Vergangenheit wird Gegenwart

Illuminadet

Das letzte *snif*
Musik beim schreiben: Album Happiness von Hurts und Große Freiheit von Unheilig xD
jetzt will ich nicht weiterquatschen xD
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Jeder einzelne Gedanke galt der Lösung dieses Problems. Doch dann kam ihr eine Idee. Sofort rief sie Boreas, weshalb Stanley auflachte. „Meinst du ein Pferd wird dir helfen?“ „Ja“, gab sie kühl zurück und ging in die Hocke. „Passt auf“, spottete sie, „ich habe das Gefühl, dass ein kleiner Sandsturm aufkommt!“ Dabei hob sie die Arme und der ganze Sand um sie wirbelte in die Luft. Die Männer begannen zu husten und Danny sprang in der Zeit auf Boreas und jagte davon.
„Geschafft“, rief sie und Boreas wieherte. Danny trieb das Tier immer schneller voran, sie musste ihren Onkel aufhalten, egal was sich ihr in den Weg stellen würde.
Anubis spitzte die Ohren. Hatte er gerade einen Hilferuf von Danny gehört? Kurz schüttelte er den Kopf, bis plötzlich Horus rief: „Anubis! Du musst schnell zu Orion! Sie ist in Gefahr“ Anubis jagte sofort durch die Wüste. Doch als er an dem Haus ankam, konnte er niemanden entdecken. Als er um das Gebäude lief, bemerkte er das zerbrochene Glas des Fensters. „Was ist hier nur passiert?“, lautete seine Frage. Ein leichter Wind kam auf und ließ den Mann mit den schwarzen Haaren erschaudern. Seine schwarzen Augen wanderten Stück für Stück durch den Garten, als hoffte er dort eine Antwort für das Verschwinden Dannys zu finden. Doch er sah nichts außer die Schwärze der Nacht. Leise seufzte der Totengott, bevor er wieder die Gestalt eines Schakals annahm und erneut durch die Straßen Alexandrias lief. 'Hier irgendwo muss sie doch sein', dachte er sich. Dann vernahm er ein Krachen und sofort wusste er, woher dieses kam. Die ganze Erde bebte und Anubis blieb stocksteif stehen. 'NEIN!', schallte es durch seinen Kopf.
Danny jagte auf ihrem Schimmel durch die Wüste, immer weiter und immer näher kam sie dem Palast ihres Onkels. Doch ein merkwürdiges Knacken in ihrer Nähe ließ sie anhalten. „Was war das?“, fragte sie und Boreas schüttelte den Kopf. „Hier gibt es doch nichts, außer den Turm der .... NEIN!“, rief Danny, als sie sich umdrehte. Sie stieg vopm Pferd und sah auf den Turm, der binnen weniger Sekunden in fünf Einzelteile zerbrach, von denen vier krachend auf dem Boden landeten. Das fünfte Teil war das Fundament. Danny ging in die Knie. Ein Schmerz durchzuckte sie wie ein Blitz.
Mehrere Kilometer entfernt saßen Kari, Yugi und Yami an einem Tisch und unterhielten sich über Gott und die Welt, als ein starkes Erdbeben das Haus erschütterte. In der Ferne krachte es laut. Sofort sah Kari aus dem Fenster und entdeckte eine Staubwolke am Horizont. „Nein“, flüsterte sie leise und Yami und Yugi kamen ans Fenster. „Was ist das?“, fragte Yugi. „Das ist...nein war...der Turm der Götter“, hauchte Kari und lief nach draußen. Yami und Yugi sahen sich verwirrt an, sagten aber nichts. Kari stand neben einem Rappen und sprang in genau diesem Moment auf das Pferd. „Los schnappt euch die beiden von der Weide...schnell, Danny ist in Gefahr!“ Die beiden Jungen taten wie geheißen und jagten nur wenig später neben Kari her. 'Danny...', dachte Kari und trieb ihr Pferd weiter an.
