Vergangenheit wird Gegenwart

Complicated...

xD bennant nach dem Lied Complicated von Bon Jovi, ist nun auch endlich dieses Chapi da :DDDD
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Nach wenigen Minuten stand er wieder vor den beiden und hielt dem Mädchen einen Brief hin. „Ich habe dir alles in den Umschlag gemacht“ Danny nickte und begann leicht zu lächeln. „Danke“ Robert nickte ihr zu und verschwand dann wieder mit dem Satz: „Wir sehen uns“
„Was ist da drin?“, fragte Yami und musterte den Umschlag, in dem nicht viel drin zu sein schien. „Ein Rätsel...um einen Tempel zu finden“, begann Danny. Sie wollte es ihm nicht sagen, doch es war wohl an der Zeit. „Komm mit...“
Yami folgte ihr zur Sphinx. Dort setzte sie sich in den Sand und zog ein Blatt Papier aus dem Umschlag. Yami trat ein paar Schritte näher an Danielle heran und begann leise zu lesen:

„Dort, wo Ra am Abend stirbt,
sich auch sein eigener Stein verbirgt.
Ihr diesen jedoch nur seht,
wenn ihr auf der Schlange steht.
Doch lass dich nicht blenden,
den Blick musst du wenden.

Wenn Ra zum Stier gewachsen ist,
du auf dem richtigen Wege bist.
Folgt dem Licht bis zu dem Tor,
dann trete der wahre Erbe der Orion hervor.
'Nun Orion öffne diese Tür,
und das, was du suchst, das gehört dir!'“

