OP-OC-Kalendertürchen 05

Weihnachten mit deutscher Tradition

Weihnachten mit deutscher Tradition

Tag: 05
OC: Kathi
Geschichte: Völlig anders, http://www.animemanga.de/fanfics/index.php?action=showfanfic&id=39793
Story: spielt nicht in der Story, spielt aber wenn sie etwa 17 ¾ ist, bedeutet nen viertel bis halbes Jahr vor Luffy Aufbruch (Geburtstag), ist nun gebetat

Es war ein ruhiger Tag auf der Red. Das Schiff wurde von den Wellen geschaukelt und Kathi lag ruhig in ihrer Hängematte. Es war Nikolaus, natürlich nur ein Begriff für sie. Sie drehte sich in der Hängematte rum. Sie hatte zu nichts im Moment Lust, wie jedes Jahr zu Weihnachten. Weihnachten machte sie immer meteraphorisch und sie musste immer an die alte Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden denken. Hier wurde zwar auch Weihnachten gefeiert, obwohl feiern war ein falscher Ausdruck, man kannte es, man feierte es auch irgendwo aber nicht auf nem Piratenschiff, es hatte nicht die Bedeutung wie bei ihr.
„Kathi, komm es gibt Mittag.“ „Kein Hunger.“

Shanks dachte über Kathi nach, sie benahm zu irgendeinem Grund, zu dieser Jahreszeit immer so deprimiert. Dieses Jahr war es besonders schlimm, letztes Jahr war es nicht so schlimm gewesen und die zwei Jahre davor war sie noch Kabinenmädchen gewesen.
„Wir müssen was dran ändern. Ich meine, wir können doch nicht zulassen das sie jedes Jahr so deprimiert ist.“

Sie ankerten an einer Insel, einer schönen Herbstinsel. Es war ein schönes Wetter, schöner Herbst, aber es deprimierte Kathi nur noch mehr. Zwar hatte sie in dem letzten Winter in Deutschland den Schnee wie die Pest gehasst, das lag aber einfach daran, dass sie mit dem Fahrrad zur Schule fahren musste. Sie hatte immer gesagt, ein kalter Winter, aber bitte, bitte ohne Schnee. Inzwischen wünschte sie sich sogar den Schnee jetzt zurück. Das sie Ace auf einer Winterinsel kennen gelernt hatte, hatte ihre Meinung von Schnee natürlich auch sehr verbessert. Und da war sie wieder bei Ace und den Wunsch ihn mal ihrer Familie vorzustellen. Und sie wurde noch was deprimierter.
Inzwischen war es der 17. und sie hatte noch gar keine Plätzchen gebacken oder Lebkuchen gegessen.
Kathi hörte ein Knarren. Mal sehen wer das war.
WAS?
„Ich hab gehört, dass du ziemlich deprimiert bist. Stimmt das?“
Sie konnte Ace Grinsen schon heraushören, als er die Arme um sie schloss.
Kathi freute sich unheimlich, trotzdem dachte sie wieder an Weihnachten, man war das bescheuert.

Ace merkte, das sie nicht so reagierte wie es eigentlich sein sollte. „Was ist?“ „Hast du Lust spazieren zu gehn?“

„Also deshalb bist du so deprimiert? Weihnachten bedeutet etwas ganz anderes für dich als für uns.“ „Ja, bei uns ist das ein Familienfest. Man verbringt es mit der Familie und den Leuten die man liebt. Vorher stimmt man sich mit seinen Freunden darauf ein. Man backt Plätzchen und bummelt überm Weihnachtsmarkt, besorgt Geschenke, ist im Stress. Aber irgendwie gehört alles dazu. Versteh mich nicht falsch. Die Red ist meine Heimat, die Crew meine Nakamas und du bist meine große Liebe. Aber ich erinnere mich trotzdem immer an die alte Zeit.“ „Das verstehe ich.“ Ace zog er sie noch mehr an sich.
„Was würdest du dafür geben, wenn du ein Weihnachten wieder in Deutschland verbringen könntest?“ „Extrem viel, aber nicht ohne euch.“ Ace guckte sie etwas verwirt an. „Ihr gehört doch auch dazu.“ Sie grinste ihn an und dann küssten sie sich.

