Fanfic: Alice ist tot

Kapitel: Das Kaninchen

Langsam öffneten sich meine Augen. Au, ich habe mir meinen Kopf angestoßen... Plötzlich bemerkte ich, dass ich nicht wusste wer oder was und wo ich war. Ich schaute mich panisch um und entdeckte ein Skelett neben mir, dieses ein blaues Kleid mit weißer Schürze, schwarze Lackschuhe mit weißen Socken und ein schwarzes Haarband anhatte, außerdem waren noch ein paar blonde Locken auf dem Schädel. Wer war sie bloß? Ich entdeckte ein kleines, gelbes Kärtchen neben es. Auf der einen Seite stand "Alice". Ich erinnterte mich ein wenig, dass ein Mädchen namens "Alice" ins Wunderland gekommen war. Das war Alice?! Warum...warum ist sie tot?! Wo bin ich eigentlich!? Ich wendete schnell die Karte. Ich blickte geschockt darauf, da stand nämlich:"Töte das Kaninchen!" Wieso sollte man das Kaninchen umbringen? Wieso IST sie eigentlich hier? Ich wollte mir nicht länger den Kopf darüber zerbrechen und sah mich nochmal um. Ich wusste, dass ich in einer Höhle bin. Rechts war ein Raum, genauso wie links. Über mir war ein Loch, ich streckte mich, kam aber nicht an den Rand ran. Gerade aus war die tote Alice, die sich an einem Felsen anlehnte und eine Tür. Eine Tür! Ja, das ist meine Rettung! Ich rannte schnell zu ihr und drehte den Knauf. Es half nichts, sie war zugespeert. Ich stemmte mich dagegen, rammte dich Tür, doch nichts half. Ich beschloß nach rechts zu gehen, doch bevor ich das tat nahm ich mir einen Knochen von Alice. Vielleicht wird er mir ja nützlich sein, dachte ich, Alice braucht ihn sowieso nicht mehr.

Im rechten Raum waren eine Schatztruhe, die geöffnet war und Gold enthielt und daneben war ein Baumstupf worauf eine verschlossene Kiste war. Ich hörte genau hin und und aus der Kiste ertönte Musik!!! Ein trauriger Blues. Ich fand hier nicht nützliches, außer einen Stein. Ich tappte in den nächsten Raum, wo nur eine von Wurzeln umschlugene Felswand und eine Flasche mit einer blauen Flüssigkeit war. Ich hebte das Gebräu auf und steckte es wie den Knochen in meinen gelben Rucksack, den ich von Anfang an dabei hatte. Als ich wieder nach rechts ging, war ich wieder in den Raum, wo Alices Skelett war. Ich grübelte und entschloss mich, den Oberschenkelknochen am einen Ende spitz zu schleifen und rannte wieder zum Raum mit der Truhe, ich steckte das spitze Ende des Knochens in das Schlüsselloch und drehte.Es klickte! Die Truhe ging auf und die Musik ging aus. Als ich in die Kiste sah, war da eine Treppe. Ich vergaß fast, dass ich ja noch den blauen Saft hatte. Vielleicht ist ja das der Verkleinerungstrank, grübelte ich. Ich entfernte den Korken und trank das Gemisch auf Ex. Ich schrumpfte und konnte jetzt in die Kiste rein und so die Treppe runter gehen.

