Fanfic: Kampf ums Überleben.
Kapitel: One
Inspieriert durch die Geschichte 'Das Grab der Leuchtkäfer'
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Kazumi war am Ende ihrer Kräfte. Schon seid Tagen saß sie an einem Haus angelehnt und rang nach Luft. Seid einer Woche und zwei Tage hatte sie nichts gegessen und seid vier Tagen nichts getrunken. Sie saß einfach nur krumm an der kahlen Hausruine angelehnt. Keiner wollte ihr helfen, keiner bemerkte das kleine Mädchen, wenn, dann merkten sie nur den Gestank, der von ihr ausging. "Iiiih, was stinkt da so?", kam es oft, schauten kurz zu Kazumi, verzogen das Gesicht und gingen gleich wieder weiter. Sie schaute in die Leere. Von der Sonne war sie braungebräunt, sie hatte nur ein längeres Hemd an, die dem Mädchen vielleicht nur bis zu ihrem Po ging. Die vier Tage, die Kazumi dasaß, vergingen für sie erst langsam, dann immer schneller. Sie bekam kaum was mit, sie hörte nur immer dumpfe Stimmen von den Passanten. Seid vier Tagen machte sie ihr Geschäft an diesem einen Platz, denn sie war so schwach, dass sie nicht zum nächsten Busch rennen konnte, um ihren Darm zu entleeren. Der Boden unter ihr war braun-gelblich duch dem Urin und Kot, die sie ausschied, gefärbt, deswegen stank es auch so. Kazumi versuchte nicht einmal den Kot wegzuschieben, sie saß einfach nur da und lies ihren Kopf hängen. Manche Leute, die vorbeigingen, legten vor ihr ein Stück Brot oder ein Reisbällchen hin, da sie Mitleid mit dem armen Mädchen hatten, aber aufnehmen konnten sie das Mädchen nicht, da die meisten sehr arm waren und sich gerade noch das einfachste Essen leisten konnten. Nahrung war in dieser Zeit sehr knapp da erst vor paar Monaten ein Atombombenanbwurf in Hiroshima, Kazumis Heimat, war. 70.000 bis 80.000 Menschen starben sofort, die Pflanzen, die die wichtige Nahrung liefern, vertrockneten . Das braune Gesicht des Mädchens war voller Dreck, ihre langen schwarzen Haare schmutzig und voll mit Läusen und Schuppen, sie selber war abgemagert, man konnte schon ihre einzelnen Rippen zählen. Sie atmete langsam ein und aus. Manchmal zuckten ihre Finger, wenn ein Passant Essen vor sie hinlegte. Kazumi hatte keine Kraft sich das Essen zu nehmen und füttern würde sie sicher keiner, da der Gestank um sie herum unerträglich war. Bevor Kazumi sich versah, lag sie schon auf dem Boden. Das Zeitgefühl hatte sie komplett verloren, sie dachte nichts, sie lebte einfach nur dahin. Der Tag verging wie die anderen auch, es war Abend. "He, die wird es nicht mehr lange tun.", sagte ein kräftiger Mann zu einen anderen. Der dürre Mann, piekste ein paar Mal Kazumi mit dem Stock an. "Die Kleine ist schon tot. Sie regt sich garnicht mehr.", stellte der dürre Mann fest, "Hey, die hat was in den Händen." Der festere Mann entnahm dem Mädchen ihre letzte Habseeligkeit. "Ein Foto? Das brauch ich nicht." Der Mann zerknüllte das Foto und schmiss es ins Gras. Ja, am 3. September 1945 um 19.44 Uhr vor den Trümmern eines Hauses ist die sechsjährige Kazumi Koboyashi gestorben. Doch ihre Geschichte endet nicht hier, sie fängt er jetzt an.