Vergangenheit wird Gegenwart
KIDZ
Dieses Mal ist mein Chap nach dem Song "Kidz" von Take That benannt ^.^
viel Spaß beim lesen:D
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Nachdem sie das Schiff wieder zu Jack zurückgebracht hatten, ritten sie wieder zum Haus. Dort angekommen, setzte sich Danny in einen der Sessel im Wohnzimmer und drehte den Stein nachdenklich in ihren Händen. 'Wozu ist er nur? Ich weiß nur, dass ich ihn vor ihr finden musste...doch ich weiß nicht, was er kann' Sie bemerkte nicht, wie Yami leise den Raum betrat und sie beobachtete.
Plötzlich sprang sie auf und sie rannte zur Tür, lief jedoch auf halben Weg in den ehemaligen Pharao hinein. Verwirrt saß sie auf der Erde und starrte zu ihm hoch. „Wo kommst du denn her?“, fragte sie verwundert und hob den Stein, welcher ihr aus der Hand gefallen war, wieder auf. „Ich stehe schon die ganze Zeit hier.“, grinste Yami und hielt ihr die Hand hin. „Komm...es ist schon spät“ Danielle nickte und nahm seine Hand, um sich wieder auf die Beine ziehen zu lassen.
Kaum dass sie wieder stand, wurde sie auch schon aus dem Wohnzimmer geschoben. „Hey Yami, bleib ruhig“, murmelte sie leise und schüttelte nur leicht den Kopf. „Wir müssen morgen beide im Turnier antreten...also wird jetzt geschlafen!“, meinte er und schubste sie sanft zum Bett. „Na klar...du bist doch nur aufs Kuscheln aus“, grummelte sie leise und Yami grinste. „Genau“
Doch kaum dass Yami sie ein weiteres Mal berührte, blitzte es auf und plötzlich standen vor ihr Yugi und Yami. „Was zum?“, rief das Mädchen und zeigte auf die beiden: „Wie konnte das passieren?“ Dann fiel ihr Blick auf den Stein in ihrer Hand und ihr wurde so einiges klar. 'Der Stein trennt Seelen?' Yami und Yugi staunten nicht schlecht, als sie sich beide gegenüberstanden. „Wie hast du das gemacht?“, lautete auch gleich Yamis Frage. „Ich glaube, das war mein Stein“, grinst sie und schon hatte sich für sie ein Problem gelöst -Kari konnte nun mit Yugi zusammen sein. Sofort nahm sie Yugi an der Hand und zog ihn aus dem Raum. „Ich bring dich in ein anderes Zimmer...in dem kannst du solange wohnen, bis das Turnier vorbei ist...“, meinte sie freundlich. Yugi blieb jedoch stehen und sah sie misstrauisch an: „Hast du das mit Absicht getan?“ Danny schüttelte den Kopf. „Nein...ich wusste bis eben selbst nicht, was der Stein kann...“ Yugi nickte, um ihr zu zeigen, dass er ihr glaubte.
Yami stand währenddessen auf Dannys Balkon und sah auf die Stadt hinab. Der Stein der Orion lag noch auf dem Bett, was er aber nicht wusste. 'Ich wünschte, ich wüsste ein wenig mehr über meine Vergangenheit...', dachte er sich und sah in den sternenübersääten Himmel. Doch sein Wunsch sollte erfüllt werden...
Ein Knall und Kari, die auf ihrem Bett gesessen hatte fiel in ein tiefes Loch und ebenso Yami, welcher entsetzt die Augen aufriss, als er die schwarze Tiefe unter sich erblickte. Doch auch Yugi kam in den Genuss des Fallens.
