Das Ende meiner Ewigkeit
Die Antwort...
So ihr lieben Leserlein, nach 1000 Jahren hab ichs mal wieder geschafft :D Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen...KOMMIS, KOMMIS, KOMMIS ;)
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Seufzend lief Suki den Weg zurück zu ihrem Zelt, zum Glück war Kakashi nicht bei ihr, der hätte ihr grade noch gefehlt. Es wurde Abend, die Luft war warm und der Himmel klar. Ein zartrosa Schleier überzog ihn wie Zuckerwatte. Kaum vorstellbar, dass ein Krieg bevorstand, aber wie sah es bei Krieg schon anders aus? Außer die unzähligen Toten, die tausenden wehklagenden Rufe. So viele Seelen. Auch Sukis Seele wandelte schon lange auf dieser Welt, unzählige Male war sie schon wiedergeboren worden, konnte sich aber an keines ihrer vorherigen Leben erinnern, ihr einziger Anhaltspunkt war Hiruku die stehts in jedem Leben eine treue Begleiterin darstellte. Natürlich hatte Suki es am Anfang selbst nicht geglaubt, wie verrückt klingt es denn schließlich wenn man praktisch als Göttin verehrt wird. Aber sie hatte selbst Bildnisse von sich und Hiruku im Amaterasu Tempel gesehen und die sahen ihr zum verwechseln ähnlich. Der Amaterasu Tempel, sie erinnerte sich nur noch verschwommen an ihn, viele Jahre war es her seit sie von dort weggegangen war. Er war lange ihre Heimat gewesen nachdem sie aus Danzos Fängen entflohen war. Hiruku hatte sie dort hin gebracht, es war ein riesiger Tempel, schon am Eingang wurde man von zwei riesigen Wolfsstatuen empfangen, hinter den Mauern befand sich so etwas wie ein riesiger Park mit tausenden von Pflanzen und hunderten von Bächen, Seen und Wasserfällen. Freundlich hatte man sie dort empfangen und als man erfuhr wer sie war hatte man sie alles über ihre Vergangenheit und ihre Aufgabe gelehrt. Man brachte ihr bei mit den Techniken der Amaterasu, ihrer angeblichen Mutter umzugehen. Schön wäre es gewesen wenn sie tatsächlich ihre Mutter wäre, nicht dieses Monster, dieses…. die ihr so einen schrecklichen Vater zumutete
„Hey, du bist doch Suki. Richtig?“, sagte ein blonder Junge der genau vor ihr stand. Wie war sein Name noch gleich, genau Naruto. „Ja die bin ich und du bist Naruto Uzumaki, oder?“, sie war bemüht freundlich zu klingen. „Genau der“, er grinste. Vielleicht ergab sich ja jetzt die Gelegenheit sich mit ihm zu unterhalten. „Gehts dir wieder besser?“, Suki sah ihn fragend an.
„Na du bist doch vorhin umgekippt“, entgegnete er ihrem Blick. Daran hatte sie schon gar nicht mehr gedacht. „Ja, danke“, sie lächelte freundlich. „Ehm“, stammelte er und senkte den Kopf etwas „Ja?“ „Also du bist eine Uchiha“, er sah sie an „Ja, das bin ich“ „Dann hat Itachi dich verschont?“ „Nein er wusste nicht wo ich bin“ Naruto sah das Mädchen neugierig an.
Sie wusste er war jetzt neugierig geworden, aber sie kannte ihn ja nicht und sie hatte auch noch nie jemandem ihre Geschichte erzählt, andererseits sie wollte ja auch ihn einige Sachen fragen und darauf Antworten bekommen. Sie überlegte einige Sekunden, dann lief sie los, schon fast an ihm vorbei sagte sie „Komm wir gehen ein Stück zusammen“ Zuerst schien der Junge etwas irritiert, folgte aber schließlich. „Hmmm wo fang ich an?“ „Mit was?“, wollte er wissen „Na du willst doch wissen warum Itachi mich nicht finden konnte“, sie lächelte ihn an
„Dein Blick hat mehr als Tausend Worte gesagt“. Naruto senkte wieder den Kopf „Hey, das ist kein Problem, wenn du mir danach auch ein paar Fragen beantwortest“. Er schien zu überlegen, aber dann sollte doch seine Neugierde gesiegt haben, er nickte „Klar alles was du wissen willst“. Sie liefen auf dem kargen Sandboden der nach der Zerstörung Konohas durch Pain das Land bedeckte. Sie wusste nicht wie sie anfangen sollte und wie viel sie ihm erzählen konnte, aber er machte einen vertrauenswürdigen Eindruck. Komisch sie hatte von Anfang an so ein Gefühl gehabt ihm vertrauen zu können, er war irgendwie merkwürdig. Sie begann „Als ich ein Kind war wollte mich meine Mutter nicht und jeder hat mich verspottet wegen meiner Fähigkeiten, andere fürchteten mich außer Sasuke, er war da anders. Das hat meine Mutter aber nicht davon abgebracht sich von den anderen Clanmitgliedern davon zu überreden lassen mich fort zu bringen“, sie stockte kurz. „Kann ich was fragen?“, wollte der Blonde wissen, Suki nickte „Was waren es denn für Fähigkeiten?“ Die Frage war berechtigt, aber würde sie ihn damit genauso erschrecken wie die anderen? Sie holte tief Luft und ein Gefühl der Entspannung breitet sich in ihr aus, sie entschied sich ihm ein bisschen was anzuvertrauen „Nun ja, wie du schon gesehen hast machen mir Angriffe eher weniger aus“ „Eher weniger?