Anubis jagte durch die Wüste, immer der riesigen Staubwolke entgegen. 'Das darf nicht wahr sein...der Turm...er war dazu da, dass Orion ihre Kas rufen kann....doch nun ist sie noch schwächer als vorher...wenn ich doch nur den Standort des zweiten Oriontempels wüsste', dachte er verbittert. 'Das schlimme ist, dass niemand weiß, wie man den Turm wieder zusammensetzen kann...verdammt...so ist es doch ein einfaches Zork erneut zu rufen'
Der Totengott sah zur Seite und entdeckte Kari, Yugi und Yami. „Hikari“, jaulte er auf und Angesprochene drehte sich sofort zu ihm: „Anubis! Wir müssen ihr helfen!“ Der Schakal nickte und lief noch schneller.
Erst als die vier ankamen, sahen sie das wahre Ausmaß der Verwüstung und ihre Folgen. Danny saß auf der Erde und hielt gerade noch so die Augen offen, während der Turm fast in Schutt und Asche lag. „Ich wusste, dass es ihr nicht wehtut, wenn ihre Kas verletzt werden, aber sowas“, murmelte Yami und Anubis flüsterte zurück: „Wenn der Turm der Götter zerstört wird, werden auch ihre Kas zerstört und das sind dann Schmerzen...“ Yami nickte nur zum Zeichen, dass er verstanden hatte. „Aber was können wir tun?“, fragte Yugi. „Geht!“, hauchte Danny, die wieder auf den Beinen stand. „Nein!“, entkam es den vieren gleichzeitig. „Ich weiß, wie man den Turm wiederherstellen kann, doch...Kari muss mir helfen“ „Woher weißt du das?“, fragte Anubis argwöhnisch. „Es ist eine simple Lösung, die sogar auf einer Stele stand. Ich brauche nur meine Sanduhr und jemanden, der mir hilft, die Wachen abzulenken...mehr nicht!“ Kari nickte sofort, dann wandte sich Danny zu den anderen Dreien um: „Anubis ich möchte, dass du....“, jedoch wurde sie von einem erneuten Krachen unterbrochen. Als sich die fünf umdrehten, schauten sie Zork ins Gesicht, der urplötzlich hinter dem Palast aufgetaucht war. „Schnell weg“, rief Anubis, als Zork die ersten Angriffe startete. Danny schnappte sich Anubis und Yami, während Kari Yugi an der Hand nahm und ihn hinter sich herzog. Die Pferde folgten ihnen so. Die kleine Gruppe lief immer weiter auf den Turm zu.
„Also, was ist der Plan?“, fragte Anubis. „Um den Turm herum, jeweils in jeder Himmelsrichtung, steht ein Tempel. Also vier Stück. Jeder davon enthält eine Tafel...sobald der Turm bricht, zerbrechen auch die Tafeln...mithilfe der Sanduhr kann ich sie in den Urzustand zurückversetzen und der Turm setzt sich wieder zusammen...“ Anubis nickte und sah zu Yami und Yugi. „Ihr beide bleibt hier, Kari ich und Danny werden den Turm zusammensetzen...sobald er wieder im Ganzen steht, geht ihr hinein...der Turm ist der einzige Ort, an dem man vor Zork sicher ist...“ Die beiden nickten nur widerwillig. „Aber was ist, wenn er den Turm wieder zerstört?“, fragte Kari. „Das werde ich verhindern...diese Stele in seinem Palast...sie muss zerstört werden“, meinte Anubis und die beiden Mädchen nickten. „Sei aber vorsichtig“, flüsterte Danny dem Gott zu, der nur nickte. „Meine Königin, ich werde auf mich acht geben“, dann jagte der Schakal davon.
