Fanfic: Bulma - Sklavin oder Königin? [1]

Hoheitlichen, gab dem König den Stapel Papier und machte sich daraufhin, so schnell er konnte, aus dem Staub. Interessiert beobachtete Vegeta seinen Vater, der eifrig in den Zetteln zu lesen begann. Schließlich aber stellte er sich hinter ihn und fing ebenfalls zu lesen an. Schon nach einem kurzen Moment war ihm klar, dass es sich bei den `Unterlagen`, wie sie sein Vater nannte, um die Beschreibung eines Planeten handelte. Eines schönen, wie er dem Text und den Bildern entnommen hatte. Aber eines war dennoch für ihn seltsam. Schon vor sechzehn Jahren war ein Kind dort hin gesandt worden, aber trotzdem war der Planet noch nicht als `Kontrolliert` gekennzeichnet. Die Bevölkerung hatte doch nur eine Kampfkraft von durchschnittlich fünf, also wieso war dieser Krieger noch nicht zurückgekehrt? Seinem Vater schien die selbe Frage Kopfschmerzen zu bereiten, denn als er aufblickte, sagte er nur kurz etwas zu seinem Sohn und verschwand dann aus dem Thronsaal. Vegeta stand noch einige Zeit recht verdattert da, wandte sich dann aber doch zum Gehen. Während er zu seinem Raum lief, dachte er nach. `Was heißt das, ich soll mich abflugbereit machen? Will er etwa mit versammelter Mannschaft auf diesem Planeten auftauchen?` In seinem Zimmer angekommen, konzentrierte er sich mehr darauf, ein paar Kampfanzüge in eine Tasche zu packen, anstatt über die verwirrende Handlungsweise seines Vaters nachzudenken. Vegeta blickte scih noch einmal um. Er würde dieses Zimmer für mindestens zweieinhalb Monate nicht mehr wiedersehen. Denn der Hinflug dauerte einen Monat und erfahrungsgemäß waren die Triebwerke für den Rückflug von den Einheimischen sabotiert. Einen Planeten wie die Erde zu `säubern` würde allerdings nicht länger als drei Tage dauern. Aber Vegeta dachte nicht mehr daran. Er nahm sich die Tasche und ging zu dem Raumschiff seines Vaters. Als alle Krieger eingestiegen waren, hob das Schiff ab und steuerte direkt auf die Erde zu, deren Bewohner noch nichts von der Bedrohung wussten, die immer näher kam.
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&quot;Raus hier! Wenn du dich noch einmal blicken lässt, ist echt was los!&quot; &quot;Aber Bulma, du musst mich verstehen . . .&quot; &quot;Nichts da! Erst verschwindest du so mir nichts, dir nichts für ein Jahr und dann erwartest du auch noch, dass ich dich mit offenen Armen empfange, wenn du dich wieder her bequemst! Das kannst du aber vergessen, mein Lieber!&quot; Yamchu stand ziemlich bedröppelt da. Bulmas Standpauken hatten schon immer durchschlagenden Erfolg gehabt, aber ihr Ärger war meist immer sehr schnell vergangen. Doch diesmal meinte sie es ernst. Toternst. Sie würde jetzt wohl endgültig mit ihm Schluss machen. Dabei bereitete er sich doch nur auf das nächste Turnier in zwei Jahren vor. Ändern konnte er sowieso nichts mehr an Bulmas Meinung, also würde er sie wie ein Mann tragen. &quot;Pah, wer will denn schon eine eingebildete Zicke wie dich zur Freundin haben?&quot; Das reichte Bulma. Sie holte aus und versetzte Yamchu so eine Backpfeife, dass man seinen Schmerzensschrei noch bei den Nachbarn der Capsule Corporation hören konnte. Kurz darauf ging auch schon die automatische Haustüre des selben Gebäudes auf und Yamchu wurde von einem der Hausroboter hinausgeworfen. Bulma streckte noch einmal ihren Kopf aus der Haustür um Yamchu als Schwächling zu bezeichnen und Wortfetzen wie &quot;aber sonst sich die Birne einschlagen&quot; hinterher zu rufen, als sie einen riesengroßen Flugtransporter sah, der voraussichtlich am Rande der Westlichen Hauptstadt landen würde. Yamchu blickte, nach Bulmas plötzlich unterbrochenen Sticheleien in die selbe Richtung, mit der Wirkung, dass ihm der Atem stockte. So etwas großes hatte er noch nie gesehen und, Bulmas Reaktion zu folgen, sie auch noch nicht. Sie packte sofort ihren Gleiter aus einer Kapsel und knallte die Tür direkt vor Yamchus Nase zu, der gerade einsteigen wollte. Im nächsten Moment hatte sie auch schon den Motor angelassen und flog vor seinen Augen zu dem seltsamen Flugobjekt. `Ist die jetzt vollkommen übergeschnappt? Das kann doch gefährlich werden!` An mehr dachte Yamchu nicht mehr, alser sich anschickte, seine eigene Fliegerkapsel rauszuholen und Bulma hinterher zu fliegen. Doch Bulma dachte gar nicht erst daran, sich von ihm einholen zu lassen. `Wozu hab ich denn sonst meinen neu entwickelten Antrieb hier eingebaut?` Und schon war der Knopf für den Extragang gedrückt. Yamchu konnte nur noch den Energieschweif von Bulmas Antrieb sehen, die, für seine Verhältnisse, vollkommen unerwartet beschleunigt hatte. Doch auch Bulma sah vollkommen unerwartet etwas. Nämlich die Kontrolllampe für ihren neuen Antrieb, die heftig rot blinkte. Bulma zwang sich zu klaren Gedanken. Würde ihr jetzt ein Fehler unterlaufen, könnte sie sich abschreiben, und zwar für immer. &quot;Ganz ruhig, du musst nur hier . . . Ahhhh!&quot; Da war es passiert. Bulmas Hände, die vor Aufregung wie wild gezittert hatten, betätigten fast wie von selbst den falschen Schalter. Bulmas Sitz ruckelte, das Dach öffnete sich und sie wurde mit ungeheurer Wucht aus dem Flieger geschleudert. Man konnte es als Glück im Unglück bezeichnen. Ihr Flieger explodierte wenige Sekunden, nachdem sie ihn so unsanft verlassen hatte, allerdings besaß sie auch keinen Fallschirm. Also tat Bulma das einzig vernünftige, was man in einer solchen Situation tun konnte, sie schrie. Sie sah durch den Fahrtwind nicht viel, ihre Augen tränten, nur in einem war sie sich absolut sicher. Der Boden kam immer näher und mit ihm ihr Tod. Sie wusste, dass sie jetzt mit ihrem Leben abschließen musste, ratterte in Gedanken noch ein Stoßgebet hinunter und . . .
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Bin ich nicht fies??? Jetzt müsst ihr auch noch raten, ob sie stirbt oder nicht!!! Nächste Woche (am 18.) geht`s weiter!