Als ich am Ausgang war, war da ein riesiger Wald. Vögel zwitscherten und es duftete herrlich frisch. Doch ich wunderte mich nicht, ich bin ja im "Wunderland"! Als ich mich umschaute, sah ich einen Besen. Ich brach den Stiel vom Besen ab und nahm dies mit. Als ich geradeaus spazierte, sah ich einen wunderlichen Baum, denn der hatte einen Schlitz und daneben war soetwas, wie eine "Geheimtür". Sie ließ sich nicht öffnen. Ich marschierte tiefer in den Wald und sah eine riesige dicke Raupe mit einem Speer und einem Schlüsselbund vor einem hohlen Baum, es scheinte als wäre was hinter dem Insekt. Die Raupe stand stocksteif da und rührte sich nicht. Ich schmiss den Knochen, den Stein und die leere Flasche auf die Monsterraupe, doch sie bewegte sich kein Stück. Rechts neben dem Monstrum war eine Spielkarte, sie kam mir verdächtig vor und ich nahm sie mal einfach mit. Ich erschrak, den etwas tropte auf meinen Kopf, ich sah ängstlich nach oben und entdeckte Harz, dass über mir von einer Fichte tropfte. Ich holte den Besenstiel aus meinen Rucksack, sowie meine Flasche, die zerbrach, als ich sie gegen das Insekt warf. Der Harz klebte am Stiel und ich steckte eine spitze Glasscherbe darauf. Ich holte aus und durchbohrte mit dem "Speer" das Herz den Insektes, es starb und fiel um. Ich nahm den Schlüssel und die Linse, die das Monstrum versteckt hatte. Anscheinend war die Linse magisch, denn sie hellte grün auf. Ich ging zum "Wunderbaum" und steckte die Karte in den Schlitz ein, vielleicht klappt dies ja? Es machte einen Piepton und die Geheimtür ging auf, in der sich ein Aktenkoffer verbarg. Ich wollte diesen öffnen, doch ein Zahlencode war daran besfestigt. Ich probierte jede Zahl aus, doch nichts klappte!

Ich ging wieder aus dem Wald raus, die Treppe rauf und wurde wieder groß. Ich suchte nach Hinweise auf den Zahlencode doch ich fand nichts und landete wieder in den "Zimmer" mit der Tür. Mir fiel dann die magische Linse ein und ich schaute durch sie und entdeckte verblüfft Nachrichten von Alice. "Ich bin Hungrig...", "War ich so böse?", "Warum? Warum? Warum? Warum, lässt sich die Tür nicht öffnen?", "TÖTE DAS KANINCHEN!", "Ich fühle mich schlecht...", "Welcher Tag ist heute?...", all dies Stand auf den Steinen und auf der Felswand. Mir wurde richtig traurig zumute, denn anscheinend ist Alice verhungert...ich hielt eine Schweigeminute ein. Nachdem schaute ich wieder auf die Linse und sah freudig eine Zahl: "2" und einen Pfeil der nach rechts zeigte. Ich bin auch der richtigen Spur!, freute ich mich. Ich ging nach rechts in die Kammer, wo die Kiste lag und schaute wieder durch die grüne Linse. "Ich fühle mich komisch...", "Woher kommt die Musik?", "Ich fühle mich komisch!", "Werde ich verrückt?" und die Zahlen "2" und " 6" stand auf der Wand. Ich fragte mich, wie Alice die Zahlen wusste. Ein Pfeil zeigte Nach rechts. Ich ging in den nächsten Raum und entdeckte wieder Alices Botschaften: "Ich will nicht sterben!", "Kann man die Wurzeln essen?", "Ich will nach Hause", "Wäre ich doch nicht ins Wunderland gegangen" und die Zahlen "8", "3" und "0". Ich freute mich und hatte den 6-stelligen Code. Ich lief wieder zur Kiste, verkleinerte mich automatisch und schlenderte zum Aktenkoffer ich gab den Zahlencode ein und es klickte! DANKE ALICE!, schrie ich. Im Aktenkoffer war ein Schlüssel. Der Schlüssel zu Ausgang...zur Freiheit. Nach einiger Zeit war ich wieder bei der Tür. Zitternd steckte ich den Schlüssel in das Schlüsselloch der Tür. Es passte! Ich drehte behutsam und die Tür ging auf! Ich schlich durch einen schmalen Gang...

Plötzlich ging das Licht an und ich sah einen Spiegel vor mir. Ich erschrak und zerstörte den Spiegel. Mir wurde klar, ich bin das Kaninchen! Ich erinnerte mich an alles: Ich schleppte Alice in die Höhle auf Befehl der Herzkönigin. Ich wurde dannach von ihr verraten und musste fliehen, doch plözlich erschienen die Kartensoldaten hinter mir, machten einen Überraschungsangriff und ich wurde Ohnmächtig... Ich ging weiter den Gang entlang und kam nach draußen. Ich freute mich und weinte. Ich spürte doch einen Schmerz am Nacken...und starb. Mir wurde der Kopf abgeschlagen, doch keiner war hier,...bis auf Alices Skelett! Mein abgetrennter Kopf lächelte und eine Träne kullerte hinunter...Man hörte nur ein schwaches: "Ich bin endlich frei...nach 3 Jahren..." Eine leichte Briese wehte durch dem Ort.