Vergangenheit wird Gegenwart

Gedanken, bei den verschiedensten Sachen und ich muss auch noch einige Entscheidungen treffen. Eine Sache, die mich zurzeit beschäftigt, ist das neue Turnier von Seto...er will es nämlich in Ägypten abhalten“ „Ein neues Turnier?“, kam es verwundert von Yami. Danny nickte nur und setzte sich aufs Bett. Spätestens übermorgen sind alle Einladungen bei den Duellanten, die er für würdig hält“ „Na dann sind Yugi und ich ja auf alle Fälle dabei“, grinste Yami. Danny nickte nur uns meinte schließlich: „Und dank mir ist Joey auch dabei“ Yami grinste nur und verließ den Raum, nicht aber, ohne ihr vorher noch einen Kuss gegeben zu haben.
Zwei Tage später kamen auch die Briefe. Danny öffnete ihren und las sich die Einladung durch. 'Typisch Kaiba', dachte sie sich und musste leicht grinsen. Sie ging zu Yugi, der seine Einladung immer noch in der Hand hielt und entgeistert zu seinem Opa starrte, der völlig begeistert ebenfalls eine in der Hand hielt. „Er ist auch eingeladen“, murmelte der Kleine immer wieder. Sein Großvater hingegen kicherte vor sich hin und grinste wie ein Honigkuchenpferd. Danny musste lachen, als sie die beiden so sah.
Am nächsten Morgen war der Abflug. Schon auf dem Flughafen trafen sie Duellanten wie Rex Raptor und Wheevil Underwood. „Diese Vollidioten hat er auch eingeladen?“, meinte Danny spöttisch und erntete für diesen Satz einen wütenden Blick von den beiden.
Im Flugzeug saßen Yugi, sein Opa und Danny in einer Reihe. Danny saß am Fenster, dann kam Yugi und schließlich Großvater am Gang. Yami hatte mit Yugi getauscht und nach dem Start hatte sich Danny an ihn gekuschelt. 'Ich kehre wieder in das Land zurück, in dem ich einst lebte', dachte sich Yami und innerlich seufzte er auf. Wie gern wüsste er doch mehr über seine Vergangenheit.
Die Stunden vergingen relativ schnell und schon standen sie auf dem Flughafen von Kairo. „Endlich zu Hause“, murmelte Danny und streckte sich. „DANNY!“, rief jemand und schon wurde sie von einem Hund und einem Mädchen umgeworfen. Ein Junge blieb neben dem Knäul stehen und begann zu lachen. „Kari du hast sie zwei Tage nicht gesehen“, meinte der Junge. Daraufhin begann Benny leise zu bellen und sprang um Danny herum, als sie sich wieder aufsetzte. „Ist ja gut mein Großer“, lachte sie, als der mittlerweile doppelt so große Hund sie ansprang. Benny war ganz schön groß geworden. „Hallo Timmy“, grinste Danny den Jungen an und die beiden umarmten sich flüchtig. Yami beobachtete dies misstrauisch. Timmy war groß, hatte schwarze Haare und lächelte freundlich in die Runde. Seine Augen waren rehbraun und strahlten eine Ruhe aus. „Lasst uns nach Alexandria fahren...da finden auch die Duelle statt“, meinte Kari und hielt Danny plötzlich eine Einladung vor die Nase. „Ich hab auch eine bekommen“, freute sie sich. Danny begann zu grinsen: „Mal sehen, ob wir uns irgendwann mal duellieren, was?“ „Ich hoffe es doch sehr“, kam es sofort zurück.
Alle verließen das Gelände des Flughafens und stiegen in das Auto, welches schon für sie bereitstand. Und nach einer Weile standen sie vor dem 'Palast', in dem Danny wohnte. Sie ließ alles stehen und liegen und rannte stürmisch zur Haustür. Sie klingelte Sturm, bis endlich die Tür aufging. „Meine Güte, einmal klingeln hätte auch gereicht“, meinte eine Stimme, die einem großen Mann mit schwarzem Haar und blauen Augen gehörte. „Dad“, rief Danny und sprang ihn förmlich an.
Herakles begann zu lachen, als er seine Tochter in die Arme schloss. „So lange warst du doch gar nicht weg“, meinte er und grinste sie von oben herab an. „Na und“, kam es leise zurück. Dann ließ sie ihn los und drehte sich um. „Guck mal, das sind Yugi Muto“, sie grinste leicht, da es immer noch Yami war, der da stand, „und Solomon Muto“ Beim letzten Namen weiteten sich die Augen von Herakles, was Danny aber nicht wirklich mitbekam. „Dad, sie können doch bei uns bleiben, solange das Turnier stattfindet, oder?“ „Natürlich“, kam es leicht abwesend von ihrem Vater und Danny schnappte sich Yamis Hand und zog ihn ins Haus.
Yugis Opa stand noch eine Weile da und starrte den Mann vor sich an. „DU?“, knurrte Herakles leise und schloss kurz die Augen. „Ich kann auch gehen, wenn ich hier nicht erwünscht bin“, meinte Großvater leise, doch Herakles schüttelte den Kopf. „Ich freue mich eigentlich...aber dennoch...du weißt warum...“, murmelte Herakles.
Dann trat er selbst ins Haus und zeigte Herrn Muto sein Zimmer.
Yami saß bei Danny auf dem Bett und diese hatte kurzerhand beschlossen, dass Yami bei ihr im Zimmer schlafen würde. „Aber dass du dich nicht im Schlaf in Yugi zurückverwandelst“, mahnte sie ihn, als er lächelnd zugestimmt hatte. „Keine Sorge“, kam es prompt vom ehemaligem Pharao. „Gut...“, grinste sie und gähnte leicht. Yami zog sie zu sich und murmelte grinsend: „Na wer ist denn hier müde“ „Ich nicht“, lachte Danny und ließ sich aufs Bett ziehen. Nur wenige Minuten später lagen die beiden schlafend nebeneinander im Bett.