Vergangenheit wird Gegenwart

Tages vor dir steht und sagt, dass du....“, sie riss die Augen auf. 'Verdammt...' „Dass ich was?“, hackte er nach. „Es reicht, wenn ich es weiß“, flüsterte sie und sprang aus dem Bett. Dann verschwand sie im Bad.
Den ganzen Morgen sprach sie kein Wort und ging dem ehemaligem Herrscher so gut es ging aus dem Weg. Dies brachte Atemu jedoch nur noch mehr zum Nachdenken. „Was habt ihr denn beide?“, fragte Hikari, der das Schweigen gar nicht behagte. Ati erklärte ihr alles und auch Yugi hörte interessiert zu. Als Yami geendet hatte, schluckte Kari kaum merklich. „Kari...was meinte Danny?“, fragte Yami nach. „Ich...wenn sie es dir nicht gesagt hat, wird es seinen Grund haben...und ehrlich gesagt kann ich sie verstehen...“ „Aber“ „Kein aber...“, warf Kari dazwischen. „Ich sage dir nur einen Satz: Die Beziehung zwischen mir und Yugi hat eine Zukunft... eure vielleicht nicht“ „Wieso vielleicht?“, kam es leise von Yugi. Kari seufzte: „Es liegt an dir“, sie zeigte auf Yami, „und an Danny“ „Aber... ich verstehe immer noch nicht“, begann Yami, wurde jedoch abermals von Hikari unterbrochen: „Yami! Du wirst es verstehen, wenn es soweit ist...solange darfst du dir keine Sorgen machen“ „Aber“ „YAMI!“, rief Hikari nun laut. „Hör damit auf!“ „Ja“, kam es dann leise von ihm.
„Anubis!“, flüsterte das Mädchen leise. Sie stand auf einer Brücke und sah auf den Fluss hinab, der sich durch die Landschaft schlängelte. Sie war nach dem Frühstück ein wenig spazieren gegangen und ihr Unterbewusstsein hatte sie zu diesen schönen Ort geführt. „Was gibt es?“, fragte ein kleiner Schakal, der sich auf dem Geländer niederließ. „Wie lange haben wir noch?“ Die Augen des Schakals blitzten kurz auf, als sie ihre Frage stellte. „Ich dürfte es euch eigentlich NICHT verraten“, lächelte Anubis. „Ein Befehl von Osiris...“ „Aber ich bin höher gestellt als er“, grinste Danielle fies. „Nun...er muss es ja nicht wissen“, lächelte er weiterhin und meinte dann leise: „Zwei Wochen“ „WAS? So wenig?“, ein trauriger Ausdruck schlich sich auf ihr Gesicht und sie musste mit den Tränen kämpfen. „Bleibt solange bei ihm...“, murmelte der Schakal und sprang leichtfüßig von dem Geländer. Sie lachte bitter auf: „Ich fliege morgen ab“ Anubis' Augen weiteten sich. „Stimmt“ „Würde es dir etwas ausmachen...wenn du ein wenig unaufällig über ihn wachen würdest, solange ich wieder in Ägypten bin?“, flüsterte sie leise und Anubis blieb stehen, da er schon losgelaufen war. „Natürlich nicht...ich werde auf den Pharao aufpassen“, mit diesen Worten lief er los. „Aber bitte benimm dich...“, rief sie ihm hinterher, da er schon fast in Richtung Innenstadt verschwunden war. „Du kennst mich doch!“, rief er, bevor er verschwand. „Na deshalb ja“, lächelte sie leicht.
Als sie am Abend wieder in das Haus trat, herrschte eine ruhige Stimmung. „Danny?“, rief Kari durchs Haus. „Ja?“, bekam die braunhaarige als Antwort. „Kannst du mir erklären, warum ein Schakal zusammen mit Yami auf deinem Bett liegt?“ Danny begann leise zu fluchen. Dann trat sie in das Zimmer und sah Anubis, der sich von Yami streicheln ließ. „Hab ich dir nicht gesagt, wenn ich weg bin? Und unauffällig?“ Yami sah sie fragend an, doch Danny überging ihn. Der Schakal gab jedoch keinen Muks von sich. Danny schüttelte nur den Kopf und ging wieder hinaus. „Freundchen...wir sprechen uns noch...und danach kannst du dir dein Totengericht abschminken“ Sofort spitzte der Schakal die Ohren und sprang von Yamis Schoß. Er lief zu Danielle und stubste sie leicht an. Sie hockte sich zu ihm und er flüsterte leise: „Ich soll doch über ihn wachen...“ „Wenn ich weg bin...und ich bin noch hier!“, zischte sie zurück. „Ach komm schon“, jaulte er leise und ließ die Ohren hängen. „Jaja...dann bleib halt hier“, murrte sie, da sie einen traurigen Anubis einfach nicht ertragen konnte. Daraufhin lief Anubis fröhlich durch das Haus und rannte beinahe Großvater um, der dem Schakal ungläubig hinterherstarrte.
Danny schüttelte nur den Kopf. Yami hingegen fand es ein wenig komisch, doch nahm er sich Hikaris Worte zu Herzen. 'Ich werde sicherlich noch den Grund für das Auftauchen des Tieres erfahren', dachte er sich und lächelte Danny entgegen, die erleichtert zurücklächelte.
Als Danny sich am Abend an ihren Atemu kuschelte, sprang plötzlich Anubis auf das Bett und drängelte sich zwischen die beiden. „ANUBIS!“, rief Danielle wütend und setzte sich auf, damit sie den Schakal packen und aus dem Bett werfen konnte. Yami sah nur verwirrt drein: „DER Anubis?“ „Hm?“ „Du hast ihn Anubis genant!“ „Ähm...“, sie schluckte leicht: „Ja..DER Anubis“