Danny hatte den Text nur kurz überflogen und stand schnell wieder auf. „Was soll das denn heißen?“, fragte Yami und sah sie verwirrt an. „Das ist das Rätsel zum ersten Tempel der Orion...und ich muss das unbedingt lösen“, meinte Danny und pfiff. Vor ihr stand plötzlich Boreas. Das Pferd war wie aus dem Nichts aufgetaucht, sodass Yami erschrack. „Spring auf“, forderte sie ihn auf und stieg selbst auf Boreas.
Yami tat es ihr gleich und nur wenige Sekunden später jagten sie auf Boreas durch die Wüste. „Wieso musst du das Rätsel denn so unbedingt lösen?“, fragte er laut. „Das erkläre ich dir am besten, wenn....“, sie unterbrach ihren Satz und ließ Boreas anhalten. Beide stiegen ab und Danny meinte: „Verdammt ich habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll“ „Erklär mir doch einfach warum...“ „Yami ich kann dir nicht einfach irgendeinen Satz vorwerfen, den du dann nicht verstehst...um dir das zu erzählen, musst du auch noch den Rest wissen...“ „Welchen Rest?“ Sie seufzte leise: „Wer ich wirklich bin“
„Wie meinst du das? Ich weiß doch, dass du damals meine...“ „Doch nicht das...aber es hängt damit zusammen“ Neugierig sah er sie an. Er fragte sich, was sie denn meinte. „Ich hab nämlich ein kleines Geheimnis, von dem nur sehr wenige wissen und zwar bin ich...“ Diesmals wurde sie von einem Fauchen unterbrochen. Danny drehte sich um und blickte einem schwarzen Panter direkt in die Augen. „WAAAHH“, schrie sie auf und machte einen Satz zurück. Die große Katze setzte eine Pfote geschmeidig vor die andere und folgte Danny mit den Augen. Der Panter kam immer dichter und Danny seufzte leise. 'So wollte ich Yami eigentlich nicht beibringen, wer ich wirklich bin...naja man kanns nicht ändern' Dann setzte der Panter zum Sprung an und Danny schloss die Augen. „Danny, lass uns verschwinden!“, rief Yami und nahm ihre Hand. Er wollte sie wegziehen, doch er ließ sie sofort wieder los, denn er hatte einen leichten Schlag bekommen. „Was war das?“, fragte er und als er zu Danny sah, stockte er. Auf ihrer Stirn war das Horusauge zu sehen und der Himmel zog sich zu. Es begann zu blitzen, jedoch blieb der Donner aus. Danielle öffnete wieder die Augen und einer der Blitze schlug genau an der Stelle ein, wo sie stand. „Danny!“, rief Yami und zitterte.
Der Blitz verschwand und mit ihm Danny. „Nein...“, kam es entsetzt von Yami. „Das darf doch nicht wahr sein“
Erneut blitzte es auf und und er hörte ein Lachen. „Hallo Yami!“ Verwirrt schaute sich der Pharao um, konnte aber niemanden entdecken. „Ich bin hier oben“, kicherte Danny. Sofort wanderte sein Blick nach oben und er sah Orion. „Hä?“, kam es von Yami und verdutzt sah er sie an, weshalb sie anfing zu lachen. Sie schwebte vor ihm und sagte leise: „DAS bin ich wirklich...ich bin Orion...Deshalb konnte ich euch auch damals in Burger World retten. Ich wollte es dir eigentlich anders sagen, aber der Panter kam ja dazwischen...wo ist der überhaupt abgeblieben?“ Danny sah sich um und Yami starrte das Mädchen immer noch an.
„Aber...wie kann das sein...?“, fragte er nach einer Weile und Danny seufzte. Sie verwandelte sich wieder zurück und ging auf ihn zu. „Ich bin die Wiedergeburt eines Gottes...ich kann mich verwandeln und habe insgesamt neun Kas zur Verfügung, die mir helfen...Boreas ist auch eines. Insgesamt wurde ich schon vier Mal auf die Erde wiedergeboren, dies ist nun mein fünftes Leben auf der Erde“ Sie hatte es auf den Punkt gebracht, denn sie wollte es schnell hinter sich bringen. „Deshalb willst du auch das Rätsel lösen, hab ich Recht?“, fragte Yami und setzte sich in den Sand. „Richtig...dort liegt nämlich der Stein der Orion und ich brauche diesen...außerdem muss ich ihn bekommen, bevor sie ihn findet...“ „Wer ist denn 'Sie'?“, fragte er und sah auf. „Das erkläre ich dir ein anderes mal...jetzt müssen wir weiter“, meinte sie und schnappte sich seine Hand. Sie zog ihn auf die Beine und schob ihn zum Pferd.
