Vergangenheit wird Gegenwart
Wahrheit
's gibt nich viel zu sagen ^^°
außer: viel spaß beim lesen ;D
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Danny wachte spät in der Nacht auf und musste erst überlegen, was in den letzten Stunden passiert war. Sie begann zu grinsen, als sie Yami neben sich liegen sah. Der Mond schien hell und die Schatten zogen sich lang durch ihr Zimmer. Im Mondschein sah Yami für sie noch süßer aus. Sie lächelte leicht und stand nach einer Weile auf.
Leise ging sie den Flur entlang und bemerkte, dass im Arbeitszimmer ihres Vaters noch Licht brannte und sie hörte gedämpfte Stimmen. Sie schlich zur Tür und lauschte. Die eine Stimme war die ihres Vaters, die andere war die von Yugis Großvater.
Großvater meinte leise: „Ich danke, dir trotzdem, dass du mich aufgenommen hast“ „Ich habe das für Danny getan...sie sollte es schließlich nicht herausfinden“ „Ja“, erklang es leise und melancholisch von Großvater. Ihr Vater meinte barsch: „Wenn du glaubst, dass damit alles wieder geklärt ist, hast du dich geschnitten“ „Ich dachte mir schon, dass du mir nicht so einfach verzeihen würdest“ „Wie richtig du doch da liegst...“ „Du musst aber bedenken, dass ich nichts mit dem Verschwinden von Doreen zu tun habe“ „Doch auch du bist gegangen“, rief Herakles plötzlich.
Danny verstand nicht, worum es bei diesem Gespräch ging. 'Was soll den Herr Muto auch mit dem Verschwinden meiner Mutter zu tun haben?', fragte sie sich und trat einen Schritt näher an die Tür.
„Leider...doch was wäre gewesen, wenn ich hier geblieben wäre?“ „Du hättest Danny ein ebenso guter Großvater sein können wie du es für Yugi schon die ganze Zeit warst, Vater!“, meinte Herakles sauer.
Danny stand sa wie vom Blitz getroffen. Mit einem Schlag hatte sich alles verändert. Dieser eine Satz. Sie stand im Türrahmen, da sie die Tür leise aufgemacht hatte. Herakles wandte sich zum gehen um, als er Danny entdeckte.
„Oh nein“, flüsterte er leise und auch Großvater wandte sich der Tür zu. Wie sein Sohn entdeckte auch er das Mädchen, welches wie angewurzelt dastand und in den Raum starrte, ohne einen bestimmten Punkt zu fixieren. „Danny“, murmelte Herakles, doch in diesem Moment erwachte Danny aus ihrer Starre. Sie drehte sich um und lief aus dem Haus. Durch den Garten, vom Hof, in die Stadt hinein. Sie drehte sich nicht einmal um, lief immer stur geradeaus. Bis sie in einer Gasse ankam, die vollkommen im Dunkeln lag. „E-er ist mein Großvater“, murmelte sie leise und rutschte an der Wand herunter. Sie hielt sich den Kopf. „Yugi ist mein Cousin...das kann doch nicht...ich...verdammt!“
Yami wurde wach, weil ihm kalt wurde. Er setzte sich auf und hörte jemanden schnell über den Hof laufen. Leise rutschte er vom Bett und trat auf den Balkon, der an diesem Zimmer grenzte. Doch als sein Blick nach unten wanderte, erschrak er, denn es war Danny, die durch die Nacht lief. „Was zum Teufel macht sie denn da?“, fragte Yami leise und Yugi tauchte neben ihm auf. Der kleinere schüttelte nur den Kopf und meinte: „Lass uns ihr folgen...“ Yami stimmte dem zu und machte sich auf den Weg. Auf dem Flur traf er auf einen aufgelösten Herakles, der immer wieder den Satz: „Sie weiß es“, murmelte. Dies verwirrte ihn ein wenig, doch ließ er sich nicht davon abhalten, seiner Freundin zu folgen.
Yami verlor sie kurz aus den Augen, fand sie jedoch nach einer Weile in einer Gasse. „Danny?“, fragte er und sah sie im Mondschein auf der Erde sitzen. Er machte ein paar Schritte auf sie zu, als er keine Antwort bekam.
Danny bemerkte ihn im ersten Moment gar nicht. Sie schreckte auf, als er seine Hand auf ihre Schulter legte. „Y-yami?“, entkam es ihr leise. Angesprochener ging neben ihr in die Hocke, um ihr in die Augen sehen zu können. „Was ist los?“, fragte er besorgt, doch sie sah nur zur Seite. „N-nichts“, kam es leise zurück.
Yami grummelte leise: „Immer wenn ich dich etwas frage, hast du angeblich nichts, aber ich sehe doch, dass es dir schlecht geht“ Wütend stand er auf und schaute auf sie herab. „Yami ich....ich kann es dir nicht sagen. Ich kann es ja selbst noch nicht glauben...“ Er murrte leise und drehte sich um. „Ich bin wieder in eurem Haus, falls du mir doch noch sagen möchtest, was du hast...“ Dann verschwand er, ohne sich auch nur noch einmal umzudrehen. Traurig sah sie ihm hinterher.