Als Danny die Tür zu ihrem Zimmer öffnete, sah sie nur noch Yami fallen und als sie selbst zu dem Loch lief, verschwand es wieder. „Was war hier los?“, fragte sie sich und wollte schon zu Kari, als eine Stimme hinter ihr ertönte: „Sie ist nicht da...auch sie ist in der Vergangenheit...ebenso wie Yugi...“ „A-aber...wie sind sie...? wer?“ „Der Pharao hat einen Wunsch in Gedanken geäußert und dieser war so stark, dass der Stein ihn kurzerhand erfüllt hat“ „WAS?“, rief Danielle und sah ungläubig zu ihrem Gegenüber: „Anubis, dass kann nicht dein Ernst sein! Aber...eigentlich müsste ich doch dann auch...“ „Nein ihr nicht...“, meinte er und warf ihr etwas zu. „Das ist eure Sanduhr...ihr müsst sie mir aber wiedergeben, sobald ihr da seid...ihr wisst ja warum“ Danielle nickte und drehte die Sanduhr um. Dann dachte sie an den Palast, das Haus, in dem sie früer gelebt hatte und den Pharao. Sofort leuchtete die kleine Sanduhr auf und als sie die Augen das nächste mal öffnete, stand sie als kleines Mädchen vor einem Haus.
Sofort tauchte Anubis neben ihr auf und sie gab ihm die Sanduhr. „Ihr werdet jetzt alles noch einmal erleben...am Ende erinnert ihr euch an alles...die anderen wissen im Moment nichts von der Zukunft oder ihrem späteren Leben“ „Also kann nur ich mich erinnern...?“ Anubis nickte und legte ihr die Hand auf die Schulter. „Auch ihr werdet, sobald ich verschwunden bin, alles aus der Zukunft vergessen....“ Das Mädchen nickte und der Totengott verschwand. Sofort vergaß sie alles.
„Kija!“,rief plötzlich eine Stimme, „Komm her!“ Das kleine achtjährige Mädchen hatte schwarzes Haar -ohne Dannys lila Strähnen- und blaue Augen.
Sie lief sofort zu ihrem Vater, der sie gerufen hatte. „Hast du dein Pferd schon versorgt?“ Kija sah auf den Boden und schüttelte den Kopf. „Nein Vater“ „Dann hast du ja noch was zu tun, bevor du essen kommst!“, meinte ihr Vater streng und wandte sich ab. Wütend sah sie ihm hinterher und trat in den Sand. „Ich hasse das“, murmelte sie und ging zum Nil, der glänzend das Sonnenlicht spiegelte. Am Ufer stand Yasmin, Kijas Pferd. Der Rappe hob den Kopf und wieherte freundlich, als Kija näher kam. Langsam streichelte das Mädchen das Pferd und es schien, als wolle das tier seine Besitzerin aufheitern, indem es sie versuchte ins Wasser zu schubsen. „YASMIN!“, rief Kija erschrocken und landete unsanft im Wasser. Das Pferd sah sich um, bevor es zu sprechen begann: „Komm schon Kija...“ Das kleine Mädchen sprang sofort auf und zischte: „Halt den Mund! Was ist, wenn das jemand hört?“ Das Tier wieherte nur noch einmal auf und senkte den Kopf.
„KIJA!“, ertönte die wütende Stimme ihres Vaters. „Verdammt was will er denn schon wieder?“, knurrte Kija und ging langsam wieder zum Haus. „Nächstes Mal beeilst du dich gefälligst!“, meinte ihre Mutter. 'Immer wieder frage ich mich, wie man so mit seinem eigenen Kind umgehen kann', sagte sie sich lautlos und setzte sich missmutig an den Tisch.
Nach dem Essen verschwand sie so schnell wie möglich wieder aus dem Haus. Sie schnappte sich Yasmin und ritt ein wenig durch Theben, immer in Richtung Palast. „Manchmal glaube ich, mich erinnern zu können, wie es darin aussieht, dabei war ich da noch nie drinnen..“, murmelte sie Yasmin zu, während sie auf den Palast sah. Das Pferd wieherte und trabte schneller auf das riesige Gebäude zu. Vor diesem blieb das Tier stehen und als Kija einen Blick auf die Tore warf, wurde sie plötzlich von einem der Wachen angesprochen: „Kann ich dir helfen? Möchtest du zum Pharao?“ Kija wusste nicht, was sie sagen sollte. Die Wachen nahmen das Schweigen als Schüchternheit und brachten das Mädchen kurzerhand vor den Thronsaal.