„Wow.“ „Eindeutig.“ „Und hier bist du groß geworden?“
„Nicht in dieser Stadt, wir sind hier in Berlin. Aber wir befinden uns in Deutschland.“
Kathi konnte es immer noch nicht glauben. Nein konnte sie nicht. Ace hatte eine Münze gehabt, die er wie er sagt, von einer Frau hatte, die gesagt hätte damit könnt man einmal hin und zurück zwischen den Welten reisen. Und so standen nun die Rothaarcrew plus Ace vor Berlin.
„Du bist ein Genie!“ Kathi küsste noch mal Ace.
„Leute alles hört auf mein Kommando. Da keiner von euch Euros geschweige den eine Kreditkarte noch sonst etwas besitzt das hier Lebenswichtig ist, werde ich das Gold in Bargeld umtauschen lassen. Ihr bleibt hier. Ich erkläre euch dann noch einmal hinterher, was alles hier wichtig ist und das wird schon ne Weile dauern.“

„Also das ist ein Bahnhof?“ Ace war ziemlich begeistert von einfach allem. Er kannte zwar Water 7, aber das hier hatte ein ganz anderes Ausmaß. Es war alles so anders und doch ähnlich. Alle hatten hier diese Handys als Ersatz zu Teleschnecken und alle liefen hier mit solchen am Ohr rum. Es war alles ziemlich merkwürdig. Und er wurde gerade von Kathi zu so einem komischen Automaten gezerrt wo sie nur mit dem Finger drauf tippte, Geld rein steckte und sie dann Karten kriegte. „Unsere Fahrkarten.“ Sie zog ihn weiter.

Kathi grinste in Rekord, sie war so glücklich. Sie hatte der Crew und Ace so viel erklärt, das deren Köpfe geraucht haben. Sie hatten ausgemacht, dass die Crew in Berlin blieb und sie mit Ace zu ihrer Familie fuhr.
Die sollten schließlich ihren Freund kennen lernen. Es waren schließlich nur noch 5 Tage bis Weihnachten.

Klopf. Klopf.
Die Tür wurde aufgemacht.
„Mama.“ Kathi lief in die Arme ihrer vollkommen überrumpelten Mutter.
„Kathi?“ „Ja.“ Sie wurde jetzt extrem fest gedrückt und sie hörte wie ihre Mutter schluchzte und weinte.
„Kommt alle her. Es ist etwas Wunderbares passiert.“

„Das gibts nicht. Das gibt es echt nicht. Verschwindest vor 3 Jahren und tauchst nun mit nem heißen Typen auf und sagst, dass du in einer anderen Welt gelandet bist. Nicht zu vergessen, dass du gefühlte 30 Kilo abgenommen hast.“ „Denkst du ich konnte es glauben, als mir jemand gesagt hat das er Europa nicht kennt, oder gar das ich ne Möglichkeit habe, hier noch einmal hinzukommen.“ „Das glaube ich dir.“ „Ich kann dir sagen Anne, ich habe in den letzten Jahren so viel erlebt, ich bin froh wenn ich ein normales Weihnachten verbringen kann.“ „Was heißt hier normal. Normal kann es mit deiner Familie sowieso nicht sein.“ „Da hat Anne recht.“ Nikki betrat gerade den Raum, mit der Einkauftasche. „Ich hoffe das reicht. Warum willst du auch so viele Plätzchen backen?“ „Weil ich es nextes Jahr nicht mehr machen kann.“ „Warum. Ich finde es total bescheuert, dass du nach Sylvester wieder gehen willst. Warum bleibst du nicht hier?“ „Tut mir unendlich Leid, aber ich kann einfach nicht. Versteht ihr, ich habe mir ein Leben dort aufgebaut, ich habe gelernt zu kämpfen, ich kann das einfach nicht aufgeben, 1. ich passe einfach nicht mehr hier hin, 2. wie soll ich es anstellen, aufs Gymnasium kann ich kaum noch gehen.“ Als Antwort erhielt sie nur ein Brummen. „Wenn ich kann, werde ich euch einfach in Zukunft öfter besuchen.“ „Und wir dich.“ Kathi hob ihre Augenbraue. „Und dann muss ich auf euch aufpassen.“ „Nein. Ace komm, wir backen jetzt.“ Kathi lächelte zufrieden. Ace verstand sich mit allen gut.
Ace kam und umarmte Kathi von hinten. „Also wir machen. Zimtsterne, Nugatkupfer und gemischtes Gebäck.“ „Jep.“ „Okay. Lasst uns anfangen.“
Es wurde gemischt, gerührt und entdeckt das Ace kein Talent zum backen hatte. Weihnachtsmusik lief im Hintergrund, besonders „In der Weihnachtsbäckerei“, was meistens lautstark mitgesungen wurde.
Es wurde, vor allem von Kathi, Teig genascht, gerollt, ausgestochen oder zu kunstvollen Wirbel verarbeitet.
Hinterher waren alle ziemlich geschafft. Aber nicht, dass das genug wäre.
„Komm schon, das kann nicht dein Ernst sein.“
„Oh doch.“ Nikki schlug ein Ei über Kathis Kopf auf. „Na warte.“ Kathi schnappte sich das Mehl und Nikki war von oben bis unten weiß. Dann begann eine heftige Backschlacht, aus einem voll irrelevanten Grund.

