Fanfic: Die Mondprinzessin

Kapitel: Die Gedanken eines Espadas

Wie in jener Nacht, schweife Ich wieder umher, durch die kaum beleuchteten Gänge, ohne jegliches Ziel, genieße die Ruhe, die friedliche Atmosphäre, und das einzigste, was mir in den Ohren schallt, sind meine Gedanken. Die anderen schlafen schon. Was mich nicht wundert um diese Zeit, zudem Interessiert es mich auch nicht besonders. Auf den Gedanken schlafen zugehen, kam mir nicht in den Sinn. Ich beschloß auf mein Zimmer zugehen. Dort angekommen, legte Ich mich in mein Bett, schloß die Augen, und dachte nach. Darüber wie Ich Aizen-Samas Befehl erfolgreich beenden kann, da es nicht sehr einfach werden würde. Er verlangte von mir, das Ich die Prinzessin Kasumi hole. Da er Sie als wichtig empfand, und er Ihre Fähigkeiten gebrauchen könnte. Aber nicht nur für Aizen-Sama, Nein auch für mich war Sie von unscheinbarer Wichtigkeit. Ich kenne Sie schon lange, sehr lange. Damals war Ich noch ein Mensch. Wir hatten eine glückliche Zeit, wir waren jahrelang ein Paar gewesen. Es war die schönste Zeit in meinem Leben, die Ich bis heute nicht vergessen konnte. Dem noch hielt unser Glück nicht besonders lang, den Ihr Vater war strikt dagegen mich zu akzeptieren. Am Anfang hatte es den Anschein als würde er mich mögen, doch das war eine Schau Spielerei von ihm, die Ich nicht durchblicken konnte. Kasumis Eltern, waren die Herrscher der Soul Society, und somit war Sie die Prinzessin. Sie waren keine Shinigamis, sondern Menschen, um genau zu sein Mond Menschen, daher hatten Sie unglaubliche Kräfte. Ich lebte eine lange Zeit mit Kasumi in der Soul Society und half ihr immer so gut es ging. Sie war zwar keine Shinigami, war aber dennoch der Hauptmann der 1. Einheit. Ihr Leutnant war Hanataro. Er hatte Ihr immer sehr Leid getan, da er von den anderen nie ernst genommen wurde, und immer schikaniert worden ist. Deshalb hat Sie in aus der 4. Einheit zu sich in die 1. Einheit geholt. Er hatte sich sehr gefreut, da er Sie immer mochte und bewundert hat. Was aber alle taten, sie war sehr beliebt, und jeder hatte Respekt vor ihr. Andere wiederum hatten Angst vor ihr. Was ich aber als völlig sinnlos interpretierte. Aber nicht nur dies zeichnete Sie aus, Nein Sie war dazu auch noch wunderschön. Diese langen Blonden Haare, und die strahlend blauen Augen. Ich werde es nie vergessen, wie Sie mich immer ansah, mit diesen Augen. Mit der Zeit aber ließ unser Glück nach, und es lag nicht selber an uns. Es kam mit der Zeit immer öfters vor, das Ich angegriffen wurde. Wenn in diesen Momenten nicht Kasumi immer bei mir gewesen wäre, wäre Ich bestimmt schon früher gestorben. Aber wie es das Schicksal wollte bin Ich gestorben, sagen wir es so Ich mußte sterben. Und der Mensch der mich auf dem gewissen hat, ist niemand anderes als Kasumi Vater. Die ganzen Atentate auf mich, gingen von ihm aus, da aber niemand es geschafft hatte, beschloß er mich mit seinen eigenen Händen mich zu vernichten. Er ging es gezielt an, schickte Kasumi in die reale Welt, und hatte dann freie Bahn. Ich versuchte alles um mich zu wehren, hatte aber keine Chance. Er hat so eine hohe Kraft. Schließlich starb Ich. Ich dachte es wäre mein Schicksal, aber Nein, nicht das Schicksal, sondern Kasumis Vater wollte meinen tot. Meine letzten klaren Gedanken waren gezielt nur für Kasumi. Ich wollte nicht sterben, da Ich wußte das Sie damit niemals leben könnte, es würde Ihr das Herz zerreißen. Desweiteren war Ich wenigstens froh das Sie es nicht sehen mußte. Doch, zu meinen bedauern, kam sie in diesem Moment. Nova, ihr Schildkröten Artiges Kuscheltier hatte alles mit gesehen, und ist Ihr sofort nachgeeilt, um Sie zu holen. Er ist Ihr ewiger Begleiter. Schon als Kind war er immer an ihrer Seite. Er wurde ausgesucht, um Sie zu beschützen und ihrer Sicherheit halt zu geben. Auf jeden Fall solange bis Sie ihre Kräfte erhalten hatte. Er wurde in das Kuscheltier transformiert, damit er nicht auffallen würde, aber so das er in brenzligen Situationen immer sofort seine wahre Form wieder annehmen konnte. In der Soul Society war er auch meist immer in seiner wahren Form. Als aber Kasumi ihre Kräfte erhalten hatte, konnten sich beide nicht von einander trennen, da Sie ihr ganzes leben bis