Dann klopften sie an und traten mit ihr ein. „Aber ich wollte doch gar nicht...“, begann sie, doch die Wachen schütteln nur den Kopf. Sofort fielen sie vor dem Pharao auf die Knie. „Mein Pharao...wir haben dieses Mädchen vor dem Palast aufgegriffen...wir denken, dass sie zu euch will, doch anscheinend ist sie zu schüchtern....“ „ICH BIN NICHT SCHÜCHTERN!“, rief Kija dazwischen und verschränkte beleidigt die Arme vor der Brust. Der Pharao sah sie ganz genau an und als sie ihm in die Augen sah, stand er auf. „Wie heißt du?“, fragte er und das Mädchen meinte leise: „Kija!“ „Das kann doch nicht sein...“, flüsterte der Pharao und kam auf sie zu. Die Wachen warfen sich komische Blicke zu, denn so ein Verhalten kannten sie nicht von Pharao Aknamkanon. Dann wandte er sich an die beiden Männer: „Ihr habt mir meine Tochter wiedergebracht...ihr werdet belohnt werden...“ Nicht nur die beiden Wachen, auch Kija fiel aus allen Wolken. „Was soll das heißen...eure Tochter?“, fragte Kija und sah den Mann vor sich verständnislos an. „Vor vier Jahren wurde meine Tochter entführt...“, fing der Pharao an, wurde aber von Kija unterbrochen: „Wer sagt dir, dass du dich nicht irrst? Ich meine, es kann doch jedes andere Mädchen aus diesem Land sein...“ Aufgebracht sah sie ihn an, sie wollte es nicht glauben, auch wenn es nur zu schön wäre. Sie hasste ihre Familie. „Derselbe Name....“, begann der Pharao aufzuzählen. „Das kann Zufall sein!“ „Wie alt bist du?“ „Ich bin acht“ „Meine Tochter müsste jetzt auch acht sein!“, meinte der Pharao und sah auf sie hinab. „I-ich kann mich dran erinnern, wie es hier im Palast aussieht“, gab Kija schließlich zu und nun schaute sie ihn an. Meerblaue Augen trafen auf lilane, fast schon amethystfarbene. „Siehst du....!“, freute sich der Pharao. Dann herrschte Stille. „Ich hasse sie“, meinte das Mädchen nach einer Weile leise, „Die beiden, die vorgaben meine Eltern zu sein.“ Aknamkanon nickte ihr leicht zu, bevor er sich zu den beiden Wachen wandte, die still am Rande gestanden hatten. „Ihr habt die Prinzessin von Ägypten wiedergrfunden...dafür stehe ich in eurer Schuld...“ Die Wachen verneigen sich vor dem Herrscher und verließen den Raum. „Sie werden beide dafür belohnt werden“, meinte der Pharao gut gelaunt und nahm seine Tochter in die Arme.
„Ich werde mich jetzt erst mal dran gewöhnen müssen“, meinte Kija nachdenklich und sah zu ihm hoch. Aknamkanon lachte leise und wurde dann wieder ernst: „Ich muss diejenigen bestrafen, die dich damals entführt haben!“ Kija nickte gleichgültig: „Von mir aus“ Der Pharao war leicht verwundert über ihre Reaktion. „Du hasst sie wirklich sehr, oder?“ Kija sah auf den Boden und meinte leise: „Ich habe immer zu spüren gekriegt, wie sehr sie mich doch gehasst haben und das hat sich in Wut verwandelt....Mittlerweile hasse ich sie genauso wie sie mich...“ Aknamkanon sah auf sie hinab und hörte die Bitterkeit in ihrer Stimme. „Ich denke, wir