“, platzte es aus Naruto „Du hast ein Kunai in deine Hand gestochen und danach…“, er stockte. Ohne den Blick vom Boden zu wenden sprach Suki weiter „Ja genau. Dann gibt es da noch ein Paar andere Dinge, ich kann mich zum Beispiel frei durch Raum und Zeit bewegen“, das sollte fürs Erste genügen. „Wow“, kam es staunend von Naruto „Echt jetzt? das ist ja total cool, du bist praktisch eine Super Kunoichi“, man konnte ihm die Bewunderung deutlich hören. Suki war irritiert, sie hatte noch nie jemanden getroffen der das „cool“ fand. „Hey alles in Ordnung?“, kam es von seiner Seite „Was? ja. Du findest das echt toll?“, sie stolperte leicht über einen Stein, Naruto hielt ihren Arm „Na klar, du bist ja unbesiegbar“ „So ein quatsch“, sie errötete leicht, so viele Komplimente auf einmal waren ihr nicht so geheuer. „Gut, dann kannst du jetzt mich was fragen“, Narutos Grinsen ging in der beginnenden Dämmerung ein wenig unter, obwohl seine blonden Haare einen leuchtenden Kontrast zum Abendhimmel bildeten. Suki überlegte sich ihre Frage gut, überhaupt was wollte sie genau wissen? Wieso er Sasuke einfach so gegenüber getreten war oder doch besser warum er Sasuke so vertraute? Es entstand eine Pause in der weder sie noch er ein Wort verloren, das letzte idyllische Zwitschern der Vögel war das Einzige, was die Stille verdrängte. Sie ließ sich ihre Fragen lange durch den Kopf gehen, sie wollte die Richtige mit bedacht wählen und wer weiß ob sie eine Antwort darauf bekommen würde. Nach einigen Metern und etlichen Schritten später sagte sie plötzlich „Wieso vertraust du ihm so sehr?“, sie betete die Richtige frage gestellt zu haben. Ihr Begleiter schenkte ihr einen fragenden Blick „Wem? wem vertraue ich so sehr?“ „Na Sasuke“, ihre Stimme wurde leiser. Ein Lächeln stahl sich auf Narutos Gesicht, eine unerwartet Geste die sie nicht deuten konnte. „Ich wusste, dass du das fragen würdest“, er wandte den Kopf zu ihr, jetzt verstand Suki gar nichts mehr. „Woher…“ „Woher ich das weiß? Du hast ihn den ganzen Kampf mit Danzo über beobachtet und auch als ich aufgetaucht bin bist du nicht gewichen“ Woher konnte er das wissen? Es war unmöglich sie zusehen. Erneut lächelte er „Ich habe dein Chakra gespürt und das schon von weitem, es ist…außergewöhnlich“ „Aber das hat doch überhaupt nichts mit der Frage zu tun?“ „Das stimmt, aber du bist wegen ihm hier richtig?“, sie nickte „Ich wette du bist nicht ohne Informationen gekommen und außerdem wolltest du mir unbedingt eine Frage stellen, obwohl du mich nicht kennst, aber wenn du bei deiner Recherche gründlich warst….dann muss man eben nur Eins und Eins zusammenzählen“, er kratzte sich etwas verlegen am Kopf.
<<Er ist überhaupt nicht so vorschnell und…trottelig wie ich dachte>> „Also“, begann Naruto „um deine Frage jetzt zu beantworten, ich vertraue ihm so sehr weil er mein Freund ist und Freunde sich gegenseitig vertrauen“ Suki blieb stehen und starrte ihn an als hätte er grade gesagt eins plus eins sind drei. Wie konnte man jemanden wie Sasuke als seinen Freund bezeichnen? Ihr Begleiter war einige Meter weiter auch stehen geblieben „Was ist? Das war doch das was du hören wolltest“ „Ja“, sie klang zögerlich „aber ich kann es nicht so richtig nachvollziehen. Er würde dich ohne zu zögern töten und du nennst ihn einen Freund?“ „Das verstehen viele nicht“, er senkte den Kopf „aber…ich glaube an ihn“ <<Er glaubt an ihn, genau das war es was mir alle immer gesagt haben>> Als sie ihren Blick wieder nach vorne richtete war Naruto verschwunden. Sie zog eine Augenbraue Hoch <<Wo ist der denn jetzt hin? >>
Sie setzte ihren Weg zum Zelt alleine fort, dort angekommen wartete schon Hiruku auf sie. Die Luft war deutlich kühler geworden und sie kuschelte sich an ihrer Freundin. „Na Prinzessin, wie war Euer Gespräch mit Tsunade?“ Zuerst entkam Suki nur ein Grummeln „Ich stelle für sie anscheinend eine Gefahr da“ „Deswegen schleichen hier die ganze Zeit diese Maskenfratzen in der Gegend rum“ „Ja ich wäre vorhin schon mal beinahe ihre Beute geworden“, Suki konnte sie einfach nicht ausstehen „Jetzt habe ich eine Nacht Zeit mir zu überlegen ob ich gerne eine Marionette in den Machtspielchen zwischen den Ninja und Madara wäre oder ob sie mich in „Gewahrsam“ nehmen“, sie imitierte Tsunades Stimme. Hiruku konnte nur lachen, was sich bei ihr eher wie ein verzerrtes Knurren anhörte. „Und, wie wird Eure Antwort sein?“