The other Dark side

Kapitel 1

„Das leben kann ja so nerven.“ „ Dann begehe doch Selbstmord.“ Akito hatte keine Lust mehr zu leben, es wurde ihm im laufe der Zeit einfach zu langweilig. „Nein, ich will kein Cheater sein. Das Leben ist ein Spiel, und Selbstmörder sind Cheater. Ich bin ein Gewinner, also werde ich mich ganz bestimmt nicht selbst umbringen.“ „Ganz wie du meinst Akito.“ Antwortete sein gegenüber.

Es war eine stille und klare Nacht. Ein prächtiger Sternenhimmel war zusehen. „Sag mal Katsu,... wann hast du eigentlich zuletzt was gegessen?“ fragte Akito mit einem Grinsen im Gesicht. Katsu seufzte. „Suchti..“ „Wieso, ich hab halt Hunger, was soll ich dagegen machen?“ „Na gut.“gab Katsu ein klein wenig genervt zurück.

Die beiden Freunde sprangen von dem Dach, auf dem sie gerade eben noch gesessen haben und landeten gekonnt auf dem Asphalt der Straße.

Sie gingen ein Stück die Straße rauf und trafen auch prompt auf zwei junge Frauen. „Guten Abend die Damen, so spät noch unterwegs?“ fragte Akito höflich, natürlich nicht ohne einen Hintergedanken. „Guten Abend die Herren hahah, hicks,“ * Sehr gut. Sie sind betrunken, dann wird’s ja noch einfacher * dachte Katsu sich.

„Nun denn, es ist ja schon sehr spät, hätten ihr etwas dagegen wenn wir euch nach Hause bringen? So ganz allein, um diese Uhrzeit kann es Gefährlich werden.“ Akito reichte den Damen die Hände, so das sie sie greifen konnten und sich einhackten.

Sie gingen die Straße herunter, bis sie an eine kleine Kreuzung kamen. „Hey wo wollt ihr hin?“ fragte eine der Frauen. „Dort entlang, es ist eine Abkürzung.“ „Woher wisst ihr überhaupt wo wir wohnen? Und außerdem sieht die Gasse da ganz schön unheimlich aus.“ * Sie sind wohl doch nicht so betrunken wie ich dachte * „Vertraut uns einfach.“ gab Katsu charmant zurück uns stupst die beiden an.

„Hey, nun komm schon Jessi, sei kein Spielverderber, hicks.“ „Genau, nun komm schon Jessi.“ rief Aktio fröhlich und ging vor. Katsu machte eine einladende Handbewegung und sagte: „Nach ihnen die Damen.“ mit einem leichten, charmanten lächeln.

Kichernd ging die etwas sehr betrunkene vor und danach etwas zögernd ihre Freundin Jessi. „Und wie heißt du?“ fragte Akito die meist betrunkene. „ Ich heiße Chantal, hicks.“ antwortete sie kichernd. „Ein schöner Name.“ gab Akito mit einem undeutbarem Lächeln auf den Lippen zurück.

Katsu wusste genau was er damit meinte. *Na dann fang mal an.* Auch er musste lächeln, was Jessi jedoch nicht unbemerkt lies. Doch Katsu sah das Jessi etwas bemerkte. *Das wird die jetzt auch nicht mehr Helfen, Kleine.*

Akito und damit auch die anderen blieben stehen. „Was ist los? Hicks, warum geht’s nicht weiter?“ fragte Chantal. „Oh es geht gleich weiter, jedoch nicht für euch.“ Auf den Lippen von Akito und Katsu bildete sich ein böses lächeln. „Lauf!“

Jessi versuchte weg zu rennen, doch sie war lange nicht so schnell wie Katsu. Er hielt sie brutal mit beiden Händen an den Armen fest, das sah man ihr an. In der Zeit schubste Akito Chantal mit enormer Kraft gegen die Wand.

„Ahh, man was´ los?“ fragte Chantal, deren Gehirn nicht richtig Arbeitete. „Menschen. Schwach und verletzlich.“ Ein verächtliches grinsen huschte über Akitos Lippen. „Ihr seit doch selber Menschen!“ rechtfertigte sich Jessi. „Wie kommst du darauf?“ fragte Aktio mit einer kindlichen neugierigen Stimme.

„Wie?“ fragte Jessi verwirrt. „Wir sind keine Menschen.“ mischte sich Katsu jetzt auch ein. „Haha, sehr lustig Jungs, hicks.“ kam es von Chantal, die leicht verkrümmt auf dem Boden lag. Jessi schaute mit einem Blick der etwas Ängstliches aber auch ab Neigendes in sich hatte zu Katsu hinauf.

Ein eiskalter Wind rauschte durch die Gasse. „Ich gebe euch noch eine Chance.“ „Oh wie Gütig.“ unterbrach Jessi Akito. „Werd´ ja nicht Frech kleine.“ Katsu hielt sie noch fester. „Also, ich lasse euch laufen, wenn ihr errät was wir sind.“ ein fieses lächeln breitete sich auf Akitos Gesicht aus.

„Menschen. Ihr seid Menschen.“ kam von Jessi. „Ich hab's, hicks. Ihr seid Hobbylose die sich 'nen Spaß daraus machen, junge Frauen zu belästigen.“ Stille herrschte. Chantal hatte alle mit ihrer Antwort überrascht. „Ich.. dachte du wärst betrunken?“ „Ist sie ja auch. Sie hat mindestens 5 Martini getrunken.“

„Das ihr Menschen immer so viel trinken müsst...“ meinte Katsu. „Du bist doch selbst nicht besser. Immer wenn dich irgendwas nervt musst du gleich was trinken.“ „Halt die Klappe Akito.“ „Is' ja gut. Is' ja gut.“ trotzdem musste Akito lächeln.

„Tja die Zeit läuft meine Damen. Ich gebe euch noch 10 Sekunden.“ „Hört endlich auf mit dem Scheiß. Ihr seit Menschen.“ meinte Jessi wieder. „Hey Kleine du fängs langsam an zu nerven.“ gab Akito wieder. „Sie gehört mir Akito.“ sprach Katsu scharf.

„Unfair. Wieso darfst du dir eine Aussuchen und ich nicht?“ „Du darfst dir auch eine Aussuchen, ich hab mir nur zuerst ein Ausgesucht.“ grinste Katsu überlegen. Worauf hin Akito einen Schmollmund ziehte. „Vergiss es. Damit kommst du bei mir nicht durch.“ „Dann halt nächstes mal. Aber hey meine verehrten Damen, ich glaube die Zeit ist um.“ und schon grinste er wieder.

Langsam ging er auf Chantal zu. „Ey man deine Augen!“ Seine Augen funkelten und strahlten in einem noch helleren Blau, als sie eigentlich schon sind. Jessi schaute nach oben, in die Augen von Katsu. Auch seine Funkelten und strahlten, bloß nur in einem Grau Weiß. Bei einem Grinsen, das etwas Glückliches, selbstgefälliges und auch überlegenes in sich hatte, kamen zum ersten mal seine spitzen Fangzähne zum Vorschein.

„Aber das kann doch nicht sein!“ sprach Jessi ängstlich. Auch Akito musste grinsen, so das auch Chantal spitze Fangzähne erblicken konnte. „Vampire? Ey ihr verarscht uns doch Jungs. Nimmt die Plastik Gebisse raus. Das ist Kindisch.“