Un changé univers démarres avec des états d'âme

Eine veränderte Welt beginnt mit Gefühlen

Kleiner Unfall, großer Schaden!

Tell them all I know now
Shout it from the roof tops
Write it on the sky line
All we had is gone now
Tell them I was happy
And my heart is broken
All my scars are open
Tell them what I hoped would be…

Impossible…

..::~::..

An einem Sonntagmorgen im Sommer war es so heiß, dass es keiner der Schüler von Hogwarts drinnen aushielt. Auch Narzissa Black war draußen, wo sie, an einem Eichenbaum gelehnt, ihre Hausaufgaben machte, auf die sie gar keine Lust hatte.

Muggelkunde, dieses Fach ist doch total unnötig!, dachte sich die Blondine und kritzelte mit ihrer Feder gleichgültig auf das Pergament, welches schon an einigen Stellen zerkratzt war.

Juno Greengrass, die beste Freundin von Narzissa, saß neben ihr und hatte ebenfalls mit den Hausaufgaben zu kämpfen.

„Das ist doch Zeitverschwendung. Ich mache die Hausaufgaben für Professor Nightroad jedenfalls nicht!“, meckerte Zissys Freundin und fuchtelte mit der Feder rum.

„Ich würde viel lieber…“, fing Juno an, woraufhin die Black genervt stöhnte und darauf erwiderte: „Jaja, du würdest jetzt viel lieber schauen, wo denn unser Schnösel Malfoy steckt. Was findest du nur an ihm?“

Die junge Greengrass grinste bloß und zuckte die Schultern: „Du musst schon zugeben, dass Lucius nicht schlecht aussieht.“ Dabei zwinkerte sie ihr vielsagend zu. „Außerdem will ich gar nichts von ihm.“, meinte sie und lachte dabei.

Narzissa schrieb noch die letzten Sätze, dann war ihre Lust vergangen, so auch die Motivation. Schließlich blickte sie zu ihrer Freundin… die, na ja… „Na gut, dann schauen wir mal beim Quidditchfeld vorbei!“, seufzte sie ergeben, nachdem Juno sie mit bittenden Glubschaugen ansah.

Beide richteten sich auf und strichen sich die Umhänge zu Recht, dann liefen sie los, wo nun die Slytherin-Quidditchmannschaft trainierte.

Schließlich kamen sie an und stellten fest, dass sie wohl nicht die einzigen Zuschauerinnen waren. Überall waren ein paar Mädchengrüppchen verteilt, größtenteils Slytherins. Vereinzelt konnte man auch Gryffindors und Ravenclaws sehen.

„Oh mein Gott! Hast du gesehen, wie der neue Sucher den Schnatz gefangen hat? Hast du das gesehen, Zissy?!“

„Ja hab ich. Und wenn du sagst, dass du diesen Typen total heiß findest, dann bitte nicht in meiner Gegenwart.“, meinte Narzissa schlicht und betrachtete das Training ein wenig gelangweilt.

Ju hob eine Augenbraue, als sie ihren Satz hörte, doch wollte sie nicht weiterbohren, denn wahrscheinlich würde es ihr alles verderben. Also beobachtete sie das Geschehen vor ihr einfach weiter und hörte auf, irgendwas zu kommentieren.

Kurz danach wollte sie schnell rüber zu Prudentia, also verschwand sie und ließ die gelangweilte Narzissa einfach stehen.

Die Black interessierte sich sichtlich wenig für die Spieler, denn es waren alles arrogante Schnösel, die sich für etwas Besseres hielten. Allen voran Lucius Malfoy, der Schlimmste von Allen.

Sie konnte ihn gar nicht leiden. Schon immer nicht, seit sie ihn kannte. Okay, das war jetzt vielleicht ein wenig gelogen.

In Wirklichkeit fand sie ihn früher toll. Die ersten vier Jahre hatte sie ihn angehimmelt, mit Juno und Prudentia Nott. Doch als er ihr die Meinung gesagt hatte, sie wäre ja das totale Kleinkind und so jemanden wie sie würde ihn gar nicht interessieren… Da war sie zwar anfangs traurig, doch danach war er ihr egal.

Lucius Malfoy war ihr unwichtiger denn je und dies würde sich nie ändern, zumindest dachte sie das. Die Blondine war tief in ihren Gedanken versunken, als plötzlich etwas Braunes auf sie zuflog.

Narzissa wurde schließlich wieder aufmerksam, da andere Mädchen entsetzt kreischten. Welchen Namen musste sie ja wohl nicht nennen.

Doch, als sie aufsah, um dem Spiel wieder zu folgen, erschrak sie. Da flog der Quaffle geradewegs auf sie zu und ein Lucius hinterher.

Anstatt zur Seite zu springen, stand sie wie angewurzelt da und starrte in das ebenfalls entsetzte Gesicht des Siebtklässlers.

