr Brötchen, welches immer noch vor ihr lag. Dies blieb Yugi und seinem Opa natürlich nicht verborgen. „Was ist los Danny?“, fragte der alte Mann und sah sie besorgt an. „Hm? Oh...ähm...eigentlich nichts...“, stotterte sie und begann zu lächeln. Doch dies war nicht überzeugend genug, denn Yugis Großvater hob eine Augenbraue und meinte skeptisch: „Wirklich?“ „Ja“, gab Danielle schnell zur Antwort und sprang urplötzlich auf. „Ich hab keinen Hunger...ich gehe ein wenig in die Stadt“ und bevor auch nur noch einer der beiden etwas sagen konnte, verschwand sie zur Tür hinaus.
Ihr kam sofort ein eisiger Wind entgegen. Es war zwar schon Frühling, doch die Kälte hing noch über dem Land. Sie begann zu zittern, doch schlenderte sie trotzdem durch die Straßen Dominos. Sie wusste, dass Kari hier auch irgendwo sein musste. Die braunhaarige war nämlich schon sehr früh aufgestanden, um noch eine Runde shoppen zu gehen, bevor sie wieder nach Hause flog.
Einsam lagen die Straßen da und dem Mädchen war, als würde sie endlich mal wieder einen klaren Kopf bekommen. Doch dem war nicht so. „Verdammt“, murmelte sie leise und schoss aus Wut einen Stein vor sich her.
„Danny?“, erklang eine Stimme hinter ihr. Die schwarzhaarige drehte sich um und lächelte leicht: „Hallo Kari...“ Doch ein komischer Blick folgte von ihrer besten Freundin. Sie hatte mehrere Tüten in der Hand und legte den Kopf leicht schief. „Was ist los Danny?“ Angesprochene seufzte genervt auf: „Kennen denn alle heute nur diese eine Frage?“ Kari kicherte und meinte: „Komm schon...“ Kurzerhand erklärte Danny ihr, dass Seto Kaiba ein neues Turnier in Ägypten veranstalten wollte. Kari war zuerst erfreut, bevor sie stockte: „Aber....wenn deinem Vater oder Timmy irgendwas rausrutscht, dann bist du geliefert...du hast es ihnen doch noch nicht gesagt oder?“ Ein Kopfschütteln folgte von Danny. „Oh...eigentlich hättest du es doch schon machen können, oder?“, meinte Kari und sah Danny anklagend an. Von Danny folgte nur ein Murren. „Ich kann doch nicht....einfach so...nein....entweder sie finden es selbst heraus, oder....“ „Oder du sagst es ihnen, bevor sie es von einem anderen erfahren und dann wütend werden, ich sag nur: Denk an Yami“ „Aber du und Timmy ihr ward doch auch nicht wütend...“ „Wir sind ja auch nicht mit dir zusammen“, gab Kari zu bedenken, bevor sie weiterging. „Wir sehen uns Danny...und denk nochmal drüber nach“ Wieder einmal kam der schwarzhaarigen ein Seufzer über die Lippen.
Nach ein paar Stunden, in denen sie einfach durch die Stadt gelaufen war, kam sie wieder am Spieleladen an. In dem Moment, in dem sie das Grundstück betrat, klingelte ihr Handy. Genervt nahm sie ab und sagte: „Ja??“
„Hallo, Danielle“
„Ach Seto Kaiba, wer auch sonst“, meinte Danny und grummelte leise.
„Ich hoffe doch sehr, dass du ein paar schöne Tage hier in Domino hattest“
„Rede hier nicht um den heißen Brei herum...Was willst du?“, fauchte Danny leise.
„Nun gut“, räusperte sich Kaiba und fuhr in geschäftlichem Ton fort: „Ich möchte ein neues Turnier veranstalten...“
„Und zwar in Ägypten, ich weiß“, murrte Danny, während sie den Haustürschlüssel hervorzog.
„Woher? Ach ist ja auch egal...dein Vater meinte, dass ich deine Zustimmung brauche...“
„Ja genau“, lachte Danny hämisch und fuhr leise fort: „Und du weißt, dass ich einfach mal so 'Nein' sagen könnte“
„Ja, leider...aber wenn du zustimmst, bekommst du die erste Einladung zum Turnier“
„Ach wie nett...Aber ich hätte auch ohne deine Einladung zugestimmt und hätte einfach so teilgenommen“, meinte sie und erhielt als Antwort ein: „Ich weiß“
Seto fuhr fort: „Dann wirst du die Einladung spätestens übermorgen erhalten“
„Schön“, meinte Danny und fragte: „Joey bekommt doch auch eine Einladung oder?“
Plötzlich herrschte Stille am anderen Ende der Leitung. Danny, die im Flur stand, musste schmunzeln. „Jaaa“, kam es leise nach einer Weile und Danielle begann zu lachen. „Bis bald, Seto“ „Bis bald“
Leise stieg das Mädchen die Treppe hoch und öffnete die Tür zu ihrem Zimmer, als sie in eben diesem Yami stehen sah. Sie stand eine Weile in der Tür, ehe sie fragte: „Yami? Was machst du denn hier?“ Der Pharao drehte sich um und musterte sie besorgt. Erst nach einer Weile lächelte er sie leicht an. „Danny...ich...mache mir Sorgen“ Danny schloss kurz die Augen, bevor sie zu sprechen begann: „Yami...du brauchst dich nicht sorgen...ich bin nur mit meinen