Fanfic: Nashisu - Die letzte Uchiha
Kapitel: Entscheidung
Es herrschte stille auf der Lichtung. Itachi nahm sich die Zeit um seine kleine Schwester genauer zu betrachten. Ihre langen schwarzen Haare fielen etwas gewellt herab. Nashisu hatte genau, wie so viele andere Uchiha auch, schwarze Augen.
„Was willst du jetzt tun kleine Schwester? Willst du mich nie wieder sehen, weil ich unseren Clan umgebracht habe? Ich könnte das verstehen.“ Er schaute etwas bedrückt nach unten.
„Nein.“ sagte Nashisu entschlossen. „Und was willst du dann tun?“ Er stand von dem Stein auf, ging direkt vor Nashisu in die Hocke und blickte ihr tief in die Augen.
„Ich will bei dir bleiben. Ganz egal was passiert.“ Er sah neugierig, erfreut und ein wenig traurig aus. „Du willst wirklich bei mir bleiben?“ „Ja. Sonst hab ich ja niemanden. Was weiß ich wo Sasuke ist. Und außer dem jetzt wo du schon mal hier bist, kannst du mich ja auch gleich adoptieren.“ Nashisu setzte ein breites grinsen auf.
„Ich kann dich nicht einfach Adoptieren Nashisu. Hast du nicht aufgepasst, ich bin Mitglied einer Verbrecher Organisation.“ „Na und, dann werde ich halt auch Mitglied.“ „Nein, das ist zu Gefährlich.“ „Dann trainiere mich, damit ich auf mich selbst aufpassen kann. Dann kann ich auch eine richtige Uchiha werden.
Du hast ja gesagt das der Uchihaclan in Konoha die Rolle der Polizei übernommen hat, also waren sie alle Shinobis. Ich will auch ein Shinobi werden!“ „Kunoichi. Du willst eine Kunoichi werden? ....mhm.... eigentlich möchte ich dass du ein normales Leben führen kannst.“
„Was ist denn bitte schön normal?“ verteidigt sich Nashisu. Itachi seufzte. „Na schön. Ich werde dich trainieren.“ „YAEH!“ Nashisu sprang auf und fiel ihrem großen Bruder um die Arme.
Itachi, der das nicht erwartet hat, kippt nach hinten, erwiderte aber die Umarmung.
Die beiden genießen diesen Moment in vollen Zügen, bis sie rufe hörten. „Nashisu? NAShisu? NASHISU?“ „Das müssen die anderen aus dem Heim sein, sie suchen nach mir. Als ich aufgestanden bin war noch keiner wach und ich hab auch keinen geweckt.“
„Du solltest jetzt lieber wieder zurück gehen.“ „Aber du wolltest mich doch trainieren?“ „Ja, das werde ich auch tun, aber nicht jetzt. Du solltest jetzt wirklich wieder zurück gehen, sonst machen sie sich noch sorgen um dich.“ „Die werden sich bestimmt nicht um mich sorgen.“ gab Nashisu potzig zurück. „Und wann willst du mich trainieren?“ „Ich werde wieder kommen, kleine Schwester.“ Er schenkte ihr ein Lächeln und verschwand genauso wie er gekommen war und zwar plötzlich.
Nashisu stiegen Tränen in die Augen, aber sie konnte sie unterdrücken und ging wieder zurück zum Waisenhaus. Dort wurde sie schon erwartet. Yuki stürmte ihr entgegen. „Da bist du ja, wir haben dich schon gesucht!“ „Du brauchst doch nicht gleich so einen Wirbel machen, nur weil ich mal eben spazieren geh.“ „Du hättest Bescheid geben müssen Nashisu.“ mischte sich jetzt eine Erzieherin ein.
*Ach jetzt auf einmal machen sich also alle sorgen um mich.* „Es ist a nichts passiert.“ gab Nashisu potzig zurück und ging auf ihr Zimmer. Yuki folgte ihr auf schritt und tritt. „Wie war den dein Spaziergang?“ fragte sie um vom Thema abzulenken. „Ganz in ok.“ Sie wollte nicht das irgendjemand von der Begegnung mit Itachi erfährt, nicht solange sie noch nicht angefangen hatte zu trainieren.
Sie legte sich auf ihr Bett und schloss die Augen. Sie wollte jetzt allein sein. Zum Glück hatte sie Yuki, die verstand sofort das Nashisu allein sein wollte und ging nach unten zu den anderen. Nashisu musste das ganze erst einmal verdauen. Sie hatte so viel Informationen auf einmal bekommen. Das ist für eine 4 Jährige schwer zu verstehen, aber sie war ja sowie so nicht normal. Sie verhielt sich immer älter als sie es eigentlich müsste, oder sollte. Sie ist halt sehr viel Reifer.