Schließlich fiel dieser mit einem Knall vom Besen, hing aber mit einem Arm am Geländer und versuchte, den Schmerz in seiner linken Schulter zu ignorieren.

Ein Klatscher hatte ihn erwischt, Zissy griff nach seiner Hand, ohne groß darüber nachzudenken und hielt ihn fest. „Und wenn du mich mit in die Tiefe stürzt, Malfoy… ich verspreche dir, es wird ein Nachspiel haben!“, zischte sie ihm entgegen.

„Halt die Klappe und halt mich fest!“, brummte dieser angestrengt und kämpfte gegen den immer schlimmer werdenden Schmerz an. „Zissy, halt ihn fest! Ich komme!“, schrie Ju ein wenig panisch und rannte die Tribüne hinunter.

Doch irgendwie war sie gestolpert, wahrscheinlich war es Rita Skeeter, die ihr ein Bein gestellt hatte, um ein schönes Foto von ihr zu haben. Das Blödeste an der Sache war aber, na ja, wie das Leben so spielte, dass Juno gegen Zissy flog.

Dabei verlor sie das Gleichgewicht und fiel über das Geländer, dennoch ließ sie Lucius‘ Hand nicht los. Nein, sie krallte sich fest. Der Boden kam immer näher, das Gefühl zu fliegen… es war zwar ein ihr bekanntes Gefühl, doch zu wissen, dass man nicht weich landen würde, war doch anders.

Narzissa kniff die Augen zu, sie wollte den Aufprall nicht sehen und krallte sich fest an den Slytherin, in der Hoffnung, es sei nur ein schlechter Traum.

Ehe sie sich versah, durchfuhr die der Schmerz wie ein Blitz. Sie spürte ihn in jedem ihrer Körperteile, dennoch war sie irgendwie doch weich gelandet.

Als sie ihre Augen wieder aufschlug, hielt der Blondhaarige sie fest in seinen Armen, dabei schaute er ihr mit seinen kalten, sturmgrauen Augen in ihre. „Ist was passiert?“, flüsterte er, war kaum im Stande, lauter zu reden, aber er ließ sich nichts anmerken.

Die Black war zu geschockt, um zu antworten, weshalb sie kurz nickte. Sie spürte einen stechenden Schmerz im Rücken, aber es war ertragbar. „Bei dir Alles okay?“ Ihre sonst so selbstbewusste Stimme war nicht mehr als ein brüchiges Wispern.

Lucius zog seine Augenbraue ganz Malfoy-like hoch, denn er hatte kein Wort verstanden. Schließlich war er viel zu sehr damit beschäftigt, sein Pokerface zu halten.

Doch bevor sie eine Antwort geben konnte, wurde er auch schon ohnmächtig. Sein Griff um sie lockerte sich und sein Kopf fiel zur Seite. „Mister Malfoy? Miss Black, was ist passiert?!“

Narzissa sah auf, als jemand ihren Namen rief. Es war Madame Pomfrey und die Slytherinmannschaft, welche sich darum gekümmert hatte, dass die Krankenschwester kam.

„Er… wurde von einem Klatscher getroffen. An der Schulter! Dann ist er… vom Besen gefallen und ich habe ihn dann festgehalten.“, erklärte sie mechanisch, als würde man sie steuern.

Madame Pomfrey versuchte, die leicht aufgelöste Narzissa zu beruhigen. Auch ihr Cousin Regulus war zu ihr geeilt. „Geht es dir gut?“, erkundigte er sich ziemlich sachlich, doch bei genauerem Hören war eine Spur von Besorgnis wahrnehmbar.

Darauf nickte das Mädchen aber nur, dann wurde sie auf eine Trage gelegt, wie auch der bewusstlose Lucius und in den Krankenflügel gebracht.

„Trink dieses Mittel.“, meinte Madame Pomfrey mit ihrer liebevollen Stimme und verabreichte ihr ein Gläschen. Die Black schluckte kurz und hoffte, es wäre nur halb so schlimm, wie das grüne Zeug aussah.

Sie schloss die Augen und schüttete sich den Inhalt in den Mund, dann trank sie es angewidert und schüttelte sich am Ende.

Schließlich spürte sie eine plötzliche Müdigkeit, das Glas fiel ihr aus der Hand, ihre Augenlider wurden schwerer und sie glitt in die Welt der Träume, begleitet von einem Gedanken.
„Hoffentlich geht es ihm gut!“
..::~::..

Alsooo, hier ist das Ende :)
Ich weiß, noch nicht viel passiert, aber eines kann ich euch sagen:
Es wird keine glückliche Ehe sein! Auf jedenfall wird’s Verluste geben und eine harte Probe für die zwei.
Mal schauen, ob sie überhaupt zueinander finden werden…

Lg
Liz*