jetzt miteinander verbracht haben, Sie wahren sowas wie beste Freunde. So könnte man es auf jeden Fall sagen. Ich war ihm schon dankbar das er Kasumi geholt hat, so konnte ich Sie wenigstens noch ein letztes mal sehen. Trotzdem, ich werde niemals ihren Blick vergessen, es war ein geschockter und gleichzeitig trauriger Blick, ich konnte es kaum ertragen sie so sehen zu müssen. So das Ich selbst schon den tränen nah war. Sie hielt mich fest in ihren Armen, und konnte ihre Tränen nicht mehr unterdrücken. Sie fragte mich wer mir das angetan habe, da Sie diese Person mit ihren eigen Händen in den tot führen wollte. Man merkte das Sie auf Rache aus ist. Ich entschied mich aber dafür ihr nicht zu sagen wer es war, sondern log ihr vor das ich diese Person nicht kannte und es ein Eindringling war. Sie schaute daraufhin etwas kritisch. Ich hielt es aber für das beste. Schließlich wollte ich nicht, das Königs Blut vergossen wird. Erschöpft und merkend wie das Leben so langsam aus mich wich, gestand Ich ihr nochmal meine liebe, und sagte Ihr das Ich immer bei ihr sein werde. Meine Lider fühlten sich immer schwerer an, und Ich mußte damit kämpfen Sie offen zuhalten. Kasumi gab mir einen letzten Kuss und daraufhin fielen meine Augen komplett zu. Ich hörte noch einen letzten Schrei, den man wahrscheinlich durch die ganze Soul Society hören konnte. Und so starb Ich dann mit einem lächeln in ihren Armen. Eine sanfte und mir zu freundliche Stimme weckte mich. Ich öffne meine Augen, und sehe das breit grinsende Gesicht von Gin. „Endlich bist du wach, Aizen-Sama verlangt nach dir.” Daraufhin ging Gin. Ich sitze noch eine Weile auf meinem Bett, und denke über die letzte Nacht nach. Ich war die Nacht so in meinen Gedanken gefangen, so das Ich ein schlief, und über die längst vergangene Vergangenheit mit Kasumi träumte. Ich dachte mir das diese Zeit nie wiederkehren würde, auch wenn Ich wieder lebe, Dank Aizen-Sama. Hätte er mich nicht wiederbelebt, könnte ich Sie, Kasumi nie wiedersehen, aber ob es einen Unterschied macht weiß ich nicht. Ich meine wie soll ich mich nochmal in sie verlieben, wenn Ich doch kein.. „Solltest du nicht langsam zu Aizen? Schließlich hat er doch schon vor einer Weile nach dir verlangt.” Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, und wenn Ich eins nicht ausstehen kann, dann ist es das. „Ich bin dir keine Rechenschaft schuldig, Noitra”. „Ach, Ich dachte mir Ich statte dir mal einen Besuch ab, schließlich sieht man dich kaum noch, und dann bist du so unfreundlich zu mir.” Ohne ein Wort zusagen, verließ Ich einfach mein Zimmer, und begab mich auf den schnellsten Weg zu Aizen-Sama. Ich will ihn schließlich nicht warten lassen, und da Ich auch keinen Wert darauf lege mich mit Noitra zu unterhalten, da Ich es für sinnlos und uninteressant empfinde. „Ah, da bist Du ja endlich. Ich habe schon auf Dich gewartet.” „Worum gehts, Aizen-Sama?” „Dein Auftrag, es wird Zeit ihn auszuführen” „Ja wohl, Aizen-Sama.” Somit schlenderte Ich durch die Gänge, auf den Weg in die reale Welt, um die Prinzessin zu holen. Prinzessin Kasumi, die dann ein Teil von uns wird. Vor mir erschien plötzlich Ggio. Ggio Vega. Zu meinem bedauern, versuchte er ein Gespräch mit mir anzufangen. Ich blieb stehen, und horchte desinteresiert was er wollte, und schließlich sagte er gehässig „So so, Du bist also dafür zuständig die Prinzessin zu holen? Hm, das ist echt schade, Ich hätte Sie lieber geholt. Ich wäre dafür auch in der besseren Lage. Wer weiß ob Du das überhaupt schaffst. Kommen dir dabei nicht alte Erinnerungen wieder hoch?” Ohne ein Wort an Ihn zu verschwenden, lief Ich einfach weiter, um meinen Auftrag zu beginnen. Ich öffnete das Portal zur realen Welt. Als Ich hindurch lief, gleiteten meine Gedanken wieder an vorhin, an vorhin als Ich aus meinen Gedanken gerissen wurde.Ich dachte mir das diese Zeit nie wiederkehren würde, auch wenn Ich wieder lebe, Dank Aizen-Sama. Hätte er mich nicht wiederbelebt, könnte Ich Sie, Kasumi nie wiedersehen, aber ob es einen Unterschied macht weiß Ich nicht. Ich meine, wie soll ich mich nochmal in Sie verlieben, wenn Ich doch gar kein... wenn Ich doch gar kein Herz mehr besitze?

Ende des Prologs

Kapitel 1: To be Continued

(c) Ulquiorra & Tite Kubo