Anders

Die Hilfe von Fremden

Hey^^
Ich hoffe das zweite Kapi gefällt euch!
Viel Spaß beim lesen! ;)

Gähnend wachte sie auf und rieb sich verschlafen die Augen.
Sie lag immer noch auf dem Boden, unter dem Baum, doch wer war diese Person?
Langsam stand sie auf und streckte sich genüsslich.
Frei war sie nun, aber was sollte sie jetzt machen?Würde sie ein zu Hause suchen, würde es ihr wieder so ergehen, aber wenn sie in den Wäldern und Landschaften rumirren würde sie irgendwann verhungen oder verdursten.
Die Sonne schien und durch die dichten Baumkronen konnte man den klaren Himmel sehen.
Ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen und so ging sie weiter.
Die Zeit verging schnell und sie lief lange.
Es ohne Wasser und ohne Essen auszuhalten, war sie schon gewöhnt, aber das war auch für sie zuviel.
In der Ferne sah sie wie zwei Gestalten, welche auf sie zukamen.
Sie bewegten sich langsam, sie hatten sie also noch nicht erkannt.
Yue knief die Augen zu um sie besser zu erkennen.
Gestalten in Mänteln.Die Mänteln waren mit roten Wolken bedruckt und große Hüte trugen sie auch.
Sie blieb stehen und wartete ab.
Sie gingen aber an ihr vorbei.
Überrascht und verwirrt blickte sie ihnen hinterher.
"Entschuldingung?" Flüsterte sie, aber keiner der zwei Personen drehte sich um.
Ungeduldig ging sie ihnen langsam hinterher.
"Entschuldigung...Ich-" Wieder zeigten sie keine Reaktion und Yue blieb stehen.
"Entschuldigung, könnten Sie mir bitte helfen?" Schrie sie und die gemeinten Männer blieben stehen.
Erschrocken hielt Yue sich den Mund zu.Nie hätte sie geglaubt einen normalen Menschen in diesem Ton anzusprechen.
"Was?" Eine kalte Stimme unterbrach ihre Gedanken und sie fuhr hoch.
Sie senkte ihren Blick, wie sie es immer machte, wenn sie mit Menschen redete, was aber nur selten vorkam.So wurde es von ihr immer verlangt.
"Ich...Würden Sie mir bitte helfen?Ich..." Sie stoppte.Sie spürte die prüfenden Blicke der Fremden auf sich.
Fest schloss sie die Augen und hielt den Atem an.
"Helfen?Dir?Warum sollten wir?" Fragte der eine Mann spöttisch.
"...weil...ich Hilfe...brauche..." Brachte sie stotternd raus.
"Wie sollen wir dir helfen?" Fragte der Andere.
"Ich...ich muss nur weg von dem Sklavenhändler!Irgendwohin, wo ich nicht geschlagen werde!Bitte!" Sagte sie in einem flehendem Ton.
Sie wartete auf eine Antwort doch es kam keine.
Langsam und achtsam hob sie den Kopf und sah wie sie von den fremden Männern gemustert wurde.
"Du bist ein Sklave?" Fragte einer der Beiden, doch sie konnte sein Gesicht nicht erkennen.
Ein schwaches Nicken von Yue´s Seite bestädigte die Frage.
"Nehmen wir sie mit?" Sie wurde hellhörig und sah die Fremden in den schwarzen Mänteln neugierig an.
"Von mir aus." Antwortete der Andere kalt.
Schweigend drehten sie sich um, gingen weiter und Yue sah ihnen verdattert nach.
"Auf wen wartest du noch?" Hörte sie von vorne und rannte ihnen hinterher.
Bis in die Nacht liefen sie und schlugen dann ein Lager auf.
Leise setzte sich Yue vor dem Feuer auf den Boden.
Langsam fielen ihr die Augen zu, doch sie hielt sich noch wach.
"Du solltest schlafen, wir haben noch einen weiten Weg vor uns." Sprach einer von ihnen.
Überrascht sah sie ihn an.
Sie legte ihren Kopf auf den Boden und schloss die Augen.
Erst jetzt bemerkte sie, wie müde sie doch eigentlich war.

**Yue´s Sicht**

Ich wachte auf.
Blinzelnd sah ich mich um und bemerkte, dass ich mich bewegte.
Ich wurde getragen.
"Lassen Sie mich runter.Ich möchte selber gehen.Bitte lassen Sie mich runter!" Schrie ich und zappelte wie eine Irre, doch er lies mich nicht los.
Wir befanden uns in einem Gang oder Ähnlichem und blieben stehen.
"Wir sind da." Sagte ein Mann zu mir und lies mich runter.
"Nimm du sie in dein Zimmer, zu mir will sie bestimmt nicht." Sagte der andere Mann und nahm den Hut ab.
Überrascht sah ich ihn.War der Mann ein Fisch oder ein Mensch..., wobei bei mir ist das ja auch nicht klar...
Der Fischmann ging den dunklen Gang entlang und ich sah ihm entwas benommen hinterher.
"Komm." Sagte der Andere zu mir.
Ich nickte und folgte ihm wortlos bis wir vor einer Tür standen.
"Geh rein." Sprach er und verschwand in einem Gang.
Ich betrat den Raum und staunte.
So viele Bücher...
Sie waren in einem großem Regal gestapelt, lagen auf dem Nachttisch und auf dem Schreibtisch.
Ich setzte mich auf den Boden und nahm eines der Bücher in die Hand, die auf dem Nachttisch lagen.
Sanft strich ich über das Buch und fing an lächeln.
Zum erstenmal hielt ich ein Buch in der Hand.
Lesen und schreiben hatten sie Sklaven nicht beigebracht, deswegen dachte ich nicht, dass ich jemals ein Buch in meiner Hand halten würde.
Plötzlich ging die Tür auf und ich lies das Buch fallen.

Fertig!
Das nächste Kapitel sollte bald folgen, aber ich kann nichts versprechen... ;)

LG Xela