Dann schnappte sich Danny Hikaris Hand und lief nach Norden. Nicht weit entfernt vom Turm stand der erste Tempel. Doch vor dem Tempel standen mehrere Wachen. „Kari...ruf eines deiner Kas!“, zischte Danny und die angesprochene nickte. Nur wenig später tauchte ein Fuchs hinter dem Mädchen auf. „Los!“, murmelte das Mädchen und sofort verschwand der Fuchs. Ehe die Wachen wussten, wie ihnen geschieht, waren sie schon von dem Tier niedergeschlagen worden.
Anubis lief leise den Gang entlang und versuchte die Stele zu finden. 'Wo ist sie nur', fragte er sich immer wieder, bis er schließlich in einen Raum trat, der in dunkles Licht getaucht war. „Da ist sie“, freute er sich, doch sofort kamen mehrere Schlangen auf ihn zu. 'Wie gut, dass Danny nicht hier ist', lächelte der Totengott in Gedanken, da er um ihre Angst vor Schlangen wusste.
Die beiden Mädchen rannten in den Tempel und sofort kam die zerbrochene Platte zum Vorschein. „Na toll und nun?“, fragte Hikari, doch Danny nahm die Sanduhr und drehte sie um. Dann warf sie sie gegen die Tafel, die zu glühen begann. „Versetze die Tafel in den Urzustand“, rief Danny und das Glühen verschwand. Nun war die Platte wieder ein Ganzes und es krachte draußen erneut.
Yami und Yugi gingen hastig ein paar Schritte zurück und sahen ehrfürchtig auf das riesige Teil des Turmes, dass sich von selbst wieder auf den Platz schob. „Wow“, entfloh es den beiden, bevor sie wieder hinter dem Turm Schutz suchten.
Dasselbe machten die beiden Mädchen auch in den drei weiteren Tempeln. Sofort erlangte Danny wieder ihre ursprüngliche Stärke zurück. „Komm“, rief sie und neben ihr tauchte eine Sphinx auf. Kari und Danny stiegen auf diese und das Fabelwesen jagte in Richtung Zork.
Anubis zerstörte die Stele und kurz glühte der Turm auf. 'Geschafft', lächelte er und jagte davon in Richtung Zork. Dabei kam er an einem weiteren Tempel vorbei, den er noch nie gesehen hatte. 'Das ist doch...Ich muss zu Danny', und sofort verschwand er in Richtung Danielle.
Danny und Kari überlegten sich gerade, wie man nun am besten vorgehen könnte, um Zork zu besiegen, als Anubis angeschossen kam. „Danny! Ich habe ihn gefunden!“, keuchte er. „Wen?“, entkam es beiden Mädchen verwirrt. „Na den Tempel der Orion...den zweiten“ Sofort leuchteten die Augen des Mädchens auf. „Wo?“, fragte sie und Anubis lief voraus. „Folgt mir“
Yami und Yugi sahen zu, wie Zork einen Angriff auf den Turm startete, doch dieser prallte einfach wieder zurück. „Wow“, murmelten beide erneut.
Nur wenig später ließ Danny ihre Sphinx verschwinden, als sie vor dem Tempel standen. „Endlich“, lächelte das Mädchen. Dann stieß sie das Tor auf und Kari, sie und Anubis traten ein. „Wow“, flüsterte Kari, als sie die riesige Halle sah. „Aber was nun?“ Danny antwortete ihr nicht, sondern las die Inschrift an der Wand. „Na wunderbar“ „Was ist?“, fragte Anubis. „Eun Rätsel...hört zu:

Tu zuerst das, was schon immer wichtig war,
verneige dich vor den Göttern, besonders vor Ra.“

Danny ging weiter durch die Halle, bis sie vor ein paar dunkleren Flecken auf dem Boden stehen blieb. Dann ging sie in die Knie, genau auf einem der Flecken. „Was zum?“, begann Kari und schrie kurz auf, als Pfeile genau über Danny hinwegschossen. „Kommt!“, flüsterte