Es war der 24 und es wurde groß gefeiert. Man hatte Verwandte/Bekannte dazu überreden können, her zu kommen und nicht das man zu ihnen fuhr, wie geplant.
Ace lernte alle kennen und er fand heraus, dass wenn er gedacht hatte, Kathi wäre schlimm beim reden/diskutieren, dann war sie mit ihren Brüdern und Eltern noch viel schlimmer. Alle redeten furchtbar laut, alle unterbrachen sich und man musste für jedes Wort kämpfen. Wenigstens wusste er jetzt woher her sie so einige Angewohnheiten hatte.
Aber er war sehr glücklich. Kathi war furchtbar glücklich, er wurde wie ein Teil der Familie behandelt, es war einfach perfekt.
Und er lernte viel über die deutschen Traditionen und diese Welt.
Es war halb 2 und keiner hatte irgendwie vor ins bett zu gehen. Alle hatten sich soviel zu erzählen.
Kathi saß an ihm gelehnt, neben ihn.
„Piraten, also.“ „Ja zum hundertsten mal, Piraten.“
„Und du bist dir wirklich…“ „Ja sehr sicher. Es sind meine Nakamas, denn kann ich vertrauen. Wirklich. Macht euch keine Sorge um mich. Ich kann ziemlich gut auf mich aufpassen.“
Er lachte neben ihr, ja das konnte sie wirklich.

„Also wo fahren wir jetzt hin?“ „Zu Yui, nach Berlin. Dort feiern wir Silvester mit der Crew und ihr. Ich hab alles mit ihr abgesprochen. Sie hat die eigentliche Party.“ Kathi saß mit Ace, Nikki und Anne im Zug und hoffte auf klares Wetter für morgen Abend, Sylvester.
„Die werden so was von Yuis Alkoholvorrat leer saufen.“ , meinte Kathi nun. „Ich bezweifle das Yui, das stören wird. Besonders da sie dich wieder sieht.“ „Mmm.“

„Ist Neujahr nicht erst in 20 Tage?“ „Nicht bei uns. Bei uns wird es immer am 31 Dezember gefeiert. Benannt nach dem Papst Sylvester, der entweder an dem Tag gestorben oder geboren wurde.“
„Gestorben, und das 335 nach Christus amtierte von 314 bis zu seinem Tod 335 als Bischof von Rom (Papst).
Sylvester folgte am 31. Januar 314 Miltiades als Papst nach. Sein Name wurde 813 in den Kirchenkalender aufgenommen. Nach ihm wurde der später heilig gesprochene Marcus Papst.” Yui stellte sich mit ihrem iPhone neben Kathi.
„Gott segne Wikipedia.“ „Und