Erst als schon die Sonne am Horizont erschien, stand sie auf und machte sich auf den Weg nach Hause. „Hallo Danny!“ „Hey Danny“ „Guten Morgen“, waren einige der vielen Begrüßungen, die sie nur mit einem leichten Lächeln erwiderte. Dann stand sie wieder vor ihrem Haus. 'Nein! Ich kann noch nicht...', dachte sie sich und drehte wieder um. „Boreas, komm her!“, rief sie und schon stand das schneeweiße Pferd vor ihr. Es wieherte erfreut und Danny sprang auf den Rücken des Tieres. „Hüa“, kam es von Danielle und sie jagte auf dem Pferd durch die Stadt. Immer wieder sah sie auf den verschiedensten Plätzen Duellanten, die sich auf das Turnier vorbereiteten, welches in zwei Tagen beginnen sollte. Vor einem kleinen Café ließ sie Boreas anhalten. Sie trat ein und sah sich um. „Max?“ „Hier hinten!“, winkte ein Mann hinter dem Tresen, die sich links von Eingang befand. „Was machst du denn schon hier so früh?“, fragte der Mann, der vielleicht grade mal 20 Jahre alt war. „Ach...wie immer...Probleme über Probleme und denen musste ich für einen Moment einfach mal entfliehen“, seufzte Danny und setzte sich. „Dann hab ich was, was dich aufheitern wird“, zwinkerte Max und stellte ihr einen Eisbecher hin. „Morgens? Ein Eis? Nein Danke“, lachte Danny nun wieder und fügte hinzu: „Gegen einen sehr starken Kaffee hätte ich aber nichts einzuwenden“ „Wird gemacht“, grinste er und verschwand kurz.
Yami saß auf Dannys Bett und hatte gehofft, dass sie bald wiederkommen würde. Doch dies tat sie nicht. Traurig blickte er auf den Wecker, der auf ihrem Nachttisch stand und bemerkte, dass es schon acht war. Leise stand er auf und betrat noch einmal den Balkon, von dem man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und die Wüsten hatte.
Danny trank ihren Kaffee sehr langsam, da sie eigentlich noch nicht nach Hause wollte. Nach einer Viertel Stunde ist auch die letzte Pfütze in der Tasse verschwunden und Danny stand auf. Sie zog das Geld aus der Tasche und wollte es Max gerade hinlegen, als dieser abwinkte: „Lass mal gut sein...“ „Nein Max, ich kann doch nicht einfach...“ „Wenn ich mich nicht irre, bist du immer noch unsere Königin und früher haben die Pharaonen auch alles vom Volk bekommen“ Danny murrte: „Nur dass wir hier nicht mehr im Alten Ägypten sind“ Max lachte und blieb aber trotzdem stur: „Lass stecken...und wenn es nur dieses eine Mal ist...“ „Na gut“, gab sich Danny geschlagen und verabschiedete sich von Max, welcher nun schon die Kunden bediente, die gerade ins Café gekommen waren.
Yami saß zusammen mit Yugis Großvater und Herakles am Tisch und die drei aßen Frühstück. Nach einer Weile begann Yami zu sprechen: „Was war denn vorhin mit Danny los?“ Sofort wurde es totenstill und beide starrten auf den Tisch. „S-sie hat herausgefunden...dass...“, begann Herakles, konnte den Satz aber nicht beenden. Sein Blick wanderte zu Großvater, der seinen Blick gesenkt hielt. Yami hob eine Augenbraue. War der Tisch denn wirklich interessanter? „Und WAS genau hat sie rausgefunden?“, hakte er nach. „Dass ich ihr Großvater bin“, vollendete Großvater den Satz von Herakles. Dem ehemaligen Pharao war die Ungläubigkeit ins Gesicht geschrieben. „Was? Aber...“ „Ich bin der Sohn von Solomon“, warf Herakles dazwischen und stand auf. Was keiner der beiden sehen konnte, Yugi tauchte neben Yami auf und hörte alles mit. „Ich bin Dannys Cousin?“, fragte er leise und war verwirrt. Yami wandte den Kopf zu dem kleineren, der die Welt nicht mehr zu verstehen schien.
Danny stand bereits wieder vor der Haustür und schloss diese leise auf. Sie hörte Stimmen vom Esszimmer, doch wollte sie diese ignorieren. Jedoch hörte sie, wie Yami ihren Namen erwähnte. Nur wenige Minuten später wusste auch Yami, dass sie mit Yugi verwandt war. Leise seufzte sie auf und ging ins Esszimmer, doch keiner der drei bemerkte sie.
Herakles verließ gerade das Zimmer und auch Großvater stand auf, um zu gehen. Nun war Danny wieder mit Yami allein im Raum. „Yami?“, fragte sie leise und der Angesprochene erschrak. „Danny!“, meinte er und lächelte leicht. Yugi verschwand und wollte selbst noch einmal über das Gehörte nachdenken.
Danny lächelte leicht gequält zurück und seufzte auf. „Ich hätte ja alles erwartet...aber nicht, dass Yugi dein Cousin ist...“, kam es leise von Yami und die schwarzhaarige schüttelte nur den Kopf. „Ich hatte ja auch keine Ahnung davon“ „Ich mach dir doch keine Vorwürfe“, grinste er und nahm sie in den Arm.
Danny lehnte sich gegen ihn und schloss die Augen. Eine Weile lang standen die beiden so da und hingen jeder seinen Gedanken nach. Danielle meinte leise nach ein paar Minuten: „Ich muss nachher nochmal kurz weg“ „Wohin willst du?“, fragte auch gleich der Pharao, doch sie schmunzelte nur und gab ihm zurück: „Das wirst du SEHEN...glaub mir...“ Diese Aussage verwirrte Yami ein wenig, doch sagte er nichts mehr dazu.
Später stand Danny vor einem Laden und begann zu kichern. „Ich möchte mal sehen, was Yami nachher dazu sagen wird“
Am späten Nachmittag war Danielle endlich fertig und sie betrat das Haus. „Ich bin wieder da!“, rief sie und ging ins Wohnzimmer, wo Yami seinen Stapel Duelmonsterskarten durchsah und Herakles im Sessel saß und ein Buch las. Großvater stand am Bücherregal und sah sich ein Buch nach dem