Vergangenheit wird Gegenwart

„Dann würde ich sagen: Das ist mein Name“ „Dann war das kein Traum“, lächelte sie und stand auf. „Woher weißt du von....?“ „Du hast zufällig einen Wunsch geäußert, den mein Stein erfüllt hat“, kicherte sie und er schlug sich die Hand vor den Kopf. „Natürlich“, mumelte er und Danny grinste ihn an: „Na dann komm Ati“ „Hm?“, er sah auf und sein Blick war fragend. „Ati....dein neuer Spitzname...von Atemu“, kicherte sie und jetzt verstand er.
Kari rannte förmlich aus dem Zimmer und stieß mit Danny zusammen, die aus ihrem Zimmer kam. „Mensch Kari!“, rief Danny und sah auf. „Tut mir leid...aber ich lag mit Yugi in einem Bett“, rief das Mädchen schon fast panisch. „Na ist doch schön“, murrte die schwarzhaarige und stand wieder auf. „Ja...aber es kam so überraschend“, jammerte Kari und Danny seufzte. „Geh wieder zu ihm...in Sachen Liebe seid ihr immer noch so wie damals...beide schüchtern bis zum Abwinken“ Kari wurde rot und drehte sich wieder um. Dann verschwand sie Zimmer, in welchem Yugi immer noch mit tiefrotem Kopf saß.
„Meinst du, die beiden kommen noch irgendwann zusammen?“, fragte Ati leise und Danny lachte: „Sie waren auch mit in der Vergangenheit...ich denke, dass es nicht mehr lange dauern wird“ „Wissen die beiden das?“, kam es neugierig von Atemu. Danny zuckte mit den Schultern. „Kari wird meine Andeutung sicherlich verstanden haben...“, lächelte sie und er zog sie wieder ins Zimmer. „Jetzt will ich aber kuscheln“, meinte er zuckersüß und lächelte sie an. Danny verdrehte die Augen, sagte jedoch nichts mehr und tat ihn dem Gefallen.
Am nächsten Morgen standen sie etwas früher auf, was dem ehemaligen Pharao nicht gefiel. „Bitte lass mich noch schlafen“, nuschelte er ins Kissen, doch Danny meinte barsch: „Nein mein Freund...wir sind schon viel zu spät, weil hier irgendjemand den Wecker ausgemacht hat“ „Der hat aber genervt“, grummelte er entschuldigend ins Kissen. „Deshalb hättest du ihn aber nicht kaputt machen müssen“, sagte sie leicht gereizt und gab ihm einen Schubs. Er fiel aus dem Bett und schaute verpeilt über den Bettrand. „Danny“, er sah sie ganz lieb an, da sie schmollte.
„Duhu?“, er kletterte wieder aufs Bett und nahm sie in den Arm. „Bist du wieder lieb mit mir?“, fragte er und stubste sie leicht an. „Nein“, meinte sie und stand auf. „Danny!“, rief er, doch sie war schon aus dem Zimmer verschwunden.
Yugi und Kari haben den ganzen Abend über das Geschehene diskutiert und sind sich dabei immer näher gekommen. Am Ende gab es dann ein kleines Küsschen zwischen den beiden. Danny öffnete die Tür zu Karis Zimmer und ging zum Fenster, um die Vorhänge beiseite zu ziehen. „Aufstehen“, rief sie und als sie sich umdrehte, huschte ihr ein Lächeln über das Gesicht, Kari und Yugi kuschelten sich aneinander. Yugi wurde wach und nahm einen dunklen Rotton an, als er Danny sah. Diese begann zu lachen und meinte: „Du brauchst nicht rot zu werden...nicht bei mir...“ „Ich weiß...“, murmelte er leise und Danny ging wieder zur Tür. „Meine beste Freundin“, setzte er hinzu und sie blieb stehen. Dann drehte sie sich um und begann zu grinsen. Dann verließ sie den Raum wieder. Sie wollte es Yugi überlassen, Kari zu wecken.
Beim Frühstück sah Yami Danny immernoch mit diesem Ich-hab-doch-nichts-gemacht-Blick an. Doch Danny ignorierte ihn geflissen und las in der Zeitung. „Danny...“, sagte er plötzlich leise und Angesprochene ließ die Zeitung sinken. Kari und Yugi saßen händchenhaltend da und beobachteten die beiden. „Was ist?“, fragte Danny, als sei nichts gewesen. „Bist du wieder lieb mit mir? BITTE?“, das letzte Wort flehte er schon fast. „Wenn du heute nicht kuscheln willst....ja“ „Das ist fies!“, rief er und nun begann er zu schmollen. Dies konnte sich Danny nicht mit ansehen und sie legte die Zeitung beiseite. Dann stand sie auf und setzte sich auf seinen Schoß. „Du kriegst doch sowieso, was du willst“, lächelte sie und gab ihm einen Kuss. Daraufhin war Ati bester Laune.
Kari sprang plötzlich auf. „Verdammt, wir kommen zu spät!“, rief sie und deutete auf die Uhr, die an der Wand hing. Die anderen drei fielen bald von den Stühlen, als sie sahen, dass es wirklich nur noch fünf Minuten bis zum Beginn des Turniers waren. Sofort rannten sie nach draußen und Danny setzte sich ins Auto, das in der Nähe stand. „Du kannst Autofahren?“, fragte Yugi und Danny meinte beiläufig: „Ja kann ich...“ „Ist doch egal....wir müssen los!“, rief Kari und schubste die beiden Jungen zum Auto.
So standen sie auf die Minute genau in der Halle, in der die Gäste begrüßt wurden. Seto Kaiba stand auf einer Bühne und begann mit den Turnierregeln, die ähnlich der Regeln aus Battle City waren. In einer kleinen Pause ging Danny zu ihm und klärte die Tatsache, dass Yugi und Atemu nun nicht mehr in einem Körper waren. „Wunderbar“, lächelte (ja richtig gelesen ;D) Seto und fügte leiser hinzu: „Einer der Teilnehmer hat sich abgemeldet...er konnte nicht kommen...nun haben wir wieder eine gerade Zahl“ Mit einem Honigkuchenpferdgrinsen ging er davon, was ihm viele ungläubige Blicke brachte. Auch Danielle war über das Verhalten des Firmenchefs verwundert.
Kurz nachdem sie wieder bei den anderen dreien war, wurden die ersten Paare ausgelost. In den ersten vier Runden musste keiner der vier gegen einen aus ihrer kleinen Gruppe antreten. Doch in der fünften Runde waren nur noch acht Duellanten übrig. Darunter: Atemu, Yugi, Kari und Danny. Die anderen vier waren ihnen unbekannt. Und dann kam es, wie es kommen musste: Kari musste gegen Danny antreten. Beide grinsten sich an, denn Hikari wollte schon immer mal gegen ihre beste Freundin spielen. Doch am Ende trug nicht Kari den Sieg davon. Darüber war sie keineswegs traurig, denn es war nur ein knapper Sieg für Danielle gewesen.
Ati und Yugi schlugen ihre Gegner mit Leichtigkeit, was die anderen nicht verwunderte. In der nächsten Runde traten sich dann Atemu und Yugi gegenüber, während Danny gegen den ihr unbekannten Jungen antrat, der auch schnell verlor. Yugi unterlag seinem Yami, was ihn nur leicht ärgerte, da er ihn hätte schlagen können, wenn das Duell nur noch eine Runde länger gedauert hätte.
Und so traten Atemu und Danielle schon wieder einmal gegeneinander an. „Und wieder einmal stehst du mir gegenüber“ rief sie und er nickte. „Nur diesmal ist nicht Yugi bei mir...“ Danny lachte und schon wurde der erste Zug gemacht.
Und am Ende gewann Atemu. Danielle nahm ihre Karten und sah den breit grinsenden Ati an, der auf sie zukam. „Was gibt’s denn so zu grinsen?“, fragte sie leise und lehnte sich gegen die Wand. „Ach nichts“, meinte er nur und lief an ihr vorbei. „Hey!“, rief sie und versuchte ihn festzuhalten, doch er wich geschickt aus. „Bild dir gar nichts drauf ein Freundchen“, grinste Danny plötzlich, „irgendwann schlage ich dich noch“ „Das wollen wir doch mal sehen“, kicherte Atemu leise und verließ die Halle. Draußen setzte er sich in den Sand und sonnte sich.
Kari und Yugi saßen währenddessen beide bei Max im Café und teilten sich einen Eisbecher. Sie waren sofort verschwunden, nachdem Yugi verloren hatte. „Max?“, fragte Kari lieb, „Kannst du das bei Danny auf die Liste setzen?“ Max begann zu lachen und nickte. Als Max gegangen war, fragte Yugi leise: „Weiß Danny davon?“ „Nein“, gab die braunhaarige zu, „Aber ich mache das öfters und Danny hat noch nie was gesagt“ „Achso“, grinste Yugi und sah aus dem Fenster.
Danny setzte sich neben Ati in den Sand und hatte eine Gitarre in der Hand. Atemu öffnete verwundert ein Auge, als sie zu spielen und leise zu singen begann.
„Woke up in London yesterday
Found myself in the city near Piccadilly
Don't really know how I got here
I got some pictures on my phone
New names and numbers that I don't know
Address to places like Abbey Road
Day turns to night, night turns to live a we want
We're young enough to say

