Light and Darkness

Erwachen

Little-Hikari:
„Autsch“ sagte ich und hielt mir meinen Kopf.
Er fühlte sich an als hätte jemand mich mit einem Amboss zusammen geschlagen.
Langsam richtete ich meinen Oberkörper auf, so dass ich schließlich auf dem Boden hockte. Ich blinzelte und versuchte ein klares Bild von meiner Umgebung zu bekommen. Ich befand mich in einem Wald.
Wo? … Keinen Schimmer.
Und das war nicht die einzige Frage die sich in meinem Kopf breitmachte.
Wie war ich hier her gekommen?
Welches Jahr hatten wir?
und noch viel wichtiger…
Wer war ich?
Ich verwarf diese Gedanken vorerst wieder und sah mich um, in der Hoffnung etwas Bekanntes zu sehen. Bekanntes fand ich zwar nicht, aber ich sah ein kleines Mädchen, keine 10m von mir entfernt auf dem Boden liegen.
Ich richtete mich auf und ging zu ihr. „He, aufwachen“ sagte ich und rüttelte an ihrer Schulter. Die kleine Blinzelte, sah mich kurz an und richtete sich dann ruckartig auf, so dass wir fast mit den Köpfen zusammen prallten.
„Wo bin ich?“ fragte sie erschrocken. „Wer bist du… und wer bin ich?“ setzte sie hinterher.
„Genau das gleiche wollte ich dich auch grad fragen“ antwortete ich und machte eine entschuldigende Geste.

mitanie12:

Ich merkte wie jemand an meiner Schulter rüttelte. ich blinzelte ein paar mal, dann sah ich ein Gesicht vor mir und ich richtete mich dann ruckartig auf. „Wo bin ich?“ fragte ich aufgeregt und erschrocken... Ich schaute mein Gegenüber an. Vor mir saß ein Mädchen. Wer war sie? „Wer bist du...“ doch gleich darauf merkte ich auch das mir mein Name nicht einfiel „...und wer bin ich?“ fragte ich gleich darauf. „Genau das gleiche wollte ich dich auch grad fragen.“ antwortete sie mir und machte eine entschuldigende Geste. Ich seufzte. Na super. Ich war wer weiß wo, mit wer weiß wem... Obwohl, das Mädchen neben mir schien ganz nett zu sein. Erst jetzt betrachtete ich sie genauer. Ihren Gesichtzügen nach war sie Europäerin, ihr Gesicht war von weißblonden Haaren umrahmt und sie hatte Blaue, fast graue Augen. Sie erinnerte mich an, jemanden aber mir fiel nicht ein an wen... „Sollen wir uns mal ein bisschen umschauen?“ fragte sie mich. Ich nickte, doch grade als ich aufgestanden war wurde es auf einmal dunkel, nicht im sinne davon das es Nacht wurde sondern eher als würde man unter einem Schirm stehen der einem Schatten spendete. Beide drehten wir uns gleichzeitig um, und sahen das riesige Ungetüm, welches den riesigen Schatten über uns geworfen hatte. „ Lauf um dein Leben!!!“ rief das Mädchen und zog mich an meiner Hand hinter sich her. Doch das Monster war auch nicht gerade langsam und kam immer näher.

Little-hikari:

(Nebeninfo: in* eingerahmte Worte, bzw. Sätze sind in einer anderen Sprache gesprochen und werden von den anderen Charakteren nicht verstanden.)

„*Scheiße!*“ rief ich, als ich bemerkte das dass Viech, was immer es auch war uns näher kam. Es war nicht nur schnell, es war sehr schnell. Verzweifelt zerrte ich das kleine Mädchen hinter mir her, in der Hoffnung dem großen Ding irgendwie entkommen zu können. Aber wie meist in solchen Momenten klappte das überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil.
Die kleine Stolperte und ihre Hand glitt mir zwischen den Fingern hindurch. Bäuchlings lag sie auf dem Boden, das große Monster direkt hinter ihr.
„*Du bist total Wahnsinnig!*“ sagte ich mir selbst, als ich mich die Arme ausgebreitet, schützend vor das Mädchen stellte.
Das Monster holte mit seinen riesigen Klauen aus. Ich kniff verzweifelt die Augen zusammen, im festen Glauben mein letztes Stündlein habe geschlagen, als aus meinem Mund das Wort: „Kurayami“(Dunkel) hörte. Warum ich das sagte? Es war wohl einfach Instinkt.
Augenblicklich wurde alles um uns herum dunkel. Die kleine sah sich panisch um, sie konnte in der Dunkelheit nichts mehr erkennen und das Monster ebenso wenig. Ich hingegen sah alles ganz klar und deutlich vor mir, als sei hellichter Tag. Einen kurzen Moment verharrte ich, verwundert wie das geschehen konnte, doch ich fing mich bald darauf, sammelte die Kleine auf und nutze die Gelegenheit zu fliehen. Der Raum der Dunkelheit war begrenzt und nicht sonderlich groß. Keine 20m weiter stand ich wieder im prallen Licht der Sonne.
Ich setzte die Kleine ab und wir liefen gemeinsam weiter, möglichst weit weg von diesem seltsamen Wesen.

Mitanie12:

Nachdem wir raus aus der beängstigenden Dunkelheit atmete ich erleichtert aus.
Dann rannten wir weiter, ich bekam kaum Luft und meine Beine wollten auch nicht mehr so richtig, doch ich lief weiter.
Hatte ich eine andere Wahl?
Wohl eher nicht.
Und das Monster kam wieder näher.
Es würde uns erwischen.
Ich schaute auf das Mädchen vor mir und sah das sie das gleiche dachte.
„Vorsicht vor dir!!“ warnte ich sie doch es war zu spät.
Sie war gegen die Person vor uns gestoßen und so fielen wir zu Boden.
Schnell rapelte ich mich wieder auf. Wir waren gegen einen alten Mann gestoßen, er trug einen weißen Mantel mit einen schwarzen Hakama(1) drunter.
. An seiner Hüfte hing ein Schwert welches er beim Anblick der Kreatur zog. „Geht Beiseite!“
befahl er uns nur, was ich auch sfort befolgte doch, als ich außer Reichweite war sah ich das andere Mädchen, gar nicht erst aufgestanden war. Ich sah wie sie den Knöchel umfaßte, hatte sie sich beim Sturz wehgetan? Der Alte Mann attackierte das Monster doch sie stand oder besser gesagt lag im Weg, sie wurde von der Attacke getroffen werden wenn nichts geschah!! Wie in Zeitlupe sah ich sie ihr näher komme. „Hikari(Licht)“ murmelte ich automatisch. Vor Dem Mädchen bildete sich ein durchsichtiger Lichtschleier, und die Attacke prallte ab. Nur das Monster wurde getroffen.

(1) : Ich glaube wir wissen alle das Shinigamikleidung gemeint ist :D