Sie stieg auf und zog ihn mit auf Boreas. Dann stieß sie die Hacken in die Seiten des Tieres und Boreas stieg. Dann galoppierte die Stute los, immer der Sonne entgegen. Danny ging im Kopf noch einmal die Zeilen des Rätsels durch. 'Dort wo Ra am Abend stirbt...Na klar...!' Sie zog an den Zügeln und Boreas hielt an. „Wir müssen zum Hafen“, rief Danny und Yami verstand nun gar nichts mehr. „Was soll das denn schon wieder?“, fragte er, als sie in genau die entgegengesetzte Richtung ritten. „Ich habe das Rätsel schon so gut wie gelöst“, murmelte sie leise und ließ Boreas noch schneller laufen. Doch war ihr das zu langsam. „Boreas! Los!“, rief sie und das Pferd drehte leicht den Kopf in ihre Richtung. Es sah so aus, als nicke es und plötzlich tauchten an den Seiten des Tieres zwei riesige Flügel auf, die sich mindestens drei Meter zu jeder Seite austreckten. Dann stieß sich das Tier vom Boden ab und schwebte elegant in der Luft. Yami glaubte, er würde jeden Moment herunterfallen, doch saß er sicher auf dem Tier. „Du weißt wohin“, flüsterte Danny dem Pferd ins Ohr und dieses wieherte auf. Nach wenigen Minuten kamen sie wieder in Alexandria an. Schnell sprang das Mädchen von Boreas, als sie am Hafen gelandet waren. Sie lief an den Schiffen vorbei, auf der Suche nach einem ganz bestimmten.
Yami der ihr gefolgt war, fragte leise: „Und...was genau suchst du jetzt?“ „Ich suche Jack“, gab sie ihm knapp zur Antwort. „Und wer ist dieser...Jack?“ „Er ist ein alter Freund meines Vaters...früher hat er mir das Segeln beigebracht, doch nachdem ich sein Schiff irgendwie versenkt habe, hat er es gelassen“ Yami musste leicht lachen, als er das hörte und fing sich nur einen bösen Blick von Danielle ein. „Hör auf!“, murrte sie und tat so, als sei sie beleidigt. „Hey“, murmelte Yami, „so war das doch nicht gemeint“ „Hatte ich auch nicht gedacht“, grinste sie ihn fies an und lief wieder los. „Hey! Warte!“, rief er ihr hinterher und folgte ihr wieder einmal. Am Ende der Reihe blieb sie stehen und winkte jemandem zu. Yamis Blick richtete sich auf das Wasser und entdeckte ein riesiges Schiff. Ihm klappte der Mund auf, als er die winzigen Gestalten darauf sah. „Wie zum Teufel kann ein so riesiges Schiff auf unserem Nil fahren?“ „Mit ein bisschen Magie geht doch alles“, zwinkerte sie ihm zu. Vom Schiff aus erhielt sie ebenfalls ein Winken als Antwort. „Hoffen wir, dass er uns ein Schiff leiht“, seufzte sie und sah zu, wie der Koloss auf sie zukam.
Nur wenig später 'steht' das Schiff an seinem Platz und schaukelte im Wasser. Kleine Wellen schlugen gegen die Mauern des Hafens und langsam kamen die Arbeiter des Schiffes an Land.
Als letztes betrat ein älterer Mann das Land und musterte Danielle ganz genau. „Mein Güte“, murmelte er, „Wie lange ist das her?“ Danielle grinste zurück und meinte leise: „Das letzte mal haben wir uns gesehen, als du mich hochkant von deinem Schiff geworfen hast, mit der Aussage, ich solle mich nie wieder blicken lassen -das war der Tag, an dem du dein geliebtes Schiffchen verloren hast“ Man hörte ihn nur noch grummelnd sagen: „Stimmt ja...“ Yami begann wieder leise zu lachen, doch Danny überging dies. „Also“, meinte Jack sachlich, „warum tauchst du hier auf?“ „Nun ähm...ich bräuchte....ein Schiff“, grinste Danny und sah ihn lieb an. „Das kannst du vergessen! Dann sieht es nachher so aus wie das arme auf dem Meeresgrund...“ „Komm schon...ich bin keine 12 mehr“ „Meinst du, die vier Jahre machen einen Unterschied? Ich sage nein und dabei bleibts“ „Bitte“, sie setzte einen Hundeblick auf, dem er nicht widerstehen konnte. „Jaja...ich geb dir ein kleines“ „Juhu“, jubelte Danielle und umarmte ihn. Yami räusperte sich leise, sodass es nur Danny hören konnte.
Während Jack seinen Männern Anweisungen zurief, zeigte Yami, wie eifersüchtig er wirklich war. „Kannst du es vielleicht mal lassen, ständig andere Männer zu umarmen?“ Verdutzt sah ihn das Mädchen an: „Sag mal bist du eifersüchtig?“ „Nein bin ich nicht“, zischte er zurück. Sie schloss kurz die Augen und seufzte: „Yami, du brauchst es nicht verleumden...ich merke es doch“ Wütend sah er auf den Boden, gab ihr keine Antwort mehr. Stattdessen drehte er sich weg und verschränkte die Arme. Ein Seufzer verließ erneut ihre Lippen und sie wandte sich wieder Jack zu, welcher auf ein Schiff in der Nähe zeigte, dass sie benutzen