oh,this has gotta be a good life
This has gotta be a good life
This could really be a good life good life
I say oh got this feeling that you cant fight
Like this city is on fire tonight
This could really be a good life, good good life“ (1)

„Ich wusste gar nicht, dass du Gitarre spielst“, murmelte Ati leise, als sie fertig war. „Dann weißt du es ja jetzt“, lächelte sie und hielt ihm die Hand hin. „Kommst du mit nach Hause..? Es wird langsam dunkeln....und kalt“ „Wir können auch hier bleiben und kuscheln“, grinste Atemu und Danny seufzte: „Genau...Los steh auf!“ Atemu grummelte leicht, tat aber, was sie gesagt hatte.
Kari und Yugi saßen im Wohnzimmer und schauten mit Yugis Opa eine Dokumentation über Tiger. Kari kuschelte sich an ihren Freund und dieser lächelte leicht, als er sah, dass sie bereits eingeschlafen war.
Danny öffnete die Haustür, als sie Atemu leise fragte: „Sag mal...wann fahrt ihr denn zurück nach Japan?“ Atemu zuckte nur mit den Schultern, da er selbst gar nichts darüber wusste. „Ich denke mal in den nächsten Tagen...die Ferien sind ja für Yugi bald um...“ „Und du? Gehst du auch in die Schule?“ „Nein garantiert nicht“, kam es sofort von ihm und Danielle lachte auf. Dann wurde -auf Wunsch Yamis- gekuschelt.
Und Danielles Frage -wann sie zurückfliegen wollten- wurde gleich am nächsten Tag beantwortet. Yugi und Großvater packten schon ihre Koffer und auch Yami tat dies mit schwerem Herzen. „Ich würde am liebsten hierbleiben“, jammerte er, doch er wollte auch nicht Yugi allein lassen. „Kari und Yugi geht’s genauso wie dir und mir“, seufzte Danielle leise und Yami nickte. Dann brachte Danny sie zum Flughafen nach Kairo. Kari liefen die Tränen über die Wangen und auch Yugi musste sich zusammenreißen, dass er nicht